Die Wahrheit über das Leben als Pornodarsteller

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Drogen Arbeit Sex

Ich (m/39) lese des Öfteren Geschichten über angebliche Pornodarsteller, die sagen, wie toll ihr Job wäre und dass sie seitdem ja ein tolles Sexleben haben. Und ich möchte hier mal klarstellen: Ich mache diesen Job jetzt seit bald 20 Jahren und es ist nichts davon wahr.

Klar, es gibt die einen oder anderen Webcam-People, die sich damit etwas dazuverdienen, aber Pornografie ist ein Job, kein dauerndes Vergnügen. Ich behaupte mal, viele Männer zwischen 15 und 99 haben mein bestes Stück sowohl in Frauen als auch Männern stecken sehen (und ja, auch umgekehrt hatte ich Oral- und Analverkehr mit Männern. Es hat mich weder erregt noch geekelt, es ist eben mein Job). Und obwohl ich nicht bisexuell bin, geht mit einer guten Fluffy (das ist eine Darstellerin, die mich steif macht und hält und dafür ziemlich genau ein Drittel dessen bekommt, was sie bekäme, wenn sie selbst vor der Kamera wäre) und den berühmten blauen Pillen alles.

Dennoch habe ich vor einem Drehtag nicht den Sex, sondern den Verdienst im Kopf. Klar ist es etwas anderes, wenn ich jetzt weiß, dass ich heute eine extrem dominante Nummer mit einer scharfen 19-Jährigen aufnehmen darf, als wenn ich weiß, dass ich den Diener einer 45-jährigen Hausfrau spielen muss, aber ich bin Profi genug, bei beiden Szenerien meinen Mann zu stehen. Aber ehrlich, wer sagt, er macht es aus Spaß, der lügt. Es ist im Grunde ein Job wie jeder andere, ich bin damit auch angemeldet und habe noch zwei Rentenversicherungen laufen. Der Verdienst ist auch allesa andere als schlecht, denn im Gegenteil zu dem, was auch viele Lügner sagen, bekommen beide Darsteller bzw. Geschlechter dasselbe Geld. Zwischen 500 und 1.000 pro Drehtag plus eine kleine Umsatzbeteiligung sind drin, und ich lasse beispielsweise die Umsatzbeteiligung direkt in meine Rente fließen, während ich von der direkten Bezahlung lebe.

Verdient habe ich die letzten 20 Jahre so etwa 3 Millionen, von denen ich in Konten und Immobilien etwas über anderthalb Millionen noch habe. Man könnte, denke ich, schlechter dran sein. Von Drogen lasse ich nach einem Zusammenbruch bei einem Dreh auf Koks vor 15 Jahren übrigens die Finger, aber es hat sich allgemein in den letzten Jahren so eingebürgert, viele jüngere Darsteller sind heute eh Fitnessfanatiker und leben "Straight Edge", sie nehmen maximal Koffein zu sich. Fast alle Produzenten haben schon seit Mitte der 90er ein absolutes Drogenverbot am Set ausgesprochen. Es hat schon einen Grund, warum professionell gemachte deutsche Pornos so für Qualität stehen - man sieht unseren Darstellern eben an, dass sie sauber und gesund leben, und das schadet ja auch nicht. Einzige Ausnahme sind natürlich Potenzmittel, aber da achtet man darauf, dass derjenige sie auch verträgt. Gesundheitszeugnisse alle 8 bis maximal 12 Wochen sind auch eine freiwillige Selbstverpflichtung. Bis heute habe ich mir übrigens nie etwas eingefangen.

Versteht mich auch bitte nicht falsch, ich schäme mich kein bisschen für meinen Job. Ich mag ihn durchaus. Ich kann nur die kleinen Traumtänzer und Lügner nicht ab, die nie nach acht Stunden Powerficken halbtot ins Bett fallen und den besten Freund vorher noch kühlen müssen. Und was die Frage, die immer kommt, nach meinem privaten Sexleben angeht: Ja, ist vorhanden und würde die meisten langweilen, da es relativ stinknormal ist. Sowohl was Häufigkeit als auch Vorlieben angeht, bin ich da totaler Durchschnitt. Also Leute, hört auf so zu Lügen, das nervt und man merkt gleich, dass ihr nur eure Fantasien ausgeschrieben habt. Pornografie ist ein knallharter Job, wenn auch mit mehr Herz und Humor als man vielleicht denkt. Aber kein Paradies, in dem man Spaß beim Poppen mit jedem hat. Diese Illusion ist man spätestens dann los, wenn man sich für Dinge engagieren lässt, für die man privat nicht gemacht ist.

Beichthaus.com Beichte #00039589 vom 07.04.2017 um 00:16:00 Uhr (17 Kommentare).

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Wahre Freundschaften funktionieren von alleine!

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Ungerechtigkeit Verrat Freunde Hamburg

Ich (m/39) beichte, dass ich es sehr bereue, zu vielen meiner ehemaligen Freunde keinen Kontakt mehr zu haben. Wenn man manchmal so zurückschaut, merkt man, mit wie vielen lieben Menschen man befreundet war. Vieles ging auseinander. Aus ganz verschiedenen Gründen. Mein bester Freund ging verloren, nachdem er mit der Bundeswehr Ende der 90er im Krieg war. Er hatte wohl einen starken psychischen Schaden davon getragen und ich zog aus beruflichen Gründen in eine andere Stadt. Habe ihn immer wieder eingeladen, doch er kam nicht. Irgendwann hat er nicht mal mehr meine Anrufe oder SMS beantwortet. An diesem Verlust leide ich wohl am meisten.

Dann gab es immer wieder andere Freunde, die entweder wegzogen, oder deren Lebensstil ganz anders war und wir uns so entfernten. Einen Kumpel, der kein Mega-Freund war, habe ich mir madig reden lassen. Ein Freund hat mich einmal zur Persona non grata erklärt, nachdem ich ihm einfach gesagt habe, dass es mir auf den Sack geht, dass er keine Zeit für mich hat. Im Endeffekt hat das seine Frau, der er das erzählte, falsch aufgefasst und sie ihn wohl gegen mich aufgehetzt. Habe ihm nie etwas getan. Ich weiß nicht. Es war nicht immer meine Schuld, aber manchmal hätte ich mehr tun müssen, um Freundschaften zu erhalten. Manchmal denke ich, dass eine wahre Freundschaft von allein funktioniert.

Ich werde jetzt 40 und ich habe aufgrund der oben genannten Gründe nicht viele Freunde. Leider finden sich selten Leute, die offen, lustig, treu und vertrauenwürdig genug sind, um zum richtig guten (besten) Freund zu taugen. Die meisten Leute, die ich kenne, sind in Partnerschaften gebunden, was heißt dass sie auch im freundschaftlichen Bereichen recht eingeschränkt bzw. gesetzt sind. Manche sind einfach Kollegen, denen man sich auch nicht voll offenbaren will. Ich wünsche mir einen Freund, wie man ihn selten trifft. Jemanden mit dem man alles teilt und zusammensteht und Sorgen wie Freuden teilt.

Beichthaus.com Beichte #00039588 vom 06.04.2017 um 23:05:54 Uhr in Hamburg (7 Kommentare).

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“Beichte

Zwei Wochen ohne Beschwerden krankgeschrieben

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Betrug Falschheit Gesundheit

Ich bin diese Woche krankgeschrieben, obwohl ich eigentlich gar nichts habe. In der vergangenen Woche hatte ich Probleme mit meiner Hand, bin zum Arzt und der hat mich sofort für den Rest der letzten Woche krankgeschrieben, da ich in der Pflege arbeite und dafür ja meine Hände brauche. Am Wochenende war die ganze Geschichte dann auch ausgestanden. Dennoch bin ich Montagmorgen wieder zum Arzt gegangen und habe weiterhin über Schmerzen geklagt, die nicht da waren, und wurde aufgrund meiner Tätigkeit für die komplette Woche krankgeschrieben. Ich habe Rezepte über echt heftige Schmerzmittel, Schmerzsalbe und eine Bandage erhalten. Der ganze Spaß hat dann ca 15 Euro gekostet und ich habe dafür nun quasi frei.

Die Bandage trage ich, wenn ich aus dem Haus gehe, falls mich jemand von der Arbeit sehen sollte, da ich in einem kleinen Ort lebe. Den Rest der Zeit bringe ich hier den Haushalt richtig auf Zack. Was ich hier schon vollbracht habe mit ausmisten, aufräumen etc. ist schon famos und ich bin, nebenbei bemerkt, kein Messi. Ich habe mich noch um andere Belange gekümmert und sie wieder auf den neuesten Stand gebracht etc. Morgen möchte ich nochmal sauber machen und dann werde ich nächste Woche Urlaub haben. Ich fahre zwar nicht weg, aber ich habe dann alles fertig, was hier die letzten Wochen und Monate liegen geblieben ist.

Warum ich das gemacht habe? Auf meiner Arbeit geht es mittlerweile drunter und drüber, seit es einen Wechsel in der Führung gegeben hat. Was früher ein freundlicher, familiärer Betrieb war, ist heute nur noch eine Ansammlung von Arschlöchern, die uns in unmöglichen Schichten arbeiten lassen. Ich möchte den Betrieb verlassen und habe auch daran in dieser Woche gearbeitet. Es tut mir leid, dass ich zu solchen Mitteln gegriffen habe, da ich "blau machen" nicht in Ordnung finde. Aber es geht mir so gut wie seit Wochen nicht mehr.

Beichthaus.com Beichte #00039587 vom 06.04.2017 um 15:34:16 Uhr (6 Kommentare).

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Nicht alle Muslime sind Sozialschmarotzer oder Terroristen!

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Engherzigkeit Vorurteile Gesellschaft

Vor ein paar Jahren war ich (w/28) dabei, leicht nach rechts abzudriften - nicht extrem wie Nazis oder so, aber ich habe mich schon sehr lautstark über Einwanderer und deren Verhalten geärgert. Heute habe ich meinen Job gekündigt, da ich in ein paar Wochen Mutter eines gesunden Sohnes werde und in ein paar Stunden werde ich nach Hause zu meinem wunderbaren ägyptischen, muslimischen Mann fahren und in seinen Armen einschlafen. Es tut mir leid, dass ich immer schlecht über Einwanderer geredet habe, und auch dass ich manchmal dachte, der Islam sei eine schlechte Religion. Ich weiß jetzt, dass nicht alle Sozialschmarotzer oder Terroristen sind!

Beichthaus.com Beichte #00039584 vom 06.04.2017 um 14:51:45 Uhr (33 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Ja, ich bin ein Chemtrail-Pilot!

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Trunksucht Dummheit Lügen Falschheit

Ich (m/34) möchte beichten, dass ich den Cousin meiner Frau gründlich veräppelt habe. Er gehört einer Truther-Bewegung an, die an Chemtrails, die flache Erde, die NWO, und was weiß ich noch alles glaubt. Auf jeder einzelnen Familienfeier belehrt er uns nach zwei bis drei Bier, dass wir verseucht seien von Nanobots und Barium, und dass die Rothschilds hinter all dem steckten. Nun muss man wissen, dass ich Pilot bin und Linie fliege. Irgendwelches ominöses Zeugs in die Atmosphäre blasen können wir mit unseren Kisten rein logisch schon gar nicht, weil wir in keinster Weise die Lastkapazitäten für irgendwelche zusätzlichen Chemtrailtanks haben. Oft genug sind die Flugzeuge derart vollgestopft mit Passagieren und Gepäck, dass es an ein Wunder grenzt, wenn sie überhaupt abheben, überspitzt gesagt. Der ganze Spaß mit dem Hin- und Herfliegen für ein Appel und ein Ei muss sich schließlich irgendwie rentieren.

Er versteht auch nicht, dass Flugzeuge nun mal Kondensstreifen bzw. Wirbelschleppen erzeugen. Das sieht man auch sehr eindrucksvoll bei Kampfjets, wo mit Sicherheit zwischen all den Waffen und der Technik keinerlei Platz mehr für irgendwelche Chemtrailtanks ist. Einen derart großen Tank, dass man in der Lage wäre, über hunderte Kilometer irgendwelche Aerosole sichtbar auszubringen, kann man übrigens auch nicht einfach so unentdeckt in ein Passagierflugzeug schrauben. Außerdem müssten ja tausende Leute in das Programm involviert werden, da wären sicher schon genug Fakten und definitive Beweise durch undichte Stellen an die Öffentlichkeit gekommen. Sieht man ja bei Edward Snowden, beispielsweise. Naja, sei es drum. Er glaubt jedenfalls fest daran, und mit logischer Argumentation ist ihm auch nicht mehr wirklich beizukommen.

Ich hatte es auch schlichtweg irgendwann satt mit ihm darüber zu diskutieren, auch weil er so offensichtlich keinerlei Ahnung von diversen Abläufen und technischen Notwendigkeiten hat, die nunmal auf einem Flughafen zwangsläufig stattfinden, und es nahezu unmöglich machen, dort irgendwelche derart aufwendigen Dinge in großangelegter Manier zu vertuschen. Es kam also der Tag, an dem er wieder begann, mich über die Verwerflichkeit meines Tuns zu belehren, und mir zu erklären, dass ich es ja vermutlich gar nicht wirklich mitbekommen würde, wie mein Flugzeug Chemtrails versprühe.

Vollkommen genervt und leicht angetrunken ging ich darauf ein, und erklärte ihm, dass ich das durchaus mitbekäme und den Vorgang ja schließlich selbst einleiten müsste, aber ich um mein Leben und auch das meiner Familie fürchten müsse, würde ich das alles publik machen. Ich erzählte ihm die fantastischsten Märchen, wie riesig die Tanks voll mit dem toxischen Zeugs seien. Dass es dabei um Bevölkerungskontrolle und Geo-Engineering ginge, er das aber auf keinen Fall weitererzählen solle. Sonst wäre nicht nur ich dran, sondern er gleich mit. Was soll ich sagen? Er glaubte mir diesen Schwachsinn trotz der riesengroßen Logiklöcher in meinen Ausführungen vollkommen. Ich sagte ihm auch, dass er vermutlich schon Tag und Nacht vom BKA überwacht werde, und lieber den Ball flach halten solle. Außerdem solle er sich nicht erwischen lassen, wenn er Essig, seinen Worten nach angeblich das einzige wirksame Gegenmittel gegen Chemtrails, in den Garten kippe. Was ein halber Liter Essig auf dem Boden gegen zehntausende Liter Bariumlösung in der Luft ausrichten soll, ist mir übrigens auch wieder sehr schleierhaft.

Als ich dann wieder nüchtern war, wurde mir allerdings klar, dass ich seine Wahnvorstellungen jetzt noch richtig angeheizt habe, und er sich jetzt in seiner Truther-Gruppe sicherlich auch als der Held fühlen wird, weil er seiner Meinung nach über Insiderwissen verfügt. Natürlich wird er dort wahrscheinlich den ganzen Mist, den ich ihm erzählt habe, direkt weitertratschen, und die Leute dort werden noch tiefer in ihre wahnwitzigen Ideen abtauchen. Von der Warte aus tut mir die ganze Nummer auch echt leid, aber mir ging das hohle Gelaber mit der Zeit richtig auf den Senkel, und sein missionarischer Eifer erst recht. Vermutlich wird er mich außerdem weiterhin ausfragen wollen, wenn er mich trifft. Ich habe mir da wohl eher selber ein Ei ins Nest gelegt.

Beichthaus.com Beichte #00039582 vom 06.04.2017 um 12:53:31 Uhr (18 Kommentare).

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