Die Python, mein Freund und ich

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Falschheit Tiere Lübz

Es war ein Tag im Mai letzten Jahres. Ich hatte an dem Tag eine Abschlussprüfung für mein Fachabitur. Als ich aufwachte, bekam ich eine Nachricht von meinem damaligen besten Kumpel. Er schrieb mir, dass seine Königsphyton über Nacht ausgebrochen sei. Da er in einem Mehrfamilienhaus wohnte, wollte er sie möglichst schnell finden, bevor er Ärger kriegt. Sein Tier ist zwar nur einen Meter groß, kann aber Leute in Angst und Schrecken versetzen. Auch ich reiße mich nun wirklich nicht darum, dem Tier ohne Scheibe gegenüberzustehen. Da ich aber was von ihm wollte, beschloss ich, ihm bei der Suche zu helfen.


Nach fast zwei Stunden fand ich die Schlange hinter dem Küchenherd. Ich hob sie heraus und legte sie um mich herum. Dabei schwitzte ich wirklich Blut und Wasser - aber so ging ich dann zu ihm ins Treppenhaus. Er freute sich unglaublich, seine Schlange wieder zu sehen und gab mir ein Küsschen auf die Wange. Aus Spaß meinte ich, dass ich mir für die Sache einen richtigen Kuss verdient habe. Darauf küsste er mich richtig lange, doch konnte ich den Kuss nicht richtig genießen, da sich die Schlange um mich wickelte. Endlich nahm er mir die Schlange ab und fuhr mich zum Arzt, damit ich ein Attest hole. Er schrieb mich krank und mein Kumpel sagte immer wieder, wie sehr ich ihn mit der Aktion beeindruckt habe. Inzwischen ist fast ein Jahr vergangen. Wir feiern bald Jahrestag, mein Fachabitur habe ich trotzdem geschafft. Aber ich verberge immer noch vor ihm, dass ich doch etwas Angst vor seiner Python habe.

Beichthaus.com Beichte #00035720 vom 16.05.2015 um 10:22:33 Uhr in Lübz (8 Kommentare).

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Fressattacken wegen Liebeskummer

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Verzweiflung Völlerei Sucht Partnerschaft

Ich (w/23) war schon immer etwas weiblicher gebaut - um es positiv zu formulieren. Nun habe ich bisher in meinem Leben eine über dreijährige ernsthafte Beziehung gehabt, welche mich zwar sehr glücklich, aber am Ende auch sehr unglücklich gemacht hat. Aus guten Gründen ging die Beziehung in die Brüche und ich bin nun seit Februar 2014 wieder alleine. Ich will meinen Ex-Freund auch nicht zurück, damit das klar ist. Aber ohne Partner fehlt mir etwas im Leben, denn er war neben meinem Partner auch mein bester Freund und Vertrauter. Ich habe mein ganzes Leben nach ihm ausgerichtet und seither fehlt mir diese Person, mit der ich alles teilen kann. Lachen, Weinen, Spaß und natürlich auch Sex.
In der Zwischenzeit habe ich mich endlich ausgelebt und all das nachgeholt, was ich vorher nicht ausprobiert hatte. Ich hatte Bettgeschichten - die haben sehr viel Spaß gemacht und ich kann sehr gut damit klarkommen, Sex ohne Liebe zu haben! Das macht Spaß und ich liebe das Gefühl, wenn nur wir zwei es wissen, während wir unter Freunden oder Bekannten sind und unsere Blicke uns gegenseitig ausziehen. Tja, ich kann es nicht verleugnen. Mir fehlt der Sex!

Innerhalb der Beziehung habe ich 6 Kilo abgenommen und danach noch einmal 4 Kilo. Leider sind mittlerweile über 10 Kilo wieder drauf, da ich mit dem Leben ohne Partner einfach nicht richtig zurechtkomme. Wenn ich alleine bin und keine Bestätigung bekomme, fange ich an zu essen. Und damit meine ich nicht nur ein süßes kleines Äpfelchen, sondern richtige Fressattacken. Ich bin zwar noch kein Walross, aber ich fühle mich so. Durch meine Gewichtszunahme fühle ich mich unattraktiv und ekele mich vor mir selbst. Deshalb habe ich angefangen, mich nach solch extremen Anfällen zu übergeben. Ich war immer eine starke und unabhängige Frau - doch jetzt habe ich das Gefühl, dass meine Welt aus den Angeln gerissen wurde und ich nur noch umherirre. Ich wünsche mir einfach nur jemanden, der mir das Gefühl gibt, es wert zu sein, geliebt zu werden. Jemanden, der mich so akzeptiert, wie ich bin. Das große Problem dabei ist, dass ich das selbst nicht kann. Ich mag mich so, wie ich bin, nicht! Männer wollen entweder nur Sex oder nur Freundschaft und mein Herz bleibt dabei auf der Strecke.

Beichthaus.com Beichte #00035695 vom 12.05.2015 um 20:17:16 Uhr (20 Kommentare).

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“Folge

Das geheime Regierungsgebäude

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Neugier Dummheit Arbeit Teupitz

Ich bin Monteur bei einer Aufzugsfirma, die Teil eines internationalen Konzerns ist. Seit einigen Jahren betreue und warte ich Anlagen, welche der Bundesregierung gehören. Eigentlich sind die Monteure nur regional unterwegs, aber ich bin eigentlich bundesweit unterwegs - was nicht die Regel ist. Eine Anlage ist etwas speziell, denn sie liegt wahrscheinlich unter der Erde und dürfte nicht offiziell sein. Wenn alle zwei Monate eine Wartung dort ansteht, werde ich in einem Kastenwagen, welcher keine Fenster hat, dort hingeführt, wobei die Fahrt circa zwei Stunden dauert und wenn ich aussteige, bin ich schon in dem Gebäude. Mein Telefon muss ich vor Fahrtantritt abgeben und bekomme es erst zurück, wenn wir wieder am Abfahrtsort angekommen sind. Ich habe auch immer einen "Aufpasser" an meiner Seite. Aber es sind dort alle freundlich und wir gehen in den paar Stunden, in denen ich dort bin, auch ein bis zwei Mal zum Kaffeeautomaten in der Küche. Man kann mit den Angestellten dort ganz normal über Alltägliches sprechen. Was dort aber gemacht wird, darüber verliert keiner ein Wort.


Ich habe dort außer der Ladehalle, wo ich aus dem Fahrzeug aussteige, der Aufzugsanlage, der Kaffeeküche und der Toilette nie einen anderen Raum gesehen. Irgendwann ist meine Neugier mit mir durchgegangen und ich habe mir das Telefon meiner Frau geliehen und eine App darauf geladen, welche zurückgelegte Wege aufzeichnet. Als die nächste Wartung in der besonderen Anlage anstand, habe ich das Telefon in meiner Werkzeugtasche versteckt. Am folgenden Wochenende fuhr ich die Strecke, welche ich aufgezeichnet hatte, und kam zu einem unscheinbaren größeren Haus in einer Wohnsiedlung mitten in der Pampa - dort wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen. Das sollte es also sein? Zuerst konnte ich es nicht glauben, aber die Kameras rund um das Haus und die festeren Zäune im Vergleich zu den Häusern rundherum ließen schon darauf schließen, dass es diese Anlage war. Ich fuhr dann wieder heim und ärgerte mich irgendwie, weil ich mehr erwartet hatte.


Am Dienstag der Woche darauf wurde ich in die Firma beordert. Sie sagten mir, dass ein anderer Monteur in Zukunft für meine Anlagen zuständig wäre und dass ich nur mehr in der Stadt zu tun habe - ohne weitere Begründung. Jetzt mache ich Wartungen in Sozialbauten, wo in die Kabinen gepinkelt und gekotzt wird und die Anlagen generell in einem schlechten Zustand sind. Ich möchte hiermit beichten, dass ich mir wahrscheinlich aufgrund meiner dummen Neugier meine Arbeitsanstellung mehr als nur verschlechtert habe. Ich bitte um Absolution und darum, wenn es da weit oben jemanden gibt, der allmächtige Entscheidungen trifft, dass dieser mich bitte wieder in meine alte Position bringen möge, in der es mir mehr als nur gut gegangen ist.

Beichthaus.com Beichte #00035688 vom 12.05.2015 um 08:12:07 Uhr in Teupitz (21 Kommentare).

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Meine Großeltern haben kein Telefon

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Engherzigkeit Zorn Telefon Familie

Meine Großeltern treiben mich zur Weißglut. Ich liebe sie sehr und sie waren immer die Großeltern, die sich Kinder nur wünschen können. Aber ihre sture Weigerung, sich ein Telefon zuzulegen, macht mich echt wahnsinnig. Sie hatten vor x-Jahren einen Telefonanschluss. Dann sind sie in den 80er-Jahren, zu der Zeit ungefähr, als ich zur Welt kam, in ihr jetziges Haus gezogen. Es ist ein sogenannter Einsiedlerhof, den sie damals gekauft haben, fünf bis zehn Gehminuten - je nach Laufgeschwindigkeit, für die meisten etwa sieben Minuten - entfernt vom eigentlichen Ort. Im neuen Heim konnten sie die alte Telefonnummer nicht behalten. Dann sagten sie, lieber kein Telefon, als eins mit einer neuen Nummer, die alte war so einfach zu merken. Seither treiben sie nicht nur uns aus der restlichen Familie, sondern auch die Nachbarn zur Weißglut, da man jedes Mal, wenn man sie sprechen muss, zu ihnen hindackeln muss. Wenn ich Oma und Opa etwas Wichtiges mitteilen will, muss ich das über die Nachbarn tun.


Davon abgesehen ist da noch der extreme Leichtsinn: Wenn mal was passiert, sind die beiden aufgeschmissen. Ein Handy haben wir den beiden geschenkt, ein Seniorenhandy, aber da haben sie auf dem Einsiedlerhof keinen Empfang, und es wird nie eingeschaltet. Irgendwann gab man es auf, es auf dem Handy zu versuchen. Davon abgesehen sind sie liebevolle Leute, bei denen ich als Kind für mein Leben gerne die Freizeit verbracht habe, denn der Hof ist ein wunderbarer Abenteuerspielplatz in der herrlichen Natur. Aber der Umstand, sie einfach so gut wie nie erreichen zu können, nervt nicht nur mich als Enkelsohn extrem. Vor allem machen wir uns Sorgen, wenn mal ein Unglück passiert. Es musste Abhilfe geschaffen werden und so haben wir gestern - die Großeltern sind zu Besuch bei meiner Tante und deren Mann - den Plan geschmiedet, ihnen auf so erschreckende Art und Weise zu zeigen, wie gefährlich, altersstarrsinnig und leichtsinnig ihr Verhalten ist. Wir wissen nur noch nicht, was wir genau machen.


Wir wollen irgendein Szenario fingieren, sodass sie dann dringend telefonieren müssen, aber leider, leider ist niemand aus der Familie, dem Freundeskreis und den Nachbarn zu Hause. Dann stehen sie nämlich da - die nächste Telefonzelle ist meilenweit weg und ein Auto haben sie derzeit auch nicht, das alte war schrottreif. Dann merken sie, dass man ein Telefon braucht, vor allem, wenn man so abgelegen wohnt. Die zündende Idee fehlt noch, es muss nur wirklich erschreckend sein. Hoffentlich bekommen wir Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00035497 vom 19.04.2015 um 20:04:17 Uhr (9 Kommentare).

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“Beichte

Blowjob im fremden Badezimmer

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Peinlichkeit Begehrlichkeit Morallosigkeit

Ich (m/44) und meine Frau (43) sind nun schon seit 23 Jahren verheiratet. Wir haben Höhen und Tiefen erlebt, aber immer zueinandergehalten und einander immer gegenseitig aus allen schwierigen Lagen geholfen. Was uns aber immer wieder nach einem Streit zueinander trieb, war unser Liebesleben. Wir schlafen seit über 20 Jahren in der Woche mindestens drei Mal miteinander und seit unser Sohn (22) und unsere Tochter (20) jeweils in eine eigene Wohnung gezogen sind, sogar noch um einiges öfter. Dazu sollte ich sagen, dass meine Frau nach all den Jahren und einer Schwangerschaft immer noch unglaublich geil aussieht. Nach all den Jahren hat sich aber leider auch eine gewisse Langeweile eingespielt, sodass wir schon seit mehreren Jahren auf der Suche nach prickelnden Alternativen waren und sind. So haben wir nach einer kleinen Durststrecke beispielsweise im alten Zimmer unseres Sohnes ein kleines Liebesnest eingerichtet, in dem es nicht gerade selten zur Sache geht. Auch im Auto, auf Parkplätzen, ist keine Seltenheit, natürlich nur nachts und wenn wir wissen, dass die Wahrscheinlichkeit, erwischt zu werden, ziemlich gering ist. Auch in der freien Natur haben wir es schon ordentlich krachen lassen und so weiter und so fort.


Nun allerdings meine Beichte: Vor drei Monaten waren wir auf dem Geburtstag eines guten Freundes und Kollegen von mir. Und uns beiden juckte es schon gewaltig in den Fingern, denn wir hatten eine Woche lang nicht miteinander geschlafen - wir wollten uns einer neuen Fantasie widmen. Also warteten wir auf den günstigen Augenblick und verschwanden zusammen im Badezimmer des besagten Freundes. In all der Vorfreude vergaß ich allerdings, die Tür abzusperren und wir fielen sofort übereinander her. Ein paar Minuten lang ging alles gut und wir wägten uns in Sicherheit. Allerdings, während sie gerade ein kleines Flötensolo spielte, ertönte plötzlich ein lautes Klirren und ein noch lauteres "Oh mein Gott!" hinter uns und ich erblickte unseren Gastgeber mit schockiertem Blick und umgeben von einem Haufen Glasscherben und einer Pfütze Whisky. Zuerst waren wir vollkommen fassungslos und saßen wie erstarrt auf dem Boden, bis sich unser Gastgeber wieder fing und uns wüst beschimpfte, was uns einfalle, in seinem Haus den Akt der Fortpflanzung auszuüben und dass ich Eselbegatter und die Dirne, die meine Frau ist, gefälligst von dannen ziehen sollen. Natürlich benutzte er die Erwachsenen-Sprache dafür.


Ich und meine Frau griffen nach unseren Sachen, zogen das Nötigste an und verdrückten uns so schnell es ging. Damit war die Party natürlich gelaufen und noch ein paar Wochen später fragten uns Freunde, was uns denn eingefallen sei, so etwas zu machen. Uns war die Sache natürlich lange Zeit extremst peinlich und ich konnte meinem Freund seit dieser Aktion nicht mehr in die Augen sehen. Morgen bei der Arbeit werde ich meinen Mut zusammennehmen und ihn auf die Sache endlich ansprechen, damit dieses Thema endlich aus der Welt ist. Ich bitte hier um Absolution für die gewaltige Dummheit, einfach im Haus eines guten Freundes mit meiner Frau eine kleine Reitstunde einzulegen. Man vergebe mir.

Beichthaus.com Beichte #00035448 vom 12.04.2015 um 20:23:53 Uhr (33 Kommentare).

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