Spiel der Gefühle

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Fremdgehen Fetisch Begehrlichkeit Prostitution Paderborn

Ich habe eine feste sturmerprobte Beziehung. Sie ist eine liebe, gefühlvolle, Halt gebende Partnerin. Und genauso will ich sie auch weiterhin sehen. Weil aber ein inniger Wunsch mich nicht los ließ, ging ich einmal zu einer Domina. Es war ein Spiel, ein Ausgleich und sie gab mir was mir fehlte. Ich fuhr nach Hause und ich konnte normal weiter machen, weil ich mir einreden konnte dass ich nicht fremd gegangen bin, weil es keinen echten Sex oder gar Gefühle der Liebe gab.

Ungefähr ein Jahr später ging ich ein zweites Mal zu dieser Domina. Meine Erwartung war, dass sie ganz nüchtern ihr Spiel mit mir treibt. Aber es kam zu mehr Smalltalk während der Pausen in der Session. Sie erzählte von ihrem Beziehungsproblem; kam mir sehr nahe und wurde sogar zärtlich. Es war wortwörtlich ein Wechselspiel was sie mit mir tat. Habe mich gefühlt, als ob ich mit einer Freundin plaudere. Mir ist völlig klar dass sie auch ein Mensch mit Emotionen ist. Wahrscheinlich hat sie auch ihre subtilen Methoden um Kunden zu binden.


Sie beschwichtigte meinen Einwand, dass unser Spiel kein Fremdgehen sei. Aber wie würde sie es sehen, wenn ihr Freund dafür bezahlt, sich von einer anderen fesseln zu lassen, und plötzlich von dieser anderen geküsst wird? Ich hatte kein Problem damit dass sie mir weh tat, das war der Deal. Aber dass sie mich streichelte, küsste, und es mir gefiel. war das Schlimmste was sie mir antun konnte. Entweder tue ich ihr unrecht, indem ich es als ihre Taktik verurteile. Oder ich bin ein schlechter Kunde, weil ich nicht Gefühle von Spiel trenne? Ein schlechter Mensch bin ich in jedem Fall.

Beichthaus.com Beichte #00030144 vom 05.08.2012 um 13:38:28 Uhr in Paderborn (Heinz-Nixdorf-Ring) (24 Kommentare).

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Freundliches Tür öffnen

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Boshaftigkeit Dummheit Nachbarn

Ich (w/22) wohne in der 1. Etage, so dass ich die Eingangstür des Wohnhauses sehen kann. Unsere Wände sind sehr hellhörig und daher höre ich immer, wenn es beim Nachbarn klingelt. Wenn ich ein Paket erwarte, schaue ich durch den Spion, welcher Versandservice es ist. Ich drücke einfach auf den Türöffner und der Paketbote denkt, es ist der Empfänger des Pakets. Leider macht von denen dann aber niemand die Tür auf, so dass der Postbote mit Paket unvermittelt wieder Leine ziehen muss und ein bisschen verwirrt dreinschaut. Dies tat ich auch schon bei Verwandtenbesuch, die dann das halbe Wohnhaus zusammengeflucht haben, ob derjenige sie denn gerade nicht verarschen möchte. Es tut mir Leid, ich werde versuchen, es in Zukunft nicht mehr zu tun. Aber die Gesichter sehen wirklich unglaublich komisch aus.

Beichthaus.com Beichte #00030143 vom 04.08.2012 um 18:38:40 Uhr (21 Kommentare).

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Nebenjobs in Berlin

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Habgier Morallosigkeit Geld

Ich (w/21) bin für meine Ausbildung nach Berlin gezogen. Nach kurzer Zeit wurde mir bewusst wie teuer es ist auf eigenen Beinen zu stehen (Miete, Versicherungen, Strom, Internet, Handy usw.). Meine Ersparnisse waren schon nach 2-3 Monaten aufgebraucht und auf meinem Konto stand auch immer öfter Soll statt Haben. Am Ende des Gelds war oft noch etwas Monat übrig und ich wusste nicht mehr wie ich etwas zu Essen kaufen sollte. Von meiner Mutter konnte ich auch nicht wirklich auf Unterstützung hoffen, da sie selbst nicht viel verdient und noch Schulden hat.
Die Suche nach Nebenjobs war auch nicht so wirklich einfach, ich habe verschiedenes ausprobiert (Kellnern, Putzen, Küchenarbeiten, Babysitting usw.). Irgendwann hatte ich das alles satt. Daraufhin habe ich mich aufgrund der Verdienstmöglichkeiten auf die Annonce eines Sauna-Clubs gemeldet. Den ersten Tag hat es mich ganz schön Überwindung gekostet, aber ich habe 450 Euro verdient. Seitdem gehe ich mehrmals im Monat dort meinem Nebenjob und Hobby nach, auf meinem Konto sieht es ziemlich gut aus. Schämen tue ich mich nicht dafür. Erzählen tue ich das trotzdem niemanden, schon gar nicht meiner Familie, die zum Glück etwas weiter weg wohnt. Es tut gut, dass mal irgendwo los zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00030142 vom 04.08.2012 um 17:34:47 Uhr (33 Kommentare).

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Oma und der Alkohol

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Zorn Diebstahl Trunksucht 50+

Ich (w/22) beichte, dass ich regelmäßig den vorhandenen Alkohol meiner 89-jährigen Großmutter, die unter uns wohnt, ins Klo kippe. Warum? Weil sie maßlos übertreibt. Sie nimmt regelmäßig starke Schmerzmittel ein und um ehrlich zu sein haben wir, also meine Familie und ich, auch gemeinsam mit ihrem Hausarzt versucht sie vom Alkohol abzubringen. Es bringt nichts, sie schleppt sich in regelmäßigen Abständen immer wieder mit dem Rollator zu einem nahe gelegenen Supermarkt und deckt sich ein. Der Inhaber sagt, ihm seien die Hände gebunden, und Frau X. wäre eben einfach eine sehr gute Kundin.


Natürlich hat man in diesem Alter Narrenfreiheit, das verstehe ich ja auch, und im Grunde dürfte ich mich auch gar nicht in ihre Angelegenheiten einmischen, auch wenn mir mein gesunder Menschenverstand etwas ganz anderes predigt. Beim Alkohol spreche ich nicht nur von Wein und Bier, sondern leider auch von Korn und Wodka, je nach dem auf was sie gerade Lust hat. Es ist nicht so, dass sie täglich trinkt, sondern wirklich Phasen von 3-4 Tagen hat, in denen sie dann loslegt, 1-2 Flaschen Wein. Im Grunde kenne ich sie nicht anders, aber seitdem ich Übergangsweise wieder zu Hause wohne, fällt es mir wieder extrem auf. Ich habe bereits mit ihren Ärzten, zu denen ich sie meist begleite wenn ich hier bin, gesprochen, aber auch die sagen dass meine Oma mündig ist und ihre Entscheidungen selbst treffen darf. Meine Tanten und Onkel finden ihren Konsum indes total normal.


Tja was soll ich sagen. Wenn ich bei meiner Oma bin und Alkohol finde kippe ich ihn schlichtweg ins Klo, einfach weg. Ich weiß, dass ich mich dadurch in ihre Angelegenheiten mische, aber ich kann es ganz schwer ertragen sie betrunken zu sehen. Vielleicht liegt das ja auch an Kindheitserinnerungen, die dann wieder hochkommen, einfach Situationen, in denen ich sie damals betrunken erlebt habe. Zum einen ist die Sache einfach brandgefährlich, zum anderen hat sie am Tag danach teilweise extreme Schmerzen. Ich möchte gar nicht mal um Vergebung beten, dass ich den guten, teuren Alkohol einfach wegkippe, sondern dass ich mich so massiv in ihr Leben einmische. Es tut mir Leid, aber nach allem, was wir versucht haben, weiß ich mir teilweise nicht anders zu helfen, auch wenn ich weiß, dass sie sich ohnehin Nachschub holt, wenn sie bemerkt, dass etwas fehlt.

Beichthaus.com Beichte #00030141 vom 04.08.2012 um 17:18:11 Uhr (37 Kommentare).

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Geruch in der Bikinizone

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Peinlichkeit Dummheit Ekel Gesundheit Intim

Heute ist mir das Merkwürdigste in meinem Leben passiert und ich begreife immer noch nicht die genauen Umstände. Aber erst mal zur Vorgeschichte: Ich hatte schon seit dem Urlaub Beschwerden, weil ich (w) ständig einen merkwürdig unangenehmen Geruch in meiner Bikinizone vernahm. Tägliches Waschen half nichts und ich war sowieso ständig am Meer. Deshalb kaufte ich mir Slipeinlagen mit Duft um den Geruch zu lindern. Die Wochen vergingen und auch zu Hause in Deutschland nahm der Geruch nicht ab, sodass ich zur Frauenärztin ging. Diese machte einen Abstrich und verschrieb mir Mittel gegen eine bakterielle Infektion. Diese nahm ich bis gestern Abend ein. Dann heute der Schock: Als ich auf dem Klo war bemerkte ich etwas Türkises, welches aus der Öffnung unten rausschaute. Ich begriff zunächst nicht was es war, bis ich daran zog: Es war ein o.b.! Ich weiß, dass meine Tage vor 3 Wochen aufhörten und seitdem hatte ich das da drin. Ich war baff. Scheinbar hatte ich aus Versehen das Tampon mit der Schnur zusammen eingeführt, aber ich kann mir beim besten Willen nicht erklären, wann genau ich das da reingetan habe. Und die Frauenärztin hat es auch nicht gesehen. Ich ekel mich echt vor mir selbst.

Beichthaus.com Beichte #00030140 vom 05.08.2012 um 08:46:53 Uhr (53 Kommentare).

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