Pfeffergel für Nachbars Hund

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Zorn Tiere Nachbarn Husum

Ich möchte beichten, dass der Hund meines Nachbarn vor einigen Tagen Bekanntschaft mit meinem Pfeffergel gemacht hat. Pfeffergel ist ein Pfefferspray, welches mit einem klebrigen Sprühstrahl und nicht mit Nebeldunst arbeitet. Besagter Nachbar hat die sehr unangenehme Angewohnheit, seinen Hund generell unbeaufsichtigt auf dem Grünstreifen der Wohnsiedlung laufen zu lassen. Während der Hund die Wiese vollkotet, sitzt der Nachbar gemütlich in seiner Wohnung und holt den Hund nach etwa einer Stunde wieder ins Haus. Nachdem es nun schon mehrmals zu unschönen Zwischenfällen kam, eskalierte die Situation vor einigen Tagen. Bereits mehrmals ging der Hund in eindeutig aggressiver Haltung und Körpersprache mir, meiner Lebensgefährtin und meinen Gästen nach. Dazu gehörte unter anderem, dass der Hund bellend meine Haustür belagerte, als ich sonntagmorgens vom Bäcker kam. Nach zehn Minuten Warten und um Hilfe rufen, öffnete der Nachbar volltrunken sein Fenster und rief den Hund zurück. Auch nach mehrmaliger Aufforderung, seinen Hund zu beaufsichtigen oder anzuleinen, trat über die Monate keine Besserung ein, sodass ich oft Umwege machen musste, um einer morgendlichen oder abendlichen Konfrontation zu entgehen. Mehrmals spielte ich mit dem Gedanken, Polizei und Ordnungsamt zurate zu ziehen, entschied mich mangels richtig gefährlicher Situationen aber gegen diesen Weg.

Vorgestern verließ ich dann also gegen 16 Uhr, zusammen mit einem Arbeitskollegen, die Wohnung und wie aus der Pistole geschossen rannte der Hund mal wieder auf uns zu. Er umkreiste uns, knurrte, fletschte die Zähne und sprang mehrfach in meine Richtung. Beim dritten Anlauf des Hundes in meine Richtung habe ich dann mein Pfeffergel gezogen, kurz versucht zu zielen und dann abgedrückt. Der Werbung des Herstellers entsprechend brach der Hund mangels Seh- und Riechfähigkeit den Angriff glücklicherweise umgehend ab. Ich möchte hiermit beichten, dass es mir im Nachhinein kein Stück leidtut, dem Hund das Pfeffergel ins Gesicht gesprüht zu haben. Weiterhin möchte ich beichten, dass ich den Hundehalter beim Ordnungsamt wegen Ordnungswidrigkeiten und bei der Polizei wegen Nötigung und Bedrohung angezeigt habe. Weiterhin stelle ich ihm die 19,99 Euro für ein neues Pfeffergel in Rechnung, damit ich auch in Zukunft seinem Hund entsprechend Antworten kann, sollte er mich wieder belästigen. Ein generelles Wort an die militanten Hundefreunde: Mensch vor Hund! Wer seinen Hund nicht erziehen kann, darf ihn nicht frei und ohne Aufsicht auf die Straße schicken. Wer zu faul ist, mit seinem Hund artgerecht spazieren zu gehen, der muss dann im Bedarfsfall eben den Weg zum Tierarzt gehen, wenn sich jemand bedroht fühlt und die Gefahr entsprechend abwehrt.

Beichthaus.com Beichte #00030670 vom 11.01.2013 um 07:13:13 Uhr in Husum (21 Kommentare).

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Seriöse Broker und Headbanger

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Falschheit Gesellschaft Musik

Ich (m/30) und meine Frau arbeiten beide bei einer sehr bekannten Schweizer Großbank als Broker und verdienen deshalb auch sehr viel Geld. Wir gehören somit der "oberen Gesellschaftsschicht" an. Mir missfällt dieser Gedanke aber sehr. Nach außen hin geben wir uns als seriöse Geschäftsleute, jedoch fahren wir jedes Jahr auf diverse Metalfestivals, da wir sehr gerne Metal hören und benehmen uns dort wie die letzten Vollidioten. Wir saufen, headbangen und gehen richtig ab. Letztens haben wir der Organisation eines sehr großen Festivals anonym eine hohe Summe Geld gespendet, weil wir dies unterstützen. Meine Beichte ist daher einfach, dass wir uns auf den Festivals nicht so verhalten, wie man es von Geschäftsleuten erwarten würde.

Beichthaus.com Beichte #00030669 vom 11.01.2013 um 00:20:14 Uhr (42 Kommentare).

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“Beichte

Alle hassen meine Schwiegermutter

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Hass Verzweiflung Familie Itzehoe

Ich wünsche meiner Schwiegermutter den Tod. Ich bin kein junges Ding mehr, nein, ich bin seit fast 30 Jahren verheiratet. Sie erträgt es einfach nicht, dass mein Mann, also ihr Sohn und ich, glücklich sind, weil sie nie glücklich war. Sie mäkelt an allem herum was ich tue, mache, meine oder habe. Sie mag sogar unsere Kinder nicht, obwohl sie beide Akademiker sind und sie mit ihnen angeben könnte, was sie so gerne tut. Aber es sind ja meine Kinder und daher sind sie schlecht. Sie selbst lebt von einer kleinen Rente und Hartz IV, tut aber so, als sei sie vornehm und was Besonderes. Sie hat ein großes Haus und könnte vermieten, aber sie will keine Fremden haben, das sind schließlich alles Verbrecher. Sie jammert aber, wie wenig Geld sie hat. Ihr Leben lang hat sie schwarz gearbeitet und daher heute keine hohe Rente. Ihre anderen Kinder und Enkelkinder behandelt sie auch schlecht, bis auf eines, das hebt sie in den Himmel. Dabei hasst dieses Kind sie auch. Dieses Kind aber kann sie so ausnutzen und sie drängt es mit ihrer angeblichen Liebe in die Ecke. Alle Kinder und Enkelkinder reden nicht untereinander, es herrscht Streit, von ihr verursacht. Ihre Tochter ist schon tot, sie ist an Drogen gestorben, sie erzählt aber herum, es sei Krebs gewesen, weil sie sich schämt. Sie war nicht auf der Beerdigung und noch nie am Grab.


Ich musste mich damals um die Kinder der Verstorbenen kümmern. Dass sie überhaupt eine Aufstockung erhält, habe auch ich organisiert, sie betritt eine Hartz IV-Behörde nicht. Sie ist schwer herzkrank und fremde Leute haben einen Schlüssel für ihre Wohnung, weil ich ja eine Schlampe bin und sie beklauen würde. Mit ihrer Erkrankung lebt man nicht lange, sie tut es aber doch. Sie bittet Andere um Hilfe, weil sie angeblich nicht mehr schwer tragen kann, fragt uns aber nicht und sagt dann, wir helfen ihr nicht. Mein Mann weiß mit fast 50 nicht, wer sein Vater ist, denn sie schweigt sich aus. Ihren zweiten Mann hat sie in den Ruin getrieben, erzählt aber überall, er sei ein Tunichtgut gewesen. Dabei ist er schon tot und kann sich nicht wehren. Als eines ihrer Kinder in der Psychiatrie war, verweigerte sie ein Familiengespräch, weil sie da ja nicht hingeht, sie sei ja keine Bekloppte. Sie ist ein schlechter Mensch und ich frage mich, warum Gott sie so sehr mag und sie so lange leben lässt. Sie ist strohdumm und trotzdem manipuliert sie alle und keiner muckt auf, auch mein Mann nicht. Dafür verachte ich ihn, dabei weiß ich, dass dieses Monster auch das wieder geschafft hat. Es ist für mich ein Phänomen, aber sie macht alles kaputt und selbst kommt sie klar. Sie kann ihr Gehirn einfach ausschalten und sich selbst belügen. Ich hoffe noch, eines Tages auf ihr Grab spucken zu können, aber vorher müssen wir ihre Beerdigung bezahlen, weil sie ja kein Geld hat und es sie dann auch nicht mehr kümmert. Keiner mag sie, keiner liebt sie, keiner sieht sie gerne. Aber sie lebt damit und das auch noch sehr gut. Dafür hasse ich sie auch.

Beichthaus.com Beichte #00030668 vom 10.01.2013 um 21:47:58 Uhr in Itzehoe (26 Kommentare).

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Hohe Handyrechnung wegen Pubertät

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Verschwendung Neugier Masturbation Lügen Telefon Hamburg

Ich gucke seit meinem 15. Lebensjahr Pornos kostenlos im Internet. Es war immer ein Kick, heimlich Pornos zu gucken als niemand zu Hause war und ich kann glücklich sein, noch nicht erwischt worden zu sein. Zu meinem 18. Geburtstag bekam ich ein super Smartphone, mit dem Porno gucken auch online möglich ist. Da wir damals kein W-Lan hatten, probierte ich es mit der normalen Internetverbindung des Handys aus, wobei ich keine Flatrate habe, sondern nur 30 Frei-MB. Ich hatte keine genaue Vorstellung, wie viel MB so ein Video verbraucht, aber ich schätzte, dass es 30 nicht überschreiten würde. Also genoss ich ein zehnminütiges Video. Doch als ich einen Monat später die Rechnung sah, war der Spaß vorbei. Dieses schöne Video in HD hat mich 40 Euro gekostet. Meiner Mutter sagte ich, dass ich nur bei Youtube einige Videos angeschaut habe und der Konsequenzen nicht bewusst war. Ich möchte nicht meinen Pornokonsum im minderjährigen Alter beichten oder dass ich meine Mutter belogen habe - nur, dass ich einfach so dumm war und für einen Porno 40 Euro von meinem eigenen hart erarbeiteten Geld bezahlen musste.

Beichthaus.com Beichte #00030667 vom 10.01.2013 um 21:20:07 Uhr in Hamburg (Hasselbrookstraße) (8 Kommentare).

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Fremdgehen aus Schutz

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Dummheit Fremdgehen Engherzigkeit Partnerschaft Hamburg

Ich (m/25) habe ein kleines Problem, was Beziehungen angeht. Ich fing sehr früh an, mit Mädchen auszugehen und bis zu meinem jetzigen Alter hat sich eine gewisse Anzahl an zerbrochenen Beziehungen bei mir angesammelt. Das Problem bei mir: Ich halte es seltsamerweise nicht aus, in einer glücklichen und gut verlaufenden Beziehung zu leben. An mir knabbert dann jedes Mal aufs Neue der Gedanke, dass es schief laufen und sie mich verletzen könnte. Da ich diesen Gedanken schlichtweg nicht aushalten kann, habe ich das Fremdgehen für mich entdeckt. Ich werde jedes Mal, wenn eine Beziehung von Neuem zerbricht, wissen dass ich sie hintergangen habe und mich nicht schlecht fühlen können, wenn sie mir das Herz gebrochen hat, denn ich war nicht viel besser. Ich hielt es für einen guten, wenn auch moralisch gesehen abscheulichen Plan und dachte, ich würde so niemals Herzschmerz erleiden. Also machte ich damit immer so weiter, bis ich meine derzeitige Freundin kennenlernte. Sie ist eine wunderschöne, attraktive junge Frau und nur ein wenig älter als ich. Obwohl sie manchmal neben der Spur ist, hat sie ein kleines schlaues Köpfchen und ich liebe es, ihr beim Reden zuzuhören, obwohl ich es eigentlich mal gehasst habe. Doch ihre Worte fesseln mich jedes Mal so sehr. Kurzum: Sie ist die Frau, auf die ich vielleicht immer gewartet habe.


Nun zu meiner Sünde: Trotz ihrer umwerfenden Aura und ihrer lieblichen Persönlichkeit konnte ich nicht widerstehen. Ich bin letztens fremdgegangen. Sie ahnt jedoch nichts, ich behandle sie wie vorher und wir führen unsere glückliche Bilderbuchbeziehung fort. Ich weiß, dass es falsch ist und dass, wenn sie es erfährt, ich ihr das Herz brechen werde, was ich keineswegs möchte. Trotzdem weiß ich, dass ich es wieder tun werde, weil mein Kopf vor lauter Gedanken explodiert. Ich kann in keiner gut laufenden Beziehung leben. Sie wird mir eines Tages ebenso das Herz brechen. Und wenn es dazu kommt, bin ich gewappnet. Trotzdem fühle ich mich schrecklich.

Beichthaus.com Beichte #00030666 vom 10.01.2013 um 20:38:31 Uhr in Hamburg (Borgfelder Straße) (25 Kommentare).

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