Mein Leben als Scheidungskind
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Mir ging es damals so schlecht, dass ich einmal sogar überlegte, lieber tot sein zu wollen. Doch diese Verzweiflung wandelte sich in Wut um und in einem unbeobachteten Moment bei einem Wochenendbesuch schlug ich Silvia mit all der kindlichen Energie, die ich hatte, grün und blau. Ich weiß auch noch, dass ich dabei immer nur Hurenkind, Hurenkind, Hurenkind brüllte. Das Wort Hure hörte ich von meiner Mutter oft genug. Ich verbot ihr danach, die Geschichte zu petzen. Sie kam trotzdem raus. Es gab von meinem Vater keinen Ärger, er war nur ganz erschrocken. Er wusste ja, dass es mir alles andere als gut ging. Ich erzählte das ganze Ausmaß der psychischen Quälereien durch meine Mutter, denn sie hatte mir zuvor immer untersagt, meinem Vater davon zu erzählen. Wir gingen zum Jugendamt und ich machte endlich deutlich, dass ich bei meiner Mutter nicht leben möchte. Ich zog zu meinem Vater. Es war anfangs nicht leicht zwischen mir und Silvia - meine Stiefmutter hingegen war immer sehr nett zu mir. Doch wir rafften uns zusammen. Heute kann ich gar nicht mehr ohne Silvia und meinen kleinen Bruder Martin, der ein paar Jahre später geboren wurde. Nicht nur Geschwister, sondern beste Freunde. Zu meiner Mutter habe ich nach den Vorfällen keinen Kontakt mehr gehabt. Ich möchte es auch nicht. Sie hat neu geheiratet und von alten Freunden weiß ich, dass ihr Ehemann unter ihrer krankhaften Eifersucht sehr zu leiden hat.