Die Katze auf der Straße

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Engherzigkeit Verzweiflung Mord Tiere

Ich muss etwas beichten, was mich schon seit einiger Zeit bedrückt. Es ist zwar schon lange her, damals muss ich etwa acht Jahre alt gewesen sein, jetzt bin ich (w) 20 und trotzdem lässt es mich nicht ganz los. Es war so, ich war damals in der Volksschule und musste […]
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Beichthaus.com Beichte #00036335 vom 10.08.2015 um 13:57:16 Uhr (14 Kommentare).

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Einsame Frauen in der Nacht

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Engherzigkeit Boshaftigkeit Last Night Karlsruhe

Also, ich bin kein böser Mensch. Im Grunde genommen kann ich keiner Fliege etwas antun. Aber manchmal, das kennt ja jeder, überkommt es mich einfach. Ganz besonders, wenn Leute blöd reagieren oder einfach unnötig komisch werden. Deshalb möchte ich beichten, dass ich manchmal Leute erschrecke. Ganz besonders gerne mache ich das mit Frauen - abends auf der Straße, wenn es dunkel ist. Ich meine, ich sehe mit meiner schlaksigen Lulatschfigur nicht wirklich gefährlich aus. Aber ich empfinde es schon fast als Beleidigung, wenn ich aus einem Supermarkt um die Ecke komme und eine Frau, die da gerade auf dem Gehweg steht, mich entsetzt anguckt: "Hilfe, Mann! Böse!" Und das Weite sucht. Sicherlich mag diese Dame einen Zwischenfall mit einem Mann gehabt haben und ist daher etwas vorsichtiger.


Auf jeden Fall fiel mir das öfter auf und ich habe begonnen, ihnen zu folgen. Also das Tempo halten und auch den Abstand beibehalten. Ich weiß, dass das echt fies ist, und deswegen beichte ich ja auch. Irgendwann schließe ich dann immer etwas mehr auf. Sodass sie ihr Tempo erhöhen muss. Was wiederum in einer Erhöhung meines Tempos resultiert. Oh Mann. Ich fühle mich danach immer sehr schlecht, kann es aber einfach nicht lassen. Eine gewisse Genugtuung habe ich dann auch. Komisch, oder?

Beichthaus.com Beichte #00036297 vom 02.08.2015 um 22:40:55 Uhr in 76227 Karlsruhe (Marstallstraße) (23 Kommentare).

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“Folge

Spielende Kinder auf der Straße

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Zorn Kinder Unfall Auto & Co.

Ich (w/20) habe meinen Autoführerschein seit drei Jahren. Dazu muss man sagen, dass ich eine sehr vorsichtige Fahrerin bin und eigentlich einen umsichtigen Fahrstil pflege. An jenem Tag fuhr ich gemeinsam mit meinem Freund zum Einkaufen in den Supermarkt. Wenn man in die Straße einbiegt, in der der Supermarkt liegt, befindet sich auf der linken Seite ein Autohaus, und wenn man direkt die Straße nach hinten durchfährt, kommt man zum Supermarkt und den Parkplätzen. Auf der linken Seite befindet sich jedoch eine Reihe von Sozialhäusern, die durch einige Bäume davor verdeckt ist. Die Sicht auf den Weg vom Haus zur Straße ist durch eine große Hecke versperrt. Jedenfalls bog ich in besagte Straße Richtung Supermarkt ein, bis plötzlich von dort ein Ball hervorflog und auf meine Windschutzscheibe knallte. Vor lauter Schreck legte ich eine abrupte Vollbremsung hin. Das Auto stand also still. Plötzlich rannte ein ungefähr 10-jähriger Junge von den Sozialhäusern auf die Straße, ohne auch nur einmal zu schauen dem Ball hinterher und knallte direkt gegen mein Auto, sodass der Seitenspiegel umklappte.

Hilfsbereit, wie ich war, schaltete ich den Warnblinker an, stieg aus und half dem Jungen, der zu Boden gestürzt war, beim Aufstehen und ging mit ihm zu seiner Mutter, einer Türkin, die das Geschehen beobachtet hatte und rasch herbeieilte. Doch anstatt ihrem Sohn einfach mal zu erklären, dass man nicht einfach auf die Straße rennen sollte, ohne sich vorher umzuschauen, beschimpfte sie mich wüst auf Türkisch und auch der Junge ließ die eine oder andere Beleidigung fallen. Zum Glück war dem Jungen nichts passiert und er war noch einmal mit dem Schrecken davon gekommen. Meine Beichte ist, dass ich es bereue, dem Jungen überhaupt geholfen zu haben. Das Auto stand still, als der Junge dagegen rannte. Ich habe ihm geholfen und wurde dafür auch noch beschimpft. Mit 10 oder 11 Jahren sollte man doch bereits wissen, dass man sich zuerst umschaut, bevor man einfach auf die Straße rennt?! Besonders wenn man an einer vielbefahrenen Straße wohnt und die Mutter das Söhnchen schön in Schutz nimmt. Wie kann man denn auch so dämlich sein und gegen ein stehendes Auto rennen? Ich habe mich bereits bei dem Wunsch ertappt, dem Jungen wäre etwas Schlimmeres passiert. Keine lebensbedrohlichen Verletzungen, aber doch wenigstens ein paar blaue Flecken, verstauchte Gelenke und einen angebrochenen Knöchel. Ich habe nichts gegen Kinder, aber das war einfach zu viel des Guten.

Beichthaus.com Beichte #00036291 vom 01.08.2015 um 00:22:19 Uhr (23 Kommentare).

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Die Miete ist wichtiger als Nahrungsmittel

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Verzweiflung Ungerechtigkeit Ignoranz Gesundheit

Die Miete ist wichtiger als Nahrungsmittel
Ich verhungere. Seit ich 15 bin, kämpfe ich um einen Ausbildungsplatz. Jetzt, mit 20 Jahren, habe ich einen gefunden. Während meine gesamte Ausbildungsvergütung und mehr für Miete, Auto und Sprit ausgegeben wird, kann ich ab Mitte des Monats nichts mehr essen. Während sich andere in der Pause ihre fetten Bäuche vollschlagen, sitze ich da - mit Nichts. Ich arbeite jeden Samstag und mache Überstunden - damit ich allen finanziellen Verpflichtungen nachgehen kann, aber trotzdem reicht es hinten und vorne nicht. Nur die wichtigste Verpflichtung bleibt auf der Strecke: Meinen Körper gesund zu halten. Man merkt die Auswirkungen: 10 Kilo abgenommen, Schwäche- und Zitteranfälle. Wie soll das zwei Jahre noch weitergehen? Ich habe das Gefühl, in den zwei Jahren werde ich sterben. Ich beichte, meine Miete und allen anderen Verpflichtungen für Wichtiger zu halten als meinen Körper. Doch bezahle ich keine Miete, werde ich rausgeschmissen, bezahle ich meine Raten für das Auto nicht, nimmt man mir das Auto weg. Das bedeutet, ich kann nicht mehr arbeiten, der Traum einer guten Ausbildung wird vernichtet. Mein Körper ist festgewachsen, der kann mir nicht weggenommen werden. Ich bitte nicht um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00036101 vom 06.07.2015 um 16:46:49 Uhr (36 Kommentare).

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“Beichte

Angst vor Gewitter

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Feigheit Peinlichkeit

Ich (w/19) beichte, dass ich noch immer panische Angst vor Unwettern habe. Bei Donner zucke ich regelrecht zusammen, wickle mich in eine Decke, lege mich aufs Sofa und bleibe dort so lange tatenlos liegen, bis alles vorbei ist. Nun ist es aber so, dass es aufgrund der hohen Temperaturen von bis zu 38 Grad laut Wettervorhersage in meiner Region und auch in anderen Teilen Deutschlands schwere Hitzegewitter, Starkregen und großen Hagel geben soll. Diese Prognose versetzt mich schon jetzt, aus Furcht vor Beschädigungen meines Autos und dem restlichen Eigentum, in Angst und Schrecken.

Irgendwie weiß ich ja, dass das nicht normal ist, da ich daran sowieso nichts ändern kann und es so nehmen muss, wie es kommt. Ich hoffe einfach, dass sich diese Vorhersagen nicht bewahrheiten und bitte um Absolution für meine Feigheit, da es mir wirklich unangenehm und peinlich ist, in meinem Alter solche Angst vor Unwettern und Gewittern zu haben.

Beichthaus.com Beichte #00036075 vom 02.07.2015 um 23:16:43 Uhr (13 Kommentare).

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