Weihnachten sollte auch den Armen Freude bereiten!

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Ungerechtigkeit Selbstsucht Verschwendung Weihnachten

Ich (w) möchte beichten, dass ich Weihnachten eigentlich nie wirklich leiden konnte. Jedes Jahr macht mich mein schlechtes Gewissen, für das ich eigentlich nichts kann, fertig. Wieso übertreiben es so viele Menschen in den reicheren Ländern mit Geschenken, anstatt den Armen zu spenden? Ich persönlich kaufe auch Jahr für Jahr Geschenke ein, und freue mich auf der einen Seite auf die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden, aber anderseits könnte ich mich schon wieder übergeben, wenn ich an die vielen Menschen denke, die Weihnachten alleine oder unter einer Brücke verbringen. Trotzdem allen hier schöne Weihnachten.

Beichthaus.com Beichte #00037285 vom 23.12.2015 um 22:14:20 Uhr (14 Kommentare).

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Fliegende Hähnchen

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Diebstahl Schamlosigkeit Ekel Unreinlichkeit Arbeit

Ich (w) habe vor Kurzem meine Einzelhandelsausbildung erfolgreich abgeschlossen. Ich habe eine schlecht bezahlte Festanstellung erhalten, genau wie meine beiden gleichaltrigen Geschlechtsgenossinnen. Wir wurden in das kleine Restaurant, in dem es fertige Speisen gibt, verfrachtet. Dort arbeiten wir meist in der Nachmittagsschicht. Abends, wenn alles geputzt ist, nehmen wir die nicht verbrauchten Speisen mit nach Hause, obwohl es verboten ist. Unser Abteilungsleiter ist dann allerdings schon längst im Feierabend und in die Mülltonne, wo das Zeug rein sollte, schaut er nie.


Wir müssen dann immer die Hähnchen für den nächsten Tag aus dem Kühlraum holen und zum Auftauen in einen anderen Raum bringen. Wir machen uns einen Scherz daraus und bilden dann praktisch immer eine Kette. Die erste von uns ist im Kühlraum, schmeißt das Hähnchen heraus, die Zweite versucht zu fangen und wirft es dann der Dritten zu. So gut wie jedes zweite oder dritte Hähnchen landet eben auf dem Boden und das mindestens einmal. Natürlich nimmt von uns keine ein Hähnchen mit, oder isst auch nur davon. Irgendwie ist es aber immer hammermäßig lustig, die Kunden zu beobachten, wenn sie die Hähnchen verschlingen oder welche für zu Hause mitnehmen. Uns hilft dieser Spaß ein wenig, die schlechte Bezahlung zu vergessen oder eben das Lustigste daraus zu machen. Aber der Diebstahl der unverbrauchten Speisen ist wohl doch eine Beichte wert.

Beichthaus.com Beichte #00037279 vom 22.12.2015 um 18:05:25 Uhr (21 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Sie hat mich einfach rausgeschmissen!

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Boshaftigkeit Rache WG Partnerschaft

Vor Kurzem wurde ich von meiner Freundin und Vermieterin eigentlich grundlos abserviert und hinausgeworfen. Ich hatte ein günstiges WG-Zimmer gesucht und war auf eine Zeitungsanzeige gestoßen. Noch am selben Tag hatte ich einen Besichtigungstermin und es stellte sich heraus, dass die Besitzerin der Wohnung selbst dort wohnt, in meinem Alter war und wir noch dazu in einigen identischen Fächern inskribiert hatten. Sie hatte die Wohnung von ihren Großeltern geerbt und vermietete einige Räume weiter, weil sie für sie alleine zu groß wäre.


Ich bekam die Zusage und konnte schon wenige Tage später einziehen. Das Verhältnis zu meiner Vermieterin war blendend und es kam, wie es kommen musste und nach zwei Wochen landeten wir im Bett. Obwohl mich eine weitere WG-Bewohnerin davor gewarnt hatte, etwas mit der Frau zu beginnen, konnte ich mich nicht zurückhalten. Aber nachdem wir kurz zusammen waren, änderte sich das Verhalten meiner Freundin merklich. Ihre Laune ging immer mehr ins Negative und an gemeinsame Unternehmungen oder gar Sex war überhaupt nicht mehr zu denken. Dafür zog sie immer öfter alleine los und sperrte ihr Zimmer ab, sodass ich alleine in meinem eigenen Bett übernachten musste. Eines Morgens lag ein Zettel vor meiner Zimmertür, auf dem stand, dass ich mein Zimmer zu räumen hätte und zum Ende der Woche Geschichte sein sollte.


Ich verstand die Welt nicht mehr. Doch die andere Mitbewohnerin klärte mich darüber auf, dass sie diese Masche schon mehrmals so durchgezogen hatte und ich nicht der erste Mann wäre, dem es so gegangen war. Keine Ahnung was meine Ex damit bezweckte, Männer bei sich wohnen zu lassen und dann in den Wind zu schießen, aber ich musste mich rächen! Ich wusste, dass sie in der Wohnung einen Ersatzschlüssel zu ihrem Zimmer versteckt hatte. Diesen organisierte ich mir, und als ich alleine in der Wohnung war, betrat ich damit ihr Zimmer. In eine große Anzahl ihrer Bücher schmierte ich Klebstoff. Ich ließ einen Großteil ihrer Unterwäsche mitgehen, welche ich dann gewinnbringend übers Netz verkaufte. Ihre Kondome durchlöcherte ich allesamt. Und da sie ein großer Fan von Analsex war und Gleitmittel daheim hatte, füllte ich in das Fläschchen etwas Saft einer Habanero, welchen ich zuvor in der Küche mit Latexhandschuhen und mittels einer Knoblauchpresse ausgepresst hatte.


Mir ist klar, dass diese Aktionen kindisch waren und unter meinem Niveau, aber ich habe sonst keine andere Möglichkeit gesehen, um ihr das Ganze heimzuzahlen. Und auch, wenn ich nicht weiß, wie ihre Reaktion auf meine Taten war, hat es mir Genugtuung verschafft. Ich bitte um Absolution für meine Rache!

Beichthaus.com Beichte #00037275 vom 22.12.2015 um 14:23:04 Uhr (11 Kommentare).

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Hilfe, mein Nachhilfeschüler ist dumm!

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Dummheit Zorn Schule

Ich (18) möchte beichten, dass ich meinen 13-jährigen Nachhilfeschüler nicht leiden kann. Seit zwei Jahren gebe ich ihm Nachhilfe in Englisch, aber vergebens. Es bleibt nichts bei ihm hängen! Ich kann die Vokabeln und Grammatik so oft mit ihm üben, wie ich will, er vergisst sie direkt wieder. Ich habe alles versucht und war am Anfang noch sehr motiviert. Lernen durch spielen, selbst erarbeiten lassen, vorher alles besprechen, schrittweise aufschreiben, was gemacht werden muss, und so weiter. Aber es bleibt nichts hängen - oder nur sehr wenig - und nach der Arbeit betätigt er anscheinend die Spülung in seinem Kopf und selbst die kleinen Erfolge sind weg. Arbeit geschrieben bedeutet, dass er das nicht mehr braucht.


In den anderen Fächern ist er auch nicht wirklich gut. Ohne mich würde er zu Hause gar nichts lernen und wenigstens für das bisschen lässt mich seine Mutter zu ihm. Und ihm gefällt es. Bis ich mein Abitur nächstes Jahr schreibe, habe ich daher eine gute und sichere Einnahmequelle und mir macht es nichts aus - jedenfalls mittlerweile. Ich verdiene schön etwas Geld, ohne Anstrengung, für mich selbst. Das gefällt mir sehr und das möchte ich auch nicht beichten, sondern einfach meinen Hass, der sich gegen solche lernresistenten und in meinen Augen nur dummen Menschen gebildet hat.

Beichthaus.com Beichte #00037271 vom 22.12.2015 um 10:58:57 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Ich vermisse meine Ex-Freundin

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Zorn Verzweiflung Verzweiflung Ex

Ich (m/23) muss gestehen, dass ich nicht im Geringsten mit der Trennung von meiner Ex-Freundin zurechtkomme. Ich hatte eine schwierige Kindheit, meine Mutter ist eine Säuferin, mein Vater hat sich von ihr scheiden lassen, als ich etwa vier Jahre alt war. Bis dahin hatte sie schon ihre Spuren auf mir hinterlassen. Ich kam in die Grundschule, war auf Anhieb und ohne zu lernen Klassenbester. Dann kam meine Stiefmutter, und weil die ein bisschen geisteskrank ist, hat sie ihre Wut aus ihrer Kindheit an mir und meinem ältesten Bruder ausgelassen. Deshalb ging es in der Schule so langsam bergab und ich kam dann auf die Realschule. Das war für mich das Tor zu einem achtjährigen Höllentrip. Zwei Jahre extremes Mobbing in der Schule, dazu noch meine Stiefmutter. Ich bin dann in eine Psychiatrie eingewiesen worden, ein halbes Jahr danach bin ich von der Schule geflogen - vom Kultusminister höchstselbst der Schule verwiesen. Ich kam auf eine Schule für Erziehungshilfe, da wurde es ruhiger.


Durch meine Intelligenz habe ich es geschafft, bei sämtlichen Schülern und allen Lehrern sehr beliebt zu werden. Ich konnte nun wieder auf eine Regelschule gehen, ich hatte das Glück, dass wir im Nachbarort eine Hauptschule mit extrem guten Lehrern hatten. Die ersten Wochen war es recht ruhig, bis sich meine Anwesenheit an dieser Schule rumgesprochen hat. Um den Rest etwas kürzer zu machen: Ich konnte mich ohne meinen Rottweiler nicht mehr aus dem Haus trauen, die Dorfjugend lauerte mir auf, nie mit weniger als fünf Leuten. Nach der Hauptschule war ich erst einmal arbeitslos, ich habe dann angefangen, Zeitung auszutragen. Erst Wochenzeitung, dann Tageszeitung. Und an diesem Punkt habe ich dann Jenny kennengelernt. Sie war 15, ich 18, aber es hat trotzdem gut gepasst.


Ab dann ging es bergauf, ich hatte einen Job als Verpacker für drei Monate, dann ein Praktikum, noch ein Praktikum und dann eine Lehre als Berufskraftfahrer. Alles schien super zu laufen, nur habe ich Jenny so langsam vernachlässigt. Nachdem ich dann einen schweren Autounfall hatte, bei dem ich dem Tod ziemlich knapp entgangen bin, musste ich wegen meiner Lehrstelle näher an die Firma ziehen, was den Kontakt zu Jenny erschwerte. Nach einiger Zeit sah ich für uns keine Zukunft mehr und habe Schluss gemacht. Das tat ihr sehr weh, mir weniger. Das ist jetzt etwa drei Jahre her, sie konnte mich vergessen, doch ich kam mit der Trennung nicht zurecht. Ich habe dann Depressionen bekommen, nach etwa 10 Monaten hatte ich die dann so halbwegs im Griff. Fast alle denken, dass ich mit der Trennung zurechtkomme, nur sehr wenige Leute wissen von den Depressionen.


Sie hat einen neuen Freund, mit dem sie sehr glücklich ist und ich habe noch keine Idee, wie ich damit zurechtkommen soll, dass sie mich nie wieder lieben wird. Mittlerweile bin ich dadurch wohl etwas verbittert, habe keinen Kontakt mehr zu meiner Familie und nur einen Freund, mit dem ich aber grundsätzlich nicht über Gefühle spreche. Ich träume mindestens zwei Mal die Woche von Jenny und kratze immer noch am Rande der Depressionen. Ich muss zugeben, dass ich mich für zu intelligent für solche Gefühlsduseleien gehalten habe.

Beichthaus.com Beichte #00037270 vom 22.12.2015 um 01:00:08 Uhr (10 Kommentare).

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