Die rassistische alte Schachtel aus dem Bus

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Engherzigkeit Vorurteile Zorn Bahn & Co.

Ich bin gestern Abend mit dem Bus aus der Innenstadt nach Hause gefahren und der Bus war ziemlich voll. Als ich aussteigen wollte (an der Fahrertür) sagte die Fahrerin (recht alt und korpulent) recht unwirsch zu mir: "Hast du überhaupt eine Fahrkarte? Da kann man sich heute ja nicht mehr sicher sein bei euch ganzen asozialen Kanacken. Jetzt zeig zackig her, vorher mache ich nicht auf." Dazu muss man sagen, dass meine Familie seit 60 Jahren in Deutschland lebt, gut integriert ist und ich mich zu 100 Prozent als Deutscher fühle. Ich habe ihr dann also meine Monatskarte gezeigt, was nur mit unverständlichem Grummeln honoriert wurde.

Weil mich dieses Verhalten ziemlich aufgeregt hat, habe ich, als die Fahrerin endlich die Tür geöffnet hat, laut und für alle hörbar gesagt: "Sie haben recht, man muss immer mit dem Schlimmsten rechnen, wenn man so eine rassistische alte Schachtel ist." Damit hatte ich die Lacher auf meiner Seite und winkte mit einem Hochgefühl der, jetzt hochroten, Busfahrerin hinterher. Im Nachhinein feiere ich mich einerseits selbst für den Spruch, aber andererseits tut es mir leid, die Frau lächerlich gemacht zu haben. Vielleicht hatte sie nur einen langen und anstrengenden Tag und war darum so schlecht drauf.

Beichthaus.com Beichte #00038234 vom 14.05.2016 um 18:57:00 Uhr (24 Kommentare).

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Dessous-Bilder im Internet

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Begehrlichkeit Schamlosigkeit Internet

Ich spiele schon seit Langem mit dem Gedanken, sexy Fotos von mir zu machen und diese ins Internet zu stellen. Ich bin eine normale Frau, kleide mich weiblich modisch, aber nicht billig. Eher noch unscheinbar und normal. Ich verachte Frauen oder Mädchen, die sich billig kleiden, und finde es irgendwo verachtend und total nuttig, wenn diese sich halb nackt und aufreizend ablichten lassen, dies ins Netz stellen oder gar so in der Stadt herumlaufen. Ich bin Erzieherin. Weiß auch menschlich, was das alles ausmacht. Dennoch empfinde ich den Drang, auch mich in deutlich geringerer Kleidung (Unterwäsche) abzulichten und dies ins Netz zu stellen, um Komplimente von Männern zu bekommen.

Ich muss dazu sagen, dass ich sehr selbstbewusst wirke (temperamentvoll, dominant, direkt), ich aber nicht so ein hohes Selbstwertgefühl habe. Ich habe wegen meines Körpers eindeutig Komplexe, was eigentlich nicht sein müsste. Ich bin schlank, habe schöne Brüste und einen vollen Hintern. Trotzdem. Hübsch fühle ich mich nicht wirklich. Ich glaube, ich brauche einfach Komplimente, das Begehren, diese dunkle Seite ausleben zu können. Für mich passt es auch irgendwie nicht zusammen, denn ich habe einen Freund, auf dessen Antrag ich nur warte und wir thematisieren das Thema Kinder. Er ist wahnsinnig toll. Er begehrt mich sehr und zeigt mir täglich, wie sexy und schön er mich findet. Mir fehlt nichts in meiner Beziehung zu ihm. Dieses Verlangen hatte ich schon vor unserer Bekanntschaft. Ich weiß ehrlich nicht, was mit mir los ist. Das ist doch nicht normal?

Beichthaus.com Beichte #00038173 vom 01.05.2016 um 19:51:01 Uhr (15 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Gewalt in der Ehe

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Gewalt Missbrauch Verzweiflung Feigheit Partnerschaft

Meine Frau beschimpft mich (42) seit einigen Jahren übel und schlägt auch gerne mal zu. Ernsthaft passiert mir hierbei körperlich zum Glück nichts, aber ich hatte schon blaue Flecken und blaue Augen, Bisswunden, eine dicke Lippe oder tiefe Kratzer überall am Oberkörper. Ich kann mich gegen sie wehren, aber ich wehre nur ab - ich schlage nie selbst zu oder zurück. Ich finde die Gewalt dabei weniger verletzend als das, was sie sagt. In unseren Auseinandersetzungen bin ich selbst kein Kind von Traurigkeit und lasse mir nicht alles gefallen. Ich halte es auch für normal, dass es in einer langen Partnerschaft mitunter hoch hergeht. Wir sind schnell schwanger geworden und haben geheiratet, aber für mich hat das gepasst und passt immer noch (abgesehen von diesem Problem hier).

Ich finde jedoch, dass sie mitunter stark dramatisiert oder völlig überzogene Vorstellungen von bestimmten Ideen hat, daher streiten wir mitunter recht heftig. Hinzu kommt, dass mir ihre Art zu Streiten widerspricht: Bei ihr scheint es immer nur ums Gewinnen zu gehen und weniger um das Thema, da ist jedes Mittel recht. Hinzukommt, dass sie meint, sie leide stark unter mir und meinen Eigenschaften, sodass ihr eine gewisse Objektivität völlig abgeht. Dann gerät sie in solche Wutanfälle, dass die fürchterlichsten Worte und Beschimpfungen über mich, mein Leben und meinen Charakter rauskommen - richtig heftige verbale Ausfälle. Ich liebe meine Frau tatsächlich für einiges, ich bewundere sie und habe gleichzeitig aber ein sehr starkes Selbstbewusstsein. Ich lege mich auch mit anderen Leuten wegen meiner Familie an, ich kämpfe für meine Ziele und bin ein wohl ein "starker Charakter". Nur gegen meine Frau komme ich nicht an: Immer bin ich es, der versucht, die Wogen zu glätten, sich zuerst entschuldigt, versucht sie zur Einsicht und zur Versöhnung zu bringen.

Immer wieder macht sie mir klar, dass ich eigentlich ein unerträglicher Typ sei, denn sie sagt, sie betet dafür, dass unsere Kinder nicht so werden wie ich. Wir haben zwei Kinder von 7 und 3 Jahren und ich glaube, wenn die nicht wären, wäre ich schon weg. So habe ich aber Angst vor einem zermürbenden Scheidungskrieg und ich habe auch Angst davor, meine Familie zu verlieren. Sodass ich lieber hinnehme, was passiert und mir immer wieder Hoffnungen mache, dass es besser wird, denn eigentlich ist sie eine tolle Frau und wir verstehen uns hervorragend in vielerlei Hinsicht - wenn wir uns versöhnen. Ich bitte um Absolution dafür, dass ich mich von einer Frau schlagen und verbal missbrauchen lasse, weil mir der Mut und die Hoffnung fehlen, dass nach einer Scheidung mein Leben noch lebenswert wäre.

Beichthaus.com Beichte #00038154 vom 28.04.2016 um 15:21:02 Uhr (29 Kommentare).

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Sex zu dritt - MMF & MFF

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Fremdgehen Sex Wollust Partnerschaft Wien

Sex zu dritt - MMF & MFF
Ich habe meine Freundin ewig darum angebettelt, dass wir mal einen Dreier mit einer zweiten Frau machen. Irgendwann stimmte sie zu, aber unter der Voraussetzung, dass sie aussuchen darf, mit wem wir es tun. So hatten wir ein paar Monate lang regelmäßig etwas mit ihrer scharfen Arbeitskollegin. Bis sie mir den Vorschlag machte, statt einer zweiten Frau einen zweiten Mann zu uns einzuladen. Ich lehnte das ab, aber sie meinte, sie hat mir meinen Wunsch erfüllt und jetzt wäre ich dran, ihren Wunsch zu erfüllen. Einer meiner Freunde, der meine Freundin ganz nett fand und den sie sich auch gut vorstellen konnte, war unser Kandidat. Also hatten wir Sex zu dritt mit ihm und sie schien glücklich damit zu sein. Jetzt ist ein Video im Freundeskreis aufgetaucht, das die beiden beim Sex zeigt, allerdings ohne mich.

Ich habe sie damit konfrontiert und sie hat es zugegeben. Daraufhin habe ich sofort Schluss gemacht. Ich möchte beichten, dass ich aufgrund meines langen Drängens auf einen Dreier meine Beziehung zu einer tollen Frau zerstört habe. Sie war früher nicht so und wäre nie fremdgegangen. Aber sie hat mir gesagt, dass sie durch den Sex zu Dritt auf den Geschmack gekommen ist und nur mehr eine offene Beziehung mit mir möchte und nichts Fixes. Vergebt mir für den ganzen Mist.

Beichthaus.com Beichte #00038087 vom 18.04.2016 um 10:41:00 Uhr in Wien (Munthegasse) (36 Kommentare).

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Der Tag, an dem meine Hasen starben

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Rache Aggression Gewalt Kinder Tiere

Meine Beichte handelt von einem Ereignis, welches schon 25 Jahre her ist. Damals bin ich noch zur Grundschule gegangen und da war ein Mädchen, das mich immer geärgert hat. Ich war immer schon ein stiller Mensch und als Kind habe ich viel über mich ergehen lassen, bevor ich den Mund aufgemacht habe. Meine einzigen Freunde waren damals drei Hasen, die wir an schönen Tagen immer in einem Außenstall gehalten haben. Ich konnte mich stundenlang mit ihnen unterhalten, sie beobachten und streicheln. Es war immer faszinierend, wie schnell sie ein Stück Möhre vertilgen konnten. Das Blöde war nur, dass das mobbende Mädchen in der Nachbarschaft wohnte. Ständig kam sie rüber, um mich zu ärgern. Meine Eltern haben immer gedacht, wir spielen nur und dass ich mich nicht so anstellen soll. Schließlich sei ich ein Junge, und wenn ich etwas nicht wolle, sollte ich mich gegen ein Mädchen durchsetzen. Sie hat auch oft versucht meinen Hasen wehzutun, aber das konnte ich unterbinden.

Bis zu dem schlimmsten Tag meiner Kindheit: Es war ein schöner Tag, auch weil das Mädchen an diesem Tag nicht in der Schule war und ich ohne Hänseleien wegkam. Als ich dann nach Hause kam, wollte ich schnell zu meinen Hasen gehen, doch da traf mich der Schock. Die Hasen waren weg. Ich suchte überall und auch meine Eltern wussten nicht, wo sie sein könnten. Doch mir kam ein beunruhigender Gedanke und so ging ich zu dem Haus des Mädels. Ihr Zimmerfenster lag passend, so konnte ich hineinsehen und sah die Hölle. Sie sprang wie wild mit einem der Hasen in der Hand herum und hielt sie an den langen Ohren gepackt. Sie wirbelte wild mit dem Tier herum und ließ es immer wieder gegen einen Schrank knallen. Ich klingelte Sturm. Die Mutter öffnete die Tür und ich schubste sie weg. Dann ging ich in das Kinderzimmer und sah auch die beiden anderen Hasen. Der eine war geschminkt und saß in so einem Barbie-Auto eingequetscht und der andere lag triefend nass einfach nur so da.

Die Mutter, die mir folgte, war auch wohl geschockt, denn sie stand in dem Moment einfach nur so da und schaute dieses Szenario an. Das Mädchen war sich keiner Schuld bewusst. Ich brach in Tränen aus. An diesem Tag habe ich alle drei Hasen verloren. Das herumgewirbelte Tier starb an inneren Verletzungen, das nasse wurde ertränkt und der Hase im Puppenauto musste wegen inoperablen Knochenbrüchen eingeschläfert werden. Ich war voller Wut und Hass. Zuerst war ich in Versuchung, ihrer Katze genau das Gleiche anzutun, aber so ein Mensch war und bin ich nicht. Mir fiel einfach nichts ein, dass meinem Schmerz gerecht werden könnte. Am Ende hab ich sie dann einfach im Affekt über die Brüstung eines Spielbaumhauses auf einem Spielplatz geschubst. Es war nicht geplant und der Gedanke kam mir spontan, als sich dieser Teufel neben mich stellte und so dumm grinste. Es war erstaunlich einfach sie zu schubsen, vermutlich, weil sie nicht damit gerechnet hat.

Sie brach sich das Bein und einen Arm und heulte sich die Seele aus dem Leib. Niemand hat es gesehen, und auch als sie mich später beschuldigte, glaubten alle an einen Unfall. Wie könnte denn das ruhige, stille und zurückhaltende Kind einfach so jemanden schubsen. Sie erholte sich ohne Probleme wieder, aber seither hatte sie immer einen ganz bestimmten Ausdruck in den Augen, wenn sie mich sah: Angst. Danach hatte ich nie mehr Probleme mit ihr. Jahre später weiß ich natürlich, dass ich nicht besser war als sie und das tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00038082 vom 17.04.2016 um 18:50:45 Uhr (22 Kommentare).

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