Als Transsexuell geoutet

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Ignoranz Boshaftigkeit Verrat Familie

Ich (22) habe vor nicht allzu langer Zeit festgestellt, dass ich transsexuell bin. Nicht weiter schlimm, ich kann nicht sagen, dass ich unglücklich bei dem Gedanken bin, mein Leben als Frau zu leben. Bisher habe ich mich davor gedrückt, nach dem Motto: "Och, so etwas ist so selten, dass ausgerechnet ich das habe, ist doch fast unmöglich." Ganz normale Reaktion eben. Dann hat mich ein emotionaler Güterzug überfahren und ich habe die Wahrheit doch erkannt. In der kurzen Zeit habe ich noch keine wirklichen Maßnahmen eingeleitet - ich bin im Moment erst einmal dabei, eine professionelle Anlaufstelle zu finden. Aber ich bereue es, meiner Mutter davon erzählt zu haben. Nein, es ist nicht so, wie alle denken: Sie hat mich nicht verstoßen und mich auch so akzeptiert, wie ich bin, da sie für solche Dinge sehr offen ist. Sie findet es wirklich nicht schlimm.


Vor ein paar Tagen habe ich sie auf der Arbeit besucht, da ich zufällig in der Nähe war. Ihre Kollegen kennen mich auf die eine oder andere Weise auch schon als den Sohn der Chefin. Bis meine herzensgute Frau Mutter mich mit voller Absicht in eine Situation manövriert hat, in der ich praktisch gezwungen war, mich vor versammelter Mannschaft zu outen. Ich dachte, ich würde vor Scham sterben. Irgendwie habe ich es dann geschafft, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen, aber nur indem ich mich so strunzdumm gestellt habe, dass es eigentlich offensichtlich war, dass ich etwas zu verbergen hatte. Ich denke aber mal nicht, dass jemand erraten hat, was genau ich auf dem Herzen hatte. Ich habe ihr später noch mal gesagt, dass die Aktion daneben war, aber sie hat das mehr oder weniger in den Wind geschossen und hat mir lieber vorgehalten, wie oft ich sie hängen lassen habe - also mit der Hausarbeit, als ich noch bei ihr wohnte - und dass ich nicht erwarten könnte, dass sie spontan alles richtig mache. Außerdem meinte sie, dass ich mich wohl doch noch schuldig fühle.


Ich fühle mich seitdem wie ein richtiger Vollidiot, dass ich das nicht habe kommen sehen. Da gehe ich zu ihr und vertraue ihr so etwas an - und es dauert gerade einmal wenige Wochen, bis sie mir damit in den Rücken fällt. Man sollte eigentlich meinen, dass sie mir etwas Freiraum lässt und sich nach mir richtet, in welchem Tempo ich das angehe ... aber man kann mich natürlich auch mit dem Gesicht voraus in die Scheiße schubsen und beobachten, ob ich wieder rauskomme. Ich wüsste wirklich gerne, was sie da geritten hat. Ich habe keine Ahnung, wie ich meiner Mutter jetzt gegenübertreten soll. Ich hätte mich ihr gegenüber wohl gar nicht erst outen dürfen. Aber es ist doch einfach nur traurig, dass ich meiner eigenen Mutter bei solchen Sachen nicht vertrauen kann?! Sie tut einfach immer total verständnisvoll, nur um dann doch ihren eigenen Kopf durchzusetzen und am Ziel vorbeizuschießen. Und dann wundert sie sich noch, dass wir uns nicht so gut verstehen. Ich bereue es inzwischen wirklich, mich meiner eigenen Mutter gegenüber geoutet zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00034831 vom 11.01.2015 um 00:45:53 Uhr (9 Kommentare).

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Mundgeruch beim Fußballspiel

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Ekel Ungerechtigkeit Hochmut

Ich (w/27) war mit meinem Bruder heute seit längerer Zeit mal wieder bei einem Fußballspiel. Sobald sich mein Bruder zu mir rübergebeugt hat, um mit mir zu sprechen, ist mir ein Schwall Mundgeruch entgegen gekommen. Das war auf Dauer echt ekelhaft. Ich habe ihm das dann natürlich auch gesagt. Er achtet nicht sonderlich auf Körperpflege und merkt so etwas daher wahrscheinlich gar nicht. Nun gut - nicht weiter tragisch, aber als ich gerade die Zähne putzen wollte, um schlafen zu gehen, habe ich gemerkt, dass ich heute auch mit ziemlichem Mundgeruch rumgelaufen bin. Zu meiner Entschuldigung ist anzumerken, dass meine elektrische Zahnbürste beim Umzug vorgestern irgendwo eingepackt wurde und ich mir aus Faulheit nur eine "normale" Zahnbürste zum Putzen geholt habe. Ich möchte also beichten, dass ich es meinem Bruder übel genommen habe, dass er Mundgeruch hatte, obwohl ich selbst kein Stück besser war.

Beichthaus.com Beichte #00034830 vom 11.01.2015 um 00:45:46 Uhr (8 Kommentare).

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Harry Potter im TV

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Hass Aggression Medien

Ich (w) könnte seit Wochen einfach nur noch kotzen. Egal welcher Sender, jeden Tag läuft irgendein beschissener Teil von Harry Potter. Ist das Thema nicht langsam mal ausgelutscht? Ehrlich, mich regt das so auf. Der Kerl ist doch angeblich reich, kann der sich dann nicht mal eine gescheite Brille kaufen? Er läuft seit dem ersten Jahr mit dieser unglaublich hässlichen Brille herum, die komischerweise mitwächst. Und diese Lächerlichkeit einfach, dass sie sich mit dem Stock bekämpfen, lächerlich. Können die sich nicht einfach eine Pumpgun besorgen - oder nein, besser herbeizaubern - und diesen Typen, dessen Name nicht genannt werden darf, damit killen? So einfach geht das! Heute lief das Fass dann über! Als der vierte Teil wieder lief, wurde ich so aggressiv, dass ich die Fernbedienung voller Wut auf meinen Fernseher geworfen habe. Tja - jetzt ist er kaputt. Im Nachhinein fühle ich mich schlecht, da ich mir jetzt einen neuen Fernseher kaufen muss, was nicht gerade billig ist. Aber warum muss auch immer nur so ein Müll laufen?

Beichthaus.com Beichte #00034828 vom 10.01.2015 um 22:31:44 Uhr (24 Kommentare).

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Wie man einen Hund richtig erzieht

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Vandalismus Hass Aggression Nachbarn Tiere Metelen

Die Vorgeschichte: Die Frau, die unter mir wohnt (Mitte 40, typische "Katzenfrau", d.h. viele Haustiere, vereinsamt), hat einen Hund. Dieser Hund kläfft im nervigsten Ton mehrmals pro Tag unten im Garten. Der Grund ist, dass er von der Nachbarin ständig mit Leckerlis gefüttert wird und mit dem Gekläffe eben jene Nachbarin herauslocken will, um noch mehr zu bekommen. Seit gut zwei Monaten also schieße ich diesen Hund, sobald sein Gejaule ertönt, mit einer Wasserpistole ab. Ich versuche dabei immer bewusst, das Gesicht zu treffen. Am Besten die Nase oder die Augen. In der Regel läuft der Hund dann gleich wieder rein. Um den "Erziehungseffekt" zu steigern, bin ich in letzter Zeit auf gekühltes Wasser aus dem Kühlschrank umgestiegen.


Der Höhepunkt am letzten Samstag war, dass ich den Hund mit einem halben Eimer Wasser von meinem Balkon aus zugeschüttet habe. Zu diesem Zeitpunkt hat es draußen geregnet, sodass die Besitzerin keinen Verdacht schöpfte. Seitdem hat sich der Hund draußen nicht mehr blicken oder hören lassen. Er jault zwar immer noch, allerdings höre ich das nur noch sehr gedämpft durch den Boden und damit kann ich durchaus leben. Ich beichte, dass ich den Hund bestrafe, obwohl eigentlich seine Besitzerin bzw. meine Nachbarin die Erziehung versaut hat. Ich habe bewusst diesen Weg gewählt, um größere Konflikte zu vermeiden und weil ich die Besitzerin nicht für fähig halte, den Hund besser zu erziehen. Mein Erfolg macht mich glücklich, auch wenn ein fast unschuldiges Tier darunter leiden musste.

Beichthaus.com Beichte #00034824 vom 10.01.2015 um 16:33:55 Uhr in Metelen (11 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die Wahrheit über meine Entjungferung

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Falschheit Lügen Partnerschaft

Ich (m/25) habe seit fünf Jahren eine Freundin und wir haben uns vor Kurzem verlobt. Vor einem Jahr sind wir bereits zusammengezogen und alles läuft perfekt. Wir verstehen uns gegenseitig sehr gut und erzählen uns eigentlich alles. "Eigentlich", denn es gibt da eine Sache, die sie nicht von mir weiß: Am Anfang, als wir kurz vor unserem ersten Mal waren, fragte meine Freundin mich, ob ich noch Jungfrau sei. Da sie wusste, dass ich vor ihr keine Freundin hatte und ich sie nicht verlieren wollte, log ich und "bejahte" dies. Sie gestand mir, dass auch sie Jungfrau sei und es unheimlich toll findet, dass wir unser erstes Mal gemeinsam erleben konnten. Noch heute erwähnt sie es häufig. Was sie allerdings nicht weiß, ist, dass ich mit meiner Cousine, als wir noch jung waren, mit unseren Körpern regelmäßig experimentiert haben. Dazu muss ich kurz anmerken, dass die Cousine adoptiert ist und wir beide das wussten.


Wir haben uns im Laufe der Jahre, wenn sie oder ich sturmfrei hatten, angerufen und haben uns zum Sex getroffen. Ich wollte das häufiger beenden, allerdings war das Verlangen nach Sex viel zu groß. Dies ging so lange gut, bis ich meine Freundin kennenlernte und dann haben wir damit aufgehört. Ich will die Freude und die Illusion meiner Freundin nicht kaputtmachen und nach mehr als fünf Jahren mit der Wahrheit ankommen. Ich kenne sie sehr gut und weiß, dass sie überhaupt nicht damit klarkommen und innerlich zerbrechen wird. Ich kann und will es ihr einfach nicht sagen. Ich beichte hiermit, dass ich meine Freundin jahrelang angelogen habe und ihr davon auch in Zukunft nicht erzählen werde.

Beichthaus.com Beichte #00034816 vom 09.01.2015 um 00:58:01 Uhr (12 Kommentare).

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