Justin Bieber Bettwäsche

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Boshaftigkeit Musik Familie Bad Hersfeld

Mein kleiner Bruder feiert am Freitag seinen 17. Geburtstag. Er hat mir gegenüber geäußert, dass er sich schöne Bettwäsche wünscht, da ich "Coca Cola"-Bettwäsche habe, die ihm sehr gut gefällt. Als ich ihn fragte, ob es zum Beispiel Biber- oder Linon-Bettwäsche sein soll, entschied er sich für Biber-Bettwäsche. Das brachte mich auf eine Idee: wenn er Biber-Bettwäsche haben will, soll er auch Bi(e)ber-Bettwäsche bekommen. Also habe ich ihm schicke "Justin Bieber"-Bettwäsche besorgt. Auf sein Gesicht beim Auspacken freue ich mich jetzt schon.

Beichthaus.com Beichte #00030348 vom 16.10.2012 um 17:56:31 Uhr in Bad Hersfeld (25 Kommentare).

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Kein Retter in der Not

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Engherzigkeit Tiere Urlaub Bukarest

Ich (m/23) war diesen Sommer zwei Monate mit der Bahn in Osteuropa unterwegs. Nebst der wunderschönen Natur und all den liebevollen Menschen, die ich auf meiner Reise getroffen habe, bin ich auch Zeuge darüber geworden, wie der Großteil der Menschen mit Mutter Erde umgeht. In den Bergen von Transsylvanien sah ich an den unmöglichsten Orten Unmengen an Müll und in den meisten Ländern traf ich immer wieder auf verwahrloste Hunde oder Katzen.
Meine Beichte, die mein Gewissen grauenhaft plagt und mir immer wieder Träume beschert, ist folgende:
Da sich mein Zug von Sofia nach Bukarest ziemlich verspätet hatte, zog sich die gesamte Heimfahrt, inklusive Zwischenaufenthalte, in die Länge. "Na gut", dachte ich, "mehr Zeit, um Städte zu erleben, die ich eigentlich schon besucht habe." Nach einer Tour zu meinem zuvor bezogenen Hostel, in dem ich mein Handy vergessen hatte, blieben mir noch zwei Stunden Aufenthalt, bis der Zug abfahren würde. Ich schaute kurz in mein Portemonnaie. Kontostand: 10 Euro und ein paar rumänische Lei, die genau für eine Flasche Wasser und einen Kaffee reichen sollten.
Auf der Südseite des Bahnhofs hatte ich eine kleine Bar gesehen, die fast komplett leer war. Ich suchte mir einen Tisch aus und bestellte bei der Kellnerin einen Kaffee. Nachdem ich den 30-Kilo-Rucksack hingelegt hatte, setzte ich mich auf den Stuhl und spürte zugleich, dass ich auf etwas Weiches getreten war. Neugierig schaute ich unter den Tisch und mir schossen Tränen in die Augen. Da lag ein winziger, kranker Welpe, der so erschöpft war, dass er nicht einmal einen Laut von sich geben konnte. Ich streichelte ihn und entschuldigte mich.
Für die nächsten 20 Minuten war ich nicht mehr ansprechbar. Ich war felsenfest davon überzeugt, dieses Tier mit nach Hause zu nehmen. Nach weiteren Überlegungen führten mich die erlebten Pass- und Gepäckkontrollen durch unfreundliche Grenzpolizisten und der Fakt, dass eine meiner Mitbewohnerinnen Tierhaarallergikerin ist, zum schmerzhaften Entschluss, das Tier seinem Schicksal zu überlassen. Ich bezahlte den Kaffee und machte mich schweren Herzens auf den Weg Richtung Heimat. Ich bereue diesen Entscheid nicht, da die von Bukarest aus ungefähr 45-stündige Heimreise mit dem Welpen praktisch unmöglich gewesen wäre, ohne dass ihn irgendjemand bemerkt hätte. Was aber keine Entschuldigung sein soll, denn mein Handeln war nicht korrekt und ich bitte um Vergebung dafür. Das ganze Jahr durch esse ich kein Fleisch, um unnötiges Leid zu verringern, und wenn es einmal wirklich drauf ankommt, aktiv etwas zu tun, ziehe ich den Schwanz ein. Ich hoffe von tiefstem Herzen, dass dieses Tier es auf irgendeine Weise geschafft hat, sich aufzurappeln und es aus dieser grauenhaften Stadt heraus schaffte.

Beichthaus.com Beichte #00030347 vom 16.10.2012 um 15:19:07 Uhr in Bukarest (Rumänien) (32 Kommentare).

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Mein Doppelleben

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Lügen Ernährung

Ich (m/27) gebe mich nach außen hin als Veganer, esse aber, wenn ich alleine bin, trotzdem heimlich Fleisch.

Beichthaus.com Beichte #00030346 vom 16.10.2012 um 15:07:42 Uhr (25 Kommentare).

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Musikalischer Zeitvertreib

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Boshaftigkeit Bahn & Co. Musik Berlin

Ich bin aus beruflichen Gründen viel mit der U-Bahn unterwegs. Die Zeit dabei vergeht leider sehr langsam, da man nach einiger Zeit alles Interessante bereits erkundet hat. Mit der Zeit habe ich mir eine neue Unterhaltungsmöglichkeit ausgedacht. Ich begann, mit einer leeren Plastikflasche zu trommeln und wurde auch prompt von einer gestresst aussehenden Frau ermahnt, damit aufzuhören. Dies spornte mich jedoch weiter an und ich hörte lediglich für fünf Sekunden auf. Als ich wieder anfing, war die Frau sehr bissig. Aufgrund meines jugendlichen Aussehens dachte sie wohl, mich zur Schnecke machen zu können. Ich hörte mir ihre Predigt genüsslich an und nickte nur. Sowie sie jedoch fertig war, begann ich erneut. Bald setzte sie sich entsetzt weg.
Seit diesem Tag mache ich das immer. Über die Zeit habe ich mein Vorgehen perfektioniert. Schnelles, unrhythmisches Trommeln nervt die Leute in der U-Bahn am meisten. Und die besten "Kriege" gibt es mit affektierten, zickigen Frauen mittleren Alters. Besonders gut sind auch fremde Kinder oder Jugendliche, die meine Aktion schnell begreifen und mitmachen. Es tut mir für alle leid, aber aufhören werde ich nicht. Die dummen Gesichter sind einfach zu herrlich.

Beichthaus.com Beichte #00030345 vom 15.10.2012 um 21:55:34 Uhr in Berlin (Washingtonplatz) (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Arbeiten an der Tanke

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Diebstahl Arbeit Oldenburg

Ich arbeite jetzt seit zwei Jahren an einer Tankstelle und mein Chef hat keine Ahnung, was Inventur ist. Da kann es schon mal vorkommen, dass mir eine Schachtel Zigaretten in die Tasche fällt. Am Anfang fand ich das auch noch harmlos, aber mittlerweile klaue ich mehr. Er hat es nicht so mit dem Geld zählen und da fällt es kaum auf, wenn mal 50 Euro fehlen. Eigentlich will ich das gar nicht tun, aber irgendwas verleitet mich dazu. Chef? Es tut mir leid, dass ich Dich im Monat um etwa 300 Euro bescheiße.

Beichthaus.com Beichte #00030344 vom 15.10.2012 um 19:08:30 Uhr in Oldenburg (16 Kommentare).

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