Zwei Jahre spielsüchtig

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Sucht Verschwendung Games Hildesheim

Ich (m/19) hatte vor ein paar Jahren eine beunruhigende Zeit. Ich war süchtig. Es waren weder Alkohol oder Drogen. Es war schlicht und einfach ein sehr bekanntes und gewaltsames Computer-Spiel. Ein guter Freund von mir besaß das Spiel zuerst. Nachdem ich ständig bei ihm spielte, kaufte ich es mir selber und hockte mich direkt nach der Schule bis zum Einschlafen davor. Am Wochenende spielte ich die gesamten Tage. In der Schule wurden meine Noten schlechter, meine Freunde sah ich immer seltener und auch die abendlichen Unternehmungen wurden immer geringer. Es gab zu Hause ständig Ärger und es wurde mir ständig damit gedroht, dass mein PC weggenommen wird. Es machte nach circa 2 Jahren erst "Klick" als meine Schwester mir mit tränenden Augen erzählte, dass meine Eltern mich in Behandlung bringen wollen. Mir war die ganze Zeit klar, dass ich zu viel spiele, aber ab diesem Moment wusste ich, dass ich aufhören musste. Ziemlich schnell schraubte ich meine Spielzeiten runter (zum Psychiater musste ich zum Glück nicht) und fing an mein Leben zu leben. Erst heute wird mir klar, wie viel Zeit ich verspielt habe und wie sehr ich meine Freunde und besonders meine Familie verzweifeln ließ. Es tut mir leid. Es war ein großer Fehler!

Beichthaus.com Beichte #00026951 vom 04.09.2009 um 20:28:38 Uhr in Hildesheim (28 Kommentare).

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Taxifahrer verarscht

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Boshaftigkeit Dummheit Falschheit Last Night Berlin

Neulich haben zwei Kumpels und ich uns ein bisschen Spaß gegönnt. Wir haben uns am Zoo ein paar Bier gekauft und sind weiter zum Tiergarten. Als das Bier alle war, sind wir weiter gezogen, kauften uns noch billige Pizzen und weiteres Bier und setzten uns dann auf ein niedriges Mäuerchen und genossen den Abend. Von unserem Sitzplatz aus hatten wir freie Sicht auf eine vielbefahrene Kreuzung und einem meiner Kumpels (er ist nebenberuflich Taxifahrer) fiel eine Taxirufsäule auf der anderen Straßenseite auf.

Nach einigem hin und her beschlossen wir, den dort wartenden Taxifahrer ein bisschen zu ärgern. Also suchten wir die Rufnummer der Säule raus, schalteten unsere Rufnummernkennung aus und begannen, die Säule anzurufen. Dazu muss man wissen, dass Taxen, die frei (also ohne Fahrgäste sind), ihre Leuchte auf dem Dach anschalten müssen. Außerdem haben die meisten Taxen in Berlin einen Funkchip. Wenn sich also ein Taxi in der nähe der Säule befindet und frei ist, und jemand die Säule anruft, piept es im Taxi und eine Lampe blinkt.

Wir riefen also bei der Säule an, sahen, wie der Taxifahrer aus dem Taxi sprang und zur Säule rannte und legten dann auf. Das ganze machten wir ein paar mal, danach wollten wir den Taxifahrer zu einer erfundenen Hausnummer in der nächsten Querstraße schicken. Leider sprang er nicht mehr aus dem Wagen, wenn es piepte, sondern schaltete seine Lampe aus, wodurch es in seinem Wagen nicht mehr piepte, sondern nur noch blinkte. Wenn wir aufgelegt hatten, dauerte es nicht lange, bis er die Lampe wieder einschaltete. So ging das dann gut eine halbe Stunde. Anrufen, Lampe geht aus, auflegen, Lampe geht wieder an, anrufen usw... Bis der Taxifahrer das Weite suchte. Schade.

Doch wir mussten nicht lange warten, da fuhr ein freies Taxi die Straße entlang. Genau als es an der Säule vorbei fuhr, riefen wir an. Die Fahrerin legte ein Vollbremsung hin, sprang aus dem Wagen und lief zur Säule. Wir schickten sie dann zur nächsten Querstraße (und einer erfundenen Hausnummer) und bekamen uns vor Lachen nicht mehr ein, als sie wirklich an der nächsten Kreuzung abbog. Nur ein paar Minuten später hielt ein zweites Taxi an der Säule und auch dieses schickten wir zu der "Adresse". Leider haben wir die Gesichter der Taxifahrer nicht gesehen, als sie feststellen mussten, dass es die Hausnummer nicht gibt, aber für uns war der Abend perfekt.

Ein bisschen tut es mir Leid für die Fahrer, aber andererseits sind die meisten von denen geldgierige und vor allem unfreundliche Aasgeier. Und das sagte mein Kumpel, der selber Taxifahrer ist.

Beichthaus.com Beichte #00026950 vom 04.09.2009 um 17:08:55 Uhr in Berlin (Tiergarten) (24 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Folge

40 Schlaftabletten

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Selbstverletzung Verzweiflung Dummheit

Ich (w/17) wollte vor knapp 2 Monaten Selbstmord begehen. Ich habe lange zuvor recherchiert wie die sicherste und beste Methode dafür ist. Die sicherste ist natürlich sich eine Waffe an den Kopf zu halten und abzudrücken. Ich habe keine Waffen in meinem Umfeld also schied diese Möglichkeit aus. Als erschwinglichste Möglichkeit sah ich Schlaftabletten. Also bin ich ab in die Apotheke und habe mir 2 Päckchen mit jeweils 20 Tabletten besorgt. Diese ganze Aktion mit Umbringen hatte ich schon lange geplant nur noch keinen anständigen Termin dafür gefunden. Diese Schlaftabletten habe ich sozusagen gekauft falls es gar nicht mehr weiter geht. In der Woche hab ich mir noch Perspektiven ausgerechnet und mit einer sehr netten Psychologin in der Schule über die weiteren Möglichkeiten für einen Beruf gesprochen. Bald war ich mir sicher das ich mich nicht Umbringen möchte, weil ich doch noch die Möglichkeit hatte weiter ans Gymnasium zu gehen. Die Vorgeschichte ist das ich 2 lange Jahre versucht habe zur Polizei zu kommen weil dieser Beruf alles für mich war. Da ich in Bayern zu klein für diesen Beruf bin hab ich es auch in anderen Bundesländern probiert und damit auch das Umziehen aus der Heimat in kauf genommen. Leider hat es aufgrund der hohen Bewerberzahl mal wieder nicht geklappt und ich stehe heute noch auf der Nachrückerliste. So also weiter zur Geschichte. Die Psychologin und gute Freundin von mir hat mich wieder aufgebaut und motiviert. Wie gesagt ich wollte mich eigentlich zu dem Zeitpunkt nicht mehr Umbringen. Aber am Donnerstag schlug ich meinen Eltern vor das ich weiter von der Realschule auf das Gymnasium übertreten wollte um dort mein Abitur zu machen. Mein Vater war strikt dagegen und meinte das ich ihm das doch nicht antun könnte weil ich würde ja dann noch ihm 3 Jahre auf der Tasche liegen und kein Geld verdienen. Des weiteren meinte er das ich mich ja nur noch bei ihnen "durchfuttern" würde. Geistig lief bei mir im Kopf das Fass endgültig über. Er wollte das ich eine x-beliebige Arbeit anfange um Geld zu verdienen um dann gleich auszuziehen. Ich verschwand am Freitag gleich aus der Schule, schrieb einen Abschiedsbrief an meine lieb gewonnene Psychologin und ging nach Hause. Ich nahm die ganzen 40 Schlaftabletten zu mir und schlief langsam im Bad ein. Irgendwann wachte ich stark vernebelt vom klingeln meines Handy auf. Es war meine Psychologin. Zu dem Zeitpunkt konnte ich aber nicht mehr Reden. Sie verständigte gleich jemanden um mich da rauszuholen. Ihr hab ich zu verdanken das ich jetzt noch lebe. Jetzt tut es mir Leid um all die Menschen die sich um mich wahnsinnig gesorgt haben. Ich denke es war eine dumme Kurzschlussaktion von mir. Ich hatte es aus Rache an meinen Vater gemacht. Er nahm mir alle Perspektiven um doch noch zur Polizei zu kommen und damit auch meinen Lebenswillen. Manchmal wünsche ich ihm den Tod und ich weiß das das nicht richtig ist. Nochmals Danke an die Person die mich gerettet hat, denn wenn sie nicht gewesen wäre hätte mich keiner bemerkt und ich wäre ruhig dahingestorben.

Beichthaus.com Beichte #00026942 vom 02.09.2009 um 13:14:55 Uhr (72 Kommentare).

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Eva

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Morallosigkeit Hochmut Schule

Ich möchte mich mit dieser Beichte aufrichtig bei Eva entschuldigen. Sie ging in die selbe Schule wie ich, ein strenges, katholisches Mädchengymnasium. Wir waren 11 und ich war in einer wirklich schwierigen Phase, voller Aggression und dem Bedürfnis cool zu sein.
Es hat nicht gereicht, die ganze Klasse zum Rauchen am Schulteich zu verführen, es hat auch nicht gereicht, dass ich einer Nonne, die in der Schule ihren Dienst tat, den Schleier vom Kopf gerissen habe, nachdem sie mich ermahnte meinen Spind aufzuräumen. Eva war ein typisches Opfer. Schüchtern, dicke Brille, Streber. Als sie mir in der großen Pause über den Weg lief, fasste ich den Plan sie auszuziehen. Ich hab ihr einfach das T-Shirt über den Kopf gezogen, die Hose aufgerissen, ich fands total lustig, denn sie wehrte sich begrenzt, ich glaube sie hatte einfach nur Angst vor mir. Nach ein paar Minuten stand sie splitternackt da und alle lachten. Sie schämte sich sehr und ich fühlte mich unendlich stark, voller Macht über sie. Dann rannte sie zu den Spinden und ich hinterher. Ich glaube, sie wollte sich im Spind verstecken, denn ihre Klamotten hab ich über den ganzen Pausenhof verstreut. Ich hab die Spindtür aufgerissen uns sie hat nur noch gezittert. Dann kam die Direktorin und ich bekam eine Ohrfeige. Das Vorwort zur Belehrung quasi, die ich 3 Stunden über mich ergehen lassen musste. Das war dann mein Rausschmiss aus dem schönen Gymnasium. Eva hab ich nie mehr wieder gesehen.

Beichthaus.com Beichte #00026940 vom 01.09.2009 um 22:27:32 Uhr (39 Kommentare).

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“Folge

Auf Crack

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Drogen Sucht Verzweiflung

Ich bin m/19 und beichte dass ich bis auf H und Crack fast alle chemischen Drogen genommen habe, wobei diese wohl folgen werden. LSD und Speed regelmäßig. Mein Status des Konsums ging in nur einem Jahr soweit bergab, dass man mich mit Pete Doherty verglich. Mir wurde […]
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Beichthaus.com Beichte #00026938 vom 01.09.2009 um 20:45:43 Uhr (42 Kommentare).

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