Hilfe, strenger Mundgeruch

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Ekel Verzweiflung Partnerschaft

Mein Freund hat manchmal ziemlichen Mundgeruch und reagiert sehr gekränkt, wenn ich (w/26) ihn darauf anspreche. Wir haben uns deswegen seit mehreren Jahren nicht geküsst und beim Sex ist es auch ein Problem, denn sobald mir sein Mundgeruch entgegenströmt, bin ich schlagartig total abgeturnt. Manchmal macht mich das in dem Moment aggressiv und ich würde ihm am liebsten eine kleben. Wenn ich abgeturnt bin, kriege ich direkt Schmerzen beim Sex, weil ich unten sofort trocken werde und wir müssen dann nicht selten frustriert abbrechen. Und das nur, weil er direkt beleidigt ist, wenn ich ihn darauf anspreche. Dabei wäre das Problem gelöst, wenn er sich davor einen Kaugummi in den Mund stecken würde. Ich verstehe seine Kränkung ja, denn mich würde so etwas auch verletzen, aber es kann doch nicht sein, dass unser Liebesleben so darunter leiden muss. Wie machen das nur andere Paare?! Er ist doch sicher nicht der Einzige mit Mundgeruch!

Beichthaus.com Beichte #00041169 vom 11.04.2018 um 07:35:53 Uhr (38 Kommentare).

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Eier, ich brauche Eier!

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Manie Ernährung Gesundheit

Ich (w/31) habe vor kurzem mein Leben komplett umgestellt. Bis dato war ich bis auf extrem seltene Ausnahmen Vegetarierin, habe sogar mehrere vegane Tage pro Woche versucht und mich viel mit Tierschutz im Zusammenhang mit meinem Konsumverhalten beschäftigt weil mir das Thema einfach wichtig ist. Und ja, ich habe das gemacht, ohne jedem, der meinen Weg kreuzte, meinen Lebensstil aufzwingen zu wollen.

Leider neige ich von Natur aus zu etwas kräftigeren Körperbau, und die Unmengen an Kohlenhydraten, die ich bei meiner Ernährung in mich hinein schaufelte, haben das nicht gerade besser gemacht, obwohl ich mich eigentlich durchweg gesund ernährt habe. Ich nahm stetig an Gewicht zu und als dann schon mein Arzt Alarm schlug, und ich anfing bei längeren Treppen zu schnaufen, habe ich begonnen, Kraftsport, genauer gesagt, Eigengewichtstraining zu machen. Erst moderat, dann bei wachsendem Erfolg, immer anspruchsvollere Einheiten.

Ich bin begeistert vom Erfolg, und zum ersten Mal in meinem Leben bin ich richtig süchtig nach Sport geworden. Ich habe in den letzten Monaten auch schon fast zehn Kilo dadurch abgenommen und passe wieder in Hosen, von denen ich mich schon verabschiedet hatte. Leider habe ich dadurch jedoch einen Heißhunger auf Fleisch und andere tierische Produkte, vor allem Eier, entwickelt. Klar, wer trainiert, braucht Proteine. Wo früher Nudeln und Brot am Speiseplan standen, verdrücke ich jetzt Unmengen an Fisch, Speck und saftigen Steaks, ich brauche drei Kartons Eier in der Woche und kann meine Muskeln regelrecht beim Wachsen zusehen. Erfreulicherweise interessiert mich Schokolade plötzlich überhaupt nicht mehr. Ich liebe das Training, und das Gefühl, wenn danach die Muskeln brennen, ist einfach herrlich. Und zu allem Überfluss fühle ich mich durch die neue Ernährung trotz strenger Diät immer angenehm satt und zufrieden, während früher die Portionen gar nicht groß genug sein konnten.

Nur vom ethischen Standpunkt aus gefällt mir das alles überhaupt nicht, ich bin eigentlich eine richtige Ökotante und will kein Fleisch essen, sondern lieber die süßen Kühe und Schweinchen streicheln, im Wissen dass ihre Leben meinetwegen nicht beendet werden müssen. Wenn ich aber nicht selber bald aussehen will wie ein Mastschwein, muss ich wohl weiter bei der neuen Ernährung bleiben. Es tut mir Leid, dass ich aus Eigennutz meine Grundsätze über Bord geworfen habe.

Beichthaus.com Beichte #00041143 vom 05.04.2018 um 10:12:46 Uhr (33 Kommentare).

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Sex auf dem Oral

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Dummheit Peinlichkeit Heidelberg

Ich (m/31) war als Kind ein ziemlicher Spätzünder und habe nie mit meinen Mitschülern mithalten können. Während die anderen ihre Sexualität entdeckten, war ich sehr schüchtern und zurückgezogen und einfach viel zu brav. Ich wurde so erzogen und wollte nicht unanständig sein. Eines Tages kam es, dass wir "Stille Post" spielten und ich bekam von meiner Sitznachbarin das Wort "Oralsex" ins Ohr geflüstert. Akustisch habe ich es verstanden und weitergegeben, wusste aber nichts damit anzufangen. Damals gab es noch kein Internet, zumindest hatte ich keines. Also habe ich mir in meiner Fantasie zusammengereimt, was Oralsex sein könnte. Ich kannte damals aus Erdkunde das Uralgebirge in Russland und vermutete, dass der Oral wohl auch ein weiteres Gebirge sei. Dementsprechend müsste Oralsex also Sex im Oralgebirge sein. Ergab auch keinen Sinn, aber das war für mich die einzige schlüssige Erklärung. Ich habe wohl erst Jahre später rausgefunden, was Oralsex wirklich ist.

Beichthaus.com Beichte #00041112 vom 27.03.2018 um 19:55:28 Uhr in Heidelberg (7 Kommentare).

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Fail-Videos im Internet

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Engherzigkeit Verschwendung Internet

Ich (w/30) beichte, dass ich ein schadenfroher Mensch bin. Manchmal, wenn ich abends nach Arbeit und Training zu müde bin, um noch irgendeinem sinnvollen Hobby nachzugehen, starte ich y**tube und sehe mir stundenlang sogenannte Fail-Videos an, die mehr oder weniger eine Sammlung von Momenten sind, wo Menschen skurrile, oft dummheitsbedingte Unfälle haben. Meine Lieblingsszene ist die, wo ein Typ mit dem Fahrrad kerzengerade gegen den einzigen Baum weit und breit fährt. Und es wird einfach nie langweilig. Und nein, ich bin weder einsam, noch gelangweilt. Habe einen tollen Job, viele Hobbys und einen wunderbaren Ehemann - der meine Leidenschaft für diese Videos teilt. Statt uns also am Abend eine Serie oder einen Film anzuschauen, ziehen wir uns oft Stunden an Videomaterial rein - über Leute, die auf die Fresse fliegen.

Beichthaus.com Beichte #00040845 vom 04.01.2018 um 08:08:37 Uhr (17 Kommentare).

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Auf der Flucht vor meiner Familie

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Lügen Diebstahl Waghalsigkeit Missbrauch München

Ich habe drei Jahre meine Eltern mit Noten belogen. Anfangs aus Minus ein Plus gemacht. Ich habe Klassenarbeiten und Zeugnisse gefälscht. So professionell, dass ich an anderen Schulen gefälschte Klassenarbeiten für 25 Euro das Stück anbot. Ich hatte sieben bis acht Stammkunden. Durch die guten Zensuren sahen meine Eltern keinen Grund, zum Elternsprechtag zu gehen. Da meine Noten in real immer schlechter wurden, irreal stabil supergut blieben und ich einen blauen Brief erhielt, mussten meine Eltern ran. Der blaue Brief war kurioserweise für das falsche Fach adressiert, mir gelang es, den neuen Brief abzufangen. Ich fälschte die Unterschrift. Irgendwie gelang es mir, den Lehrer hinzuhalten und mit besseren Leistungen zu beeindrucken.

Nach drei Jahren, ich war in der 9. Klasse, wollten meine Eltern zum Elternsprechtag. Könnte man mal wieder hin. Mein Vater ging hin, zum Englischlehrer. Meine Versetzung war in den Fächern Mathe, Französisch und Englisch gefährdet. Morgens saß ich im Unterricht und freute mich, dass ich bald sterben würde. An jenem Tag unternahm ich einen Selbstmordversuch. Er misslang. Ich ging nach Hause. Weinte schrecklich, bis ich nach einigen Worten verstand: Der Lehrer hatte sich derartig zweideutig ausgedrückt, dass mein Vater von den schlechten Zensuren nichts erfahren hatte. Ich musste mir rasant am Küchentisch eine neue Geschichte einfallen lassen.

Da die Hoffnung auf eine Versetzung in die 10. Klasse rasant schwand, musste ich im Mai 2005 handeln. Es stand ein Sprechtag bevor, dieses Mal wollte meine strengere Mutter vorbeischauen. Vorbereitend fälschte ich ein Tagebuch, um die Polizei auf eine falsche Spur zu führen. Dort erfand ich eine Freundin, die ich nie hatte. Ich klaute die Waffe meines Vaters, die ich als Kind beim Suchen nach Weihnachtsgeschenken gefunden hatte, packte sie in meinem Rucksack. Ich sah meine Mutter in der Innenstadt zur Schule gehen. Nach einigem Nachdenken - Suizid oder Abhauen - haute ich von zu Hause ab. Ich war insgesamt sechs Wochen auf Flucht. Selten blieb ich am selben Ort, lernte ich jemanden kennen, verließ ich den Ort. In Bad Reichenhall fiel ich auf einen Typen rein, der mir Nahrung anbot. Ich aß mich satt, ich wusch mich rein, dafür gab es einen Handjob. Irgendwie redete ich mich aus der Wohnung raus.

Ich klaute ein Fahrrad, mit dem ich durch die Alpen tourte. Irgendwann erreichte ich München. Das Rad stellte ich mit einem Zettel in einem Vorort von München ab ("Dieses Rad ist aus Österreich, Salzburg, es tut mir unendlich leid.") Ich stahl vor allem in Tankstellen. Ich saß an der Theresienwiese und malte. Ich stahl mir alles. In einem Park wurde ich sexuell missbraucht. Ich erhielt dafür 10 Euro und eine Lebensberatung, wie wichtig Familie sei. Manchmal schauten mich Passanten in den U-Bahn-Stationen an. Die Zahnspange begann zu schmerzen, eigentlich sollte sie längst raus. Ich unternahm einen Versuch, sie selbst zu entfernen, was mir teilweise gelang. Auf einer Toilette einer S-Bahn-Station.

Kurz darauf wurde mir mein Rucksack gestohlen. Ich schlief auf Zeitungen in einer Parkanlage. Ich zog mir eine schlimme Zahnfleischentzündung zu. Ich klaute im Hertie-Kaufhaus einige Flaschen Fruchtsaft. Ein Ladendetektiv erwischte mich. Man brachte mich in eine Jugendeinrichtung. Am nächsten Tag besuchten mich meine Eltern. Die Schule plante meinen Rauswurf, den die schulpsychologische Beratungsstelle unterband. Davon erfuhr ich erst Jahre später. Ich habe überlebt, aber es brauchte sehr lange, bis ich Sex genoss.

Beichthaus.com Beichte #00040642 vom 13.11.2017 um 19:35:01 Uhr in München (17 Kommentare).

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