Die verlogene Freundin meiner toten Mutter

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Hass Zorn Verzweiflung Falschheit Familie

Ich möchte beichten, dass ich die Freundin meines Vaters abgrundtief hasse und, wenn ich keine Kinder und Familie hätte, sie schon längst ausgelöscht hätte. Diese Hassgedanken kann ich nicht ausschalten, obwohl ich diese nicht will und eigentlich ein sehr friedlicher Mensch bin, macht mich diese Frau zu einem rachlustigen Menschen. Sie war die beste Freundin meiner Mutter, die von einer Sekunde auf die andere aus dem Leben gerissen wurde. Langsam schmeichelte sie sich bei meinem Vater und in unser Leben ein, bis er ihr hörig wurde. Jetzt läuft alles nur noch so, wie sie es will, und mein Vater ist ihre Marionette. Ich hasse sie genauso sehr, wie sie mich und meinen Vater behandelt. Alles macht sie schlecht. Nur sie ist gut und wir sind Dreck. Das Einzige, was ich hoffen kann, ist, dass meine geliebte Mutter nichts von alldem sehen kann. Denn ich sehe ihr enttäuschtes und schockiertes Gesicht regelrecht vor mir. Ihre Freundin, der sie ein halbes Leben lang vertraut hat, ist ein gefühlskalter Mensch. Ja, eines Tages werde ich mich nicht mehr zurückhalten können und eine Bombe platzen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00036108 vom 07.07.2015 um 14:38:41 Uhr (8 Kommentare).

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Meine drogensüchtige Mutter

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Hass Zorn Ungerechtigkeit Drogen Familie

Ich habe das neue Leben meiner Erzeugerin zerstört. Ich (m/27) musste unmittelbar nach meiner Geburt zunächst auf "Entzug", da ich durch die Drogenproblematik meiner Mutter als Neugeborener beträchtliche Schäden hatte. Mein Erzeuger, auch drogenabhängig, machte sich dann aus dem Staub. Ich fand jedoch das liebste Zuhause, das man sich vorstellen kann - bei meinen Großeltern. Oma und Opa nahmen mich mit sechs Monaten, und ich erlebte die Nähe und Zuneigung, die mir bei den richtigen Eltern nie zugekommen wäre. Meine Mutter machte dann einen langwierigen Drogenentzug. Im Alter von knapp zehn Jahren wurde ich aus meiner liebevollen Umgebung herausgerissen. Meine Mutter, nunmehr clean, erhielt das Sorgerecht für mich, da sie sich über die Jahre angeblich so bewährt hatte. Ich durfte meine geliebte Oma, die ja meine eigentliche Mama war, nicht mehr sehen. Mein Opa war bereits verstorben, als ich knapp acht war. Meine Mutter erzählte Lügen, die nicht stimmten.


Ich merkte später, woran es ihr gelegen war - am Kindergeld, das für Drogen ausgegeben wurde. Meine Mutter landete schnell wieder im alten Muster. Sie brachte wechselnde Männer mit, die meist alles andere als eine weiße Weste hatten, und ich handelte mir die eine oder andere Misshandlung ein. Meist von den Männern. Mir wurde eingetrichtert, was ich bei den Anfangsbesuchen des Jugendamtes zu sagen habe, sonst würde ich meines Lebens nicht mehr froh. Es war die Hölle. Liebe und Zuneigung gab es nie. Ich musste springen, wenn sie oder ihre Partner einen Wunsch hatten. Nur zwei winzige Male sah ich meine Oma noch. Bei unserem letzten Telefonat - Telefonate kamen auch sehr, sehr selten vor, da ich es heimlich tun musste - wirkte sie sehr verzweifelt, viel verzweifelter, als sie es eh immer schon war. Am nächsten Tag lag sie tot in ihrem Bett. Ich weiß ganz bestimmt, dass sie an gebrochenem Herzen gestorben ist. Der Tag, an dem ich ihr weggenommen wurde, war der Anfang ihres Sterbens. Das Erbe ihrer Mutter nahm meine Mutter gerne an, obwohl sie ihr das Leben so zur Hölle gemacht hatte. Und dabei wuchs sie so liebevoll auf - sie geriet in der Pubertät aber an die falschen Leute, veränderte sich völlig, und meine Oma gab ihr nicht einmal eine Schuld, sondern nur sich selbst, und machte sich immer so viele Vorwürfe.


Meine Mutter zwang mich, ihr bei den Bewerbungen zu helfen. Sie hatte jetzt einen Mann in gehobener Stellung kennengelernt und machte nun einen auf feine Dame. Sie bewarb sich in einem Unternehmen und log im Lebenslauf, dass sich die Balken bogen und fälschte, als sei dies nicht schon schlimm genug, Arbeitszeugnisse. Sie bekam die Stelle. Aber die Suppe habe ich ihr gründlich versalzen. Ich wohnte zu diesem Zeitpunkt nicht mehr bei ihr - ich war da um die 20 - sondern in einer Wohngruppe für Jugendliche und junge Menschen unter 25, in der ich mich sehr wohlfühlte. Ich sorgte dafür, dass Arbeitgeber und neuer Freund vom Vorleben erfuhren. Sie bekam ein Verfahren wegen Urkundenfälschung und kurz darauf noch eines, da sie den Herrn um ein wenig Bares erleichtern wollte. Ihr neues Leben ist gelaufen. Vorbestraft braucht sie keiner mehr, da gibt es genügend andere Interessenten.


Mir geht es mittlerweile echt gut. Ich habe seit vier Jahren eine liebenswerte Freundin und bin in ihrer Familie gut angekommen. Ich denke auch noch oft an meine Großeltern, vor allem meine Oma, die mir so tolle Jahre geschenkt hat. Was meine Mutter angeht, so hoffe ich, dass niemand mehr auf den Gedanken kommt, sich ihrer zu erbarmen, denn sie hat in 41 Lebensjahren nur eins geschafft - Schaden anrichten. Naja, zumindest seit dem Jugendalter. Als Kind soll sie ja noch liebenswert gewesen sein.

Beichthaus.com Beichte #00036056 vom 30.06.2015 um 22:58:41 Uhr (21 Kommentare).

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“Beichte

Vom ersten Freund vergewaltigt

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Missbrauch Verzweiflung Begehrlichkeit Falschheit

Ich hatte bis jetzt erst einen einzigen Freund, ich war damals 16. Er war mein erster richtiger Freund und ich wollte mir Zeit lassen, um das alles zu entdecken. Er war ein bisschen älter und sexuell auch erfahrener, aber er meinte immer, dass das kein Problem für ihn ist. Einmal hat er mich auf eine Party mitgenommen - da waren nur Leute in seinem Alter, also mindestens 18. Irgendwann war ich ziemlich betrunken, ich weiß auch gar nicht mehr, wie wir nach Hause gekommen sind, aber als ich im Bett lag, spürte ich, dass mein Freund mich betatscht hat. Ich glaube, ich habe seine Hand weggedrückt, ich wollte schlafen, alles hat sich gedreht, aber er hat nicht aufgehört, er wurde immer grober, hat meine Hände festgehalten und ich hatte einfach keine Kraft, mich zu wehren. Er hat meine Beine auseinander gedrückt - jede Berührung hat so wehgetan. Ich habe die ganze Zeit geweint und versucht, mich zu wehren und ihn wegzudrücken. Er lag so schwer auf mir und hat mir ins Ohr geatmet. Ich konnte nur weinen, ich konnte nichts tun. Irgendwann war es dann vorbei und ich bin eingeschlafen.


Am nächsten Morgen wachte ich auf, zwischen meinen Beinen hat alles gebrannt, es war so unerträglich. Ich bin duschen gegangen, weil ich mich so eklig und dreckig gefühlt habe. Alles hat wehgetan, jeder Schritt, sogar Tage danach hatte ich noch Schmerzen, wenn ich auf die Toilette ging. Ich hab auch gesehen, dass auf dem Bettlaken Blut war. Ich habe Schluss gemacht, aber ich hab ihn nie angezeigt. Jetzt bereue ich es, aber wer weiß, was dabei rausgekommen wäre. Ich habe eigentlich mit niemandem darüber geredet, nur viel geheult und mich immer wieder geritzt, tagelang nichts gegessen, weil ich es einfach nicht wert war. Zumindest glaubte ich das. Letztes Jahr besuchte ich einen Fortbildungskurs und lernte dabei jemanden kennen. Innerhalb eines Jahres hatten wir immer wieder Kontakt, mal mehr, mal weniger. Aber es hat nie ganz abgerissen, obwohl der Kurs schon lange vorbei ist. Er ist ziemlich lustig und ich finde ihn eigentlich sehr süß. Ich hätte nicht gedacht, dass das jemals wieder passiert, aber ich habe auch schon Zeit mit ihm alleine verbracht, ohne dass eine Freundin dabei war.


Er weiß viel über mich, hat die Narben gesehen und weiß, dass ich unter meiner meist stillen aber doch recht fröhlichen Oberfläche ziemlich kaputt bin. Einmal, als ich ein Down hatte und niemanden sehen wollte, hat er mir ein Bild von ihm geschickt, auf dem er eine wirklich dumme Grimasse zog und mich so zum Lachen gebracht. Vor Kurzem haben wir wieder was zusammen gemacht und ich habe bei ihm übernachtet. Er hat mich an diesem Abend sogar geküsst. Es war so schön, aber leider viel zu kurz, und ich war auch viel zu überrascht, um den Kuss zu erwidern. Aber dann, als wir im Bett lagen und er ganz vorsichtig über meinen Rücken gestrichen hat, kamen die Erinnerungen wieder hoch und ich hörte das Atmen, wie damals, und hatte das Gefühl, erdrückt zu werden. Ich konnte nicht anders, ich habe versucht, es zu unterdrücken, aber ich begann zu weinen. Ich bekam so eine Angst, dass er mir dasselbe antun könnte, ich fühlte mich so ausgeliefert und hilflos und dachte nur daran, dass ich ihm körperlich komplett unterlegen bin. Ich drückte ihn weg und er kannte sich gar nicht aus, fragte immer wieder, was los sei. Und ich wollte es ihm wirklich sagen, aber ich konnte nicht, ich kann darüber nicht reden, immer noch nicht, obwohl das jetzt über vier Jahre her ist.


Am nächsten Tag zum Abschied hat er mich umarmt, aber er hat die ganze Zeit traurig geguckt. Es ist so, als wäre das ganze letzte Jahr umsonst gewesen, als ob das Vertrauen nie dagewesen wäre. Er hat sich seit dem Abend jeden Tag gemeldet, aber ich habe entweder kurz angebunden geantwortet oder ihn komplett ignoriert. Ich hab trotzdem Angst, dass er sich bald gar nicht mehr meldet. Er fragt immer wieder, wie es mir geht und ob wir reden können, aber ich wüsste nicht, wie ich ihm das sagen soll. Ich ritze auch wieder jeden Tag, bin nur am Heulen. Ich vermisse ihn, obwohl ich Angst vor ihm habe. Was wenn er wie mein erster Freund ist und mir auch so wehtut? Wenn ich an den Kuss denke, bin ich fast wieder glücklich. Dann breitet sich so ein schönes warmes Gefühl in mir aus. Aber dann denke ich an das, was danach kam und daran, wie ich alles kaputtgemacht habe. Ich bin es nicht wert. Es tut mir so unendlich leid.

Beichthaus.com Beichte #00035943 vom 16.06.2015 um 22:04:35 Uhr (30 Kommentare).

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Prügelei mit dem aufdringlichen Bettler

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Aggression Gewalt Maßlosigkeit

Zurzeit kann man bei uns nicht mehr in Ruhe einkaufen gehen, denn auf jedem Supermarktparkplatz laufen die Bettelbanden rum. Heute, als ich (m/19) einkaufen wollte und mir einen Wagen holte, sprach mich wieder einer dieser Rumänen an. Ruhig sagte ich ihm, dass er nichts bekommen würde, und ging weiter. Doch er lief mir mit seinem Schild hinterher und wollte weiterhin Geld. Als er mir dann in meine Tasche am Einkaufswagen greifen wollte, schrie ich ihn an und beleidigte ihn aufs Übelste. Nach dem Einkauf hatte ich mich beruhigt und kaum verließ ich den Supermarkt, stand er wieder da und bettelte mich um Zigaretten und Geld an. Als ich ihm noch einmal ruhig erklärte, dass ich ihm nichts geben werde, sagte er: "Fick deine Mutter Kollega." Daraufhin habe ich ihn richtig angeschrien und ihm sein Schild aus der Hand gerissen, es kaputtgemacht, weggeworfen und bin richtig ausgerastet. Also stieß er meinen Wagen um und klaute eine Flasche Cola. Ich habe ihn weiter angeschrien, ihm eine ins Gesicht verpasst und alle seine Flyer zerrissen und rum geworfen. Ich schrie einfach weiter rum und rastete weiter aus. So ging ich zu meinem Auto, und er lief mir hinterher und wollte Geld und Zigaretten. Als ich meine Waren einräumte, verpasste er mir einen Arschtritt, woraufhin ich mich umdrehte und ihm ein paar Fäuste ins Gesicht schlug. Ich rastete so lange und so heftig aus, dass die Polizei kam und mir Handschellen anlegen musste, damit ich mich beruhige. Alle Leute auf dem Parkplatz schauten mich die ganze Zeit an und versuchten, mich zurückzuhalten, bis die Polizei kam. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035837 vom 01.06.2015 um 20:45:10 Uhr (30 Kommentare).

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Der Teufel in Kindergestalt

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Hass Zorn Aggression Verzweiflung Kinder

Der Teufel in Kindergestalt
Ich (m/38) hasse den Sohn meiner Lebensgefährtin (31). Der Fratz ist jetzt fünf Jahre alt, extrem hyperaktiv, verzogen, bösartig, und ja, er hat jetzt schon deutlich erkennbare, sozial gestörte und perverse Ansätze. Und bevor jetzt das Gutmenschengeheul losgeht: Ich hatte schon viele feste Freundinnen mit Kindern, auch in meinem Freundeskreis gibt es Unmengen an Kindern. Ich liebe Kinder und Kinder mögen mich auch, weil ich nicht mit ihnen umgehe, als wären sie kleine Idioten, sondern, natürlich verbal angemessen, genauso mit ihnen spreche, wie mit Erwachsenen, also was Tonfall und Stimmlage angeht.

Viele der Kinder haben zum Teil schon Schlimmes erlebt, Scheidungen, schlagende Väter, drogenabhängige Eltern, Säufer. Aber mit allen kann man umgehen, wenn man weiß, wie. Ich habe eine pflegerische Ausbildung und kann daher sehr gut mit Kindern umgehen, doch dieser kleine Bengel ist kein normales Kind, es ist der Teufel in einem Kinderkörper. Außerdem kommt er leider nach seinem Erzeuger und ist daher auch noch abgrundtief hässlich. Kreuzt den kleinen Lukas aus der Supernanny mit Nelson von den Simpsons, stopft da noch eine Horde Gremlins rein, steckt es in einen Mixer und multipliziert es mit 100. Ungefähre Vorstellung? Nein, denn selbst das Ergebnis daraus wäre noch niedlich gegen das hier gemeinte Kind. Beispiele gefällig?

Er wirft mit Spielsachen nach seiner Mutter und mir. Aber nicht mit Wattebällchen. Sondern mit Metallautos und Holzklötzen. Und nicht sanft. Normale Reaktion? Man sperrt die Spielsachen, die als Wurfgeschosse benutzt werden, einige Tage weg und redet dann mit dem Kind. Wenn man das bei ihm macht, rennt er absichtlich so lange mit dem Kopf gegen die Türe des Schrankes oder Zimmers, bit man ihn wegzerren muss, sonst macht er es, bis er blutüberströmt umfällt. Als er einmal fünf Minuten wegen eines Notfalls alleine war, ist genau das passiert. Den Notarzt hat er dann gebissen. Ich habe außerdem einen Kater, superlieb und gut erzogen, brav und freundlich. Das Kind nahm ihn hoch und hat dem Kater lachend so fest in den Bauch gebissen, dass wir ihn danach beim Tierarzt nähen lassen durften. Mein Kleiner hat sich nicht mal gewehrt, auch nicht aus Reflex, nur geschrien. Seitdem vertraut der arme Charlie keinen Kindern mehr. Nebenbei, er hat die dreckigste, ekelhafteste Lache, die ich je bei einem Kind gehört habe. Und er lacht auch noch dreimal so schnell wie normal und es klingt grässlich verzerrt. Und er lacht so gut wie immer. Aber nicht fröhlich.

Das Kind zieht sich auch bei jeder Gelegenheit aus. Komplett. Und nicht nur mir ist dabei schon aufgefallen, dass er eine Dauererektion hat. Ja, in dem Alter sind Kinder in einer Forschungsphase, aber gegen die Aktionen, die er bringt, ist selbst Shin-Chan, falls den wer kennt, harmlos. Er reibt sich bei Frauen an den Beinen und lacht dabei sein ekliges Lachen. Außerdem hat er wohl gemerkt, dass sich mit Ständer weit pinkeln lässt. Sein bevorzugtes Opfer bin natürlich ich. Aber auch andere. Außerdem lasse ich ihn inzwischen nicht mehr weiter als zwei Meter ran. Auf mein "Ab!" reagiert er allerdings. Noch. Auch hat er meine Seite des Bettes mal von unterm Kopfkissen bis zum Fußende vollgeschissen und vollgepisst. Ich habe es nicht mehr ganz rechtzeitig bemerkt und mich reingesetzt. Außerdem hat er mir nachts schon ins Gesicht geschlagen. Mit ordentlichem Bums für sein Alter, ich hatte ein blaues Auge. Seitdem ist nachts die Tür zum Schlafzimmer abgesperrt. Dann scheißt er aber vor die Tür.

Einmal hatten wir einen gemeinsamen Freund zu Gast. Wir saßen so im Wohnzimmer, als ich hinter ihm etwas aufblitzen sah, und man nur noch ein *PLONK* hörte. Der Mistfratz hatte sich in der Küche eine Bratpfanne besorgt und sie unserem Freund von hinten auf den Kopf geschlagen, nachdem er sich in der Deckung des Sessels an ihn heranschlich. Auch er musste mit vier Stichen genäht werden und betritt seitdem diese Wohnung nicht mehr. Das Jugendamt ist informiert und völlig ratlos. Der dortigen Familienhelferin hat er das Zimmer genauso demoliert wie einer Ergotherapeutin, welche er auch noch mit einer Kinderschere verletzt hat. Einen Kinderpsychologen hat er blutig gebissen. Körperlich ist er völlig gesund, alles, was es gibt, ist getestet. Für Medikamente ist er zu jung. Allgemein liebt er jede Form von Gewalt. Stärkere Kinder, die ihn schlagen, grinst er an wie der Teufel persönlich und rächt sich auf hinterhältige Art an ihnen, mit Stöcken oder Steinen - von hinten bevorzugt. Schmerz scheint ihn nur anzuspornen, und wenn er weint, dann nur vor Wut. Fröhlichkeit, Trauer, Angst – so etwas scheint er nicht zu kennen. Er spricht nicht, er schreit nur. Essen wird regelrecht zermatscht, zerfetzt und im Umkreis von 10 Meter Fremden ins Gesicht gespuckt. Tiere sind nur zum Schlagen oder Treten da. Er tut nur freundlich, bis er sie zu fassen kriegt. Einem unbestätigten Verdacht nach hat er das Kaninchen seines Kindergartens erwürgt. Aus welchem er übrigens geflogen ist, denn er hat alle anderen Kinder ebenso misshandelt und versucht, eine der Erzieherinnen mit einer Schere zu erstechen, sich dauernd ausgezogen und einmal auf den Gruppentisch geschissen.

Er zündet alles an, was er in die Hände bekommt. Inzwischen bekommt er aber nichts mehr. Die Wohnung meiner Freundin sieht seltsam aus, denn alles, was sie hat, ist entweder festgeschraubt oder in einer Höhe von über 1,5 Metern angebracht. Darunter sind die Wände bis aufs Mauerwerk aufgerissen. Oh, er hat Unmengen an altersgerechten Spielsachen, aber er benutzt sie nur, um anderen wehzutun. Alleine kann er ungefähr zwei Minuten lang ruhig spielen. Freunde hat er keine, denn die versuchte er wohl auch alle zu beißen oder sonst etwas. All das tut er auch seiner Mutter an. Sie gestand mir unter Tränen, dass sie ihn liebt, aber sie kann ihn auch nicht mehr sehen. Jetzt ist anberaumt, dass er für sechs Wochen in eine Kinder- und Jugendpsychiatrie kommt. Ohne Kontakt zu seiner Mutter, seinem leiblichen Vater oder gar mir. Viel Hoffnung habe ich nicht, ich lese schon die Schlagzeile: Kinderklinikum abgebrannt, 120 Tote, nacktes, lachendes Kind in Trümmern gefunden, es biss Feuerwehrleute und Rettungskräfte!

Das Kind ist einfach ein kleines, völlig gestörtes Monster und wird wahrscheinlich den Großteil seines Lebens in der Irrenanstalt zubringen, wenn es in seinem Kopf nicht bald klick macht. Oder er ist wirklich krank, was ich ehrlich gesagt vermute, aber das macht ihn mir auch nicht sympathischer. Und ehrlich, eine Frau, die ich nicht so extrem lieben würde, hätte ich schon früher verlassen. Aber so halte ich da Ganze, sich steigernd, seit 19 Monaten aus.

Beichthaus.com Beichte #00035797 vom 26.05.2015 um 22:46:31 Uhr (114 Kommentare).

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