Die deutsche Unart des Nationalsozialismus

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Vorurteile Engherzigkeit Zorn Politik Gesellschaft

Nach intensivem Grübeln aus gegebenem Anlass komme ich (w) zu dem Schluss, dass die Flüchtlingsangelegenheit mal wieder so ein Medienbrummer ist, der in vier Wochen wieder vorüber sein wird, und bin Langzeit genervt. Leider gibt es gleich wieder Tausende verblendete Hipster, die alles und jeden willkommen heißen und dabei vollkommen verpassen, dass neben den echten Flüchtlingen, die vor Kriegen und politischer Verfolgung flüchten, auch genauso viele geldgeile und kriminelle Menschen mit einschwemmen. Dummerweise zählt das ja alles als sogenannter Flüchtling. Für diejenigen, in deren Land es aufgrund von Bombenfällen dort keine Zukunft mehr gibt, setze ich mich gerne ein, für alles andere muss ich leider sagen "Raus aus Deutschland", denn Deutschland hat erst einmal ganz viele eigene, bereits vorhandene Probleme zu lösen. Sogar echte Kriminelle unter den "Fremden" werden nur verwarnt oder freigelassen, wenn sie Mist bauen, anstatt dass sie das Land verlassen müssten.


Irgendwas geht da doch schief. So muss ich leider stark vermuten, dass bei dem Einlass ins Land oder der Aufnahme in einem Lager nichts kontrolliert wird. Ich muss also beichten: Sobald ich mein Studium beendet habe, plane ich, diesem Schrecken, dem luschigen Strafmaß hier und dieser entgleisenden Politik zu entfliehen und selbst auszuwandern. In ein Land, welches das Problem ganz einfach löst: permanentes Einwandern nur mit genug Geld oder mit einem Job/Bildungsabschluss, den sie gerade suchen, ein sauberes Führungszeugnis und die Aufnahme "echter" Flüchtlinge natürlich bedingungslos, aber nur temporär. Da wird niemand als Nazi beschimpft, das ist so eine typisch deutsche Unart.

Beichthaus.com Beichte #00036555 vom 04.09.2015 um 09:59:46 Uhr (20 Kommentare).

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Die schlechteste Werbung aller Zeiten!

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Zorn Aggression

Ich hasse die aktuelle Ariel-Werbung wie die Pest. Ach ja, toll! Ich lasse einfach ein paar Hundert Menschen über zwei riesige Laken drüberlatschen. Beide sind dann voll mit matschigen Fußabdrücken - an einem sonnigen, matschfreien Tag. Und dann das Wunder: ein Waschmittel, das es schafft, Flecken auszuwaschen. Nein! Das gab es doch noch nie! Mein billiges Hausmarken-Waschmittel von DM würde das nie schaffen! Und dann die fröhliche Musik und die dumm grinsenden Mütter, die allen Anschein nach Ariel geschnupft haben. Ich beichte hiermit, dass ich der Marketingabteilung von Ariel in den Arsch treten will.

Beichthaus.com Beichte #00036509 vom 30.08.2015 um 22:52:30 Uhr (23 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

Der schlechteste Trauzeuge der Welt

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Trunksucht Schamlosigkeit Masturbation Feigheit Last Night Legden

Ich muss beichten, dass ich als Trauzeuge meinen Kumpel ziemlich mies verarscht habe. Letztes Jahr hat er geheiratet und sein Junggesellenabschied fand im Dorf Münsterland statt. Für die, die das nicht kennen: Das ist ein Partydorf, also ein Komplex aus einem Hotel und mehreren Discos und Bars. Der Abend war feucht-fröhlich und der Bräutigam war dermaßen betrunken, dass er kaum noch stehen konnte. Gleichzeitig war er extrem gut drauf und in Flirtlaune, was aber aufgrund seiner extremen Alkoholisierung nicht unbedingt auf Gegenliebe stieß. Irgendwann war er so voll, dass wir ihn in sein Zimmer brachten. Er zog sich komplett aus und schlief direkt ein. Auf dem Weg zu meinem Zimmer hing an einer der Hotelzimmertüren ein Tanga, den ich erst nicht weiter beachtete. Auch einige andere gingen in ihre Zimmer. Ich war auch ziemlich voll und irgendwie rattig, sodass ich mir ein Kondom überzog und mir in meinem Bett einen runterholte.


Irgendwie kam mir dann eine seltsame Idee. Mit dem vollen Kondom ging ich zurück in das Zimmer des Bräutigams und nahm auch noch den Tanga mit, der an einem der Zimmer an der Türklinke hing. Das volle Kondom legte ich auf den Nachttisch des Bräutigams, die Verpackung drapierte ich auf dem Boden. Den Tanga legte ich neben dem Bräutigam aufs Kopfkissen. Dann verließ ich das Zimmer und ging schlafen. Da wir um elf Uhr morgens das Hotel verlassen mussten, standen die meisten gegen zehn Uhr auf, da wir auch noch frühstücken mussten. Einige machten sich wohl auf, um den Bräutigam zu wecken, was sich durch großes Gegröle und Gejohle bemerkbar machte. Offensichtlich interpretierten alle Anwesenden, und auch der Bräutigam die Situation ziemlich eindeutig. Der Bräutigam beschwor noch alle, dass bloß niemand etwas erzählen dürfte, und so etwas sei ihm absolut noch nie passiert. Er könne sich an absolut gar nichts erinnern. Im Nachhinein tut mir das Ganze ziemlich leid, weil er sich bestimmt mit seinem Gewissen quält. Ich überlege, es ihm zu sagen, habe aber Angst vor der Reaktion, weil ich ihn schon seit über einem Jahr im Ungewissen lasse.

Beichthaus.com Beichte #00036485 vom 28.08.2015 um 09:34:36 Uhr in 48739 Legden (Haidkamp 1) (11 Kommentare).

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Unser Essen ist halal!

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Betrug Unglaube Falschheit Ernährung

Ich bin Bereichsleiter bei einem landesweit bekannten Lebensmittelproduzenten. Unsere Produkte findet man in so gut wie allen Supermärkten und in sehr vielen Firmenkantinen sowie Unimensen. Wir sind bekannt dafür, Nahrungsmittel "halal" zu fertigen, also für Muslime unbedenklich. Meine Beichte ist, dass zwar "halal" draufsteht, aber dieses Gütesiegel zu nullkommanull Prozent eingehalten wird. Daher lande ich wohl in der Hölle, weil ich aufgrund diverser Sparmaßnahmen wohl zehntausenden Muslimen - wenn das überhaupt reicht - mit Schweinegelatine, Schweinefett und Schweinefleischpulver vermengtes Essen produziert und damit vorgesetzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00036479 vom 27.08.2015 um 16:31:40 Uhr (16 Kommentare).

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“Beichte

Monster mit Monsterguss und Monsterfüllung

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Vorurteile Engherzigkeit Schwangerschaft Kinder Hilzingen

Ich (w/28) beichte, dass ich nicht in der Lage bin, Kinder zu mögen. Ich möchte sie nicht verabscheuen, aber ich kann nicht anders, das Gefühl ist stärker als ich. Als ich noch zu jung war, um Kinder zu bekommen, dachte ich immer, dass ich früher oder später Lust drauf kriegen würde und habe mir sogar vorgestellt, so ungefähr im Alter von dreißig Jahren zwei zu bekommen. Das schien mir ideal, nicht zu jung, ausreichend Zeit vorher noch etwas zu erleben, aber auch nicht so alt, um später auszusehen, als ob die Oma das Kind von der Schule holt. Jetzt bin ich im passenden Alter und obendrein noch glücklich verheiratet, aber wider Erwarten hat sich der Wunsch nach einem Baby nie auch nur für eine Sekunde eingestellt. Je mehr Bekannte rund um mich schwanger werden desto mehr stößt mich der Gedanke ab. Es sind nicht unbedingt die vollen Windeln und das Geschrei, die mich anekeln, und auch nicht die Angst vor Dehnungsstreifen, sondern eher der Gedanke, dass unsere Welt kein schöner friedlicher Ort ist, und dass ich ohne schlechtes Gewissen kein Kind zwingen möchte, darin zu leben.


Versteht mich nicht falsch, ich bin nicht unglücklich, hier zu sein, aber mir ist ständig bewusst, dass ich wahnsinniges Glück hatte und im Gegensatz zu den meisten Menschen auf unserem Planeten auf der Butterseite des Lebens geboren wurde. Und sogar auf der Butterseite ist es nicht immer einfach und manchmal jeder Tag ein Kampf. Und diese Gedanken haben irgendwann dazu geführt, dass ich Neugeborene nur mit Abscheu betrachten kann. Ich bin zwar intellektuell fähig, zu kapieren, dass das falsch ist, aber dieses Gefühl des Abscheus kommt einfach über mich, ohne dass ich etwas dagegen tun kann. Ich halte mich möglichst fern von Babys, und alle meine Freundinnen und Bekannten wissen, dass sie mich nicht zu fragen brauchen, ob ich ihr Baby mal halten möchte. Ich kann diese kleinen rosa Würmchen einfach nicht süß finden. Außerdem sind Menschen in meinen Augen meistens, wie Dr. Perry Cox schon sagte, Monster mit Monsterguss und Monsterfüllung, was mich direkt zu dem Schluss führt, dass Babys, so lieb und unschuldig sie auch sein mögen, nichts anderes sind als Mini-Monster. Ich habe mich natürlich im Griff und trage diese Gedanken nicht auf der Zunge, und ich würde auch niemals unfreundlich zu einem Kind sein, wenn ich doch mal mit einem zu tun habe.


Das ist auch dringend nötig, denn paradoxerweise komme ich bei Kindern sehr gut an, zumindest bei denen ab einem Alter, wo man schon in ganzen Sätzen mit ihnen kommunizieren kann. Ich kann mir auch denken, woran das liegt: Ich benutze zwar eine altersgerechte Ausdrucksweise, aber keine verblödete Babysprache. Ich tatsche sie nicht ungefragt an, zwinge sie nicht zu Begrüßungsküssen, wuschel ihnen nicht durch die Haare und behandele sie nicht wie kleine Idioten. Außerdem bin ich unter anderem deshalb eine beliebte Spielgefährtin, weil ich recht geschickt bin, was Basteln und Handarbeiten angeht. Auch so manches beschädigte Lieblingsspielzeug habe ich schon erfolgreich repariert, was schon oft Freudenschreie der kleinen Besitzer ausgelöst hat. Ich würde auch lügen, wenn ich behaupten würde, dass mich das nicht freut. Aber um ein eigenes Kind zu wollen, ist die Freude eben doch nicht groß genug. Offenbar gibt es Menschen, die Kinder kriegen sollten und welche, die die Finger davon lassen sollten, und ich gehöre zu letzteren. Es tut mir leid.

Beichthaus.com Beichte #00036473 vom 27.08.2015 um 07:23:46 Uhr in Hilzingen (18 Kommentare).

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