Wie meine Schwester meine Schulden zahlte

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Falschheit Schamlosigkeit Selbstsucht Prostitution

Ich (m) stecke in einer ziemlich bescheidenen Situation. Mein guter Kollege hat mir vor Monaten aus meiner finanziellen Not geholfen, indem er mir 800 Euro lieh. Bedauerlicherweise konnte ich ihm das Geld immer noch nicht zurückzahlen. Ich würde ja gerne, aber es gibt noch so viel Wichtigeres zu bezahlen. Es ist mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass er ziemlich sauer auf mich ist und das Geld lieber heute als morgen hätte. Kann ich verstehen, als Student sitzt das Geld ja nicht locker. Nun hat mein Kollege mir ein verlockendes Angebot unterbreitet. Da er auf meine jüngere Schwester steht, sollte ich alles dafür tun, damit meine Schwester auch anfängt, auf ihn abzufahren. Zu meiner Schwester hatte er noch keinen persönlichen Kontakt. Man kennt sich vielleicht vom Sehen. Ein Blind-Date konnte ich nur schwer arrangieren. Meine Schwester macht bei so etwas generell nicht mit.

Also ging ich dazu über, ganz subtil meinen Kollegen über den Klee zu loben, wenn ich mich mit meiner Schwester unterhielt. Mehrmals habe ich zum Beispiel erwähnt, dass mein Kollege ein ziemlich dickes Bankkonto hat und er von der Damenwelt hart umworben wird, er aber noch Single ist, weil er noch auf die Richtige wartet. Zudem habe ich einmal behauptet, die Salatgurke hätte in etwa die Penisgröße meines Freundes. Das führte schließlich zu weiteren Nachfragen meiner Schwester. Mein Plan ging auf. Sie wollte die Nummer meines Kumpels, es kam zu einem Treffen und alle waren glücklich. Nein, leider ging ab hier alles schief. Wie ihr euch sicher vorstellen könnt, hat mein Freund zusammen mit meiner Schwester eine schöne Nacht gehabt. Dummerweise kam meine gute Schwester schnell auf den Trichter, dass er weder sehr vermögend ist, noch gut bestückt ist.

Sie fragte ihn also, warum ich so einen Quatsch erzählte und er meinte daraufhin, ich hätte es wegen der Schulden machen müssen. Über allen Maßen verärgert, beendete meine Schwester die Beziehung und zu mir ist das Verhältnis nun sehr unherzlich. Ich weiß beim besten Willen nicht, wieso ich auf das Angebot meines Freundes einging. Theoretisch hätte ich auch meine alten Spiele verkaufen oder mir einen Nebenjob suchen können. Stattdessen habe ich meine Schwester an ihn prostituiert. Jetzt im Nachhinein ist das eine wirklich dumme Sache. Aber musste sie sich gleich direkt auf ihn stürzen? Ich denke, es ist auch ihr eine Lehre.

Beichthaus.com Beichte #00038907 vom 08.11.2016 um 19:55:55 Uhr (24 Kommentare).

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Zigaretten-Überraschung für Schulkinder

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Boshaftigkeit Kinder

Zigaretten-Überraschung für Schulkinder
Ich (m/31/Nichtraucher) kaufe Zigaretten. Warum? Ich habe einen Heidenspaß daran, in vollgestopften öffentlichen Verkehrsmitteln unbeobachtet einzelne Glimmstängel in die Schulranzen der kreischenden Kinder zu schieben. Der Adrenalinschub dabei ist der Wahnsinn und versüßt mir jede Fahrt, außerdem freue ich mich über die Vorstellung, dass die Kids zu Hause dafür Anschiss bekommen, wenn Mami in Kevins Tasche Kippen entdeckt. Ich möchte beichten, dass ich so schon fast acht Schachteln verbraucht habe. Wenigstens raucht sie so keiner und ich tue der Gesellschaft damit einen Gefallen.

Beichthaus.com Beichte #00038902 vom 07.11.2016 um 16:13:39 Uhr (16 Kommentare).

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Hilfe, meine Eltern sind Vegetarier!

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Falschheit Völlerei Lügen Ernährung

Meine Eltern leben beide schon seit Jahren vegetarisch. Mich (w/19) haben sie anfangs aber nicht vegetarisch erzogen, damit ihnen keiner einen Vorwurf macht, sie hätten mir die Entscheidung genommen. Zu Fast-Food-Restaurants ging ich aber nur, wenn Eltern von Freunden mich mitnahmen. Dennoch habe ich es - wie wohl jedes Kind - geliebt, dort hinzugehen. Gummibärchen aß ich auch immer lieber als Schokolade und Fleisch mochte ich auch generell gerne, auch wenn meine Eltern das nicht allzu oft kauften. Als ich dann älter wurde, merkte ich, dass der Druck meiner Eltern wuchs. Sie begannen regelrecht, andere Eltern zu hassen, die mich mit in Fast-Food-Restaurants nahmen oder mir bei ihnen zu Hause Fleisch zu essen gaben.

Sie zeigten mir auch immer wieder offen ihre Enttäuschung und Entrüstung, wenn ich nach Wurst, Gummibärchen oder sonst etwas fragte. Irgendwann kamen dann auch abfällige Kommentare dazu. Es war offensichtlich, dass sie von mir erwarteten, dass ich vegetarisch lebte. Mit neun Jahren wollte ich dann dem Druck ausweichen und gab nach. Neun weitere Jahre war ich dann Vegetarierin. Mit 18 habe ich schließlich meine Ausbildung angefangen. Ich war eh nie so ein Mensch, der sofort seine Essgewohnheiten rumposaunt und mich hatte in meinem Ausbildungsunternehmen und in der Berufsschule auch keiner danach gefragt. An einem Tag, als wir mal sehr wenige Mitarbeiter in der Abteilung waren, ziemlich am Anfang meiner Ausbildung, brachte plötzlich ein Kollege für jeden Mitarbeiter einen Cheeseburger aus einer bekannten Fast-Food-Kette mit - also auch für mich. Zum einen wollte ich nicht unhöflich sein und ablehnen, zum anderen erinnerte ich mich auch daran, wie gern in die Dinger als Kind gegessen hatte. Also griff ich zu. Und es war göttlich.

Seit einem Jahr esse ich nun wieder regelmäßig Fleisch. In der Mittagspause gehe ich oft mit Kollegen oder Klassenkameraden zum Döner oder Burger essen, oder so. In der Schule hole ich mir zum Frühstück Wurstbrötchen. Und meine früher so geliebten Gummibärchen nasche ich inzwischen auch wieder. Ich esse ehrlich gerne Fleisch und habe es die letzten Jahre auch immer irgendwie vermisst. Wenn meine Eltern das wüssten, wären sie mehr als enttäuscht und ich glaube im Ernst, sie würden mich zu Hause rausschmeißen. Denn die beiden leben inzwischen sogar schon vegan. Ich beichte also, dass ich zu Hause weiterhin brav die Vegetarierin spiele, obwohl ich mich außerhalb mit Fleisch vollstopfe. Meinen Eltern gegenüber habe ich manchmal ein schlechtes Gewissen.

Beichthaus.com Beichte #00038894 vom 05.11.2016 um 22:30:58 Uhr (22 Kommentare).

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Du behinderter Spast!

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Aggression Zorn Gewalt Dummheit

Es gibt etwas, das mir (w/28) ganz gewaltig gegen den Strich geht. Wenn jemand "Spast" oder "behindert" als Schimpfwort benutzt, könnte ich ausrasten. Zwei Mal ist es mir nun schon passiert, dass ich jemanden dafür verprügelt habe (einen jungen Mann und eine junge Frau). Ich habe einen kampfsportlichen Hintergrund und habe mit beiden jeweils erst einmal ein ruhiges Gespräch versucht, welches allerdings nicht möglich war. Nachdem diese Idioten nur gelacht haben und mit den Beschimpfungen eines Menschen in der Öffentlichkeit weitermachten, habe ich sie mir vorgenommen. Ich habe sie niedergeschlagen und ihnen drohend ins Gewissen geredet. Sie versicherten mir beide - von Angst erfüllt - so etwas nicht mehr als Beleidigung zu nutzen. Der letzte Vorfall liegt nun zwei Wochen zurück und so langsam macht sich bei mir das schlechte Gewissen breit.

Ich denke, ich hätte darüberstehen müssen. Schlagen ist ganz sicher auch nicht die angemessenste Reaktion. Ich hätte mich anders für die Mobbing-Opfer einsetzen müssen. Andererseits denke ich, dass die beiden Idioten es verstanden haben. Interessant bei der ganzen Sache ist auch, dass sich alle Passanten plötzlich wegdrehten, als ich die Mobber niederschlug.

Beichthaus.com Beichte #00038890 vom 03.11.2016 um 14:07:07 Uhr (21 Kommentare).

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Trump als Präsident

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Neugier Ignoranz Politik

Ich beichte, dass ich insgeheim hoffe, dass Donald Trump die Wahl in den USA gewinnt. Nicht, weil ich ihm besonders zugetan wäre, sondern weil ich ihn und seine schräge Art einfach wahnsinnig komisch und unterhaltsam finde und total neugierig bin, was er machen würde, wenn er wirklich Präsident wird. Mit seiner Politik müssten sich ja dann andere herumschlagen.

Beichthaus.com Beichte #00038885 vom 03.11.2016 um 10:02:18 Uhr (23 Kommentare).

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