Traumatischer Schock für unseren Kater

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Trunksucht Ekel Tiere Last Night

Traumatischer Schock für unseren Kater
Ich (m/29) bin seit zehn Jahren in einer festen Beziehung, seit circa acht Jahren leben wir zusammen. Alles verläuft recht harmonisch, da ich ein gefühlsarmer Soziopath bin und sie eine recht egomane, launische Person ist, ergo: wir uns nur gegenseitig dauerhaft ertragen können, verläuft das Ganze recht harmonisch und wir lieben den abartigen Humor des jeweils anderen. In diese perfekte Idylle drängte sich eines Tages der Ruf der Natur in Form eines latenten Kinderwunsches meiner Freundin. Da ich Kinder hasse wie die Pest und mir klar war, dass ihr Impuls durch Anschaffung eines beliebigen, zu behütenden Lebewesens befriedigt wäre, schafften wir uns zwei Katzen, Geschwister, Kater und Katze an.

Auch hier ein perfekt match. Charakterlich sind beide sehr umgänglich, liebevoll und unkompliziert. Eines Nachts kam ich von einer Party heim, meine Freundin war mit Freunden auf einer anderen Feier. Ich war so sternhagelvoll, dass ich mich nach circa 5 Stürzen im Treppenhaus entschied, die Stufen (bis zur 3. Etage) kriechend zu erklimmen. Unser Kater kam, wie immer, freundlich auf mich zu, um mich zu begrüßen und rekelte sich um meine Beine. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich mich noch nie wirklich wegen Alkoholgenusses übergeben müssen. Plötzlich brach mein Innerstes mit der Kraft von tausend Sonnen aus mir heraus, so, dass ich es nicht mehr auf das WC schaffte. Ich kotzte alles voll. Die Möbel, die Wände und natürlich den Kater. Als ich mir des Ergebnisses meiner Entleerung bewusst wurde, wurde mir klar, dass meine Freundin mich im Schlaf erstechen würde, wenn sie dies sähe. Also entledigte ich mich, immer noch rotzvoll, all meiner Kleidung, um diese nicht zu beschmutzen und begann akribisch mit der Beseitigung der Beweislage. Leider war der Kater ebenfalls von Kopf bis Fuß mit Erbrochenem eingedeckt. Ich hob ihn in die Badewanne und versuchte, ihn so sanft wie möglich mit lauwarmem Wasser aus dem Duschkopf und ein wenig Shampoo zu reinigen.

Die Reinigungsaktion gelang mir vorzüglich, alles war nach zwei Stunden blitzsauber. Leider war der Kater danach knapp zwei Jahre lang von einer Angstneurose traumatisiert. Bei plötzlichen oder schnellen Bewegungen und lauten Geräuschen zuckt er massiv zusammen, beginnt zu zittern oder rennt weg und versteckt sich. Nach knapp zwei Jahren therapeutischen Wirkens meinerseits ist er wieder halbwegs auf dem Damm, auch wenn man immer noch ein wenig behutsam mit ihm sein muss. Meine Freundin weiß bis heute nicht, wieso der Kater in Panik verfällt, sobald sie auf ihn zugeht, um ihn zu streicheln.

Beichthaus.com Beichte #00034666 vom 22.12.2014 um 11:41:38 Uhr (12 Kommentare).

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Mit dem Handwerker im Badezimmer

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Ekel Peinlichkeit

Als mein Sohn heute aus der Schule kam und ganz dringend aufs Klo musste, fiel mir eine Story aus meiner Jugend ein. Ich muss so 14 gewesen sein und merkte auf dem Heimweg von der Schule, dass es in meinem Magen-Darm-Trakt gefährlich anfing zu grummeln. Ich rannte los und stürmte in unser Badezimmer. Ich zog in aller Eile die Hose runter und sah noch im Augenwinkel, dass jemand an unserer Waschmaschine stand. Ich dachte, es wäre mein Vater und es war mir völlig egal. Lautstark entleerte ich mich. Nach der ersten Erleichterung sah ich noch einmal genau hin und da stand ein völlig entsetzter fremder Mann vor mir. Die Erklärung ist ganz einfach. Unsere Waschmaschine war kaputtgegangen und normalerweise hat mein Vater immer alles repariert. Außerdem trug mein Vater auch immer einen Blaumann und eine Mütze. Aber dieses eine Mal wusste er nicht weiter und hatte eine Firma zur Reparatur bestellt. Mir war das Ganze so peinlich, dass ich sterben wollte und meine Eltern und Geschwister haben mich wochenlang ausgelacht.

Beichthaus.com Beichte #00034624 vom 17.12.2014 um 18:48:57 Uhr (11 Kommentare).

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Frauen in Röcken

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Fetisch Begehrlichkeit Fetisch

Ich (m/20) habe eine heiße Freundin die mir auch saumäßig gut gefällt, aber ich habe einen so argen Fetisch. Ich stehe ganz extrem auf Mädels in Röcken, Strumpfhosen, Strapsen, Kniestrümpfen und Ähnlichem. All das macht mich unglaublich spitz. Wenn ich im Sommer eine süße Maus im Sommerkleid und Converse sehe ... schon bei dem Gedanken daran muss ich eine Tipppause machen und meine Schlange bändigen. Auf jeden Fall bin ich auch nicht ungeschickt bei Frauen. Zumindest hat noch keine gemerkt, dass ich sie am Liebsten an Ort und Stelle umdrehen und sie noch im Kleid bzw. Rock durchnehmen würde. Jetzt ist aber wieder Winter und meine Freundin steht nicht so auf kalte Beine. Andere Mädels tragen sehr wohl einen Rock. Jetzt macht mich der Sex einfach nicht so an - ich wichse lieber und denke an ein Mädel, das ich in der Stadt gesehen habe. Sie trägt zwar auch im Sommer selten Röcke oder Kleider, ich sage mal jeden zehnten Tag vielleicht, aber immerhin tut sie es und ich kann ein paar Tage lang die Freude ausklingen lassen. Jetzt aber ist es viel zu lange her und ich denke, meine Freundin findet das irgendwie lächerlich und tut mir leider nicht den Gefallen mal nur für den Sex in der Wohnung, wo es eh warm ist, ein Röckchen anzuziehen. Ich beichte also, bei den meisten sexuellen Akten an alle Frauen zu denken, außer an die, mit der ich es mache - und das nur wegen ihrer Kleidung.

Beichthaus.com Beichte #00034621 vom 17.12.2014 um 12:07:50 Uhr (11 Kommentare).

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Drogennacht vor der Musterung

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Drogen Waghalsigkeit Zivi & Bund Ehingen an der Donau

Ich habe damals, in der Nacht vor meiner Musterung, mit drei Freunden etwa 20 Gramm Gras weggekifft, mir ungefähr 10 Bier reingezogen und, um das Ganze zu überstehen, mir morgens noch jeweils eine kleine Line Koks, eine Line Speed und eine halbe Tablette XTC reingepfiffen, weil ich dachte, ich mache halt durch und gehe danach schlafen. Ich rechnete zwar mit der genitalen Untersuchung, die aber nur wenige Sekunden in Anspruch nahm und weit weniger traumatisch war als gedacht - ein Arzt sieht sich die besten Teile an, ja und? Was danach kam, war mir dann schon etwas mulmiger, nämlich die Aufforderung, in einen Becher zu pinkeln zwecks Drogentest - und davon wusste ich vorher absolut nichts. Man sagte mir auf meine Verweigerung schriftlich zu, dass diese Ergebnisse nicht an die Behörden weitergegeben werden.

Ich pinkelte dann in den Becher. Nun, nach der vorläufigen Auswertung sagte der Arzt mir danach nur ziemlich sarkastisch, dass man mit dieser Urinprobe das ganze KWA dichtmachen könne und noch genug übrig wäre, um damit das Trinkwasser einer Kleinstadt zu verseuchen, und das wörtlich. Er meinte dann, ich sei eigentlich T2, aber da ich die Erklärung zu Absicht, den Wehrdienst zu verweigern, schon vor Ort unterschrieben hatte, würde ich vom Zivildienstamt hören. Ich hörte jedenfalls nie etwas von diesem Amt, hörte aber aufgrund eines Ereignisses im Freundeskreis sehr bald damit auf, Drogen zu nehmen und bin heutzutage, mit Mitte dreißig, vielleicht zwei Mal im Jahr besoffen. Ich hätte ja nichts dagegen gehabt, Ersatzdienst in einem Altenheim oder so abzuleisten, da ich eh später einen Pflegeberuf ergriffen habe, aber ich habe mich wohl ungewollt, wenn auch nicht ganz unwillkommen, als völlig untauglich für den Staat erwiesen, und zahle trotzdem seit 18 Jahren brav meine Steuern. Kürzlich habe ich mich über Bekannte mal umgehört, ob es wohl einschlägige Berichte über mich gäbe, aber diese sollen wohl nach 15 Jahren sowieso und mit der Abschaffung der Wehrpflicht allesamt vernichtet worden sein.

Beichthaus.com Beichte #00034611 vom 16.12.2014 um 16:18:09 Uhr in Ehingen an der Donau (5 Kommentare).

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Das erste Auto

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Maßlosigkeit Selbstsucht Engherzigkeit Auto & Co. Familie

Ich muss mir etwas von der Seele schreiben. Ich habe mit 20 Jahren mein erstes Auto bekommen - mein Vater hat den Großteil des Kaufpreises bezahlt, den Rest habe ich durch mein Erspartes dazugegeben. Ich war damals noch Auszubildende, also hatte ich nicht übermäßig viel Geld. Das Auto war zu diesem Zeitpunkt recht alt, hatte aber wenige Kilometer und schien auch ansonsten gut in Schuss. Leider war in weiterer Folge ständig irgendetwas kaputt. Meist waren das Kleinigkeiten, die zu reparieren waren, aber dennoch hat mich das unglaublich genervt.


Ich habe die Kiste wirklich oft zum Teufel gewünscht und ständig von einem schnittigen BMW oder Audi mit weit mehr PS und besserer Ausstattung geträumt, obwohl ich mir das als Auszubildende nie hätte leisten können. Ich habe manchmal richtig über mein Auto abgelästert. Seit einiger Zeit bin ich ausgelernt und habe mir mittlerweile mein Traumauto gekauft. Jedoch fühle ich mich meinem Vater gegenüber so unglaublich undankbar! Es tut mir von Herzen leid, dass ich das Auto aus Wut oft so schlechtgemacht habe, dass es mir die Tränen in die Augen treibt - denn mein Vater kommt aus einer zerrütteten, armen Familie und hätte in meinem Alter von so etwas nur träumen können!


Mein lieber, gutherziger, großzügiger Papa hat sein Leben lang geschuftet und sich eine Bilderbuchkarriere aufgebaut, durch die er jetzt so gut verdient, dass er mir den Großteil meines ersten Autos finanziert hat. Und das bedeutet mir viel! Ich versuche, so gut es geht, alles wieder gutzumachen. Aber was er mir im Laufe meines Lebens Gutes getan hat, das kann ich ihm nie im Leben zurückzahlen! Ich überlege mir bei jedem Geburtstag, zu jedem Weihnachtsfest, ganz genau was ich ihm schenke und es macht mir eine ungeheure Freude, ihn glücklich zu sehen. Also lieber Papa: Ich danke dir von Herzen, dass du mir zwei Drittel meines ersten Autos bezahlt hast, meine Undankbarkeit tut mir im Nachhinein unfassbar leid! Ich bitte um Absolution dafür, dass ich das Auto so schlechtgemacht habe, denn andere haben es bei Weitem nicht so gut wie ich!

Beichthaus.com Beichte #00034523 vom 06.12.2014 um 14:10:28 Uhr (8 Kommentare).

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