Der höflichste Bettler der Welt

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Engherzigkeit Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (m/24) beichte, dass ich dem freundlichsten Obdachlosen, der auf diesem Planeten existiert, begegnet bin und ihm keinen Cent gegeben habe. Der gute Mann kam auf mich zu und fragte mich im freundlichsten Ton, der mir je untergekommen ist, ob ich ihm ein paar Cent geben könnte. Ich weiß nicht, wieso, aber ich bin einfach weitergegangen und habe ihn nur kurz angeschaut und abgewunken. Erst als ich einige Schritte weiter war, fiel mir auf, dass ich noch nie so nett von einem Menschen, der nichts aber auch gar nichts hat, angesprochen wurde. Der gute Mann hätte es auf jeden Fall verdient, von mir Geld zu bekommen. Naja, ich wurde dann auch von meiner weiblichen Begleitung darauf hingewiesen, dass ich ihm schon etwas hätte geben können. Bei der Alten hatte ich dadurch also fette Minuspunkte gesammelt. Egal. Es ist später im Restaurant eh noch vollkommen eskaliert, weil der Lachs ihr nicht schmeckte. Ich muss nicht erwähnen, dass ich mich dann nicht mehr mit ihr getroffen habe.

Aber zurück zum Thema: Ich schäme mich, weil ich dem Vagabunden kein Geld gegeben habe. Mein Gott, es tut mir leid! Ich muss fast täglich an den Mann denken und ich habe ein schlechtes Gewissen. Das Ganze ist inzwischen schon fast zwei Monate her und ich kann nicht aufhören, mir in den Arsch zu beißen, weil ich wie ein arroganter Vogel an ihm vorbeigelaufen bin. Ich schwöre, wenn ich diesen Penner wiedersehe, dann stecke ich ihm einen 10er zu! Und einen Kaffee kriegt er auch noch gratis von mir! Vergebt mir!

Beichthaus.com Beichte #00034871 vom 15.01.2015 um 19:19:05 Uhr (11 Kommentare).

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Verpasste Gelegenheit zur Rache

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Ekel Fremdgehen Rache Zorn Ex

Es war kurz vor Weihnachten, als meine (m/25) letzte Beziehung auf echt unschöne Art und Weise in die Brüche ging. Sozusagen warmer Wechsel von mir zu einem Arbeitskollegen der WG-Mitbewohnerin meiner Ex-Freundin. Als ich dann einige Tage später auf ein "klärendes Gespräch" zu der Mitbewohnerin in die WG kam und erfuhr, was da noch so alles hinter meinem Rücken gelaufen war, passierte es dann: Als ich kurz auf die Toilette verschwand, spielte ich während des kleinen Geschäfts bestimmt eine halbe Minute lang mit dem Gedanken, mir die Zahnbürste meiner Ex rektal einzuführen und vielleicht auch noch ein Foto davon zu machen, um ihr dieses später zukommen zu lassen. Meine Beichte: Ich habe diese einmalige Gelegenheit aus falschem Anstand und Zeitnot verstreichen lassen! Ich könnte mich dafür ohrfeigen!

Beichthaus.com Beichte #00034870 vom 15.01.2015 um 17:41:18 Uhr (5 Kommentare).

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“Beichte

Wie man treu bleibt

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Masturbation Begehrlichkeit Fremdgehen Partnerschaft

Ich (m/29) muss etwas beichten. Heute Morgen schrieb mich eine alte Bekannte an, mit der ich vor meiner aktuellen Beziehung ziemlich wilden und versauten Sex hatte, und fragte mich, ob ich nicht mal wieder Zeit habe. Ich druckste ein wenig herum und war innerlich gespalten. Einerseits sehnte ich mich sofort nach dem harten und versauten Sex mit dieser Person, andererseits liebe ich meine Freundin und will ihr so etwas nicht antun. Aber gegen die innere Zerrissenheit konnte ich nichts tun. Der Sex mit meiner Freundin ist auch gut und sie versucht mir jeden Wunsch zu erfüllen, aber der Sex mit dieser Person war einfach etwas Unbeschreibliches und Ungehemmtes, wie man es in einer Beziehung, glaube ich, nicht haben kann. Schlussendlich habe ich meine Freundin nicht betrogen, aber ich glaube nur aus einem Grund - und das ist meine Beichte: Ich habe meine Freundin nur nicht betrogen weil besagte Person, vermutlich um mich scharfzumachen, mir eindeutige Bilder, die keinen Platz für Fantasie ließen, geschickt hat. Aufgegeilt von diesen Bildern bin ich schnurstracks ins Badezimmer gelaufen und habe mich selbst befriedigt, während meine Freundin vor dem Fernseher saß. Kaum war ich fertig, war jegliche Lust am "Fremdgehen" verflogen.

Beichthaus.com Beichte #00034851 vom 13.01.2015 um 02:35:15 Uhr (15 Kommentare).

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Die Schmerzensschreie der Igel

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Mord Hass Tiere

Die Schmerzensschreie der Igel
Seit einigen Jahren trage ich ein Problem mit mir herum. Im Oktober und November 2006 habe ich im Wahn 29 Igel zu Tode gefoltert. Ich schnitt ihnen lebendigen Leibes die Pfoten ab und einige verbrannte ich lebendig. Ich wurde dann allerdings von den Bullen geschnappt und nach einigem Leugnen gab ich die Verbrechen auch zu. Aber die Polizei und später auch das Gericht gingen von fünf Igeln aus - sie kannten nicht die ganze Wahrheit. Ich erhielt eine Unterbringung in der Forensik (§ 63) auf Bewährung. Was mir aber zu denken gibt, ist, dass ich das laute Schreien dieser Tiere erregend fand und einige Male eine Erektion bekam. Bis heute hasse ich Igel. Wenn ich Igelbilder sehe, überkommt mich die Mordlust und ich wünsche mir den qualvollen Tod der Igel. Meine Bewährung ist inzwischen abgelaufen. Was nun?

Beichthaus.com Beichte #00034844 vom 12.01.2015 um 17:29:52 Uhr (70 Kommentare).

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Kein Trinkgeld für den Taxifahrer

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Geiz Habgier Ungerechtigkeit Last Night Auto & Co. Neuss-Norf

Es war das Finale der WM 2014, welches ich mit meiner damaligen Freundin in der Stadt angesehen habe. Da meine Wohnung etwas außerhalb ist und so spät keine Züge mehr fahren, war von vornherein klar, dass wir mit dem Taxi heimfahren werden. Nach dem Spiel habe ich Sparfuchs am Taxistand die Leute gefragt, ob sie in dieselbe Richtung fahren. Tatsächlich habe ich ein Paar gefunden, das zumindest in die Richtung wollte. Wir stiegen zu viert in das Taxi. Der Taxifahrer war, obwohl er offensichtlich nicht aus Deutschland stammte, äußerst euphorisch und nutzte jede rote Ampel aus, um Passanten mit seiner Vuvuzela anzutröten. Als das Paar ausstieg, zeigte das Taxameter um die 12 Euro an. Der freundliche Mann gab dem Fahrer 15 Euro und verabschiedete sich.


Wir fuhren dann den Rest zu meiner Wohnung. Der Taxifahrer hatte das Taxameter einfach weiterlaufen lassen, welches nun knapp 20 Euro anzeigte. Meine Beichte ist, dass ich dem Fahrer fünf Euro gegeben habe, die er ohne Kommentar annahm. Somit habe ich den sympathischen Taxifahrer aus purem Geiz nicht nur kein Trinkgeld gegeben, sondern ihm auch noch das Trinkgeld der anderen "geklaut." Verschlimmernd kommt hinzu, dass ich auf der Hinfahrt im Zug einen 50-Euro-Schein gefunden habe und besonders deshalb hätte großzügiger sein können. Es tut mir immer noch leid für den Taxifahrer, der statt zu feiern arbeiten geht und dann auch noch von einem geizigen Studenten abgezockt wird.

Beichthaus.com Beichte #00034836 vom 11.01.2015 um 20:16:56 Uhr in Neuss-Norf (9 Kommentare).

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