Das Fax an meinen Arzt

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Dummheit Peinlichkeit Boshaftigkeit Trunksucht

In den späten 90ern bekamen meine Eltern ihr erstes Faxgerät. Als Teenager war ich irgendwie ganz fasziniert von dem Gerät. Nach einigen Gerstensäften hielt ich es für eine gute Idee, meinem Kieferorthopäden, der mir eine nervige und schmerzende Zahnspange eingesetzt hatte, einen netten, anonymen Brief zuzufaxen. Darin drohte ich ihm unter anderem, die Folie seines Gartenteichs aufzuschlitzen und diesen vorher mit Öl aufzufüllen. Ich glaube, ich habe das Ganze noch mit einigen unmissverständlichen Beleidigungen und schlecht gemalten Obszönitäten abgerundet. Es war ein Heidenspaß, sich sein Gesicht vorzustellen, während er dieses Fax las.

Unglücklicherweise musste ich kurz darauf erfahren, dass der Name und die Nummer meiner Eltern auf dem Fax zu sehen sind. Beim nächsten Arztbesuch legte der Doktor meine Patientenmappe mit dem Fax an oberste Stelle, direkt unter der durchsichtigen Folie, auf die Ablage vor meiner Nase. Als ich darauf nicht reagierte, fragte er mich einige Minuten später, ob ich denn wüsste, was es mit diesem Fax auf sich habe. Ohne den Ausdruck eines Blickes zu würdigen, behauptete ich hochnäsig, ich hätte keine Ahnung, was das solle. Ich hoffe heute noch ein bisschen, er hat es als die Angst vor der anstehenden Untersuchung fehlgedeutet, dass ich dabei knallrot anlief.

Beichthaus.com Beichte #00031460 vom 18.06.2013 um 16:43:51 Uhr (16 Kommentare).

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Mein ungewöhnlich erregender Traum

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Begehrlichkeit Morallosigkeit Peinlichkeit

Mein ungewöhnlich erregender Traum
Ich (w) beichte, dass ich vorletzte Nacht im Traum richtig guten Sex hatte, der mich total erfüllt und glücklich gemacht hat, so wie es kein realer Mensch je könnte. Eigentlich ist das keine Beichte wert, denn wer träumt nicht ab und zu mal davon. Um die Brisanz dieser Beichte zu verstehen, muss ich allerdings sagen, dass die Person, mit der ich mich im Traum durch Bombengewitter, Schutt und Asche gevögelt habe, kein anderer als Joseph Goebbels war. Als ich aufwachte, war ich ziemlich entsetzt von mir selbst, weil ich eigentlich total links bin und Nazis verachte. Aber verdammt, der Traum war richtig gut. Wenn ich demnächst in die Verlegenheit kommen sollte, zu masturbieren, werde ich ihn bestimmt als Vorlage benutzen und ihn mir vorstellen mit seinem süßen Hinkebein und den kleinen Händchen. Ich bitte um Absolution. Freud hätte sicher seine wahre Freude an mir.

Beichthaus.com Beichte #00031459 vom 18.06.2013 um 16:21:31 Uhr (39 Kommentare).

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“Beichte

Der missglückte Sprung

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Peinlichkeit Dummheit Bahn & Co. Hohenthann

Ich beichte, dass ich zu unkoordiniert und tollpatschig für einfach alles bin. Vorletztes Wochenende bin ich mit meinem Freund und einem befreundeten Pärchen auf einem Fest mit der Bimmelbahn - also so einer, wie es sie auch immer in Freizeitparks gibt - durchs Feld gefahren. Einer meiner Freunde wollte unbedingt auf halber Strecke rausspringen, um einen Teil des Rückweges zu sparen. Leider hängen da aber überall Schilder, auf denen steht, dass das verboten ist. Außerdem saßen außer uns fast nur Rentner und Kinder in der Bahn - was für einen Eindruck macht das denn? Jedenfalls bog die Bahn irgendwann unerwartet ab und meine drei Freunde sind wie auf Kommando rausgesprungen. Ich saß alleine da und wusste nicht, was ich machen soll. Also bin ich einfach auch schnell abgesprungen. Leider mitten in der Kurve. Und mit viel zu viel Schwung, der durch die Kurve noch verstärkt wurde. Ich wollte die überschüssige Geschwindigkeit mit ein paar Auslaufschritten abfangen, aber leider war mein Bremsweg dann doch länger, als der Feldweg es erlaubte. Also bin ich mit vollem Karacho mit meinen weißen Jeans in einen nassen Grasgraben gestürzt. Die ganzen Rentner, sowie der Rest der Bimmelbahn, fanden das urkomisch und ich wurde von allen ausgelacht. Ich war natürlich von oben bis unten nass und eingesaut, aber statt mir zu helfen, machten meine Freunde lieber Fotos. Ich muss wohl in einem früheren Leben irgendetwas Schlimmes verbrochen haben, dass so etwas immer mir passiert.

Beichthaus.com Beichte #00031458 vom 18.06.2013 um 15:55:54 Uhr in Hohenthann (12 Kommentare).

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Keine Berechtigung

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Faulheit Trägheit Engherzigkeit Arbeit Vieselbach

Ich bin Callcenteragent für Vod*fone (DSL und Festnetz) und ich bin faul. Allen Kunden, die ein komplexes Problem haben, sage ich, dass das Problem von mir nicht gelöst werden kann, weil ich keine Berechtigung für die entsprechenden Daten hätte. In 98 Prozent stimmt das nicht. Ich will mich nur nicht mit dem Kunden auseinandersetzen, daher die Weiterleitung. Keine Sorge, den Kunden wird natürlich auch geholfen, es dauert nur etwas länger. Und zwar 48 - 72 Stunden und nicht zehn Minuten.

Beichthaus.com Beichte #00031457 vom 18.06.2013 um 11:54:59 Uhr in Vieselbach (27 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein

Mein Einbruch in die Schule

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Masturbation Waghalsigkeit Schamlosigkeit Schule Neunkirchen

Mein Einbruch in die Schule
Als ich vor ein paar Jahren noch zur Schule ging, habe ich freitags, während der letzten Stunde in unserem Klassenzimmer, das im Erdgeschoss lag, ein Fenster geöffnet. Ich drückte es also nur leicht an, sodass es geschlossen, aber nicht verschlossen war.
Samstags bin ich dann zur Schule gelaufen und durch dieses Fenster in unseren Klassensaal gelangt. Dann habe ich mich nackt ausgezogen, mich auf das Pult gelegt und angefangen mir einen runterzuholen. Ich habe meinen Samen auf dem Pult verteilt und in diesem Moment hörte ich Schritte auf dem Flur. Das war wohl der Hausmeister, der im selben Gebäude wohnte, er musste mich wohl gehört haben. Ich konnte gerade so meine Hose und mein Shirt anziehen, als ich schon den Schlüssel in der Tür hörte, und bin dann wie vom Affen gebissen aus dem Fenster gestürmt. Meine Schuhe und Socken standen immer noch neben dem Pult und ich musste barfuß nach Hause laufen. Meiner Mutter habe ich damals erzählt, dass mir die Schuhe im Schwimmbad geklaut wurden. Am nächsten Tag lagen meine Schuhe auf dem Lehrerpult und unser Klassenlehrer fragte, ob einer wüsste, wem die Schuhe gehören. Da ich die Schuhe erst freitagmittags gekauft hatte wusste keiner, dass es meine waren, und ich bin noch mal mit einem blauen Auge davon gekommen.

Beichthaus.com Beichte #00031456 vom 18.06.2013 um 02:49:08 Uhr in 66538 Neunkirchen (24 Kommentare).

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