Ich bin eine Kuschelmaus

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Selbstsucht Begehrlichkeit Engherzigkeit Salzburg

Ich (w) bin asexuell. Mich interessiert Geschlechtsverkehr überhaupt nicht, da er mir bis dato nichts gebracht hat. Daher bin ich umso mehr auf intensives Kuscheln mit Männern aus. Einen Freund zu finden, der damit klar kommt ist dementsprechend echt schwierig. Ich will ja auch nicht, dass mein Freund dann deshalb ersatzweise mit anderen ins Bett springt. Darum habe ich mich in der asexuellen Szene umgesehen, aber dort treffe ich nur auf Männer, die generell Körperkontakt ablehnen - ich bin aber wirklich eine extreme Kuschelmaus. Nun bin ich dazu übergegangen, dass ich ab und zu mit Kumpels kuschle, aber natürlich nicht schlafe. Nur um ab und zu etwas intimeren Körperkontakt zu spüren. Es tut mir aber leid, denn ich glaube ich habe meine Kumpels somit irgendwie gefriendzoned. Oder so ähnlich. Das wird auf Dauer wahrscheinlich nicht funktionieren.

Beichthaus.com Beichte #00039568 vom 04.04.2017 um 13:33:52 Uhr in Salzburg (7 Kommentare).

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Endstation Saunaclub: Wie ich 20.000 Euro für Nutten ausgab

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Prostitution Verschwendung Geld Wien

Endstation Saunaclub: Wie ich 20.000 Euro für Nutten ausgab
Ich bin Ende 30, mir war gerade langweilig im Büro, daher bin ich auf die Idee gekommen darüber nachzudenken, wie viele Nutten ich schon hatte und was ich dafür bezahlt habe. Es sind ca. 120, an die ich mich erinnern kann - ich schätze mal, dass dazu noch 50 kommen, die ich vergessen habe. Sind ja immerhin schon 20 Jahre Freierkarriere. Gekostet hat mich das, so weit ich es noch weiß, mindestens 10.500 Euro. Ich rechne aber eher mit 15.000 - 20.000 Euro. Also im Durchschnitt vielleicht tausend Euro im Jahr, wobei das in letzter Zeit ansteigt, ich lege mehr Wert auf Qualität als früher. Straßenstriche kommen nicht mehr infrage, eher die Saunaclubs.

Irgendwie bereue ich das, denn eigentlich ist es sinnlos. Aber ich kann nicht anders, es zieht mich immer wieder hin. Schlechtes Gewissen meiner Frau gegenüber habe ich natürlich auch, sie spart jeden Cent, und ich vervögle gerne malein paar Hunderter an einem Abend (finanziell mangelt es uns an nichts, sie ist nur von Haus aus sparsam). Früher, mit Anfang 20, ist die Geilheit öfters mit mir durchgegangen und ich habe nicht mal ein Kondom verwendet. Zum Glück nichts gefangen, und heute gibts das nicht mehr. Manchmal bereue ich das alles, aber aufhören werde ich wohl nicht damit, dafür ist es viel zu geil!

Beichthaus.com Beichte #00039566 vom 04.04.2017 um 12:53:33 Uhr in Wien (14 Kommentare).

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Die Hipster müssen gehen!

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Zorn Vorurteile Arbeit Berlin

Ich führe seit mehr als zwei Jahrzehnten eine gut gehende Agentur. Ich bezahle meine durchweg jüngeren Mitarbeiter mehr als überdurchschnittlich, gebe gerne großzügige Prämien für hervorragende Leistung und habe auch nie Hierarchien in meinem Unternehmen zugelassen. Das spornt zum Arbeiten an und jeder gibt sein Bestes. Nun ist es aber so, dass in den letzten Jahren der Trend zum Holzfäller bei den jungen Männern aufgekommen ist. Ich stamme aus einer Generation, in der das Gesicht noch glatt rasiert sein musste und habe das auch immer so gehalten. Bei meinen Mitarbeitern habe ich mir nichts gedacht, als sie sich Bärte wachsen ließen. Es ist halt eine Modeerscheinung, so wie es davor schon viele gab und noch viele danach kommen werden. Nun habe ich aber einen Kunden von einer anderen Agentur abgeworben, der ein Budget hat, das alle Dimensionen sprengt. Er war mit seinem Beraterstab schon mehrmals bei uns und die Sache sieht an und für sich gut aus Bloß jedes Mal, wenn Mitarbeiter von mir bei ihm waren, wurde ich von den Leuten seines Beratungsunternehmens auf die Bärte meiner Mitarbeiter angesprochen, dass das nicht gut aussehen würde und deren Auftraggeber die Meinung vertritt, dass im Business die Gesichter glatt zu sein haben.

Ich habe ihnen erklärt, dass ich es auch so gelernt habe, aber die jungen Leute von heute halt jeden Trend mitmachen und dazu zählt auch, sich einen Bart wachsen zu lassen, um wie jeder andere auszusehen. Nun wurde mir unmissverständlich klargemacht, dass es keinen Auftrag geben würde, wenn ich weiterhin junge Holzfäller zu geschäftlichen Terminen schicken würde. Ich habe meinen Mitarbeitern die Situation erklärt und ersucht, für die nächsten zwei oder drei Monate Monate - bis der Abschluss unter Dach und Fach ist - sich ihre Bärte abzurasieren und auch eine entsprechende Prämie für jeden in Aussicht gestellt. Der Großteil war solidarisch und am nächsten Tag waren bei den meisten die Bärte ab. Einige wollten sich darauf jedoch nicht einlassen und meinten, ihre Bärte wären ihnen heilig. Ich kann diese Einstellung nicht verstehen. Für mehrere tausend Euro kann ich doch ein paar Wochen auf meinen Bart verzichten und alle wären zufrieden?! Der wächst doch wieder nach! Und ich kann nicht nur die rasierten Mitarbeiter zu Terminen schicken und ihnen die meiste Arbeit aufbürden und die bartragenden Kollegen haben den Vorteil davon.

Jetzt stehe ich vor der Entscheidung, zum geschäftlichen Wohl meines Unternehmens, die Mitarbeiter, die sich nicht rasieren wollen, zu entlassen, oder auf den wahrscheinlich lukrativsten Auftrag meines Lebens zu verzichten. Ich denke, dass die Hipster gehen müssen . Ich habe meinen Standpunkt klar gemacht und auch versucht, ihren temporären Nachteil mit Geld aufzuwiegen. Scheinbar war das kein Argument. Ich beichte hiermit, dass ich mehrere Mitarbeiter ziehen lassen muss, weil sie für ein paar Wochen nicht auf ihre Gesichtsbehaarung verzichten können. Ich bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039564 vom 04.04.2017 um 08:25:02 Uhr in 10117 Berlin (39 Kommentare).

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Ich bin nicht arrogant, sondern schüchtern!

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Peinlichkeit Vorurteile Gesellschaft

Ich (w) bin nicht gerne unter Menschen, da ich extrem schüchtern bin. Beruflich und in normalen Lebenslagen, wie zum Beispiel einkaufen, hält es sich in Grenzen, denn da habe ich meistens keine Probleme. Aber sobald es um private soziale Kontakte geht, geht alles schief. Ich stottere, bekomme einen roten Kopf sowie Ausschlag und schwitze wie Sau. Ich bin einfach total nervös und rede Blödsinn, sodass mich die Leute oftmals komisch anschauen. Nicht immer, aber oft genug. Darum sieht es auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis sehr mager aus.

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, dass ich oft einfach nichts sage. Denn mit Humor über meiner Schüchternheit stehen, klappt irgendwie auch nicht gut. Da ich optisch schon etwas hermache, denken aber jetzt die meisten, dass ich einfach nur arrogant und eingebildet bin. So sitze ich oft alleine rum, gehe nie aus und unternehme selten was, was mich schon traurig macht. Ich beichte, dass ich als mehr oder weniger erwachsene Frau einfach komisch bin und mich nicht normal verhalten kann und stattdessen lieber die arrogante Tussi spiele.

Beichthaus.com Beichte #00039560 vom 03.04.2017 um 18:55:08 Uhr (11 Kommentare).

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“Beichte

Meine Bekannte hat mir den Freund ausgespannt!

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Verzweiflung Zorn Rache Falschheit

Vor einiger Zeit musste ich einen extremen Vertrauensbruch miterleben, da mir eine sehr gute Bekannte den Freund ausspannte, mit dem ich erst kurz zusammen war. Sie machte aber nach ein paar Wochen wieder Schluss, da es für sie persönlich nur ein Egopush war. Mein Selbstbewusstsein war in der Zeit am Ende, da sie eigentlich optisch weit unter mir liegt, allerdings ist sie im Gegensatz zu mir sehr extrovertiert und kann mit gutem Humor punkten. Als mein Ex danach wieder zu mir zurückgekrochen kam, nahm ich ihn trotz allem zurück. Das lag hauptsächlich daran, dass ich mich einsam fühlte, da viele meiner sozialen Kontakte aus verschiedenen Gründen zerbrachen. Jetzt bin ich nach wie vor mit ihm zusammen, allerdings hege ich durch die Aktion keine wirklichen Gefühle mehr für ihn und "verarsche" ihn ja somit irgendwie - aber ich betrüge ihn nicht. Da ich Angst vorm Alleinsein und auch ein bisschen Mitleid mit ihm habe, bleibe ich vorerst bei ihm. Ja, ich weiß, total falsche Entscheidung, aber es ist, wie es ist.

Natürlich mochte ich die gute Bekannte von oben nach dem Vorfall nicht mehr, allerdings musste ich sie weiter sehen, da wir uns einen gemeinsamen Freundeskreis teilen. Die Freunde wussten natürlich davon, aber verhielten sich die ganze Zeit über, als wäre nichts gewesen. Sie waren zu mir und zu ihr gleich nett und verdrängten das Thema, sodass ich damals wie heute nie meinen Frust bei einem meiner Freunde rauslassen konnte. Es kam sogar vor, dass viele auf mich sauer waren, dass ich nochmal mit meinem Freund zusammengekommen war, "obwohl die Bekannte ihn ja kurze Zeit vorher im Bett hatte." Kurzum fühlte ich mich missverstanden und irgendwie von allen verraten. Bei einem Treffen des ganzen Freundeskreises sagte ich meiner Bekannten die Meinung, inklusive Schimpfwörter, und ging. Seitdem meide ich diesen Freundeskreis (was in einer Kleinstadt sehr schwer ist). Ich habe nämlich durch andere Bekannte erfahren, dass ich durch die Aktion bei so gut wie allen unten durch bin. Ich überlege nun, dass ich Geschichten erfinde, was mir diese Bekannte noch "angetan" haben könnte, damit ich endlich mal vor den anderen "gerechtfertigt" sauer auf diese Person sein darf. Denn Freund-Ausspannen ist ja offensichtlich nicht Grund genug.

Beichthaus.com Beichte #00039557 vom 03.04.2017 um 13:48:45 Uhr (13 Kommentare).

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