Kein Respekt vor Männern

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Boshaftigkeit Selbstsucht Morallosigkeit Greifenstein-Nenderoth

Ich (w) nutze die Wirkung, die ich auf das andere Geschlecht ausübe, gnadenlos aus. Ich bringe die Jungs dazu, sich in mich zu verlieben, nur um sie danach eiskalt abblitzen zu lassen. Und das so, dass man mir nichts Schlechtes nachweisen kann und ich als Unschuldslamm dastehe. Komischerweise scheint niemand mein Spiel zu durchschauen, eher im Gegenteil. Mein "Marktwert" steigt und steigt. Es tut mir zwar sehr leid für diese Jungs, aber ich brauche das. Ich wurde vor knapp einem Jahr von einem Typ hintergangen, für den ich heute noch alles tun würde. Als ich herausgefunden habe, dass er mich die ganze Zeit nur verarscht und ausgenutzt hat, habe ich meinen letzten Respekt vor der Männerwelt verloren. Hiermit beichte ich also, dass ich unschuldigen Kerlen das Herz breche, um mich indirekt an meinem Vater und meinem Ex-Freund zu rächen. Ich bitte um Verzeihung.

Beichthaus.com Beichte #00032482 vom 30.12.2013 um 06:37:50 Uhr in Greifenstein-Nenderoth (28 Kommentare).

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Der schlauste Mensch der Welt

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Hochmut Faulheit Feigheit Knau

Ich möchte beichten, dass ich mich in manchen Momenten einfach für den schlausten Menschen der Welt halte. Im Gegenzug schaffe ich es allerdings noch nicht einmal, die Theorieprüfung des Führerscheins zu bestehen. Ich bin gestern das zweite Mal durchgefallen. Aber zu diesem Ergebnis tragen wahrscheinlich mehrere schlechte Eigenschaften bei, die ich hiermit beichten möchte: Arroganz, Faulheit und das Unvermögen, über sich selbst zu lachen.

Beichthaus.com Beichte #00032452 vom 24.12.2013 um 00:20:38 Uhr in Knau (9 Kommentare).

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Sein Ruf südlich des Weißwurstäquators

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Neugier Falschheit Internet Dating

Ein guter Kumpel hat sich einmal auf einer Datingseite als Frau ausgegeben, um, wie er sagte, zu erfahren, wie Männer sich an Frauen ranmachen. Er wollte nämlich etwas dazulernen, um selbst besser bei der Damenwelt anzukommen. Ich möchte beichten, dass ich, während er auf der Toilette war, seine persönlichen Daten geändert habe. Ich habe aus ihm einfach die größte Schlampe südlich des Weißwurstäquators gemacht. Er hat sich dann nur noch über die derben Sprüche irgendwelcher Typen gewundert - ich habe natürlich nichts verraten und mich herrlich amüsiert.

Beichthaus.com Beichte #00032443 vom 23.12.2013 um 21:17:18 Uhr (4 Kommentare).

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Das Koma veränderte alles

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Hass Verrat Verzweiflung Zorn Familie Hellenthal-Rescheid

Ich beichte, dass ich meinen Vater abgrundtief hasse und verachte. Auch wenn man ja eigentlich sagt, dass man Vater und Mutter ehren soll, ist mir dies bei ihm nicht möglich. Vor knapp 21 Jahren war meine Welt noch in Ordnung. Meine Eltern lebten mit mir (damals elf) glücklich zusammen. Bis mein Vater an einer Lungenentzündung erkrankte und für zwei Wochen ins Koma fiel. Meine Mutter saß jeden Tag an seinem Bett und ich war bei meiner Oma. Als er wieder aufwachte, war er jedoch vollkommen verändert. Er dachte nur noch an sich. Die Familie war ihm zu viel und ich war auch nicht mehr seine kleine Prinzessin. Niemand konnte ihm etwas recht machen und er war furchtbar aggressiv und jähzornig. Zwei Jahre später zog meine Mutter aus, ich blieb jedoch vorerst bei meinem Vater, weil das besser für mich sei. Doch kaum war sie weg, verbot mein Vater mir doch tatsächlich meine eigene Mutter zu sehen. Er log und erzählte mir, dass sie mich nicht mehr wolle, und wenn ich zu ihr gehen würde, wäre er so wütend, dass er mich auch noch verlassen würde. Ich hatte dann natürlich furchtbare Angst und war komplett überfordert.


Meine Mutter wurde depressiv, weil sie dachte, ihre Tochter wolle nichts mehr von ihr wissen, bis ich sie irgendwann so sehr vermisste, dass mir die Konsequenzen egal wurden. Ich setzte mich vor ihre Haustür und wartete, bis sie von der Arbeit kam - unser Verhältnis war ab diesem Moment auch wieder super. Mit meinem Vater zog ich dann in eine kleinere Wohnung und er verkaufte viele meiner Sachen - unter anderem den Schmuck, den ich von meiner Oma geerbt hatte. Er ließ mich hungern, weil ich immer etwas dicklich war, er aber unbedingt eine schlanke Tochter wollte. Es lag an der Schilddrüse, deshalb nahm ich einfach nicht ab, auch wenn ein einziges belegtes Brot am Tag keine Seltenheit war. Er steckte sein Geld lieber in sein geliebtes Motorrad, als mir etwas zu Essen zu kaufen! Meiner Mutter fiel das Ganze dann irgendwann auf und sie holte mich bei ihm raus. Ein Jahr später wagten meine Eltern dann einen neuen Versuch und wir bekamen noch einen kleinen Yorkshire in die Familie. Ich habe das Tier heiß und innig geliebt und mich um alles gekümmert, was ihn betraf. Bis er dann nach den Sommerferien das erste Mal alleine war und offenbar bellte. Mein Vater nahm den Hund und ging ohne ein Wort mit ihm weg - um den Kleinen im Tierheim abzugeben, ohne, dass ich mich hätte verabschieden können. Das mit meinen Eltern hielt natürlich nicht, und mein Vater fand schnell eine neue Freundin. Meine Mutter zerbrach daran, bekam schwerste Depressionen und verfiel in die Magersucht. Ich wurde auch krank und bekam hohes Fieber - aber er wollte mich nicht einmal sehen.


Heute streitet er das alles ab. Er hat erzählt, dass er jetzt Enkelkinder hat, und dass er sein ganzes Geld an sie verschenkt. Dabei bin ich eigentlich ein Einzelkind und habe noch keine Kinder! Ich möchte also beichten, dass ich ihn abgrundtief hasse. Ich habe dank ihm Essstörungen, Suizidgedanken, Albträume und Panikattacken. Ich kann daher keinen normalen Beruf ausführen und bin seit zwölf Jahren in Therapie. Vor seinem Koma war ich immer ein Papakind, nachdem er mich dann so weggestoßen hatte, ist etwas in mir zerbrochen. Ich möchte außerdem beichten, dass ich die Weihnachtskarte, die heute von ihm kam, und von seiner neuen Frau beschriftet war, verbrannt habe.

Beichthaus.com Beichte #00032424 vom 18.12.2013 um 22:33:13 Uhr in Hellenthal-Rescheid (13 Kommentare).

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Versteckt hinter Lügen

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Lügen Falschheit Verzweiflung Kollegen Familie

Ich arbeite seit zehn Jahren in meinem Beruf und habe bei allem, was mit meinem privaten Leben zu tun hat, immer nur gelogen. Auf der Arbeit kennt mich jeder als fröhlichen und lustigen Mitarbeiter - ich bin bei allen sehr beliebt und jeder mag mich sehr. Aber ich führe ein Doppelleben. Jeder auf der Arbeit denkt, ich sei in einer festen Beziehung, hätte einen tollen Freundeskreis und würde mit diesem auch ständig durch die Welt reisen. Im Prinzip denkt also jeder, dass ich glücklich bin und alles habe. In der Realität wohne ich aber alleine und mache auch meine Reisen alleine - höchstens begleite ich noch meine Geschwister und deren Partner. Ich habe keine Beziehung und keine Freunde, eigentlich hatte ich beides noch nie. Um meine Lügen zu festigen, schicke ich Postkarten an meine Arbeitskollegen, mache Fake-Fotos mit Photoshop und zeige diese dann auf dem Handy herum. Es hat noch niemand etwas gemerkt, sogar die gefälschten Twitter-Accounts meiner erfundenen Freunde sind so gut, dass niemand etwas ahnt. Warum ich das mache? Gute Frage. Ich war, seit ich denken kann, immer der Außenseiter. Ich wurde gehänselt, verprügelt und später war ich nicht mehr, als ein guter Schulkamerad. Noch dazu war ich immer sehr ruhig und habe nur wenig gesprochen. Meine einzigen Spielgefährten waren meine Geschwister.

Und in der Ausbildung fing ich dann mit den Lügen und dem Doppelleben an. Keiner fragte mich mehr doof, was ich am Wochenende mache oder was ich generell in meiner Freizeit so treibe. Später im Beruf habe ich das Ganze dann beibehalten. Allerdings ist es teilweise echt schwierig, diese Fassade aufrechtzuerhalten - vor allem wenn ein neuer Kollege bei uns anfängt, den ich dann erst überzeugen muss. Es macht mich traurig, dass ich immer lügen muss, aber keiner meiner Kollegen ist noch Single oder hat keinen Freundeskreis, und ich will nicht schon wieder als Außenseiter gelten. Aber ich muss sagen, dass ich mein Privatleben dennoch genieße, und es ist natürlich auch nicht so, dass ich nichts dafür tue, um die Situation zu ändern. Aber es ist einfach leichter so zu leben, als wenn jeder die traurige Wahrheit kennen würde. Vermutlich würden die meisten das auch gar nicht glauben, wobei das Ganze einmal beinahe aufgeflogen wäre. Ich kam nämlich ins Krankenhaus und wurde operiert - und musste mir dann selbst Ballons und Geschenke in mein Krankenzimmer stellen. Ich habe sogar meine Familie gebeten, mir regelmäßig Blumen mitzubringen. Sie sind übrigens auch die einzigen, die wissen, wie es wirklich in mir aussieht.

Beichthaus.com Beichte #00032415 vom 17.12.2013 um 23:10:00 Uhr (11 Kommentare).

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