Meine gewalttätige Ehefrau

98

Gewalt Verzweiflung Feigheit Partnerschaft Ehebruch

Meine gewalttätige Ehefrau
Ich (m/27) beichte, dass ich nicht meinen Mann stehe und eine Schande für die Männerwelt bin. Ich habe meine jetzige Frau mit 19 kennengelernt. Anfangs war es einfach super. Große Liebe und das alles. Mit 22 haben wir uns dann verlobt und genau da fing es an. Ich […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030977 vom 06.04.2013 um 14:56:06 Uhr (98 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Das Spiel mit der Alarmanlage

15

anhören

Boshaftigkeit Auto & Co. Nachbarn Kinder Illschwang

Das Spiel mit der Alarmanlage
Als ich noch ein Junge von vielleicht zwölf Jahren war, bezog eine Familie unser leerstehendes Nachbarhaus. Der Familienvater gehörte zu der wohl unangenehmsten Form Mann: klein, eklig, jähzornig und cholerisch. Seine Frau war eine typische Nageltante, deren Fingernägel und Schminke im Gesicht ihr über alles gingen. Warum die Familie nun ausgerechnet unseren Ort (800 Seelen) ausgesucht hat, verstehe ich bis heute nicht. Zum Glück haben sie auch nur ein paar Jahre in der Nachbarschaft gewohnt. Der Vater brauchte, vielleicht aufgrund seines wenig beeindruckenden Äußeren, das Statussymbol Auto. Das ist an und für sich nichts Schlimmes, jedoch war er so dumm, eine Alarmanlage zu installieren. Auf unserem Dorf war das eine Neuerung, die niemand zuvor gesehen, beziehungsweise gehört hatte und selbst die Dorfbewohner, die sich einen großen Wagen leisten konnten und dies auch taten, verzichteten wohlweislich auf eine Alarmanlage. Denn diese war für einen Jungen von zwölf Jahren mit seinen Kumpels das beste Spielzeug, das uns ein ganzes Jahr beschäftigte. Entdeckt habe ich es, als die Alarmanlage durch Zufall anging, vielleicht durch einen Vogelschiss und die ganze Nachbarschaft aus den Betten trieb. Der Alarmton war nicht nur laut und schrill, er ging bis ins Mark. Ist es denn verwunderlich, dass dieses Auto dann zur Zielscheibe jugendlicher Streiche wurde? Da gerade Winter war, versteckten wir uns hinter einer Häuserecke, wo man uns nicht sehen konnte und warfen alle zehn Minuten einen Schneeball auf das Auto. Der Schneeball flog leise in hohem Bogen, platschte auf das Autodach und zerriss einen ruhigen Sonntag in ein Martyrium aus schrillen und ohrenbetäubenden Alarmgeräuschen. Der Mann kam dann immer wie ein tasmanischer Teufel aus der Tür geschossen, glotzte mit irrem, wütendem Blick die Straße hoch und runter und versuchte, den Saukerl ausfindig zu machen. Danach beendete er das Alarmsignal und verzog sich wieder ins Haus.

Wir sahen dann immer vom Versteck aus, wie er am Fenster schaute. Wir warteten, bis er kurz verschwunden war und schon flog der nächste Schneeball. Wir brachten unser Treiben manchmal ganz schön auf die Spitze. Als der Frühling kam und wir unsere Fahrräder wieder ausgepackt hatten, sind wir immer am Wagen vorbei gefahren und haben mit der flachen Hand kurz aufs Dach gehauen, um danach wie der Blitz in der nächsten Straße zu verschwinden. Das wurde wie eine Sucht für uns. Von der Schule heimkommen, Ranzen in die Ecke knallen, Fahrrad rausholen und losfahren. Dabei kurz an dem Wagen vorbeifahren und die Alarmanlage zum Klingen bringen. Dass es Kinder waren, hat er schnell herausgefunden und so ist er in die Dorfkneipe marschiert und hat vor allen Anwesenden verkündet, er würde alle strafrechtlich zur Rechenschaft ziehen, die ihre Bälger nicht im Griff hatten. Schwerer Fehler. Die meisten der Anwesenden waren einfache, schwer arbeitende Männer, denen diese Drohung nicht sehr nahe ging. Ich glaube, so schnell hat er noch nie ein blaues Auge gehabt. Nach einem Jahr hat er dann endlich die Alarmanlage komplett abgestellt und schon kam wieder Ruhe in die Straße. Meine Eltern haben mich nie aufgehalten. Mein Vater hatte für Statussymbole nie viel übrig. Ich möchte mich hiermit bei allen Nachbarn unserer Straße für dieses Jahr im Lärm entschuldigen. Ich weiß, dass die meisten das mit Humor gesehen haben, denn niemand verstand den Zweck einer Alarmanlage, besonders nicht in einer Straße, die bei fünf vorbeifahrenden Traktoren schon als vielbefahren gilt und die meisten nicht mal ihre Autos abschließen, geschweige denn ihre Häuser.

Beichthaus.com Beichte #00030914 vom 21.03.2013 um 13:24:35 Uhr in Illschwang (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Geburtstagsgeschenk: Untreue

20

Drogen Fremdgehen Trunksucht Last Night

Ich muss etwas beichten, wofür ich mich sehr schäme. Ich war vor etwa drei Monaten auf dem 18. Geburtstag meiner Freundin. Es waren wirklich viele Leute da, was mich sehr gewundert hat, denn sonderlich beliebt war sie nie. Der Abend nahm seinen Lauf, nach drei bis […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00030906 vom 20.03.2013 um 16:41:22 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine Freundin ist zu dick

75

anhören

Verzweiflung Ernährung Partnerschaft Rottenburg-Ergenzingen

Meine Freundin ist zu dick
Ich habe ein großes Problem: Ich finde meine Freundin seit längerer Zeit schon nicht mehr sexuell attraktiv. Seit wir uns vor vielen Jahren kennengelernt haben, nimmt sie immer mehr zu. Die grob geschätzt 65 Kilo von damals sind schon lange Geschichte - mittlerweile dürfte sie stramm auf 90 Kilo zugehen. Sie ist sich dessen zwar bewusst und sagt ständig, dass sie sich zu dick findet - Konsequenzen daraus zieht sie aber trotzdem nicht. Das schafft mich, und zwar extrem. So sehr, dass ich mittlerweile einfach keine Lust mehr auf Sex habe, was bei mir ein äußerst schlechtes Zeichen ist. Wobei das eigentlich nicht ganz stimmt: Ich habe große Lust auf Sex. Nur nicht mit ihr. Das Problem ist, dass ich selbst durchaus auf mein Äußeres und meinen Körper achte. Ich gehe ins Fitnessstudio, trage nicht gerade abgeranzte Klamotten und stehe auch finanziell ganz ordentlich da. Mit anderen Worten: Ich glaube, ich brauche mich eigentlich nicht zu verstecken und hätte, wenn ich mal ganz ehrlich bin (ist hier ja schließlich das Beichthaus), eigentlich etwas besseres verdient. Damit meine ich übrigens keine rappeldürren Models, die schon beim Anschauen zerbrechen, sondern einfach einen schön proportionierten Körper. Da ist mir dann auch egal, ob die Frau einen kleinen Bauchansatz hat. Hauptsache, das Gesamtbild stimmt. Ich brauche einfach eine Frau, die sexy ist.

Bevor Ihr jetzt die zu erwartende "wie kann man nur dermaßen oberflächlich sein"-Keule schwingt oder mir erzählt, es käme doch einzig und allein auf die inneren Werte an - was übrigens völliger Bullshit ist -, hier gleich mal die Erklärung, warum ich sie nicht einfach verlasse: Sie ist der wundervollste Mensch, der mir je begegnet ist. Noch nie hat jemand auf die Weise mein Herz berührt, wie sie das tut. Täglich. Und deswegen kann und will ich nicht gehen. Und genau dieser Konflikt zerreißt mich regelrecht. Übrigens: ja, ich habe schon mal versucht, das Thema behutsam anzusprechen. Da kann ich ebenso auf einem Minenfeld Wiener Walzer tanzen. Und nein, ich habe nicht vor, mir den Sex halt einfach an anderer Stelle zu holen. Ich bin in meinem Leben noch nie fremdgegangen und fange auch jetzt garantiert nicht damit an.

Beichthaus.com Beichte #00030887 vom 15.03.2013 um 01:54:50 Uhr in Rottenburg-Ergenzingen (75 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Meine Urlaubsfotos

28

anhören

Peinlichkeit Kollegen Urlaub Spanien

Meine Urlaubsfotos
Mir (m/Anfang dreißig) ist vor Jahren etwas Dummes passiert. Da da ich die Kälte nicht mag, fliege ich im Winter immer in die Sonne. In einem Jahr hatte meine Freundin keine Zeit, also bin ich mit ein paar Freunden nach Playa del Ingles geflogen. Wir hatten einen echt schönen und chilligen Urlaub mit viel Sonne, faulenzen und ein bisschen Alkohol trinken. Da ich wusste, dass eine junge, nette Kollegin (für die ich keinerlei Gefühle hegte - hier muss man ja so etwas immer dazu sagen) quasi im Anschluss an meine Reise auch dort Urlaub machen wollte, dachte ich, es wäre nett, ihr ein Bild von dem schönen Wetter vor Ort zu schicken, um ihre Vorfreude weiter zu steigern. Also Foto gemacht, den kurzen Text "Hallo L., hier mal ein Bild, um dich in Stimmung zu bringen. Jetzt weißt du, was dich bald Schönes erwartet! Dein Lieblingskollege *Zwinkersmiley*" hinzugefügt, Bild angehängt und an ihre Dienstmail gesendet. Zwar kannte sie meine Privatmailadresse nicht, aber es gab ja nur einen ihrer bekannten Kollegen auf den Kanaren, dachte ich mir. Nach kurzer Zeit bekam ich eine Antwort von ihr. Diese war recht kurz: "Ich zeige dich an, du Schwein! Und deinen Job bist du auch los, wenn ich herausfinde, wer du bist!" Ich war verständlicherweise sehr verwirrt. Also öffnete ich noch mal die Mail, die ich ihr geschickt hatte, und stellte dann das Malheur fest: Ich hatte mit meiner Freundin während meines Aufenthaltes zur Beziehungspflege erotische Bilder ausgetauscht, und irgendwie muss ich mich beim Versenden der Mail wohl verklickt haben, sodass meine Kollegin kein Bild vom Strand und prallem Sonnenschein, sondern ein Bild von meinem erregierten - allerdings ebenfalls prallen - Penis bekommen hatte. Glücklicherweise ohne Gesicht. Und glücklicherweise bin ich, was elektronische Kommunikation betrifft, leicht paranoid: Meine Mailadressen sind meist Wegwerfadressen, und/oder nicht ohne weiteres auf mich zurückverfolgbar. Und nochmal hatte ich Glück, denn als ich einem der mitreisenden Freunde davon erzählte - er ist Personalabteilungsleiter - empfahl er mir, einfach alle Spuren zu löschen, was ich dann auch tat. Meinen Vorschlag, es richtig zu stellen und mich zu entschuldigen, empfand er als heikel bezüglich meines Rufs in der Firma und auch meines weiteren Verbleibs dort.

Als ich wieder aus dem Urlaub kam, erfuhr ich, dass meine Kollegin die Firma verklagte, weil sie sie nicht vor sexueller Belästigung geschützt habe. Sie verlor die Klage und kurze Zeit war sie auch aus der Firma verschwunden. Die Suche nach dem Sittenstrolch verlief trotz betriebsinterner Hexenjagd erwartungsgemäß erfolglos, unter anderem, weil ein Land im Atlantik nicht so recht bei den Ermittlungen helfen wollte. Was meinem Missgeschick allerdings noch eine kleine Note der Ironie verlieh, war, dass meine besagte Ex-Kollegin so scharf auf mich war, dass sie mich angeblich sogar meiner Freundin ausspannen wollte. Ich beichte hiermit, dass ich aus Versehen einer Kollegin ein Foto von etwas geschickt habe, was sie eigentlich begehrte, aber was ihr dann wohl doch nicht so gut gefiel und schlussendlich die Firma deswegen verlassen hat. Und ich beichte, dass mein bestes Stück für manche Frauen offenbar furchterregend ist. Aber wenigstens gefällt er meiner Freundin. Und das ist ja das, was wirklich zählt! Meine Freundin lacht übrigens auch nach mehreren Jahren noch über die Story, und mir tut es noch immer ein wenig leid... Aber darüber lächeln muss ich trotzdem hin und wieder.

Beichthaus.com Beichte #00030885 vom 14.03.2013 um 18:59:06 Uhr in Spanien (Playa del Ingles, Gran Canaria) (28 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht