Die Anschwärzer

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Hass Aggression Feigheit Polizei Rainergasse

Ich bin nunmehr seit fünfzehn Jahren Polizist. An sich liebe ich meinen Beruf. Man sieht viel und komm mit vielen Leuten ins Gespräch. Aber da gibt es etwas, das ich abgrundtief hasse und was mich immer mehr daran zweifeln lässt, den richtigen Beruf ergriffen zu […]
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Beichthaus.com Beichte #00031832 vom 01.09.2013 um 23:23:11 Uhr in Rainergasse (Wien) (21 Kommentare).

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Ausbruch aus meinem Leben

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Dummheit Verzweiflung Selbstsucht Lügen

Ich (m/26) muss für meine Beichte etwas weiter ausholen. Ich arbeitete in der Steuerberatungskanzlei meines Vaters. In einem Unternehmen, das wir steuerlich betreuen, habe ich irgendwann einen jungen Mann kennengelernt - er war das komplette Gegenteil von mir. Er ist Südländer und hat in seinem Leben überhaupt nichts geplant, er lebt von einem Lebensabschnitt in den nächsten und wusste vorher nie, was er als Nächstes macht. Ich habe mich mit ihm angefreundet und je mehr er mir von sich erzählte, desto mehr bemerkte ich, wie langweilig mein Leben eigentlich ist. Bei mir verlief immer alles nach Plan, ich habe das Abitur gemacht, BWL studiert, um bei meinem Vater einsteigen zu können, und die Kanzlei irgendwann weiterzuführen. Ich hatte mit 24 bereits seit sieben Jahren dieselbe Freundin und ich hatte mein ganzes Leben denselben Freundeskreis. Das weitere Leben war auch schon verplant - eine Hochzeit war nur eine Frage der Zeit, die Eigenheimpläne waren schon fast fertig. Doch das diese Begegnung mich so aus den Grundfesten wirft, hätte ich nie gedacht. Eines Tages habe ich volltrunken, beim Feiern, diesem Mann meine Unzufriedenheit in allen Details erzählt, und er brachte mich auf eine Idee, die mich nicht mehr losließ. Er riet mir, einfach abzuhauen und in einer anderen Stadt eine Zeit lang einfach komplett etwas anderes zu machen. Zu meiner eigentlichen Beichte: Ich habe irgendwann allen erzählt, ich hätte ein extrem lukratives Jobangebot aus Hamburg erhalten und würde es annehmen. In Wirklichkeit bin ich jetzt hier und aus meinem Leben "abgehauen" - ich arbeite nicht und lebe von den Ersparnissen für das Eigenheim. Ich hab hier mittlerweile Anschluss gefunden und bereue den Ausbruch nicht eine Sekunde. Ich lebe einfach in den Tag hinein ohne Pläne, ohne Verantwortung oder Ähnliches. Das ich mein ganzes Umfeld belogen habe, tut mir leid, aber es war unerträglich für mich, so weiter zu leben.

Beichthaus.com Beichte #00031831 vom 01.09.2013 um 23:58:51 Uhr (26 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Rauchen in der leeren Wohnung

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Boshaftigkeit Faulheit Trägheit Morallosigkeit Sucht

Ich (m/25) wohne in einem Mietshaus und seit geraumer Zeit steht die gegenüberliegende Wohnung leer. Da ich sehr neugierig bin, wollte ich dort mal hineinsehen. Der Schlüssel für besagte Wohnung hängt, seitdem diese leer steht, im Stromkasten des Treppenhauses, also bin ich einfach mal rein gegangen. Sie war und ist in einem ziemlich guten Zustand und vor allem roch es angenehm. Da ich Raucher bin, aber nicht in meiner Wohnung rauche und im dritten Stock wohne, nahm ich die Gelegenheit war und rauche seitdem in der leer stehenden Bude. Nun kam es, wie es kommen musste, der Vermieter tauchte eines Tages mit den Nachmietern in spe auf. Ich hatte Glück, da ich gerade vom Rauchen kam und ihn rechtzeitig bemerkte. Dazu muss man sagen, dass die Wohnungen hier aufgrund der guten Lage und des günstigen Mietpreises sehr gefragt sind. Weil die Wohnungen sehr hellhörig sind, konnte ich den Gesprächen gut folgen. Ende vom Lied war, das besagter Nachmieter die Wohnung aufgrund des starken Tabakgeruchs nicht nahm. Das Ganze ist jetzt schon bestimmt fünf Mal passiert, aber ich denke nicht daran, aufzuhören. Mittlerweile hängt auch kein Schlüssel mehr im Stromkasten, aber ich habe mir ja, schlau, wie ich war, einen nachmachen lassen. Ich beichte also, dass ich zu faul bin, ein paar Treppen zu laufen, um meiner Sucht nachzugehen, und dass deshalb schon viele Leute ihre Traumwohnung nicht bekommen haben.

Beichthaus.com Beichte #00031830 vom 01.09.2013 um 20:47:51 Uhr (22 Kommentare).

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Der Spezial-Cupcake

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Zwietracht Ekel Falschheit Ernährung

Der Spezial-Cupcake
Letztens war ich mit einer meiner besten Freundinnen zu einer Party eingeladen und wir wurden gebeten, etwas zum Essen mitzubringen. Also machten wir uns vor der Feier daran, Cupcakes zu backen, die wirklich sehr lecker waren. Ich weiß, das ist noch keine Beichte, aber wir sind mit einigen Gästen der Party nicht so dicke, weshalb wir uns entschlossen, einen Spezial-Cupcake zu backen. Vielleicht kennt ihr diese Katzenleckerlis in Stangenform? Diese haben wir zerkleinert in einen der Cupcakes gepackt. Im Laufe des Abends stellten wir dann fest, dass der Cupcake von irgendjemandem genommen wurde. Hoffentlich von einer der dummen Tussen, die sich für was Besseres hält!

Beichthaus.com Beichte #00031829 vom 01.09.2013 um 20:45:56 Uhr (12 Kommentare).

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Hoffnungslos verliebt

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Feigheit Lügen Begehrlichkeit Verzweiflung

Ich (w) habe eine ausgeprägte soziale Phobie, das heißt, dass ich zum Beispiel nicht alleine Bahn fahren kann, weil ich Panikattacken, Schweißausbrüche und Ähnliches kriege. Aufgrund dessen bin ich extrem schüchtern geworden, da ich deshalb in der Grundschule ziemlich schlimm gemobbt wurde und mich eine Zeit lang wirklich nur noch als Außenseiter, als seltsames Individuum gesehen habe, das eh niemand mag. In der siebten Klasse kam ich dann aber auf eine andere Schule, wo es auch besser lief, die Schüler der Klassen eines Jahrgangs haben untereinander viel unternommen, und meine Klasse war supernett zu mir, als ich am ersten Tag reinkam und mich da mehr als nervös vorgestellt habe.

Seit der achten Klasse habe ich eine beste Freundin, die bei mir in der Nähe wohnt, wir fahren zusammen zur Schule und sie ist den ganzen Tag bei mir, da sie von meiner Phobie weiß. Sie hat sich immer gut um mich gekümmert und wir sind inzwischen wie Schwestern. Aber mit dem Alter kamen auch die Gedanken über eine Beziehung, den ersten Freund und solche Dinge, auch wenn ich selbst mir nur wenige Gedanken darüber gemacht habe, denn ich habe mich mit der Zeit hoffnungslos in meine beste Freundin verliebt. Meine Beichte ist, dass ich mich nicht traue, ihr davon zu erzählen, da ich Angst habe, sie damit zu verschrecken und unsere Freundschaft zu zerstören. Deshalb spiele ich ihr vor, dass ich Interesse an Männern hätte, und ich glaube, dass sie mir das auch abkauft. Aber eigentlich habe ich gar nichts davon, denn im Endeffekt tue ich mir nur selbst weh und werde deshalb immer unkommunikativer. Ich höre viel Musik, blende die Leute um mich herum aus und verkrieche mich in meinem Zimmer. Aber ich kann nicht anders, allein bei dem Gedanken, dass ich sie verlieren könnte, wird mir schlecht.

Beichthaus.com Beichte #00031828 vom 01.09.2013 um 12:51:28 Uhr (11 Kommentare).

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