Die Hass-Mail der Ex

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Eifersucht Begehrlichkeit Engherzigkeit Ex

Ich (w/26) habe auf einer Weihnachtsfeier einen Typen kennengelernt. Wir verstanden uns von Anfang an super und stellten schnell fest, dass wir sehr viel gemeinsam haben. Als er mich am Ende der Feier nach meiner Nummer fragte, gab ich sie ihm. Getroffen haben wir uns dann erst drei Wochen später, weil wir beide über Weihnachten und Silvester viel zu tun hatten. Wir gingen also ein paar Mal miteinander aus und er beichtete, dass er mich zwar mag, aber ein Dilemma zu Hause hat - in Form seiner Ex-Freundin. Diese hatte kurz vor der Weihnachtsfeier mit ihm Schluss gemacht, wohnt aber noch bei ihm, bis sie eine eigene Wohnung gefunden hat. Nun hat diese Dame es sich wohl doch anders überlegt und will ihn wieder zurück. Er zögert aber, weil sie ihn sehr verletzt hat und wohl auch vorher bereits fremdgegangen war. Ich willigte ein, dass wir es erst einmal locker angehen lassen und uns nur bei mir treffen, bis sie ausgezogen ist. Nun, wir verstehen uns immer noch sehr gut und stellten noch mehr Gemeinsamkeiten fest, auch was unsere Vorlieben im Bett betraf. Ich hatte natürlich kein schlechtes Gewissen, denn er ist ja offiziell Single und seine Ex-Freundin ist auch selbst daran schuld. Heute fand ich allerdings eine nicht sehr freundliche E-Mail von ihr, in der sie sich als seine Freundin titulierte und drohte, mir schlimme Dinge anzutun, sollte ich nicht sofort die Finger von ihrem Freund lassen. Eigentlich hatte ich vor, mich aus dieser ganzen Sache so weit wie möglich rauszuhalten. Schließlich kenne ich ja nur eine Seite der Geschichte. Aber irgendwie juckt es mir jetzt in den Fingern, mit dieser E-Mail etwas anzustellen. Vielleicht ausdrucken und an ihrem Arbeitsplatz öffentlich aushängen. Oder ihr antworten und dabei im Detail beschreiben, was ich mit ihrem Ex-Freund im Bett schon angestellt habe, da sie scheinbar recht prüde ist.

Beichthaus.com Beichte #00032618 vom 24.01.2014 um 23:03:20 Uhr (16 Kommentare).

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Der Schrank

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Boshaftigkeit Ignoranz Stolz Engherzigkeit

Ich habe gestern meinen Schrank verkauft, da ich umziehen werde. Ihm fehlte absolut nichts und ich bot ihn deshalb für die Hälfte des Originalpreises an. Natürlich fand sich auch ein Käufer, diese schickten jedoch nur ihren Schwiegersohn, um das Möbelstück abzuholen. Und der jammerte schon am Telefon, verlangte eine Terminänderung und war generell nicht sehr freundlich. Ich fing dann trotzdem schon damit an, die Schranktüren abzuschrauben. Als der Schwiegersohn dann da war, war er weiterhin sehr unfreundlich und machte auch noch den Schrank schlecht. Nachdem er zu allem Überfluss noch fragte, ob ich Werkzeug hätte, bot ich ihm meinen Schraubenzieher an. Natürlich reicht ein Schraubenzieher nicht, um einen Schrank abzubauen, als er jedoch noch nach einem passenden Schlüssel fragte, verneinte ich. Ich wollte einfach keine große Suchaktion starten - aber ihm fiel dann sowieso ein, dass er wohl doch noch Werkzeug im Auto hätte.


Als er wieder da war, jammerte er, wie schwer der Transport des Schrankes doch sei, und involvierte mich auch in den restlichen Schrankabbau. Ich hatte dafür allerdings absolut kein Verständnis, da ich mich auch immer darum kümmere, wie ich etwas abtransportiere, ehe ich es kaufe. Und dann lasse ich mich nicht von den Vorbesitzern mit Werkzeug ausstatten, um zusätzlich noch unfreundlich zu sein und Hilfe zu beanspruchen. Wäre er wenigstens freundlich gewesen, wäre das mit Sicherheit anders abgelaufen - so habe ich nur noch die Schrankteile in den Flur gestellt und rasch die Tür verschlossen. Ich war echt verärgert über das Verhalten dieses Kerls, vor allem da er sich für meine Hilfe noch nicht einmal bedankt hatte. Ich habe es dann echt genossen, wie er sich mit den Schrankteilen abplagte, und beschimpfte ihn in Gedanken. Als Krönung des Ganzen habe ich festgestellt, dass er beim Einladen eines der Teile hier vergessen hat. Ich kann es sehen, wenn ich aus dem Fenster schaue. Und natürlich werde ich nicht anrufen, um ihm zu sagen, dass hier noch ein Teil steht.

Beichthaus.com Beichte #00032611 vom 23.01.2014 um 07:00:34 Uhr (13 Kommentare).

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Angst vor schlechtem Karma

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Diebstahl Engherzigkeit Selbstsucht Geld München

Ich möchte beichten, dass ich um Weihnachten 2013 einen Geldbeutel gefunden und das Geld entnommen habe. Ich war in der Fußgängerzone und dort lag die Börse einfach auf dem Boden - da konnte ich nicht widerstehen. Insgesamt habe ich knapp 300 Euro entnommen, ehe ich die Börse wieder auf den Boden gelegt habe. Was ich damit gemacht habe? Die Geschenke für meine Familie wurden teurer und schöner. Und ich selbst habe mir auch etwas Cooles gegönnt. Vor ein paar Tagen wurde ich auf unangenehme Weise daran erinnert und deshalb bitte ich um Vergebung. Ich stand nämlich da und dachte, dass ich meine Geldbörse ebenfalls verloren hätte. Zum Glück hatte ich sie aber nur in einer anderen Hose gelassen und gewaschen. Ich schäme mich.

Beichthaus.com Beichte #00032604 vom 21.01.2014 um 04:22:53 Uhr in 80333 München (Marienplatz) (24 Kommentare).

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Wette auf das Leben

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Dummheit Engherzigkeit Morallosigkeit Schule Tod Wolfen

Letzten Monat ist ein ehemaliger Schüler meiner Schule verstorben. Er ist damit der dritte Todesfall seit dem letzten Jahr. In einem spaßigen Gespräch mit meinem besten Kumpel fragte ich, wer wohl als Nächstes gehen würde. Der jugendliche Leichtsinn führte dann dazu, dass wir eine Art Wette daraus machten - denn er tippte auf einen Jungen und ich auf ein Mädchen. Mir wurde erst während der Heimfahrt bewusst, worauf ich da eigentlich gewettet hatte. Auf ein Menschenleben. Auch wenn ich nicht an einen Gott als solches glaube, gibt es bestimmt jemanden, der über uns wacht. Und zu allem Überfluss beinhaltet diese Wette auch meine Schwester, die ebenfalls unsere Schule besucht. Deshalb sitze ich jetzt hier und beichte, anstatt meine Hausaufgaben zu erledigen.

Beichthaus.com Beichte #00032603 vom 21.01.2014 um 16:57:29 Uhr in 06800 Wolfen (Parkstraße) (22 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Willkommen in der Friendzone

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Selbstsucht Engherzigkeit Eifersucht Großdubrau

Ich (w/29) möchte beichten, dass ich vor Jahren meinen besten Freund in die Friendzone verbannt habe, und er bis heute keine Freundin hatte, da er jahrelang krankhaft auf mich fixiert war. Ja, das klingt wie eine bescheuerte Beichte - denn ehrlich, was sollte ich denn tun, wenn ich kein Interesse hatte? Es steckt aber noch mehr dahinter. Mein bester Freund ist nämlich, obwohl er kein unattraktiver Kerl ist, sozial eher zurückhaltend, ein richtig schüchterner Typ. Als ich mich Hals über Kopf in eine sehr enge Freundschaft mit ihm stürzte, da es uns beiden damals relativ schlecht ging, und wir gemeinsam gegen alles und jeden rebellieren konnten, hätte ich mir eigentlich denken können, was passieren würde. Er hat sich in mich verliebt und wurde irgendwann richtig besessen von der Idee, dass es mit uns noch etwas mehr werden könnte. Für mich war er aber immer "nur" ein Freund, allerdings der beste, den ich hatte. Diese Besessenheit wirkt sich allerdings noch heute aus. Wir stehen zwar noch in Kontakt, dieser hat jedoch abgenommen, seit ich in einer festen Beziehung bin. Er jedoch hat keine neuen Kontakte geknüpft, um das daraus entstandene Vakuum zu füllen, und hat auch in all der Zeit kein nettes Mädel kennenlernen können. Er beschäftigt sich zudem immer noch täglich mit vielen Dingen, die er vor Jahren aufgegriffen hatte, weil wir ihnen damals gemeinsam nachgingen.


Ich wusste lange nicht, welche Ausmaße das angenommen hatte. Er bezahlte sogar richtige Unsummen an Geld, um einem "Fachmann" in Sachen Frauen sein Dilemma vorzutragen und sich Tipps und Strategien geben zu lassen, um mich rumzukriegen. Als ich das erfuhr, war ich so abgestoßen, dass ich mit ihm für lange Zeit nichts zu tun hatte. Nachdem wir uns wieder ausgesöhnt hatten, integrierte ich ihn in meinen neuen Freundeskreis, damit er in der Stadt, in der ich seitdem lebe, und in die er mir ohne Rücksicht auf Verluste gefolgt war, wenigstens jemanden kennt. Und hier nun die eigentliche Schandtat: Ich bin eifersüchtig, wenn er sich mir weniger zuwendet, weil er sich nun mit den Menschen beschäftigt, die ich ihm vorgestellt habe. Ich fühle mich wie ein richtiges Drecksstück, weil ich so empfinde. Als würde ich meinem besten Freund sein Glück nicht gönnen. Es liegt daran, dass ich auch nicht gerade ein soziales Tier war, und nun fürchte, den einzigen Menschen zu verlieren, der immer zu mir gestanden hat. Nicht einmal mein Partner tut dies so vorbehaltlos wie dieser Freund. Ich beichte also, dass ich mir selbst leidtue, wenn er woanders das Glück findet, das ich ihm nicht geben kann. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00032584 vom 17.01.2014 um 11:30:06 Uhr in Großdubrau (20 Kommentare).

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