Eigene Eltern beim Jugendamt verpetzt
Beichthaus.com Beichte #00035292 vom 21.03.2015 um 14:31:33 Uhr (22 Kommentare).
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In der Schule tat mir von der unglücklichen Landung am Morgen immer noch der Rücken weh und stinksauer auf meinen Vater war ich noch dazu. Irgendwann konnte ich nicht mehr an mich halten und brach mitten in der Klasse in Tränen aus. Meine Lehrerin ging mit mir vor die Tür und ich erzählte ihr, was am Morgen passiert war, obwohl mir klar war, was dann passieren würde und dass meine beiden Schwestern und ich im allerschlimmsten Fall in einem Heim oder einer Pflegefamilie landen könnten. Es war auch nicht das erste Mal, das mein Vater handgreiflich geworden war. Meist passierte das nach tagelanger Provokation durch mich oder eine meiner beiden Schwestern. Die Lehrerin brachte mich ins Büro der Schulsozialarbeiterin und zitierte meine Eltern zu einem Gespräch in die Schule. Mein Vater war überraschend einsichtig, gab sogar zu, dass ihm die Hand ausgerutscht ist (ich hasse diesen Ausdruck) und entschuldigte sich sogar dafür.
In den folgenden Monaten stand immer mal wieder eine Dame vom Jugendamt bei uns vor der Tür, um zu kontrollieren, ob alles in Ordnung ist, aber weitere Maßnahmen blieben (zum Glück) aus. Auch haben mir weder meine Eltern noch meine Schwestern je Vorwürfe wegen dieser Aktion gemacht. Im Gegenteil, es war das letzte Mal, dass mein Vater eine von uns Drei geschlagen hat. Obwohl alles gut ausgegangen ist, komme ich mir wegen dieser Geschichte noch heute ein bisschen wie eine Verräterin vor. War es wirklich der richtige Weg? Was wäre noch passiert, wenn ich es nicht getan hätte?