Bratwürstchen mit extra viel Senf

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Trunksucht Vandalismus Dummheit Last Night Last Night Moringen

Gestern war ich so besoffen, dass ich mir auf einem Dorf-Oktoberfest zwei Bratwürstchen mit extra viel Senf gekauft habe. Wir wurden vom Vater meines Kumpels abgeholt. Ich platzierte die Würstchen auf dem Sitz, schnallte mich ganz in Ruhe an und wir fuhren zu meinem Haus. Heute morgen bin ich mit Senf verschmierter Jacke, Hose und Schuhen in meinem Bett aufgewacht. Anscheinend war ich so dumm und habe mich in die Bratwürstchen gesetzt. Ich will gar nicht wissen, wie der Firmenwagen seines Vaters aussieht. Es tut mir wirklich Leid und ich schäme mich für den gestrigen Abend!

Beichthaus.com Beichte #00029386 vom 25.09.2011 um 10:14:49 Uhr in 37186 Moringen (Klosterhof) (6 Kommentare).

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Neidisch auf meinen Freund

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Neid Verzweiflung Partnerschaft Geld

Seit circa 3 Monaten bin ich (w/21) mit meinem Freund zusammen. Wir harmonieren auf allen Ebenen, er gleicht mich aus, ist mein Ruhepol und meine starke Schulter. Wir planen schon unsere gemeinsame Zukunft. Eine Sache stört mich allerdings: sein Geld. Ich bin neidisch auf ihn, da er von Geburt an niemals Geldsorgen hatte. Er achtet nicht auf das Geld, wenn er ins Restaurant oder zu Konzerten geht, sich neue Klamotten zulegt oder sich ein neues Auto holt (zu seinem Privat-Fuhrpark zählen drei Autos). Im Jahr fliegt er unzählige Male in den Urlaub, er war schon auf jedem Kontinent der Welt und geringe Urlaubstage kennt er nicht. Er bucht den Flug und ab geht es in den Urlaub. Zu seinem Besitz zählen 26 Eigentumswohnungen, die er alle vermietet. Zwei Einfamilienhäuser, sowie einige Wohnungen im Ausland. Er selbst wohnt in seiner 120qm Wohnung, alles renoviert und super modern, mit wirklich riesigem LED TV, großem Balkon und die Ausstattung ist auch nur das feinste vom Feinsten. So und ich? Ich besitze nichts. Habe gar keine finanziellen Rücklagen, keine Wertgegenstände, keine Altersvorsorge, NICHTS. Doch dafür kann ich nichts, denn Reichtum wurde mir nicht in die Wiege gelegt. Wer von euch kennt das nicht: man arbeitet und arbeitet und hat am Ende gerade mal genug zum existieren? Seit meine Eltern sich getrennt haben und ich bei meiner Mutter lebe, müssen wir jeden Monat das Geld für die Miete zusammen kratzen und können uns keinerlei Luxus gönnen, da wir das Geld dafür einfach nicht haben. Wir gehen beide arbeiten, doch es reicht immer gerade mal so. Mein Vater führt ein tolles Leben, er muss sich ja auch nur um sich selbst kümmern und Unterhalt an seine Kinder zahlen tut er auch nicht.

Wenn mein Freund bei mir ist, schäme ich mich. Und ich komme mir neben ihm einfach armselig vor, wie ein Mensch zweiter Klasse. Ich trage keine teuren Markenklamotten, meine Sachen hole ich mir bei H&M. habe keine qualitativ wertvollen Sachen und allein in seinem Portemonnaie befindet sich so viel Bargeld wie manch einer im Monat verdient. Er bezahlt alles und lädt mich immer ein. Auch wenn er es lieb meint komme ich mir immer schlecht dabei vor und habe selten Lust mit ihm etwas zu unternehmen, da sich in meiner Geldbörse meistens nur 20 Euro befinden. Dabei würde ich ihn auch gerne mal einladen und ihm eine kleine Freude machen indem ich ihm z.B. ein kleines Geschenk mache. Doch das positive ist, ich weiß dass er mich von ganzen Herzen liebt, auch wenn wir in zwei verschiedenen Welten leben.


Meine Beichte: ich bin neidisch auf meinen Freund den ich zwar liebe, aber könnte kotzen wenn ich sehe wie er das Geld ausgibt für unnötige und teure Sachen. Er ist von Geburt an reich und musste niemals auch nur einen Finger dafür krumm machen. Und ich dagegen muss jeden Cent drei mal umdrehen. Es hat gut getan, sich das einmal von der Seele zu schreiben.

Beichthaus.com Beichte #00029350 vom 07.09.2011 um 19:56:44 Uhr (43 Kommentare).

Gebeichtet von dohmmi
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“Beichte

Der Kassierzombie

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Zorn Hass Aggression Shopping

Ich (m/23) möchte etwas beichten, was sich vor nicht einmal 10 Minuten ereignete. Wie jeden Morgen, nach einer erfolgreichen Nachtschicht, bin ich auch heute auf dem Weg nach Hause kurz in den Supermarkt mit dem E gegangen um ein wenig einzukaufen. Ich gehe dort schon seit Jahren hin und dementsprechend kennt man mich dort auch. Man wird von den Mitarbeitern auch immer herzlich begrüßt und ab und zu gibt es auch mal ein wenig Smalltalk. Nur die Frau des Filialenleiters die dort auch als Angestellte arbeitet ist immer so dermaßen unfreundlich zu allen Leuten, das ist schon nicht mehr schön. Sie sitzt meistens an der Kasse und kassiert stumm vor sich hin. Sie sagt wirklich nie einen Ton, zumindest keinen freundlichen. Es hat mich bis heute auch nicht besonders gestört, aber heute Morgen hat sie etwas gebracht, für dass sie sich eigentlich in Grund und Boden schämen sollte. Vor mir stand eine ältere Frau an der Kasse, die dort auch regelmäßig einkaufen geht. Die Omi friemelt also ihr Portemonnaie zum bezahlen aus ihrer Handtasche und dabei fällt es ihr herunter. In ihrem Alter ist es mit dem Bücken schon ein bisschen schwerer, also bittet sie den grantigen Kassierzombie alias Frau des Filialenleiters darum ihr das Portemonnaie doch aufzuheben. Doch anstatt ihr zu helfen, wie jeder andere es getan hätte, hat sie die Omi beschimpft, ihr an den Kopf geworfen, dass sie ihren faltigen Hintern selbst runter bewegen soll, sie sei ja nicht ihre Sklavin. Und das genau in diesem Wortlaut und in einem Ton, den man sonst nur von einer Kneipenschlägerei kennt. Und da ist mir der Kragen geplatzt, zunächst hab ich der Omi das Portemonnaie aufgehoben und dann der Hexe an der Kasse meine Meinung in einem halb sachlichen, halb vulgären Ton gepfiffen und ihr anschließend voller Verachtung ins Gesicht gespuckt. Für die Aktion habe ich dann auch noch lebenslang Hausverbot bekommen, aber das war es mir ehrlich gesagt allemal Wert. Zugegeben, das Anspucken war zu viel und hätte nicht sein müssen und im Nachhinein schäme ich mich auch ein wenig dafür. Dafür bitte ich um Absolution, den Rest bereue ich keineswegs.

Beichthaus.com Beichte #00029327 vom 31.08.2011 um 09:01:25 Uhr (35 Kommentare).

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Ich habe meinen Freund umgebracht

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Dummheit Morallosigkeit Telefon Krefeld

Als wir Jugendliche waren, gab es noch nicht die Telefone mit Rufnummernübertragung. Wenn meine Schwester und ich allein zu Hause waren und uns langweilten, riefen wir daher eine x-beliebige Nummer an und sagten mit emotionsloser Stimme in den Hörer: "Ich habe meinen Freund umgebracht. Ich springe jetzt vom Balkon. Ich musste es jemandem sagen." Dann legten wir einfach auf, noch ehe der Gesprächspartner etwas dazu sagen konnte. Heute schäme ich mich dafür.

Beichthaus.com Beichte #00029323 vom 30.08.2011 um 15:49:25 Uhr in Krefeld (19 Kommentare).

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Mein verleugneter Freund

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Dummheit Hochmut Verrat Nachbarn

Ich (w) muss beichten, dass ich mich heute für mein Verhalten gegenüber meiner ehemaligen Nachbarsfamilie sehr schäme.
Als ich noch zur Grundschule ging, lebte gegenüber eine Mutter mit ihren zwei Söhnen, etwa in meinem Alter. Der Vater schlug jahrelang ihre Mutter und die Kinder sahen es mit an.
Die Familie war deswegen total kaputt, die Mutter überschüttete die Kinder mit teurem Spielzeug und hatte dann kein Geld mehr um ihnen warme Wintersachen zu kaufen, sie zog sogar den Jüngeren einige Zeit lang wie ein Mädchen an, weil sie sich eine Tochter wünschte oder schickte sie an Feiertagen zu Schule. Die beiden wurden total aggressiv, schrien viel, schlugen ihre Mutter und waren in der Schule sehr auffällig.
Allerdings habe ich mich mit den beiden immer gut verstanden. Wir haben oft zusammen gespielt und die Mutter freute sich ein Loch in den Bauch, dass ich am Geburtstag vorbei kam - mir gegenüber haben sie sich niemals schlecht verhalten, es gab nichts, dass ich ihnen hätte vorwerfen können.
Doch bald bekam ich mit, wie die anderen Leute aus dem Dorf über diese Familie dachte: "Total verrückt. Wie die sich anziehen. Die Kinder sind ja gefährlich...."
Und irgendwann begann auch ich diese Familie zu verspotten. Ich lachte wie alle den Sohn aus, der einst mein Freund war, wenn er in der Schule von der Direktorin, während eines Wutanfalls so lange festgehalten wurde, bis er sich beruhigt hatte. Ich erzählte, wie laut es gegenüber immer zuging, wollte nicht mehr zu Besuch kommen und begann abfällig über diese Menschen zu sprechen. Sie sind dann irgendwann in ein anderes Haus im Dorf gezogen, und ich sagte, ich fände es gut, dass diese Verrückten endlich weg seien.
Da sie sehr zurückgezogen lebten und die Söhne auf eine Sonderschule gingen, habe ich sie tatsächlich jahrelang nicht wiedergesehen. Nur die Mutter, mit hängendem Kopf, in ihren alten Kleidern traf ich manchmal und immer hielt ich sie für eine "Asoziale".
Vor einiger Zeit saß ich mit zwei Freunden auf einer Bank, als ich den Sohn - meinen ehemaligen Freund - vorbeilaufen sah. Er führte seinen Hund aus, mit hängendem Kopf, starrte uns kurz ausdruckslos an, wandte dann den Blick ab und trottete davon. Meine Freunde begannen sofort zu lästern über den "Fetten Verrückten."
Das tat mir wirklich weh und ich habe ihn sofort verteidigt, weil mir endlich klar wurde, dass es immer Gründe gibt warum ein Mensch ist wie er ist und dass jeder seine guten Seiten hat! Diese Jungs haben so Schlimmes durchgemacht und mein Verhalten, sowie das der meisten anderen aus dem Dorf hat alles nicht besser gemacht.
Es tut mir sehr Leid, dass ich lange so arrogant und dumm war! Ich will nie wieder Menschen so oberflächlich beurteilen.
Ich schäme mich so sehr, wie ich mich damals aufgrund der Meinung anderer von ihm abgewandt habe und auch als ich alt genug war, das zu erkennen, es nicht getan habe.
Das nächste Mal wenn ich ihn sehe, werde ich ihn mal fragen ob er sich noch an mich erinnert und wie es ihm heute geht.

Beichthaus.com Beichte #00029280 vom 18.08.2011 um 00:41:46 Uhr (13 Kommentare).

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