Fahrradmitnahme im Zug

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Betrug Schamlosigkeit Studentenleben Bahn & Co.

Ich (w/25) beichte, dass ich mein Fahrrad immer "schwarz" im Zug mitnehme. Es kontrolliert auf den kleinen ländlichen Strecken nämlich nie jemand. Meine Uni verpflichtet leider jeden Studenten pro Semester zum Kauf eines sogenannten Semestertickets für Bus und Zug, für über 300 Euro. Aber die Radmitnahme ist nicht eingeschlossen und kostet 5 Euro pro Tag, also für wochentags ca. 100 Euro auf den Monat hochgerechnet. Vom Gehalt des Minijobs würde praktisch nichts übrigbleiben. Mit dem Bus komme ich dank der ultramiserablen Anbindung jedoch nicht an meinen täglichen Zielort. Es bleibt nur Zug- und Radfahren oder eine Ewigkeit laufen - und das mache ich ganz sicher nicht allein durchs ländliche Gebiet. Es tut mir echt leid mit der unbezahlten Radmitnahme, denn ich weiß, dass das nicht richtig ist. Man klaut immerhin auch nicht einfach im Laden, nur weil man das Geld nicht hat.

Beichthaus.com Beichte #00039651 vom 20.04.2017 um 20:47:31 Uhr (16 Kommentare).

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Ehemaliger Kiffer mit Zukunftsängsten

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Drogen Falschheit Verzweiflung Studentenleben Frankfurt am Main

Ich bin 21 Jahre alt und verzweifle momentan an meinem Leben. Die ganze Sache fing sehr früh im Alter von 10 Jahren an, als ich mit ADS diagnostiziert wurde. Darauf folgten natürlich große Probleme in der Schule. Ich musste ständig zur Nachhilfe und zu irgendwelchen Besprechungen mit Lehrern. Dauernd hat irgendein Lehrer bei uns zu Hause angerufen, um meinen Eltern nahezulegen, wie ernst die Sache ist. Meine Eltern haben mich auch ständig "gezwungen" meine Hausaufgaben zu erledigen und sich um meine schulischen Leistungen gekümmert. Aber ich hatte nie Bock irgendetwas zu machen und interessierte mich für andere Dinge. Im Unterricht habe ich nie zugehört und nur Scheiße mit meinen Freunden gebaut. Ihr müsst wissen, dass ich nicht dumm bin, sondern nur richtig, richtig faul und vielleicht etwas verplant.

Mein schulisches Desinteresse war natürlich sehr angesehen bei meinen Mitschülern und ich war nie ein Außenseiter. Im Gegenteil, ich war sehr beliebt, hatte früh schon Freundinnen und hing immer mit den "coolen" Jungs ab. Der Freundeskreis besteht auch heute noch und die Jungs sind wirklich unglaublich loyal und wie meine Brüder! Im Alter von 14-15 fing es dann mit Partys und Alkohol an und später kam dann Gras dazu. Auf Gras sind wir alle etwas hängen geblieben und so kifften wir irgendwann täglich, auch in der Schulzeit. Mit ca. 18 Jahren war ich dann jeden Tag high in der Schule, was meine Noten nicht grade verbesserte. Kurz vor dem Abitur war es am Schlimmsten. Wir haben uns morgens vor der Schule einen durch gezogen, um so die Stunden zu überstehen. Trotz alldem habe ich es geschafft, gerade so mein Abitur zu bekommen. Nach dem Abi habe ich natürlich heftiger gekifft als am Anfang und bin ein Jahr nach Südafrika abgehauen und habe dort in einer sozialen Einrichtung gearbeitet.

So, alles schön und gut bis dahin, aber als ich zurückkam, musste ich sehen, dass mein Freundeskreis total abgestürzt ist. Ich dachte, nach dem Abi legt sich das mit dem Graskonsum - aber es ist viel schlimmer geworden. Pro Tag haben die zusammen bestimmt 100 Euro weggekifft. Irgendwann kam dann noch Ecstasy und Pepp dazu. Der extreme Drogenkonsum ist natürlich auf Fremde abschreckend, und so kam es dazu, dass sie sich total isoliert haben, nur noch bei sich zusammen in der Bude hingen und gekifft haben. Im Fernseher lief wieder irgendeine Deutschrap-Scheiße. 100 Prozent Verblödung also. Ich war wirklich sehr schockiert und bin dann auch schließlich weggezogen. 200 km weit weg nach Frankfurt und habe dort ein Studium angefangen - Musikwissenschaft und Philosophie. Eine Alternative gibt es auch nicht wirklich, wegen meines schlechten Abis und Musik ist meine Leidenschaft. Ich produziere elektronische Musik und spiele Gitarre. Mein großer Traum ist es, irgendwann ein Label zu gründen oder selbst erfolgreich mit meiner eigenen Musik zu werden. Meine Freunde sind alle sehr begeistert von mir und halten mich für den Übergott, der es als Einziger schafft, aus dieser versifften Kifferbude zu entkommen.

Ich kiffe wirklich selten, wobei das immer darauf ankommt, ob ich in Frankfurt oder wieder zu Hause bin. Wenn ich dort bin kiffe ich auch mehr. Was mich aber richtig stört, ist, dass meine Freunde mich bewundern und denken, dass aus mir mal etwas wird, obwohl ich selbst Zukunftsängste habe. Ich studiere kompletten Schwachsinn, der mich nicht richtig interessiert. Ich arbeite als Pizzabote, kann nicht mit Geld umgehen und bin hier in Frankfurt ziemlich alleine. Meine einzigen Freunde sind die zu Hause, die mich aber nur runterziehen. Trotzdem erzähle ich keinem, in welcher Lage ich mich befinde. Meine Beichte ist also: Ich nehme Bewunderung anderer Leute wahr und auch an, verschweige aber, wie es mir wirklich geht. Ich behaupte, dass es mir gut in Frankfurt geht und mich mein Studium erfüllt, obwohl ich eigentlich etwas ganz anderes machen will. Ich bin zu egoistisch, die Wahrheit zu sagen und etwas anzufangen. Meine Freunde zerstören sich selbst mit ihrem Drogenkonsum und ich helfe ihnen nicht und traue mich nicht das anzusprechen, da ich Angst habe, meine letzten Freunde zu verlieren.

Beichthaus.com Beichte #00039527 vom 24.03.2017 um 17:05:23 Uhr in Frankfurt am Main (Hedderichstraße) (25 Kommentare).

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Letzter Ausweg: Die Toilette der Grundschule

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Dummheit Peinlichkeit Kinder Landshut

Ich (28) war auf dem Heimweg von meiner Arbeitsstelle. Ein Weg von 50 Minuten. Auf halber Strecke bemerkte ich, dass ich dringend ein WC aufsuchen muss, wahnsinnig dringend. Ich versuchte es auszuhalten, es waren schließlich nur noch rund 30 Minuten bis zu meiner Wohnung. Wie es nun manchmal ist, stellte ich fest, dass ich es nicht mehr bis nach Hause schaffe. Was nun tun? Ich hatte keine Möglichkeit, um schnell ein Notgeschäft zu verrichten. Es war keine Immobilie mit Kunden-WC in der Nähe. Als ich ernsthaft dachte, dass ich als erwachsener Mensch mir in die Hose mache, kam ich an einer Grundschule vorbei. Ich bin selbstverständlich sofort in die Grundschule, habe das WC gesucht und den Dingen ihren Lauf gelassen. Nach circa 5 - 10 Minuten war die Gefahr gebannt und ich wollte den Raum verlassen. Ich kam jedoch nicht aus aus dem Raum, die Tür schien blockiert zu sein.

Dank Smartphone googlete ich die Grundschule und rief an, um mitzuteilen, dass ich nicht mehr rauskomme. Die Dame sagte, dass sie jemanden schicke und fragte gar nicht groß nach. Kurze Zeit später, ich hörte es an der Tür rütteln, ging ich zu jener und plötzlich sprang sie auf, fünf Beamte stürmten rein, packten mich sehr unsanft und drückten mich gegen die Wand, Handschellen klickten und ich war total perplex. Jegliche Kommunikationsversuche wurden unterdrückt. Auf der Wache angekommen, wurde mir das Ausmaß bewusst: Ein Grundschulkind sah einen dunkel gekleideten Mann in das WC gehen und gab dies weiter. Es wurde, und ich verstehe es, angenommen, dass ich ein "Kinderfreak" bin. WC abgeschlossen, Polizei gerufen. Gott sei Dank konnte ich die Beamten in der Wache mit meiner Geschichte überzeugen und wurde nach knapp 60 Minuten Verhör entlassen.

Beichthaus.com Beichte #00039516 vom 22.03.2017 um 21:17:21 Uhr in Landshut (12 Kommentare).

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Die dicke Frau im Tatort: Borowski und das dunkle Netz

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Feigheit Masturbation Wien

Ich (m/26) beichte, dass ich mir gestern den Tatort mit offener Hose angeschaut habe und mir vor der stark übergewichtigen Freundin des Mörders einen gehobelt habe. Für alle, die den Tatort nicht gesehen haben: die Frau war nicht etwas mollig, sondern wirklich ziemlich übergewichtig. Ich muss beichten, dass ich als Mann mit gut 70 Kilo auf 180 cm wohl einen ziemlichen Fetisch habe, vor dem ich mich selbst immer wieder erschrecke. Leider bin ich dann auch zu feige, um mir eine dicke Freundin zu suchen, da ich mich zu sehr davor fürchte, von Bekannten deshalb verarscht zu werden.

Beichthaus.com Beichte #00039503 vom 20.03.2017 um 21:34:43 Uhr in Wien (14 Kommentare).

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Einparken wie ein Mann

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Dummheit Peinlichkeit Auto & Co.

Ich (m/18) möchte einen Einpark-Fehltritt beichten. Ich wollte etwas zu essen kaufen, dazu wollte ich auf dem Parkplatz des hiesigen Marktplatzes parken. Normalerweise parke ich immer rückwärts ein, damit gibt es auch nie Probleme. Da hinter mir aber eine Schlange von Autos war, habe ich versucht, elegant vorwärts einzuparken. Dabei habe ich mich jedoch verschätzt und auf halber Strecke sah ich, wie ich dem links von mir stehenden Auto verdächtig nahe kam. Panik machte sich breit und ich versuchte, ohne großen Schaden wieder aus der Situation herauszukommen. Ich setzte also ein Stück zurück - und hörte ein ekelhaftes Geräusch. Ich sah schon die vierstelligen Beträge, die ich zu bezahlen hatte und schwitzte wie meine ehemalige Kunstlehrerin.

Schließlich kam ein angetrunkener Herr an, der sich lautstark über meine Fahrkünste beschwerte und auch der Besitzer des Wagens ließ nicht lange auf sich warten - genauso wie eine Traube von Menschen, die darüber mutmaßte, wie betrunken ich war und wie inkompetent ich denn sei. Glücklicherweise war der Besitzer ein junger Mann meines Alters, der das ganze recht locker sah, er meinte, seine Karre könne einen Kratzer ab. Da ich aber so erstarrt war, drückte ich ihm 50 Euro in die Hand (wofür ich lange gearbeitet habe, ich stehe finanziell nicht so gut da und mit mehr konnte ich leider nicht dienen) und entschuldigte mich vielmals für die Unannehmlichkeiten. Ich stieg also nach den Strapazen zurück ins Auto, wollte losfahren - und wieder dieses eklige Geräusch. Aber es stand doch gar kein Auto neben mir? Schließlich fiel mir auf: Ich hatte das andere Auto nie berührt, ich habe nur in meiner Panik unbewusst die Handbremse angezogen. Ich entschuldige mich für meine Dummheit und dafür, dass ich den anderen Autobesitzer in unangenehme Situationen gebracht habe.

Beichthaus.com Beichte #00039472 vom 13.03.2017 um 18:47:27 Uhr (16 Kommentare).

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