Warum bin ich Arzt geworden?

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Hass Zorn Maßlosigkeit Gesellschaft Gesundheit

Ich bin Arzt und hasse meinen Job wie die Pest. Ich gehe nur noch mit Bauchschmerzen zur Arbeit. Je mehr ich mit Patienten, Angehörigen und teilweise Pflegekräften zu tun habe, desto mehr Abstand will ich von ihnen haben. Sie sind kleingeistig, verlogen, boshaft, dreist, fordernd und niederträchtig. Was die Patienten betrifft, würde ich schätzen, dass 70-80 Prozent (mindestens) aller Patienten eigentlich gar nicht ins Krankenhaus gehören oder aber selbstverschuldet dort sind. Die kommen mit einer Grippe oder Migräne ins Krankenhaus und erwarten, dass ich sie stationär aufnehme. Ich habe schon 24-Stunden-Schichten mit eitriger Bronchitis und Temp. von 38,3 °C durchgearbeitet ohne zu schlafen. Von den Antibiotika habe ich Durchfall bekommen und vom Schnupfen Nasenbluten. Sie fühlen sich wegen einer Grippe eine Woche lang schlecht und erwarten, dass ich Ihnen einen Pflegedienst organisiere. Auf welchem Planeten leben die eigentlich? Der Großteil der Patienten ist wegen gefäßbedingter Erkrankungen dort (Niere, Herz...) oder aber weil sie Lungenschäden haben. Diese Erkrankungen sind fast ausschließlich durch mangelnde Bewegung, ungesunde Ernährung und Rauchen direkt oder indirekt hervorgerufen worden. Man sagt den Leuten über Jahre hinweg, was sie ändern sollen, und sie ändern nichts.

Aber wehe man lehnt auch nur eine ihrer dreisten Forderungen ab. Dann hagelt es Beschwerden mit konstruierten Unterstellungen. Man sei unfreundlich oder es wird gefragt, warum man überhaupt Arzt geworden sei. Das frage ich mich auch jeden Tag. 100 Stunden-Wochen, ein Stundenlohn von etwa 12 Euro (meine Putzfrau kriegt 15), extreme Bürokratie und dann noch dieses Volk jeden Tag. Hätte ich das gewusst, wäre ich nie Arzt geworden. Ich denke jeden Tag daran zu wechseln und etwas anderes zu machen. Vollstes Verständnis habe ich für Trump, dass er Obamacare abschaffen will. Menschen, die ohne Eigenverschulden in Not geraten, sollte man natürlich unterstützen. Aber ich sehe es nicht ein, warum die Allgemeinheit dafür zahlen soll, wenn sich der Einzelne über Jahrzehnte hinweg trotz mehrfacher Ermahnungen selbst zerstört. Und wenn jemand meint, wegen jedem Wehwehchen zum Arzt zu rennen, soll er es selbst bezahlen. Ich beichte also meinen Zorn auf die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite.

Beichthaus.com Beichte #00039355 vom 16.02.2017 um 16:16:48 Uhr (23 Kommentare).

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Die graue Maus und ihr Schlägerfreund

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Aggression Gewalt Kollegen

Vor einigen Jahren hatte ich eine wirklich nette Arbeitskollegin. Sie war etwas schüchtern und zurückhaltend. Man kann sie unter dem Begriff "graue Maus" einordnen. Aber wir alle mochten sie wirklich gerne. Absolut verlässlich und fleißig. Eines Tages kam sie zwei Stunden zu früh zur Spätschicht. Sie wollte unbedingt eine Kollegin sprechen. Nach ein paar Minuten holte mich diese Kollegin ins Dienstzimmer. Die "graue Maus" saß auf dem Arbeitstisch und war am Weinen. Es kam heraus, dass sie seit Jahren von ihrem Mann beschimpft und verprügelt wird. Ihr Sohn beschimpft sie inzwischen auch und wirft Gegenstände nach ihr. Sie konnte nicht mehr. Ich bot ihr sofort an, dass sie vorübergehend zu mir und meiner Frau ziehen kann. Allerdings war dann die Idee, dass sie ins Frauenhaus geht, besser. Wir Kollegen besprachen uns auch und beschlossen, dass wir ihr helfen würden, wo wir können. Wir sprachen uns ab, sie anwechselnd abzuholen und sie nach der Schicht wieder zurück zu fahren. Ich als Mann sollte natürlich nicht wissen, wo das Frauenhaus ist, und setzte sie in einer Nebenstraße ab. Ich holte sie ab und an auch mal so ab, damit sie mal rauskommt.

Eines Tages, als ich sie zum Frauenhaus fuhr, kam uns ihr Mann entgegen. Er raste uns hinterher. Verursachte fast einen Unfall. Drängte uns fast in den Gegenverkehr. Leider dachte ich in der Aufregung nicht daran, per Handy die Polizei zu rufen. Er drängte uns von der Straße ab, sprang aus dem Wagen, riss meine Autotür auf und griff mich an. Ich schaffte es trotz seines Angriffes, aus dem Wagen zu kommen. Ich habe jahrelang Kampfsport betrieben und konnte seine plumpen Angriffe abwehren. Aber es wurde mir zu blöd: Ich ergriff ihn und drehte ihn in den Schwitzkasten. Seine Frau schrie, wir sollten aufhören. Also ließ ich ihn los. Er merkte, dass er keine Chance hat, und brüllte nur noch rum. Meine Kollegin sagte, dass sie die letzten 50 Meter zum Frauenhaus zu Fuß geht und ich mich ins Auto setzen und einfach wegfahren soll. In der Öffentlichkeit tue er ihr nichts. Nach diesem Vorfall war meine Kollegin so fertig, dass sie für eine Weile in eine psychologische Einrichtung musste. Sie kündigte ihre Stelle und zog zu ihrer Schwester.

Ich zeigte den Kerl natürlich an. Bei der Anzeige sprach mich der Polizist unter vier Augen mit "du" an und sagte: "Warum zum Teufel hast du diesen Penner nicht verdroschen. Der hat es so etwas von verdient. Was der schon alles seiner Frau angetan hat und wir bekommen ihn nicht zu fassen. Wir wissen, was er tut, aber immer wieder hat er seine Freunde, die für ihn lügen. Er windet sich immer wieder raus." Ich bereue heute auch wirklich, dass ich diesem Mistschwein nicht die Fresse poliert habe. Ich hatte die Möglichkeit, ihm das zu geben, was er verdient und habe es nicht getan. Aber immerhin nicht aus Feigheit, sondern aus Vernunft.

Beichthaus.com Beichte #00039352 vom 15.02.2017 um 10:27:02 Uhr (18 Kommentare).

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“Beichte

Ich habe mir mit 19 Jahren schon mein Leben versaut!

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Drogen Dummheit Verzweiflung Gesundheit Schwangerschaft

Ich (w/19) habe mein Leben in eine total falsche Richtung geschossen. Ich war in der Schule nie gut und aufgrund diverser Umstände habe ich dann auch noch die Lust daran verloren. Ich hatte zwischendrin auch gute Noten, da ich nicht blöd bin, aber ich war eben faul und habe nie gelernt. Aber man muss dazu sagen, dass ich während der letzten Schuljahre unter Depressionen litt und somit eh den Sinn für alles nicht gesehen habe.

Diese Depressionen haben mich jahrelang begleitet. Ich habe mich geritzt und fing das Hungern an, weil ich mich plötzlich zu fett fand. Ich habe die Morphiumtabletten meiner Mutter geklaut und überdosiert. Ich kam mehrere Male in die Klinik. In der Klinik lernte ich jemanden kennen, der von Anfang an meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Wir kamen zusammen. Ich brachte ihn dazu, sich wieder mit seinen Freunden zu treffen, weil er durch die Klinik den Kontakt zu ihnen verloren hatte. Dort stellte ich fest, dass es Freunde sind, die irgendwann die Drogen für sich entdeckt hatten. Wir rauchten hin und wieder zusammen etwas Grünes - aber dabei blieb es nicht. Spät nachts kam der Dealer mit kleinen Pillen. Ich wusste gar nichts über XTC und dessen Wirkung, wollte aber Neues ausprobieren, da die anderen auch ganz begeistert davon geredet haben. Mein damaliger Freund und ich nahmen es zum ersten Mal. Die Wirkung war bei uns beiden nicht so wie bei den anderen - ich hatte nur eine leichte Euphorie und fühlte mich etwas frei. Am nächsten Tag war für mich klar, dass ich mich gerne wieder mit den Freunden treffen wollen würde. Und das war der Beginn meiner Drogensucht.

Etwas mehr als eine Woche später lernte ich Speed kennen. Am Tag danach fuhr ich an Halloween zu einer gewissen Location und nahm wieder XTC. Dann lernte ich auch in geraumer Zeit das Bongrauchen kennen. Bis Neujahr nahm ich noch ein paar Mal XTC, Speed, rauchte Gras und kam auch noch in den Genuss von 2c-b. Ich muss anmerken, dass ich dabei war mein Fachabi zu machen und eigentlich ziemlich gut in der Schule war. Dann habe ich mich von meinem Freund getrennt und mein Partyleben fing an. Ich konsumierte immer mehr, immer häufiger. Täglich Gras war schon Standard. Ich hörte mit dem Ritzen auf und es ging mit meiner Stimmung im Allgemeinen immer weiter bergauf. Aber ich vernachlässigte die Schule. Bald wurde mir gesagt, ich würde das Schuljahr nicht mehr schaffen. Also meldete ich mich von der Schule ab und gleich wieder für das nächste Jahr an. Bis zum Sommer hatte ich meine Drogenpalette ziemlich erweitert. Außer Gras, Speed und MDMA nahm ich das bereits erwähnte 2c-b, Pilze, LSD, MDA, 4-FA und Kokain. Ich nahm sehr viel ab, weil ich wenig aß und des Öfteren eine "Pepp-Diät" vollzog. Ich habe in dieser Zeit aber auch mehrere Tausend Euro nur für Drogen ausgegeben. Dann trat mein Ex wieder in mein Leben.

Er war bis dato in einer Entzugsklinik wegen Speed, ist aber abgehauen und seine Mutter rief mich an, weil sie dachte, er könnte zu mir gekommen sein. Plötzlich kamen wieder Gefühle hoch und ich heulte mir aus Sorge die Augen aus dem Kopf. Wir kamen wieder in Kontakt und beim ersten Treffen vögelten wir auch ziemlich schnell - dann waren wir wieder zusammen. Ich konsumierte zu dem Zeitpunkt schon nicht mehr so häufig, denn das Geld wurde langsam knapp, aber mit einem der letzten Male bekam ich eine nette Psychose ins Gesicht geklatscht. Das neue Schuljahr begann, jedoch konnte ich mich durch die Psychose nicht mehr konzentrieren und mir war dauerhaft unwohl. Ich hatte die wahnsinnige Vorstellung, dass ich einen Bruch am Schambein hatte. Ich hatte unerklärliche Schmerzen in diesem Bereich und spürte, wie ein Splitter von der Bruchstelle zwischen Fleisch und Knochen rutschte und in mir alles aufschnitt - ich war davon überzeugt, bald zu sterben! Dadurch kam es, dass mein Freund ganz krank vor Sorge mit mir zum Krankenhaus fuhr. Mir war es unendlich peinlich, mein Problem zu schildern. Mir war bewusst, dass das bescheuert klang.

Jedenfalls wurden dann Blut und Urin getestet - und es kam raus, dass ich schwanger bin. Ein großer Schock für mich. Ich habe mich zwar ein Baby gewünscht, aber ich war doch gerade dabei meinen Abschluss zu verbessern und war überhaupt nicht in der Situation ein Baby zu bekommen, mit einer Drogensucht und einer kaputten Psyche, ganz ohne Job. Aber mein Freund freute sich. Ich habe ihn zu sich gefahren und dort wollte seine Familie wissen, was los ist. Alle waren gleich unterstützend, dabei war ich eigentlich auf dem Zweig abzutreiben, und die Zeit danach haben sie mir so viel zugeredet, dass ich mich entschieden habe, eine Abtreibung doch nicht übers Herz zu bringen. Ich hörte mit den Drogen und dem Rauchen auf. In der Schule gab ich über die Schwangerschaft Bescheid. Ich hätte das Jahr trotz der auf mich zukommenden Fehltage durch den Mutterschutz mit viel Anstrengung schaffen können. Aber meine Psyche machte mich mehr und mehr fertig.

Ich ging zum Hausarzt, bekam direkt eine Einweisung in die Klinik und war dort dann vom nächsten Tag an. Die Schule musste ich nun doch abbrechen. Mein Traum vom Fachabi war dahin. In der Klinik bekam ich helfende Medikamente. Aber mein Freund ging mir mehr und mehr auf den Senkel und ich machte wieder Schluss. Ich habe mich dann etwas später auf eigenen Wunsch entlassen lassen. Zum Glück brachte mich noch während meiner Zeit in der Schule die Beratungslehrerin zu einer Familienhilfe, mit der ich ein Gespräch hatte. Diese Familienhilfe meldete sich bei mir, da sie sich wunderte, dass sie nichts mehr von mir gehört haben. Ich bekam einen Termin für ein weiteres Gespräch und mir wurde alles wieder erzählt. So kam es, dass ich zum JobCenter ging, weil mir Geld zustände. Und nun stehe ich hier: Hochschwanger mit einem Kind, das ich jetzt sehr liebe, aber anfangs nicht wollte und von dessen Vater ich getrennt bin. Bekomme Geld vom JobCenter. Habe die Schule nicht geschafft. Muss täglich Medikamente nehmen. Wohne bei meinen Eltern, obwohl ich gerne ausziehen würde, aber ich bin auf ihre Unterstützung angewiesen, falls ich Probleme mit dem Kind habe.

Ich habe mir mein Leben die ganzen letzten Jahre versaut. So wollte ich nie leben. Natürlich stehe ich jetzt zum Kind, aber ich bereue dennoch, unverhütet mit meinem Ex geschlafen zu haben. Ich bereue es, Drogen genommen und viel zu viel Geld dafür ausgegeben zu haben. Ich bereue, mich in der Schule nicht angestrengt und so viel geschwänzt zu haben. Ich könnte jetzt mein Fachabi geschafft haben, eigenes Geld verdienen, eine eigene Wohnung haben und vielleicht einen tollen Freund. Ich bereue, wie ich mein Leben gelebt habe.

Beichthaus.com Beichte #00039350 vom 14.02.2017 um 20:29:24 Uhr (17 Kommentare).

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Integration ist quasi unmöglich!

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Vorurteile Ungerechtigkeit Gesellschaft

Ich (w) beichte, dass sich Integration in Deutschland überhaupt nicht lohnt. Seit mehr oder weniger 18 Jahren lebe ich in einer westfälischen Großstadt, lernte als Kind sehr schnell die Sprache, passte mich der Kultur an, ohne meine ursprüngliche Kultur zu vernachlässigen, hatte noch nie Konflikte mit dem Gesetz, machte den höchsten Schulabschluss und ging neben der Schule sogar noch arbeiten. Trotz alldem bekomme ich bis heute noch von vielen Deutschen zu spüren, dass ich nicht gewollt bin. Ich wurde während meiner Schulzeit wegen meines Migrationshintergrunds und dementsprechenden Aussehens gemobbt und körperlich angegangen. Unglaublich, aber wahr - selbst von anderen Migranten mit fernöstlichem Hintergrund und von manchen Lehrern. Als ich die Schule wechselte, um den höchsten Schulabschluss anzustreben, hörte dieses massive Mobbing an der Schule glücklicherweise auf, aber dieses negative Schubladendenken und die Behandlung, als sei man ein Mensch zweiter Klasse, gingen noch weiter. Egal wohin ich auch gehe.

Viele sprechen meinen Namen absichtlich falsch aus, obwohl Vor- und Nachnamen sich so aussprechen, wie sie gelesen werden. Bei vielen Amtsgängen sowie ärztlichen Untersuchungen bekomme ich häufig das Gefühl, schnell abgespeist und nicht ausreichend beraten oder behandelt zu werden, während sich Beamte sowie Ärzte bei Menschen mit "typisch deutschem" Aussehen vorzugsweise viel mehr bemühen und Zeit nehmen, diese adäquat zu beraten. Dabei bin ich zu jedem freundlich, respektvoll, tolerant und zurückhaltend, weil ich diese Verhaltensregeln nun mal genauso gelehrt bekommen habe, seitdem ich als Kind nach Deutschland kam. Selbst im Alltag, wenn ich neue Menschen kennenlernen möchte, um mich mit ihnen anzufreunden oder gar eine romantische Beziehung aufzubauen, ist es häufig so, dass ich in Schubladen gesteckt und als eine Art "Fetisch", nicht als Mensch wahrgenommen werde. Ich bin ein Mensch, der seine Freundschaften und Beziehungen gut pflegt und immer dazu bereit ist, etwas Neues zu lernen sowie Kompromisse gerne einzugehen.

Doch häufig verlieren die meisten Menschen schnell das Interesse, wenn sie meinen, alles an der Person schon erfahren zu haben und brechen abrupt den Kontakt ab, ohne dass etwas Gravierendes vorgefallen ist. Bei osmanischen Beziehungen ist das häufig auch nicht anders, weshalb es mir auf Dauer schwerfällt, mich neu zu verlieben, da die Menschen oft schnell das Interesse verlieren, bevor überhaupt etwas Neues und Schönes entstehen kann. Dies alles zieht mich so dermaßen runter, dass ich seit meiner Kindheit an Depressionen, Angststörungen und Selbstmordgedanken leide. Darum beichte ich, dass ich mich trotz aller Bemühungen, mich zu integrieren, um mir selbst das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, trotzdem nicht wirklich zu Hause und angenommen fühle.

Beichthaus.com Beichte #00039344 vom 14.02.2017 um 09:43:55 Uhr (31 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Hilfe, alle meine Freunde nehmen Kokain!

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Drogen Dummheit Kollegen Embrach

Ich (m/19) habe zusammen mit meinem Bruder vor einem halben Jahr die Droge Kokain probiert und wir waren ziemlich begeistert, sodass wir es gleich ein paar Freunden auch zum Probieren gaben. Daraus wurde ein regelrechter Drogenkonsum und mittlerweile stecken schon circa 15 Leute darin. Wir genossen den Genuss nur am Wochenende, wobei ich vor zwei Wochen damit angefangen habe, es auch unter der Woche zunehmen, wenn ich noch Vorrat hatte vom Wochenende. Als ich dann mit meinem Kollegen zusammen an einem Mittwoch etwas nahm und wir gleich noch eine Ladung holten, als die vorherige zu Neige ging, koksten wir weiter bis um vier Uhr morgens. Als diese Ladung auch aufgebraucht war, entschlossen wir uns, jetzt ins Bett zu gehen. Wir wussten, wir hatten es übertrieben. Ich fuhr ihn nach Hause und ging danach sofort ins Bett. Ich habe in dieser Nacht zwei Stunden geschlafen und musste danach zur Arbeit. Meine Augen waren feuerrot und ich war den ganzen Tag mies gelaunt und müde. Das war einer meiner schlimmsten Arbeitstage.

Als mir mein Kollege am Abend schrieb, wie es bei mir gelaufen wäre, sagte ich ihm nur, dass ich an diesem Tag tot war. Er schrieb daraufhin, dass er gar nicht zur Arbeit gegangen war und nicht einmal angerufen hätte. Als seine Firma ihn anrief, nahm er auch nicht das Telefon ab. Er sagte mir schon da, dass er das sehr bereut und er denkt, dass er am nächsten Tag auch nicht zur Arbeit gehen würde. Ich riet ihm, er solle trotzdem gehen und sich dafür entschuldigen. Er tat es nicht. Stattdessen schrieb er seinem Betrieb, dass er krank sei und auch an diesem Tag nicht erscheinen würde. Sie antworteten ihm nur, dass er überhaupt nicht mehr kommen müsse, außer um seine Sachen zu holen. Ich habe inzwischen mit dem Kokain aufgehört, da ich meine Sucht auch nicht kontrollieren kann und nicht so enden möchte. Nun zur Beichte: Ich hätte die Drogen nie meinen Freunden zeigen dürfen, weil es nun alle anderen nehmen. Was ich am Schlimmsten finde, ist, dass ein Kollege von mir es auch seinem Kollegen zeigte, der noch minderjährig ist. Es tut mir wirklich leid, denn ich bin jetzt der Einzige, der die Drogen nicht mehr nimmt.

Beichthaus.com Beichte #00039340 vom 13.02.2017 um 12:39:13 Uhr in Embrach (15 Kommentare).

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