Bin ich eine schlechte Mutter?
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Aus ihrer Sicht verstehe ich das irgendwie, aber unser Baby weint nachts und ich muss es mehrmals stillen und dann wieder teilweise mühevoll zum Schlafen bringen. Da möchte ich morgens, wenn das Baby am besten schläft, wenigstens etwas durchschlafen können. Ich fange auch bald wieder an zu arbeiten und will das jetzt noch ausnutzen. Dass zwei Leute morgens aufstehen, um ein Kind beim Anziehen zu unterstützen, halte ich jetzt auch nicht unbedingt für pädagogisch optimal. Dann warf meine Mutter mir noch vor, ich würde die ganze Nacht Serien gucken (was nicht stimmt) und dass das der Grund sei, warum ich morgens nicht meinem Kind helfe. Ich gucke immer nur zwei Serien auf einmal, die wöchentlich ausgestrahlt werden, und habe mittlerweile schon einige Serien geguckt, von denen ich meiner Mutter dummerweise erzählt habe. Leider muss ich wirklich aufpassen, was ich dieser Frau erzähle, denn sie könnte es immer komplett verdrehen oder uminterpretieren und später gegen mich verwenden. Ein vertrauensvolles Mutter-Tochter-Verhältnis sieht anders aus. Meine Mutter ist der Meinung, man sollte als Mutter keinem eigenen Vergnügen nachgehen, also überhaupt kein Fernsehen und mal Weggehen oder zum Sport gehen schon gar nicht (die letzten beiden Dinge tue ich auch nicht).
Die gleiche Einstellung hatte sie schon während meines Abiturs und während meines Studiums. Da hat sie mich auch jedes Mal fertig gemacht, wenn ich mal auf der Couch saß, anstatt was fürs Abi zu machen. Blöderweise kann ich den Kontakt zu ihr nicht reduzieren, weil sie mir schon versprochen hat, auf das Baby aufzupassen, wenn ich wieder arbeiten gehe. Dafür bin ich sehr dankbar, weil ich mein Kind nicht unter 2,5 Jahren in eine öffentliche Einrichtung schicken möchte. Lange Rede, kurzer Sinn, ich möchte beichten, dass ich zu faul bin, um eine selbstlose, aufopfernde Mutter zu sein, wie es anscheinend alle anderen Mütter sind bzw. sein sollten.