Was sich liebt, das neckt sich!

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Zwietracht Wollust Schule Osnabrück

Was sich liebt, das neckt sich!
Als ich (m) in der elften Klasse war, kam ein neuer Mitschüler in unsere Klasse. Am Anfang habe ich ihn kaum beachtet, das änderte sich jedoch, als er anfing, mich ständig herauszufordern. Im Sportunterricht versuchte er zum Beispiel, die von mir aufgestellten Rekorde zu brechen - oftmals mit Erfolg. Das hat mir überhaupt nicht gepasst und da man in dem Alter natürlich immer der Beste sein will, machte ich es ihm nach. Im Sportunterricht strengte ich mich noch mehr an und in seinen Lieblingsfächern meldete ich mich extra oft und verbesserte ihn, wenn er Fehler gemacht hatte, seine bösen Blicke waren unbezahlbar.

Nach ein paar Monaten hatte sich aus dem Konkurrenzkampf eine Feindschaft entwickelt. Wir gerieten täglich aneinander, beleidigten oder prügelten uns bei Kleinigkeiten. Unsere Mitschüler haben sich über die zusätzliche Unterhaltung gefreut und entschieden sich für eine Seite. Die Lehrer hatten irgendwann keinen Bock mehr und erteilten uns Strafarbeiten, was bekloppt war, da wir so den Nachmittag zusammen in der Schule verbringen mussten und dort der Streit weitergeführt wurde.

Nun zu meiner Beichte: Wir hatten uns irgendwann einigermaßen eingekriegt und die Provokationen des anderen ignoriert. Lange hielt das aber nicht an, im Dezember hatten wir uns erneut auf dem Gang geprügelt und zerstörten dabei etwas von der Dekoration für die Schulweihnachtsfeier. Die Lehrer brüllten uns an und schickten uns zum Nachsitzen. Der Lehrer, der uns beaufsichtigen sollte, gab uns Aufgaben, die wir abgeben sollten, und ging dann zu der Feier. Nachdem wir allein in dem Raum waren, stand ich auf und provozierte meinen Mitschüler, der sofort darauf einging. Ich meinte nur: "Warum wechselst du nicht die Schule, verblödetes Arschloch?", er erwiderte: "Damit ich dir deine Fresse einschlagen kann, du Wichser" und grinste arrogant.

Das war Grund genug, um erneut eine Prügelei anzufangen. Ich schubste ihn gegen die Wand, was er sich nicht gefallen ließ, nach einigen Minuten voller Schubsen, Schreien und Treten hörten wir auf und sahen uns angriffslustig an. Auf einmal packte er mich am Arm und steckte mir seine Zunge in den Hals, ich war überrumpelt, fing mich dann aber schnell wieder und versuchte, den Zungenkampf zu gewinnen. Dabei blieb es allerdings nicht. Wir öffneten unsere Hosen und holten uns gegenseitig einen runter, um festzustellen, wer die bessere Ausdauer hat, wir waren so spitz, dass wir kaum noch darauf achteten und uns bis zum gegenseitigen Abspritzen befummelten und küssten. Es war wirklich geil, aber auch peinlich, weshalb wir kurz danach unsere Aufgaben weitermachten und danach schnell verschwanden.

In den darauffolgenden Wochen wurden die Streitereien immer mehr, wir beleidigten uns gegenseitig als Schwuchtel und wurden wieder handgreiflich. Aber immer nur, wenn keiner in der Nähe war. Nach dem Sportunterricht in der Umkleidekabine war es wieder so weit, wir beleidigten und provozierten uns, sobald die anderen Jungs raus gegangen waren, fingen wir plötzlich wieder an, uns anzufassen oder uns einen zu blasen. Es war wirklich seltsam, ich bin jedoch nicht schwul und bitte um Absolution.

Beichthaus.com Beichte #00039792 vom 27.05.2017 um 18:24:09 Uhr in Osnabrück (33 Kommentare).

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Die Familie meines Freundes hasst mich

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Hass Partnerschaft Familie Köln

Die Familie meines Freundes hasst mich. Und ich sie inzwischen auch immer mehr. Anfangs dachte ich naives Stück doch wirklich, sie würden mich mögen und sogar dass eine Freundschaft entstehen würde. Dann kam Tag X und ich würde von der Familie, die mal wieder zu tief ins Glas geschaut hatte, auf das Übelste beschimpft und fertiggemacht. Ich sollte dazu sagen, dass ich keinerlei Alkohol konsumiere. Ich bin an allem Unsinn, den mein Freund verzapft, schuld. Und die Ausbildung, die ich ihm quasi besorgt habe, weil er keinen Abschluss besitzt, ist ja auch scheiße. Obwohl er damit recht zufrieden ist.

Ich distanziere mich also, und auch das ist falsch. Sie hetzen nur noch mehr. Ich glaube nicht mehr an eine Zukunft mit ihm, mit solch einem familiären Anhang funktioniert das einfach nicht. Gespräche mit ihm scheitern kläglich. Wie oft ich mir meinen Mund schon fusselig geredet habe, ich müsste dauerhaft Haarbälle spucken. Ich bitte um Absolution, dass ich Tag X nicht verzeihen kann und will und dass ich verzweifelt eine eigentlich schon gescheiterte Beziehung aufrecht erhalten will.

Beichthaus.com Beichte #00039790 vom 27.05.2017 um 08:40:33 Uhr in Köln (9 Kommentare).

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Mein Hintern ist behaarter als jeder Bär!

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Ekel Unreinlichkeit Intim Leipzig

Mir (m/34) wachsen an manchen Körperstellen sehr viele Haare. Kurz gesagt, mein Arsch schaut schlimmer aus als ein Bär. Ich habe damit keine Probleme, sehe es ja selbst nicht und beim Poppen wird eh das Licht ausgemacht. Die Haare werden jetzt aber so lang an dieser Stelle, dass ich letztens sogar zwei kleine Zöpfe flechten konnte. Generell und im Alltag kein Problem, nachdem ich aber einen ausgedehnten und intensiven Toilettengang sehr zu schätzen weiß und dementsprechend auch oft und lange dem Porzellangott zeige, wer der Herr im Haus ist, kommt langsam vermehrt Unbehagen auf. Vor allem, wenn mein Rückenlehm etwas trocken und anschmiegsam ist, bekomme ich hinterher kaum noch mein Bärenfell sauber.

Ich lasse es also mehr oder weniger ankrusten. Bisher riecht man nichts, aber wenn sich meine Gesäß-Dreadlocks noch weiter vollsaugen, habe ich Angst, dass andere Leute etwas merken. Rasieren geht aber nicht, erstens verstopft sofort der Rasierer und zweitens ist das höchst unmännlich. Ich habe schon überlegt, ob ich mir eine Poperzendusche besorgen soll - spülen statt wischen. Ich bin mir aber nicht sicher, ob der Wasserstrahl am Hinterausgang nicht andere Gefühle auslöst und ich dann drei Mal täglich extrem horny werde und mein Unterbewusstsein das dann mit dem Kackedampf verbindet, sodass ich nur noch meinen Mann stehen kann, wenn es um mich herum extrem stinkt. Das kann man ja auch keiner Frau erzählen. Ich bin etwas ratlos.

Beichthaus.com Beichte #00039787 vom 25.05.2017 um 02:07:25 Uhr in Leipzig (15 Kommentare).

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Mein Job treibt mich zurück in die Alkoholsucht!

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Trunksucht Verzweiflung Selbstverletzung Arbeit

Ich bin seit meinem 14. Lebensjahr eine Problemtrinkerin. Seit meinem 18. Lebensjahr bin ich diagnostizierte Alkoholabhängige. Nach dem letzten Entzug war ich 98 Tage lang trocken. Bis heute. Ich bin so gefrustet von meinem Job - seit sechs Wochen hatte ich kein Wochenende mehr, da ich am Samstag arbeiten musste. Mit wechselnden Schichten. Keine rollende Woche, also nicht unter der Woche mal frei. Ich werde diesen Samstag um 14:30 aus der Frühschicht kommen und dann am Sonntag 22:00 wieder zur Nachtschicht antreten. Und so geht das den ganzen Sommer weiter. Weil die Aufträge sich stapeln - jedes Jahr aufs Neue. Ich bin so gefrustet, dass ich nicht nur in den Alkohol zurückfalle, sondern auch in die Bulimie. Eine Kündigung ist nicht drin. Ohne Führerschein bin ich ja froh, überhaupt einen Job bekommen zu haben... Meine Beichte? Ich zerstöre mich selbst, um (finanziell) überleben zu können. Paradox, nicht wahr?

Beichthaus.com Beichte #00039786 vom 25.05.2017 um 00:12:51 Uhr (12 Kommentare).

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Vor anderen Frauen niederknien

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Fetisch Osnabrück

Vor anderen Frauen niederknien
Ich bin 50 Jahre alt, glücklich verheiratet, zwei Kinder (15 und 17 Jahre), selbständig und lebe das berühmte "Spießerleben" in einer Doppelhaushälfte. Nun könnte ich eigentlich der glücklichste Mensch der Welt sein. Eigentlich, wären da nicht meine Fantasien. Die Fantasie, einmal vor einer fremden Frau hinknien zu müssen und zu ihr aufschauen zu dürfen. Eventuell mit meinen Lippen ihre Schuhspitzen berühren zu dürfen - diese Fantasie begleitet mich. Das ist ja alles auch noch nicht so tragisch. Sobald meine Frau Stress oder Ärger mit einer anderen Frau hat, möchte ich mich vor eben diese Frauen hinknien. Derzeit steht sie mit einer Frau vor Gericht. Der Gedanke, dass jene Frau mich vor sich knien lässt, sprengt mir fast die Schädeldecke. Ich hatte sogar schon vor, dieser Frau anonym zu schreiben, dass es einen Weg gibt, mit dem sie den Ehemann ihrer Gerichtsgegnerin kontrollieren könnte.

Ich weiß, das ist total schräg und Gott sei Dank habe ich bisher alle Überlegungen verworfen. Ich weiß mir kaum noch zu helfen, wenn mich dieser Zwang überfällt. Wenn ich zumindest einen Namen für meine Krankheit hätte. Egal, ob es Lehrerinnen waren, Geschäftspartnerin, Freundinnen, die zu Feinden wurden - sobald mir meine Frau erzählt, dass sie jemanden komplett bescheuert findet, geht mein Kopfkino los. Irgendwann, so meine Angst, hänge ich so in meinem Zwang, dass ich mich mal einer dieser Frauen tatsächlich anbiete - zum Schuhe küssen. Davon abgesehen, dass mich alle für bescheuert erklären würden, wäre das für meine Ehe ein Fiasko. Ich weiß mir echt nicht mehr zu helfen. Zu einem Psycho-Doktor? Da fehlt mir der Mut, da ich mich endlos für meine Gefühle schäme.

Beichthaus.com Beichte #00039785 vom 24.05.2017 um 13:55:22 Uhr in Osnabrück (Hasestraße) (23 Kommentare).

Gebeichtet von paulchen2002 aus Osnabrück
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