Die Behindertenparkkarte meiner Oma

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Missbrauch Falschheit Faulheit

Ich möchte hiermit beichten, dass ich die Behindertenparkkarte meiner Oma auch benutze, wenn ich allein unterwegs bin.
Ich mache dies einerseits um in der City Parkgebühren zu sparen (oder um überhaupt einen Parkplatz zu bekommen), andererseits um am Supermarkt immer ganz vorn zu stehen, damit ich nicht so weit laufen muss. Einmal habe ich sogar so einen Schlips-tragenden Phaeton-Fahrer aus der Behindertenparklücke verscheucht indem ich laut gehupt und mit der Behindertenparkkarte gewunken habe.

Beichthaus.com Beichte #00029865 vom 16.03.2012 um 09:39:04 Uhr (23 Kommentare).

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Das schwarze Mädchen

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Gewalt Zorn Aggression Vorurteile Bahn & Co. Wien

Das schwarze Mädchen
Ich (m/25) musste im November ein Seminar in Wien machen. Ich komme aus Köln, und fand es zunächst mal irritierend, wie unfreundlich die Leute im Gegensatz zu meiner Heimatstadt waren. Nach dem ersten Seminar wollte ich ein bisschen die City sehen und fuhr dazu mit dem Bus in die Innenstadt. Alle Plätze waren besetzt, bis auf einen neben einem jungen, weiblichen, dunkelhäutigen Teenager. Ich setzte mich neben sie, und hörte sie in unregelmäßigen Abständen schluchzen. Nach einigen Schluchzern erbarmte ich mich, und fragte was los sei. Sie war total verzweifelt, hat erzählt sie sei Schweizerin und dass sie für ein Jahr in Wien ein Austauschjahr machen würde. Sie geht in ein Gymnasium, und ist die einzige Schwarze an der ganzen Schule, wo sie laut ihrer Aussage rassistisch gemobbt wurde. Sie habe keine Freunde in ganz Wien, auch die gleichaltrige Gastschwester interessiere sich nicht für sie. Der Rassismus ihrer Klassenkameraden äußere sich in abschätzigen Bemerkungen gegen Schwarze, und auch der Geographielehrer habe, als sie Afrika behandelten, gefragt, wie es dann dort so sei, obwohl sie noch nie dort war, und auch ihre Eltern in der Schweiz aufgewachsen seien.

Das alles erzählte sie mir unter Tränen, und ziemlich laut, so dass es mehrere Leute mitbekamen. Ein etwa 30-jähriger Mann mischte sich ein, und sagte Dinge wie "Diese Asylanten soll man alle ausschaffen", oder "Scheiss N*gger, alles Drogendealer" usw. Ich war schockiert ab diesem krassen Rassismus, stand auf, und sagte dem Herrn, dass er sich gefälligst zusammennehmen soll, sonst würde ich mich vergessen. Dann mischten sich auch andere Leute ein, und sagten in etwa die selben Dinge wie der Herr vorher. Ich kam mir völlig wehrlos vor, und meine Wut staute sich auf, und obwohl ich sonst ein friedlicher Mensch bin, gab ich dem Herrn, der damit angefangen hatte eine heftige Backpfeife, obschon dieser gar nichts mehr gesagt hatte. Die Türen vom Bus öffneten sich, ich stieg aus, und rannte wie von Sinnen durch die Gegend, bis zu meinem Hotel, und ging auf mein Zimmer. Ich war so entsetzt von mir selber, und kam mir wie ein Versager vor, weil ich mich nicht mit Worten wehren konnte, sondern übertriebene Gewalt anwendete. Wie gerne würde ich alles rückgängig machen, ich hoffe ihr verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00028433 vom 23.12.2010 um 22:25:24 Uhr in Wien (94 Kommentare).

Gebeichtet von Dave-b
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Polizeikontrolle

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Trunksucht Lügen Auto & Co. Polizei Last Night Köln

Ich (w/22) war am Samstag auf einem Geburtstag von einer Freundin eingeladen. Da ich aber bis 22 Uhr arbeiten musste bin ich direkt nach der Arbeit mit meinem Auto zu dem Club gefahren wo der Geburtstag statt fand. Ich hatte mir vor genommen nur 2-3 Bier zu trinken, da ich ja noch zurück fahren musste. Nun ja, daraus wurden dann glaub ich acht (die Mädchenvariante mit Cola drin). Um 3 Uhr beschloss ich dann nach Hause zu fahren. Normalerweise fahre ich immer über die Dörfer wenn ich etwas getrunken habe und nicht durch die Kölner City, da dort natürlich viel Polizei steht. Diesmal aber beschloss ich doch durch die City zu fahren.
An einer gut befahrenen Straße war auch schon die erste Kontrolle, wo die Autos raus gezogen wurden. Ich fuhr vorbei und mir fiel ein Stein vom Herzen. Nach den nächsten 10 Kilometern stand der nächste Wagen und kurz darauf noch einer. Obwohl weit und breit kein Auto unterwegs war, schien ich keine große Aufmerksamkeit zu erregen und fuhr erleichtert weiter. Circa zwei Kilometer von meiner Wohnung entfernt, stand der mittlerweile vierte Polizeiwagen an der Straße. Keine Ahnung was an diesem Abend los war. Dieser verfolgte mich auch dann auch in einer Geschwindigkeit, die ich eigentlich nur von Alarm für Cobra 11 kenne. Nachdem ich angehalten hatte, kamen die Beamten dann zu mir. Ich kurbelte das Fenster runter und sagte: "Verrückt. Ich wurde in den letzten Jahren noch nie angehalten und heute ist es schon das dritte mal."

Die Männer wunderten sich und fragten wo denn. Auswahl hatte ich ja genügend und nannte zwei der drei Stellen, an denen ich die Bullen habe stehen sehen. Die Polizisten lachten und ließen mich ohne jegliche Kontrolle weiter fahren. Ich habe die restlichen 5 Minuten auf dem Weg nach Hause nicht aufhören können zu lachen. Ich weiß, man soll nicht betrunken (war ich ja nicht wirklich) Auto fahren.

Beichthaus.com Beichte #00028234 vom 25.10.2010 um 00:50:11 Uhr in Köln (50 Kommentare).

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Action im Auto

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Schamlosigkeit Morallosigkeit Wollust Auto & Co. Shopping Wien

Letzte Woche hatte ich ein derart bizarres Erlebnis, dass ich es euch einfach nicht vorenthalten kann. Zur Vorgeschichte: Meine Freundin (18) und ich (19) haben derzeit eine etwas schwierige Wohnsituation. Sie wohnt in einer Art Studentenwohnheim in Wien; ich einstweilen noch bei meinen Eltern in Niederösterreich (also recht weit weg).

Eines Abends kam es dann soweit das wir Sex im Auto hatten. Im Allgemeinen eine furchtbar anstrengende Sache: Es ist heiß, eng und unbequem. Aber der Reiz des Erwischt-werdens macht das Ganze eben ziemlich interessant. Da diese Hemmschwelle nun gefallen war suchten wir uns immer öfter unter Tags diverse Plätzchen an dem man halbwegs ungestört Sex haben konnte (ein gewisses Risiko musste ja da sein!). Immer wieder traf es dann ein entlegenes Plätzchen in der Tiefgarage eines Einkaufzentrums in Wien (für Einheimische: Millenium City). Es war etwa gegen 18.00 Uhr, wir hatten gerade gegessen und geplant um 20.15 Uhr einen Kinofilm anzusehen. Nun saßen wir also beide verschwitzt auf der Rückbank, ich im Gegensatz zu meiner Freundin - welche nur untenrum nackt war - komplett entkleidet, das Fenster heruntergekurbelt.


Plötzlich kreischte meine Freundin, an mir vorbeischauend auf. Erschrocken drehte ich mich um und blickte in die grinsende Fratze eines männlichen Security-Mitarbeiters in den besten Jahren. Keine Ahnung wie lang der Typ da schon stand. Keine Ahnung ob er die Peniskonversation mitbekommen hat. Auf jeden Fall aber hat er einen nackten Typen gesehen der seinen leicht eingeschrumpelten Penis in der Hand hält und so tut als würde dieser Todesqualen leiden. Meine Freundin und ich brachen erstmal in einen nervösen Lachanfall aus, eher vor Scham als Belustigung. Die Augen vor unterdrücktem Schalk glitzernd ließ er ganz trocken ein: "Einmal anziehen bitte!" verlauten. Als ich wieder begann zu lachen, schob er noch ein recht barsches "Sofort!" nach. Dann drehte er sich um, ging außer Sichtweite und amüsierte sich deutlich hörbar mit einem Kollegen über das eben Gesehene.

Wir zogen uns also schnellst möglichst an, bemüht diese peinliche Situation schnell hinter uns zu lassen. Also wieder flux ins Auto und ab die Post. Leider Gottes musste ich noch mein Parkticket auslösen. Also schnell nochmal das Auto abgestellt, rein in die Aufzugshalle und da war er - der Security. Nach einer kurzen Entschuldigung und einem Versuch das humoristisch anzugehen ("Du hast nichts gesehen, oder?"), klärte er mich amüsiert darüber auf, dass ich solche Unternehmungen doch lieber im untersten Parkgeschoss machen sollte, da dort der Chef der Securityabteilung nicht durchkontrolliert.

Beichthaus.com Beichte #00028169 vom 27.09.2010 um 15:00:16 Uhr in Wien (Millenium City) (24 Kommentare).

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Messeticket gilt nicht für InterCity

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Betrug Geiz Hochmut Bahn & Co.

Messeticket gilt nicht für InterCity
Nach einer Messe wollte ich mit einem Kombiticket (Messe Bahn) wieder nach Hause mit dem Zug fahren. Also stieg ich in den Zug und suchte mir einen leeren Platz. So weit, so gut, doch nach einiger Zeit kam ein Kontrolleur, der die Fahrkarten sehen wollte, ich dachte mir nichts dabei, da ich ja ein bezahltes Ticket hatte. Nur komischerweise meinte dieser blöde Kontrolleur, dass das Ticket nicht in einem InterCity gilt, was im Internet natürlich nirgendwo stand. Also wollte er mir direkt mal 30 Euro Kosten aufdrücken, die ich mit meiner Kreditkarte bezahlen wollte, was allerdings nicht klappte, da das Gerät die Karte nicht lesen konnte.

Der Kontrolleur meinte streng, er komme direkt wieder mit einem neuen Gerät und ich solle warten. Das passte mir aber überhaupt nicht und ich wartete, bis er weg war und ging zum Ausgang des Zuges, wo ich bis zur nächsten Station wartete und ausstieg. Auf dem Bahnsteig konnte ich durchs Fenster sehen, wie der Kontrolleur mich schon suchte und ich winkte ihm mit einem dicken Grinsen zu. Sein Gesicht werde ich nie vergessen und bis jetzt kam auch nie Post von der Bahn. Das Gerät war also wirklich kaputt!

Beichthaus.com Beichte #00027215 vom 15.11.2009 um 20:39:47 Uhr (25 Kommentare).

Gebeichtet von BigMamaindahouse
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