Unbeabsichtigt die Scheune zerstört

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Dummheit Vandalismus Gesellschaft Hannover

Ich (m/19) habe vor ungefähr sechs Jahren was Schlimmes gemacht. Eigentlich war es nur ein Unfall. Ihr müsst wissen, ich habe leider früh angefangen, zu rauchen. Es müsste so mit 12, 13 Jahren gewesen sein. Auf jeden Fall wohnte ich damals auf dem Dorf. Ein Freund von mir wohnte nur ein Dorf weiter und deswegen trafen wir uns immer mit dem Fahrrad. Es ist nicht so, dass ich damals viel Schlimmes gemacht habe, aber an diesen Tag werde ich immer zurückdenken. Uns war langweilig und wir hatten eine Scheune gefunden, die etwas abseits vom Dorf stand. Wir schafften es auch, dort reinzukommen. Die Scheune war voller Stroh. Also lagen wir da im Stroh und haben immer mal wieder eine geraucht. Irgendwann kam ich auf die Idee, mal ein bisschen Stroh zu nehmen und es anzuzünden. Versteht es nicht falsch, in dem Moment war es nicht so, dass ich dachte "Okay, jetzt brenne ich diese Scheune nieder", sondern es waren immer nur einzelne Strohhalme, die ich anzündete. Es war einfach nicht ganz durchdacht. Irgendwann hat sich ein kleines Feuer gebildet, was ich dachte, noch locker löschen zu können. Jedoch erkannte ich ziemlich schnell, dass ich es nicht aus bekomme. Das Feuer breitete sich also weiter aus und wurde immer größer. Mein Freund kam auf die Idee, abzuhauen und diese fand ich in dem Moment sehr passend. Wir versteckten uns aus Angst dann erst mal in einem alten, verlassenen Haus, was sich am Rande des Dorfes befand. Von dem besagten Haus aus konnte man die Scheune, und das in der anderen Richtung liegende Dorf gut sehen.


Nach ungefähr zehn Minuten schauten wir zum Dorf und sahen riesige Rauchschwaden darüber hinwegziehen. Mein Freund bekam totale Angst und hat, glaube ich, geweint. Ich hab ihn versucht zu beruhigen. Immerhin hatte ich das Feuer gelegt und das hätte ich auch auf mich genommen. Kurz darauf hörten wir die ersten Sirenen und sahen zugleich auch schon Feuerwehrwagen und Polizeiautos in Richtung Scheune sausen. Wir entschieden also, uns aus dem Haus raus zu trauen und nach Hause zu fahren. Ich weiß nicht wie, aber wir haben es geschafft, durch das ganze Dorf zu kommen, ohne dass uns jemand verdächtigt hat. Zu Hause angekommen, sagte meine Mutter uns erst mal, das wir nach Rauch riechen und Stroh am Rücken haben. Aber mehr auch nicht. Wir mussten uns dann erst mal von dem Schock erholen. Am nächsten Morgen, mein Kumpel hatte bei mir geschlafen, standen wir auf und sahen direkt die Zeitung. Auf der Titelseite war ein Bild von der brennenden Scheune. Außerdem stand dort, das ungefähr 60 Leute im Einsatz waren und die Polizei ihre Ermittlungen aufgenommen hat. Beim Letzteren hatten wir dann natürlich die nächsten Wochen noch Angst, aber wir merkten schnell, dass die Polizei wohl nicht zu uns kommen wird. Es ist nichts weiter passiert. Ein anderer Freund, dem ich es erzählt habe, meinte, ich müsse das in fünf oder sechs Jahren auf jeden Fall mal meinen Eltern erzählen, wenn sie einen Schocker haben wollen. Ich werde es heute Abend machen. Ich bitte um Absolution. Ich war noch ein Kind und es ist niemand zu Schaden gekommen. Eine positive Sache gab es außerdem an diesem Geschehen: Es ist endlich mal was passiert in dem langweiligen Kaff.

Beichthaus.com Beichte #00031039 vom 16.04.2013 um 14:51:17 Uhr in Hannover (12 Kommentare).

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Die Nacht mit der Wahnsinnsfrau

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Wollust Fremdgehen Freizeit Ratekau

Ich möchte Euch Folgendes von mir erzählen: Ich bin 39 Jahre alt, seit einigen Jahren verheiratet und habe zwei Kinder. Ich führe eine an sich gute Ehe, jeder hat seinen Freundeskreis und seine Freiheiten. Ich fahre bereits seit einigen Jahren mit Freunden in das Rheinland zum Karnevalfeiern. Ich habe mich die Jahre über immer zurückgehalten und bin nie untreu gewesen. An einem Abend habe ich dieses Jahr jedoch eine wahnsinnig tolle Frau kennengelernt. Wir haben uns tief in die Augen gesehen und uns bereits nach wenigen Minuten leidenschaftlich geküsst. Wir wollten beide mehr. Da wir aber beide verheiratet sind, haben wir nur unsere Nummern ausgetauscht und mehr lief dann an diesem Abend nicht. Die Ruhe hielt aber nicht lange an und wir haben uns bereits am nächsten Tag gegenseitige SMS geschrieben. Nach ungefähr zwei Wochen konnten wir es beide nicht mehr aushalten und haben uns ein Hotel in der Mitte der Strecke zwischen unseren beiden Wohnorten gebucht.

Wir haben uns an der Bar im Hotel unterhalten. Aber uns war beiden klar, dass wir es jetzt wollten oder besser gesagt mussten. Ich kann diese wahnsinnig erotische Atmosphäre nicht in Worten ausdrücken. Wir haben die Hoteltür hinter uns geschlossen und uns die Klamotten buchstäblich vom Körper gerissen. An ein Vorspiel war nicht zu denken. Wir haben fast die ganze Nacht über mehrmals miteinander gevögelt. Ich habe noch nie so eine intensive Lust, Geilheit und Befriedigung empfunden, wie beim Sex mit dieser Wahnsinnsfrau. Ich bin überhaupt nicht stolz auf mein Verhalten, bereue es auch. Aber ich kann einfach nicht anders. Seit dieser Nacht haben wir uns bisher viermal getroffen und es war wie immer unbeschreiblich.

Beichthaus.com Beichte #00031033 vom 15.04.2013 um 17:41:32 Uhr in Ratekau (25 Kommentare).

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“Beichte

Die Flecken auf dem Sofa

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Ekel Lügen Sex Tiere Düsseldorf

Meine Eltern und meine kleine Schwester (12) sind vor Kurzem für eine Woche in den Urlaub gefahren. Ich (w/22) bin allerdings zu Hause geblieben, da ich weder auf den Urlaub mit meinen Eltern Lust hatte, noch die Zeit, weil ich mit der Uni beschäftigt war. Das traf sich auch ganz gut, weil jemand auf den Hund meiner kleinen Schwester aufpassen musste, den sie zu Weihnachten bekommen hatte. Zwar war mein Vater von der Idee gar nicht begeistert, aber nach langem Hin und Her hat meine Schwester ihn dann doch überreden können. Nun zur Beichte: Zwei Tage, bevor meine Eltern aus dem Urlaub zurück kamen, habe ich einen richtig heißen Typen auf einer Uniparty kennengelernt und nach einem bisschen Rumlecken war klar, dass noch mehr passieren sollte. Da er in einer WG wohnt, ich jedoch alleine zu Hause war, sind wir beide zu mir gefahren, haben dort im Wohnzimmer weitergetrunken und es dann richtig und sturzbesoffen auf dem Sofa getrieben, inklusive Analverkehr. Zu dumm nur, dass ich am nächsten Morgen feststellen musste, dass auf dem Sofa mehrere eindeutige Spuren zu sehen waren. Muss wohl eine Mischung aus Sperma, Blut, Gleitgel und so weiter gewesen sein. Ich kann euch versichern, alles menschenmögliche gemacht zu haben, um die Flecken zu entfernen. Es hat nicht geklappt. Als meine Eltern dann fragten, wer das Sofa so beschmiert hat, habe ich es einfach auf den noch jungen, nicht ganz stubenreinen Hund meiner Schwester geschoben, der dann leider auch weg musste. Schwesterchen, es tut mir leid, aber ich hätte ja nie und nimmer die Wahrheit erzählen können.

Beichthaus.com Beichte #00031026 vom 14.04.2013 um 11:44:18 Uhr in Düsseldorf (Siegburger Straße) (40 Kommentare).

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Angefasst vom Pfarrer

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Feigheit Verzweiflung Missbrauch Kinder

Angefasst vom Pfarrer
Mit 12 habe ich angefangen, in unserer Gemeinde aktiv zu werden. Ich mochte den Pfarrer, er war immer sehr locker, wir haben auch zusammen getrunken und gegrillt, es war immer witzig. Ich fühlte mich wohl. Er sagte immer, wir seien Erwachsene und so hat er uns auch behandelt. Was er damit wirklich meinte, habe ich erst später erfahren. Nach meiner Konfirmation wechselte er die Gemeinde und wir besuchten ihn dort. Da er dort noch keine älteren Jugendlichen kannte, fuhren wir als Betreuer auf dem Konfirmantenwochenende der anderen Gemeinde mit. Wir fuhren immer öfter hin und kurz vor meinem 16. Geburtstag, ich und eine Freundin waren gerade auf dem Weg zu ihrem Auto, küsste er mich kurz auf die Hüfte und meinte "Ich freue mich schon so drauf, wenn du endlich 16 wirst!" Ich hatte mir nichts Großes dabei gedacht. Ich hatte sehr strenge Eltern und musste immer als Erstes nach Hause, weswegen ich dachte, die Aussage würde sich darauf beziehen. Beim nächsten Konfirmantenwochenende (die allerdings eine Woche lang war) hatten wir, die Betreuer, uns eine Lounge eingerichtet, in der wir abends was trinken, uns unterhalten und nebenbei Rauchen konnten. In dieser Zeit ist mir der Pfarrer öfter abends an die Brust gegangen, ohne dass es die anderen bemerkt haben. Ich wollte es ihnen sagen, aber er war wie ein extrem cooler Vater für uns, weswegen ich dachte, es würde mir keiner glauben. Da wir oft einen anstrengenden Tag hatten, fand es keiner seltsam, dass ich früh schlafen gegangen bin.

Eines Abends teilte ich mir mit einem Kerl eine Flasche Sekt und als wir zusammen auf dem Sofa lagen, bin ich eingeschlafen. Ich wachte auf, weil mir jemand anfing, an die Hose zu gehen. Wir waren zugedeckt und die meisten lagen in der Gegend herum und schliefen oder unterhielten sich leise. Aber irgendwas stimmte nicht, denn ich sah den Kerl von vorher draußen vorbei gehen. Als ich mich umblickte, sah ich den Pfarrer und ich war geschockt.
Soweit kennen gute Freunde diese Geschichte auch, nur mit einem anderen Ende. Bisher hatte ich jedem gesagt, ich sei aufgestanden und schlafen gegangen und sei am nächsten Tag abgereist. Die Wahrheit ist aber, dass er mir irgendwann ins Ohr flüsterte, dass es ihm hier zu riskant sei, er jetzt ins Bett geht und ich nachkommen soll. Ich war verwirrt, da mein Körper trotzdem erregt war, obwohl ich das nicht wollte. Ich weiß nicht, warum ich das getan habe, ich erinnere mich nicht, was ich gedacht habe, aber ich ging hinterher. Ich hatte mich hingelegt und er wollte weitermachen. Ich drehte mich weg und er bezeichnete mich als Schlampe. Am nächsten Tag meinte ich, dass meine Eltern angerufen hätten und ich dringend heim müsse. Ich brach den Kontakt zu meiner und der anderen Gemeinde ab und suchte mir einen anderen Freundeskreis. Später erfuhr ich, dass es eine Art Prozess innerhalb der anderen Gemeinde gegeben hatte, da er sich an viele Mädchen rangemacht hatte. Ich konnte mich aber nie als Zeugin melden, weil ich Angst hatte, dass man mich wegen meines Verhaltens verurteilen würde. Er wurde dennoch aus der Gemeinde geworfen, scheint aber in einer anderen Landeskirche aktiv zu sein. Aber vielleicht hätte es vor ein Gericht gehen können, wenn ich nicht so selbstsüchtig gewesen wäre. Wer weiß, was er anderen Mädchen antut, ich will es eigentlich gar nicht wissen. Aber es tut mir unendlich leid. Bis heute, ich bin jetzt 19, konnte ich niemandem die volle Wahrheit erzählen.

Beichthaus.com Beichte #00031016 vom 11.04.2013 um 17:09:31 Uhr (21 Kommentare).

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Die süße Kassiererin

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Vorurteile Eitelkeit Hochmut Studentenleben

Ich (m/26) komme aus einer Familie mit relativ niedrigem Einkommen und bin daher auch sehr stolz darauf, dass ich es trotz vieler Hindernisse geschafft habe, zu studieren (mache gerade meinen Master) und einmal gute Aussichten auf einen gut bezahlten Job habe. Obwohl meine Eltern immer alles dafür getan haben, dass es uns gut geht, fehlte es uns trotzdem oft an allen Ecken. Ich hatte eine tolle Kindheit und bin meinen Eltern sehr dankbar, versteht das nicht falsch, aber für meine eigenen Kinder wünsche ich mir etwas besseres. Früher ging ich nebenbei jobben, inzwischen finanziere ich mich aber ausschließlich durch einen Studienkredit, weil ich sonst mein Studium nicht packen würde.


Wir hatten in unserem lokalen Supermarkt eine wirklich süße Kassiererin, hübsch, schöne Stimme, tolle Figur und etwa in meinem Alter. Als ich sie einmal in der Stadt traf kamen wir ins Gespräch und ich dachte mir, dass die Kleine wirklich zu intelligent ist für ihren Job. Erst tat sie mir leid, dann dachte ich mir "Tja, selbst Schuld!" Sie fragte mich, ob wir mal einen Kaffee trinken gehen wollen und ich lehnte ab mit der Lüge, ich hätte eine Freundin. Nicht, weil sie mir nicht gefiel, sondern weil ich einfach einmal eine Frau haben möchte, die etwas aus ihrem Leben macht, die nicht einfach in einem saulangweiligen Job versauert, wenn sie augenscheinlich doch mehr drauf hat. Gesagt habe ich das natürlich nicht, aber ich habe mich ziemlich schnell verdrückt, weil es mich irgendwann echt wütend gemacht hat, dass das Mädel offenbar einfach zu faul war, etwas aus sich zu machen. Wenn ich das kann, schafft sie das auch. Sowas kotzte mich an!


Ein paar Wochen später wollte ich mir in der Uni mit einem Kumpel im Nebengebäude meiner eigenen Fakultät einen Kaffee holen. Wir saßen dort an einem Tisch und schlugen mehr oder weniger die Zeit bis zur nächsten Vorlesung tot, als eine Mitarbeiterin uns bat, den Flur zu verlassen, da gerade mündliche Prüfungen zum ersten Staatsexamen der Juristen stattfanden (das ist praktisch die wichtigste Prüfung nach circa 9 Semestern). Da es recht warm war, setzten wir uns auf die Treppe vors Gebäude. Nun könnt ihr euch sicher denken, wer eine halbe Stunde später freudestrahlend aus dem Gebäude kam, mit einem dicken Schönefelder unterm Arm? Die hübsche Kassiererin.
Es stellte sich heraus, dass sie soeben ihre erste juristische Prüfung abgelegt hatte. Sie war gar nicht faul - de facto war sie sogar fleißiger als ich, da sie neben ihrem Jurastudium noch im Nebenjob gearbeitet hat, während ich mir jeden Monat 600 Euro von einer Bank leihe. Ich habe mich unendlich für meine Überheblichkeit und meine Vorurteile geschämt. Es tut mir leid, dass ich mich für etwas besseres gehalten habe!

Beichthaus.com Beichte #00031014 vom 11.04.2013 um 11:24:13 Uhr (28 Kommentare).

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