Tipp: Günstiger Essen im Fast-Food-Restaurant

7

anhören

Diebstahl Stolz Ernährung Arbeit Sinsheim

Ich würde gerne etwas beichten, was ich bisher nie als beichtwürdig empfunden habe, sondern nur als kleine, gute Tat um den Gästen zu zeigen, dass nicht jeder Mitarbeiter hinter den überteuerten Preisen steht. Eine Beichte hat mich jedoch hierzu animiert. Ich arbeite in einem bekannten Fast-Food-Restaurant und lege gerne ein bis zwei Ketchup- bzw. Mayotüten je nach Sympathie mehr dazu, anstatt die reguläre einzelne, die es auch nur bei großen Pommes inklusive gibt. Wenn ein Gast mir sagt, dass er gerne statt Ketchup Mayo hätte, tausche ich sie nicht um, sondern lege einfach eine Tüte Mayo dazu. Es ist manchmal echt unglaublich, wie überrascht manche Leute sind und überhaupt nicht verstehen, was gerade passiert ist. Am Besten ist ihr strahlendes Lächeln jedoch, wenn ein Gast extra an die Kasse kommt und sagt, er würde gerne noch einen Dip kaufen, das Geld bereits passend auf den Tresen legt, und ich ihm einfach den Dip ausgebe, ohne etwas in die Kasse zu tippen.


Was mich ebenfalls dazu bringt, ist, dass es bescheuert ist, für eine mittlere Portion Pommes 2,49 Euro zu verlangen, und wenn der Gast dann Ketchup haben will, er noch mal 20 Cent zusätzlich zahlen muss. Was erfahrenen Gästen eigentlich auffallen müsste, ist, dass man nun genauso gut eine große Portion Pommes hätte bestellen können - für den exakt selben Preis. Und da wäre die Soße eben inklusive. Wer denkt sich so Preise aus? Der Preis pro Stück bei den Nuggets wird auch nicht kleiner bei größeren Portionen, wie man eigentlich vermuten würde, sondern ist extrem willkürlich und es ist darin kein System erkennbar. Das Preis/Leistungsverhältnis solltet ihr bei eurem nächsten Besuch also alle mal ausrechnen.

Beichthaus.com Beichte #00036044 vom 29.06.2015 um 17:05:54 Uhr in 74889 Sinsheim (7 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Irrwege der Liebe

10

Gewalt Trunksucht Misstrauen Last Night

Ich habe letztens mit einem guten Freund von mir getrunken, der seinerseits zwei gute Freunde von sich zu Besuch hatte, die ich wiederum nicht sehr gut kannte. Mit jeder Stunde erhöhte sich der Alkoholpegel beträchtlich und nach einer Weile verwandelten Promille und […]
Diese Beichte kann nur von Beichthaus Bewohnern gelesen werden. Jetzt schnell anmelden!

Beichthaus.com Beichte #00036037 vom 28.06.2015 um 21:44:17 Uhr (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
“Folge

Unfähige Leute in der Personalabteilung

15

anhören

Ignoranz Ungerechtigkeit Arbeit Riesa

Als ich den ersten Job nach meinem Studium in einer großen, namenhaften Firma annahm, war die Bezahlung ziemlich mies. Aber ich sagte mir "Okay, das wird schon werden." Die Arbeit war allerdings tipptop und mein Chef und die Kollegen ebenfalls. Bei sämtlichen Gehalts- und Beförderungsrunden wurde ich - und einige andere Kollegen, das hatte also System - allerdings generalstabsmäßig übergangen. An meinen Vorgesetzten lag dies jedoch nicht, sondern es war Willkür der Personalabteilung, die wohl die Vorgabe vom Management hatten, die Leute am langen Arm verhungern zu lassen. Mein Vorgesetzter fand das ebenfalls extrem ungerecht und sorgte auf anderen Wegen für ein besseres Einkommen für uns Mitarbeiter, sodass mich dieser Umstand fast acht Jahre lang davon abhielt, den Arbeitgeber zu wechseln.

Irgendwann gab ich jedoch dem hartnäckigen Werben diverser Headhunter nach und traf mich zu einem unverbindlichen Gespräch. Man bot mir bei diversen Arbeitgebern unverhandelt eine Verdoppelung meines bisherigen Gehalts, d.h. meinen Marktwert hatte ich fundamental unterschätzt. Das war natürlich ein ordentliches Argument, um meinen Arbeitgeber zu wechseln. Die Arbeit war auch gut und interessant und ich lernte so viel wie noch nie im Leben und entwickelte mich beruflich und persönlich weiter. Ich verlor jedoch nie den Kontakt zu den alten Kollegen und der Firma, da ich prinzipiell im gleichen Bereich blieb und man sich immer wieder über den Weg lief. Eines Tages suchte ein Abteilungsleiter meines alten Arbeitgebers den Kontakt zu mir und bot mir eine Stelle an. Fachlich war das Ganze einwandfrei und einen Großteil der alten Kollegen kannte ich auch noch. Ich sagte ihm jedoch, was ich jetzt verdiene und dass ich für weniger keinen Anreiz sehen würde, wieder zurückzukommen. Er wollte sich darum kümmern, dass das klargeht und zwei Wochen später stand ich zu einem, wie er sagte, Alibi-Gespräch mit der Personalabteilung auf der Matte, denn prinzipiell hatten wir in den wichtigsten Punkten eine Einigung erzieht.

Das Gespräch mit der Personal-Tante lief auch glatt - übrigens eine Azubine aus meiner vorherigen Zeit - bis es zu dem Punkt Gehalt ging. Sie schlug mir vor den Kopf, dass mein Gehaltswunsch ja über 100 Prozent von meinem letzten Gehalt vor meiner Kündigung wäre und dass das ja extrem unrealistisch wäre. Ich zog nur die Augenbrauen hoch und schaute sie an, ohne was zu sagen - ich musste ja nicht wechseln, sondern die wollten mich! Mein zukünftiger Vorgesetzter rutschte ebenfalls unruhig auf dem Stuhl und man sah ihm an, dass ihm das unangenehm war. Ich wurde zunehmend sauer auf die Personaltante, da sie wohl immer noch den gleichen Kurs wie vor zwei Jahren fuhren. Ich breitete lautlos meine Hände auf dem Tisch aus, was so viel bedeutete wie: "Und was machen wir nun?" Extrem selbstbewusst sagte mir die Dame dann, dass das überhaupt nicht ginge und man mir für die Stelle maximal 15 Prozent zu meinem alten Gehalt zahlen könnte.

Ich habe echt gedacht, ich sitze im falschen Film, schaute fassungslos zu meinem Bekannten, der mittlerweile auch ein hochrotes Gesicht hatte und sich vor der Personaltante rechtfertigen wollte, dass mein gefordertes Gehalt angemessen wäre. Zudem hatte er meine formale Bewerbung inkl. Gehaltswunsch ja an die Personalabteilung weitergeleitet, und da es keinerlei Beanstandung gab, dachte er, dass das wohl prinzipiell klargehen würde. Er wurde aber von der Personal-Tante, die vor gar nicht allzu langer Zeit eben noch als Azubi tätig war, ebenfalls abgebraten. Ich wollte ihn dann nicht bloßstellen, aber das war a) frech und b) hätte ich mir den ganzen Heckmeck sparen können. Ich sagte ihr also sehr ruhig und sachlich, dass sie als Personaltante erst mal ihre Hausaufgaben machen sollte, bevor sie andere Leute belehren würde. Darauf schaute sie nur verdattert und ich fragte weiter, ob sie so etwas wie Gehaltsspiegel, Berufserfahrung, Know-how und einiges Anderes in ihrer Ausbildung nicht gelernt hätte, oder ob sie nur leere Vorgaben umsetzen könne. Dann entschuldigte ich mich förmlich bei meinem Bekannten, dass ich "seine Zeit" mit dem Gespräch verschwendet hätte - es war ja schließlich meine - gab ihm die Hand und verließ den Raum.

Während ich den Flur runterging, hörte ich nur noch ein: "Verdammte Scheiße, Frau XYZ!" Abends rief er mich dann auf dem Handy an, entschuldigte sich 15 Mal und berichtete, dass er ein Gespräch mit dem Personal-Vorstand hatte und Frau XYZ nun erst einmal wieder Personalakten sortieren würde. Auf seine Frage: "Haben wir noch eine Chance für ein zweites Gespräch?" antwortete ich nur, dass ich jetzt wieder wüsste, warum ich die Firma damals verlassen habe. Auf so einen Mist hatte ich keine Lust mehr. Einerseits tut mit die junge Personaltante leid, da sie wohl nur blind Vorgaben erfüllen musste, andererseits kann sie doch nicht so blöd und blind sein, dass ein Bewerber, der zu einem Gespräch eingeladen ist, sich auf so einen Scheiß einlässt. Also, junge Personaltante, tut mir leid, dass du Akten sortieren musst, aber eventuell solltest du auch mal darüber nachdenken das Unternehmen wechseln!

Beichthaus.com Beichte #00036021 vom 25.06.2015 um 13:19:33 Uhr in Riesa (15 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Hausmittel von Oma

10

anhören

Falschheit Engherzigkeit Lügen Gesundheit Familie Springe

Da mein (m/26) Leben voll von Beichten ist, werde ich heute wieder mal beichten. Im Alter von ungefähr acht Jahren, ich ging damals auf die Grundschule, gingen meine Schwester und ich öfters nach der Schule bei unseren Großeltern essen, da sie praktisch neben der Schule wohnten und sehr großzügig Süßigkeiten verteilen und andere Dinge durchgehen ließen, die wir sonst eigentlich nicht durften - wie Großeltern eben so sind. Der einzige Nachteil an dem Ganzen war, dass meine Oma im Gegenzug zu den ganzen Vergünstigungen erwartete, dass wir ihre alt-schlesische Hausmedizin nehmen mussten, da diese für das Wachstum der Knochen und unsere Gesundheit sehr wichtig wäre. So mussten wir unter anderem Lebertran Pillen, Magnesium und noch anderes widerliches Zeug fressen. Der Gipfel war eine Tablette, gegen was auch immer, welche die Konsistenz und das Aussehen von Ohrenschmalz hatte, einfach widerlich. Im Nachhinein kann alles gar nicht so verkehrt gewesen sein, da meine Schwester und ich kaum krank waren und sind.

Nun zur Beichte! Da man als 8-jähriger Bengel alles besser weiß und die Dinger scheußlich schmeckten, musste unbedingt eine Notlösung her, wie wir an die Süßigkeiten kamen, ohne vorher den Medikamentenschrank Kaiser Wilhelms gefressen zu haben. Eines Tages kam meine Schwester (3 Jahre älter) freudestrahlend auf mich zu, was ich nicht verstand, da wir zuvor wiedermal Schlesiens acht Köstlichkeiten bekommen hatten. Sie zog mich ins Nebenzimmer, das Puzzlezimmer meines Opas, in dem eine drei Meter lange Kommode stand, ich verstand sofort und entledigte mich auch meiner, nach Zyankali schmeckenden, Kapseln. Nun hatten wir einen Weg gefunden, alle Freiheiten zu nutzen, ohne wirkliche Nachteile zu haben. Meine Oma wurde oft misstrauisch, da wir von nun an brav und gern ihre Pillen "schluckten", oft kontrollierte sie den leeren Mund, aber da sie nicht all zu gut sehen konnte, konnten wir unsere Gefahrenladung unter der Zunge verstecken, bis wir dann wieder Opas Puzzle "bestaunen" wollten. Oma vertraute uns jahrelang gutmütig und prahlte immer vor ihren Freundinnen, wie gut doch ihre Hausmedizin helfen würde.

Irgendwann musste allerdings Tag X kommen und meine Großeltern bekamen neue Möbel. Ich, damals schon 15, half beim Tragen. Und ich kann mich noch genau an den bitteren Moment erinnern, in dem die gute alte Kommode, unser jahrelanger Helfer in der Not, von der Wand weggerückt wurde. Das Bild, das sich bot, war grausam, eine gefühlte Tonne Tabletten lag dahinter, die sich alle in den Jahren gestaut hatten. Man dachte schon ein großer Pharma-Konzern hätte hier eine Mülldeponie! Meine Oma war ziemlich geschockt und traurig. Ich bitte hiermit um Absolution dafür, dass ich jahrelang meine Oma betrogen habe und dafür auch noch mit Süßem und allerlei anderem Guten belohnt wurde!

Beichthaus.com Beichte #00036013 vom 23.06.2015 um 23:17:53 Uhr in 31832 Springe (10 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Folge

Abgeschlossene Fahrräder

12

anhören

Lügen Falschheit Boshaftigkeit Polizei Philippsreut

An einem typischen Freitagmorgen - ausgelaugt und froh, dass die Woche endlich bald vorbei ist - habe ich, wie jeden Morgen, mein Fahrrad am Bahnhof angeschlossen, um mit dem Zug auf die Arbeit zu fahren. Ich nutze immer die überdachten und überwachten Fahrradständer. Bei denen muss man die Fahrräder hochkant in eine Schiene reinstellen. Ich schließe es also an und gehe Richtung Bahnsteig. Allerdings sehe ich noch im Gehen, dass ich aus Versehen ein anderes Fahrrad, das mit dem Vorderrad in Richtung zu meinem angeschlossen war, auch noch angeschlossen habe. Ich war zum einen zu faul, um zurückzugehen, und zum anderen dachte ich mir, dass ich sicher eher als der Besitzer des anderen Rades da sein werde und es somit gar nicht auffällt. Am Nachmittag dann, ich hatte einen dringenden Termin unweit des Bahnhofes und musste 15 Minuten nach Ankunft des Zuges dort sein, stieg ich aus dem Zug aus und ging nichts ahnend zu meinem Fahrrad, schloss es ab und wollte es aus dem Ständer rausheben. Das ging nicht, anfangs dachte ich, ich hätte die Pedale irgendwie verhakt, sodass ich nicht fortkam.

Im nächsten Moment sah ich, dass das mir gegenüberstehende Fahrrad dasselbe wie an dem Morgen war. Der Besitzer des Rades hat aus Rache - da er seines auch nicht wegbekommen hat - mein Rad ebenfalls angeschlossen, und nicht mal eine Nachricht hinterlassen. Ich wusste nun nicht, wie ich den Besitzer finden soll und ging in den Bahnhof zum Servicepoint. Die konnten mir auch nicht helfen. Also ging ich raus und rief die Polizei. Während des Telefonats sah ich, dass das andere Fahrrad codiert und somit auch registriert war. Ich gab die Nummer durch, in der Hoffnung, dass der Besitzer gefunden werden kann. Die Polizisten kamen auch schon bald an und sagten mir, dass die Kollegen auf der Wache nach dem Besitzer suchen. Nach einer Weile ohne Rückmeldung vom Revier fuhren mich die Polizisten nach Hause. Sie sagten, ich solle es später abholen, wenn der Andere sein Rad abgeschlossen hat. (Kurze Info: Ich habe den Polizisten verschwiegen, dass ich das andere Rad selbst angeschlossen hatte - ich bin ja nicht blöd.)

Kurz vor meiner Haustür kam endlich eine Meldung durch den Funk, dass der Besitzer ausfindig gemacht wurde und jetzt zum Bahnhof kommt. Also ist der Streifenwagen rumgedreht und wieder zurück zum Bahnhof. Auf dem Weg dorthin kam der Hinweis der Polizisten über Funk an "meine" Polizisten, dass es etwas anstrengend werden kann, da der Besitzer auf 180 sei, weil ich seines angeschlossen hatte und er einen wichtigen Termin hatte und diesen nicht einhalten konnte. Als wir dann am Bahnhof ankamen, dauerte es nicht lange, und der wütende Mann kam mit großen Schritten auf uns zu. Die Beamten gaben ihm die Schuld an der ganzen Sache - ohne ihn anzuhören. Denn sie meinten, dass ich es sicherlich nicht mit Absicht gemacht habe, er es jedoch mutwillig getan hat. Er sollte mein Fahrrad entschließen und anschließend seine Personalien im Streifenwagen angeben, denn er soll die Aufwandsentschädigung für den Einsatz zahlen. Ich dankte den Polizisten noch einmal fix und machte mich sofort vom Acker. Inzwischen hatte ich mehr als eine Stunde Verspätung. Ich möchte mich noch mal ganz doll bei dem Mann entschuldigen und hoffe, er hat sich mein Fahrrad nicht gemerkt und lässt mal die Luft runter oder so.

Beichthaus.com Beichte #00036011 vom 23.06.2015 um 19:47:06 Uhr in Philippsreut (12 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

Lies neue Beichten und vote für die Veröffentlichung! Hilf mit im PRECHECK - Bereich!