Mein Ticket in die Hölle

15

Drogen Waghalsigkeit

Ich habe vor einigen Monaten zum ersten Mal ein ganzes Ticket LSD alleine probiert. Das Setting war gut, abgelegenes Waldstück, warm und sonnig. Der Trip wurde gut vorbereitet, eine große Decke, Trinken und etwas Essen mitgenommen, um mir einen schönen Tag zu machen. […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00036495 vom 29.08.2015 um 12:35:57 Uhr (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Dehnungsstreifen am ganzen Körper

34

anhören

Verzweiflung Eitelkeit

Ich bin eine junge Frau, sehr hübsch und kurvig, aber sicher nicht dick! Ich habe allerdings am ganzen Körper Dehnungsstreifen. Ich kann einen Minirock tragen, Tanktops auch. Die Probleme sind mein Po, Oberschenkel und der Bauch. Es hängt nichts, es sind nur diese Streifen. Diese Streifen machen mir das Leben schwer. Sobald ich einen Mann kennenlerne, traue ich mich nicht, mit ihm zu schlafen. Wer würde sich nicht davor ekeln?! Wenn ich mich im Spiegel betrachte, bekomme ich meistens einen Schrecken. Mein Ex Freund hat mal gesagt: "Wenn dich irgendeiner mal nackt sieht, läuft derjenige weg!" Es tut mir leid, aber das musste ich mal loswerden.

Beichthaus.com Beichte #00036474 vom 27.08.2015 um 08:02:26 Uhr (34 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Ich lasse meine Familie im Stich!

6

anhören

Verzweiflung Kinder Familie

Ich (m/30) muss beichten, dass ich nicht weiß, wie ich meinem Patenkind - und seinem Bruder - helfen kann! Vor acht Jahren ist die Familie berufsbedingt ein paar hundert Kilometer weggezogen. Man sieht sich also nur ein paar Mal im Jahr, wenn die beiden in den Ferien zu ihrer Oma oder zu mir kommen. Mein Patenkind ist 12 Jahre alt, sein Bruder 9. Beide hängen in ihrer Entwicklung mindestens vier Jahre zurück! Beispiele? Der Kleine trägt mit neun Jahren nachts immer noch eine Pampers! Beide können nicht schwimmen! Der Kleine kann nicht mit Messer und Gabel umgehen! Beide haben überhaupt kein Selbstbewusstsein, kein Interesse bzw. Angst, irgendetwas Neues zu probieren, antriebs- und motivationslos, unselbstständig, sind total fixiert auf Erwachsene und suchen nur Bestätigung. Ich weiß auch zu 100 Prozent, woran es liegt, nämlich an den faulen Eltern.


Zu den Eltern habe ich gar keinen Kontakt mehr, ich kann es einfach nicht ertragen. Angefangen hat es damit, dass mein Patenkind kurz nach der Einschulung plötzlich hyperaktiv war. Wahnsinn, dass die Mutter es geschafft hat, einen Arzt zu finden, der ihr das bestätigt. Das Kind wurde dann bis zum 11. Lebensjahr mit Ritalin ruhiggestellt! Er ist nicht hyperaktiv, das Einzige, was er braucht, ist die Aufmerksamkeit seiner Eltern. Wenn er bei uns in den Ferien war, hat er das Ritalin nie bekommen und war trotzdem ganz normal. Warum? Weil er ganz normale Aufmerksamkeit bekommen hat. Hinzu kommt noch, dass der Kleine bevorzugt behandelt wird und der Große für alles die Schuld bekommt.
Dem Kleinen kann man keinen Vorwurf machen, wer würde das nicht ausnutzen? Dem Kleinen geht es also nicht ganz so schlecht wie dem Großen. Das ist immer gut zu merken, wenn der Abreisetag kommt. Der Kleine freut sich auf Zuhause - da ist er ja wieder der Prinz - der Große heult jedoch Rotz und Wasser, weil er nicht nach Hause will. Es bricht mir jedes Mal das Herz, ihn gehen zu lassen, in dem Wissen, dass er zu Hause nur Kontra bekommt!


Mit den Eltern reden bringt nichts, das habe ich damals bei der Ritalin-Geschichte versucht - erfolglos! Ich würde mir auch nicht von einem kinderlosen Menschen erzählen lassen, wie ich meine Kinder zu erziehen habe. Kann ich irgendwo verstehen, das Argument. Manchmal denke ich, dass ich zu große Erwartungen an die beiden habe, sie einfach mal Kinder sein lassen. Es ist zum Glück nicht so! Am Wochenende waren wir mit einer größeren Gruppe aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis schwimmen. Dort waren auch andere Kinder im gleichen Alter. Die Unterschiede sind einfach nur erschreckend und traurig! Aufgrund der großen Distanz gehöre ich jedoch nicht zu ihrem Alltag und habe daher keine Ahnung, wie ich ihre Entwicklung vorantreiben kann. Die paar Wochen im Jahr, die man sich sieht, sind einfach zu wenig, um dauerhaften Einfluss zu haben. Ich unternehme so viel wie möglich mit ihnen, gebe ihnen Bestätigung, versuche sie zu motivieren, aber es bringt fast nichts! Ich beichte, dass ich mir nicht zu helfen weiß, und in mir manchmal der Gedanke aufkommt, dass es das Beste wäre, wenn den Eltern was passiert, sodass die beiden in die Obhut ihrer Oma oder auch zu mir kommen, um ihnen endlich die Aufmerksamkeit und Förderung zu geben, die sie bitter notwendig haben!

Beichthaus.com Beichte #00036449 vom 24.08.2015 um 17:33:23 Uhr (6 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Von der Hornisse aus der Wohnung verbannt

11

anhören

Feigheit Maßlosigkeit Tiere Wiedensahl

Ich hatte neulich eine Hornisse im Haus, die mich in Angst und Schrecken versetzte. Ich stürmte ins Bad, schlug die Tür zu und verharrte dort erst einmal eine Weile. Nach ungefähr einer halben Stunde wagte ich es, hinauszukommen, um in Windeseile mein mobiles Telefon zu ergreifen, und zurück ins Bad zu eilen. Von dort aus rief ich meinen Freund an, der schon einige Zeit im Land der Träume verweilte. Ich schilderte ihm die Situation und erteilte ihm den Befehl herzukommen und das große Biest in die Flucht zu schlagen. So machte er sich auf den Weg. Ein zweites Mal musste ich meine Furcht überwinden und hinausstürmen, den Schlüssel holen und ihn vom Balkon werfen, damit mein Retter die Möglichkeit hatte, in den gefährdeten Bereich einzudringen. Als das geschafft war, ging ich zurück auf Position und wartete. Die Uhr verriet mir zu diesem Zeitpunkt, dass bereits eine ganze Stunde seit der Sichtung des Grauens verging. Nunja, ich beichte hiermit wohl, meine heilige freie Zeit verschwendet und den Schlaf meines Freundes gestört zu haben, nur weil ich eine Schisserin bin!

Beichthaus.com Beichte #00036437 vom 23.08.2015 um 17:09:16 Uhr in Wiedensahl (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Opa hinter dem Steuer

5

anhören

Ignoranz Unfall 50+ Auto & Co. Obernzell

Es war um 1990, da war ich 12 Jahre alt. Ich fuhr mit meinem Fahrrad auf dem Radweg neben der Landstraße, war auf dem Rückweg von einer Freundin nach Hause. Plötzlich bekam ich den Schrecken meines Lebens, als ein Wagen stark nach rechts zu mir zog, und mich an den Beinen erwischte. Meinen Beinen war so gut wie nichts passiert, es gab nur ein paar große blaue Flecken, aber der Schrecken saß in allen Gliedern, mein Herz klopfte bis oben. Aus dem Wagen stieg ein sehr, sehr alter Mann - er war garantiert mindestens 85. Er war völlig durch den Wind, stammelte, wie leid ihm das täte, und war den Tränen nah. Er sah mich an und bat mich, es war fast ein Flehen, dass ich doch bitte nichts der Polizei oder zu Hause melde, er ist auf sein Auto angewiesen, er hat niemanden. Ich wusste auch mit 12 Jahren eigentlich schon, dass man nicht mehr Auto fahren darf, wenn Körper und der Geist dazu nicht mehr in der Lage sind, aber er tat mir so leid. Ich nickte. Der Mann bedankte sich überschwänglich, zitterte immer noch, und fuhr dann weiter. Ich bekam schon da Gewissensbisse, als ich sah, wie unsicher er fuhr. Doch ich hielt mein Versprechen.

Bereits am gleichen Tag bekam ich ein schlechtes Gewissen. Was, wenn so etwas noch einmal passiert? Was, wenn dabei jemand zu Tode kommt? Aber ich sah immer diesen verzweifelten Mann vor mir - und es blieb unser Geheimnis. Die ganzen Jahre dachte ich immer wieder daran. Damals gab es ja noch nicht wirklich Internet für Privathaushalte, und ich konnte nicht einfach nach einem Unfall mit einem Peugeot in unserer Gegend googeln. Als ich dann einen Internetanschluss hatte, machte ich das, aber ich wurde nicht fündig. Ich schäme mich, weil ich die Gefahr, die von dem Mann wahrscheinlich ausging, obwohl er dafür nichts konnte, niemandem anvertraut habe. Aber ich schämte ich mich auch dafür, dem Mann nicht geholfen zu haben. Er sagte ja, er hat niemanden. Wenn ich meinen Eltern davon erzählt hätte, hätte der Mann vielleicht seinen Führerschein verloren, aber vielleicht wäre ihm geholfen worden.

Ich habe mir seinerzeit das Kfz-Zeichen gemerkt, es zu Hause auf einen Zettel geschrieben und den in meiner Krams-Schublade versteckt. Ich habe den Zettel bis heute aufgehoben. Ich habe manchmal das Bedürfnis, bei der Polizei nach diesem Wagen zu fragen. Der Fahrer lebt mit 100-prozentiger Wahrscheinlichkeit nicht mehr, wahrscheinlich gibt es auch das Auto nicht mehr. Die Polizei wird mir auch sicher nichts sagen. Aber ich bin nicht sicher, ob ich es nicht trotzdem einfach versuchen sollte.

Beichthaus.com Beichte #00036364 vom 14.08.2015 um 22:32:12 Uhr in Obernzell (5 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht