Die Simpsons im Ü-Ei

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Betrug Ungerechtigkeit Selbstsucht Shopping

Als großer Simpsons-Fan war ich natürlich begeistert, als kurz nach dem Simpsons-Kinofilm auch Ü-Eier mit den kleinen Gelben rauskamen. Ich habe natürlich Unmengen gekauft, leider aber anfangs kaum Figuren bekommen. Dann gab es auch so ein Sixpack mit sechs Überraschungseiern wobei garantiert zwei Simpsons-Figuren dabei sind. Ich habe gleich zwei Sixpacks gekauft und in beiden Packs waren die Figuren an gleicher Stelle in dem Paket. Bin also ein paar Tage später zu einem anderen Supermarkt und die hatten nur noch zwei solcher 6er-Packs. Ich habe also kurz vier normale Ü-Eier geholt und dann in einem unbeobachteten Moment aus beiden 6ern die beiden Ü-Eier rausgerissen, wo ich die Figuren aufgrund der vorigen Erfahrung vermutet hatte, schnell dann je zwei "normale" Ü-Eier in das Päckchen wieder rein und es einigermaßen so hinbekommen, dass man nicht sofort sehen konnte, dass sie aufgerissen worden waren. Dann zur Kasse, die vier Eier bezahlt und ab durch die Mitte. Mir taten dann die leid, die noch die letzten zwei Päckchen gekauft haben, und sich dann wunderten, wo denn die "garantierten" Simpsons-Figuren sind. Ich muss nicht noch erwähnen, dass in meinen vier Ü-Eiern auch vier Simpsons-Figuren waren, oder?

Beichthaus.com Beichte #00026369 vom 27.05.2009 um 01:15:38 Uhr (14 Kommentare).

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Schmuck im Sommer

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Schamlosigkeit

Schmuck im Sommer
Im Sommer trage ich (w/27) ab und zu Röcke. Wenn es mir zu warm ist, lasse ich auch mal den Tanga weg und binde ein Lindt-Osterhasen-Glöckchen an mein Klitorisvorhautpiercing. Das bimmelt dann immer so lustig und die Leute wundern sich manchmal, wo das Geräusch herkommt.

Beichthaus.com Beichte #00026333 vom 24.05.2009 um 23:56:46 Uhr (65 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Rache für ungebetene Tipps

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Rache Zorn Waghalsigkeit Shopping Bern

Rache für ungebetene Tipps
Ich (w/19) bin ziemlich dick und war heute Vormittag im großen Migros (Supermarkt und Kaufhaus) in Bern. Die Lebensmittel sind im Parterre und alles andere im Untergeschoss. Ich machte einige Einkäufe für morgen Abend, als mir einfiel, dass mein Shampoo schon fast leer war und so ging ich mit der Rolltreppe nach unten. Vor mir war so ein Einkaufswagen mit einem Kleinkind im Sitz und einer älteren Mutter als Steuerfrau. Diese besah nun aufmerksam meinen Einkaufskorb, runzelte die Stirn und begann mit einer Hasstirade gegen Dicke. Ich muss vielleicht noch sagen, dass ich seit mehreren Jahren nicht mehr wegen meines Gewichts angemacht wurde und war deswegen sprachlos. Besonders angetan hatten es ihr die Fertigspaghettisauce und die Zutaten für einen Schokoladencake. Ich mag hier gar nicht wiederholen, welch tolle Ratschläge sie gegeben hat, auf jeden Fall war ich am Ende der Rolltreppe auf 180. Wortlos ging ich an ihr vorbei und suchte mein Shampoo. Die Beleidigungen ließen mir aber keine Ruhe, und als ich sah, wie sie mit zwei BHs zur Umkleidekabine ging, fiel mir ein spontaner Racheplan ein. Ich ging in die Kinderabteilung und nahm einen Zweiteiler für Kleinkinder bestehend aus kurzer Hose und Hemd, nahm den Kleiderbügel weg und zerknüllte beides.

Weiter muss ich sagen, dass man in dem Migros an einer Verkäuferin vorbei muss, wenn man in die Umkleidekabine will. Den Wagen hat die Frau aber neben den Gurten und Hosenträgern stehen lassen und nur einen hässlichen Einkaufskorb und ihre Einkäufe drin gelassen. Als die Verkäuferin gerade abgelenkt war, versteckte ich die Kinderkleider unter einer Strickjacke im Einkaufskorb und lief mit pochendem Herzen weg und eilte zur Kasse im Parterre. Die ganze Zeit fürchtete ich, man hätte mich auf den Überwachungskameras entdeckt, aber niemand sagte etwas und so drückte ich mich zehn Minuten im Take-away vor den Kassen herum, ehe besagte Dame mit Kind an die Reihe kam. Natürlich begann es wundervoll zu piepsen und sie musste ihre Tasche und den Korb leeren. Als die Verkäuferin die Kleider unter der Strickjacke entdeckte, griff sie zum Telefon. Die Frau begann fast zu heulen. Ich verschwand und mein Tag war gerettet.

Ja, natürlich ist es falsch und meinetwegen hat sie recht, was mein Gewicht betrifft, aber ihre Wortwahl war wirklich frech (das arme Kind tut mir leid) und es geht niemanden an, wie viel oder wie gar nicht ich mich schlecht fühle, weil ich nicht in das Konzept der anderen Leute passe. Und wie gesagt wurde ich schon seit Jahren nicht mehr beleidigt, das letzte Mal in der Grundschule denn ich denke, wenn man freundlich auf die Menschen zugeht, wird man auch nicht fertiggemacht. Ausnahmen haben heute gerade die Regel bestätigt.

Beichthaus.com Beichte #00026305 vom 20.05.2009 um 21:56:46 Uhr in 3011 Bern (Marktgasse 46) (43 Kommentare).

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Die kochende Traumfrau in der WG

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Völlerei Maßlosigkeit Trägheit WG Studentenleben

Die kochende Traumfrau in der WG
Ich (m/24) denk mal, meine Beichte fällt eindeutig unter Völlerei! Wohne seit einem halben Jahr in einer WG und eine Mitbewohnerin, dessen großes Hobby das Kochen ist, bekocht mich praktisch täglich. So lecker alles auch ist, in diesem halben Jahr habe ich schon 23 kg zugenommen und mir einen ordentlichen Rettungsring angefuttert. Und ich habe irgendwie auch keinen Bock darauf, auf das Essen zu verzichten. Nicht nur das! Mein Appetit hat sich durchs häufige Überfüttern schon so vergrößert, dass ich meistens nachts noch Snickers oder Eis in mich hineinfuttere. Zum Glück bin ich nicht ganz alleine. Meine beiden anderen Mitbewohner haben auch schon einige Pfunde zugelegt, was vor Freunden immer ein lustiger Gag ist. Eine einzelne Frau im Haushalt, die kochen kann, und drei männliche Mitbewohner die langsam ein Pfund nach dem anderen zulegen.

Der Älteste von uns Dreien hat am meisten zugelegt und scheint, ähnlich wie ich, auch seinen Spaß daran zu haben. Aber wir geben schon einen lustigen Anblick ab. Meistens alle drei, oder zumindest zwei, auf der Couch, Jeans geöffnet, weil die schon längst wieder zu eng sind, voller, runder Bauch und das T-Shirt auch hochgeschoben, damit es nicht so kneift. In der einen Hand eine Fernbedienung, in der anderen eine ganze Schüssel frisch gemachter Schokoladen-Sahne Pudding. Noch dazu muss ich beichten, dass ich wahrscheinlich dabei bin, mich in unsere wundervolle kochende Mitbewohnerin zu verlieben. Habe selten eine Frau kennengelernt, die so fürsorglich und süß ist. Und noch dazu hat sie nichts gegen meine Gewichtszunahme, sondern gibt mir sogar Komplimente, dass es mir gut steht. Traumfrau. Ich liebe das Studentenleben!

Beichthaus.com Beichte #00026251 vom 13.05.2009 um 02:12:56 Uhr (35 Kommentare).

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“Beichte

Die dunklen Zeiten des Wirtschaftswunders

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Selbstverletzung Verrat

Im Alter von 14 Jahren fehlte es mir noch ziemlich an Verstand. Die ganze Welt drehte sich eigentlich nur um mich selbst. Für die Sorgen der Eltern und Geschwister mangelte es bei mir noch reichlich an Verständnis. Ich bin jetzt 58 Jahre alt und habe bis zum heutigen Tag immer noch nicht verkraftet, was 1966 geschah. Vor allem weil ich mir einen großen Teil an Schuld zuschreibe. Wir waren damals acht Geschwister und ich war das vierte Kind. Zwei Schwestern im Alter von 20 und 18 Jahren und einen Bruder, der bald seinen 16. Geburtstag feiern konnte. Die anderen vier Geschwister waren zwischen 12 und 5 Jahre alt. Obwohl heute vom großen Wirtschaftswunder gesprochen wird, ging es meiner Meinung nach an uns vorbei. Wir konnten uns nur das Nötigste leisten und meine Eltern arbeiteten von morgens bis abends, um uns durchzubringen. Erwähnen muss ich noch, dass damals die Volljährigkeit erst mit dem 21sten Geburtstag in Kraft trat. Meine beiden Schwestern mussten schon ab dem Schulabschluss ins Berufsleben treten. Von dem Gehalt durften sie 10 Prozent als Taschengeld behalten was ungefähr 30 DM waren, der Rest ging in den Familientopf. Natürlich waren beide mit diesem Deal unzufrieden und es gab ständig Streit zwischen meinem Vater und den Schwestern. Heute, da wir selbst Familie haben, können wir sein Handeln besser verstehen. Meine 18-jährige Schwester jedoch konnte sich nicht damit abfinden. Sie erzählte ihrer Arbeitskollegin, wie die familiären Verhältnisse sind. Diese gab ihr den Ratschlag zum Jugendamt zu gehen und zu erklären, dass sie unter diesen Umständen nicht weiterhin in dieser Familie leben wolle.

Meine Schwester erzählte mir davon und auch, dass sie schon am nächsten Tag einen Termin bei dem zuständigen Jugendamt hätte. Natürlich durfte ich das nicht verraten, dies musste ich ihr Versprechen. Und was habe ich getan? Nachdem sie beim Jugendamt war, ging ich zu meinem Vater und erzählte ihm alles. Er ist fast ausgeflippt und stellte meine Schwester zur Rede. Dies war an einem Freitag im November 1966. Aber nicht nur das. Er war so wütend und aufgebracht, dass er sogar handgreiflich wurde. Er verlangte von ihr, zum Jugendamt zu gehen, und alles zurückzunehmen. Sie versprach am Montag bei dem Jugendamt vorzusprechen, um alles zu widerrufen. Somit war erst einmal Frieden im Hause - übers Wochenende. Am Montagabend um 19:30 Uhr war meine Schwester immer noch nicht zu Hause. Mein Vater war schon wieder auf 180, als es an der Tür klingelte. Es war der Pfarrer, der uns mitteilen musste, dass sich meine Schwester vor einen fahrenden Zug geworfen hatte. An dem Tag, als mein Bruder Geburtstag hatte, wurde sie zu Grabe getragen. Bis heute gebe ich mir die Schuld daran, weil ich sie verraten habe.

Beichthaus.com Beichte #00026230 vom 09.05.2009 um 09:33:17 Uhr (28 Kommentare).

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