Der Schmuck meiner Großtante

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Habgier Selbstsucht Schamlosigkeit Diebstahl

Eine angeheiratete Großtante von mir war gestorben. Zwei Schwägerinnen erbten den Schmuck. Wir hatten ein Familientreffen mit der ganzen Verwandtschaft, die ziemlich groß ist. Da die ganze Bagage sehr weltfremd ist und materielle Güter als profan ablehnt, haben diese Schwägerinnen den Schmuck herumgereicht und jede Frau durfte sich raussuchen, was ihr gefiel. Alles, was niemand wollte, sollte für einen guten Zweck gespendet werden. Es gab keine Stücke für Tausende von Euros, aber einige Goldkettchen und alte goldene Eheringe, für die sich niemand interessiert hat. Da überfiel mich die totale Gier und ich habe einiges eingesteckt und später verkauft. Mein Ehepartner würde ausflippen, wenn er es wüsste! Ich habe es sehr bereut, es war ein Scheißgefühl, als ich wieder zur Besinnung kam. Hinterher habe ich jahrelang großzügig gespendet.

Beichthaus.com Beichte #00037343 vom 05.01.2016 um 18:24:26 Uhr (7 Kommentare).

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Ungewolltes Elternglück

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Waghalsigkeit München

Ich (m/28) habe ich wohl unzähligen Heranwachsenden und Paaren zum ungewollten Elternglück verholfen. Ich weiß nicht mehr genau warum, aber über den Zeitraum von zwei Jahren habe ich bei jedem Besuch im Supermarkt die Kodompackungen mit einer kleinen Nadel durchstochen. Aber immer schön von hinten, damit man es nicht sieht! Im Nachhinein möchte ich mich dafür entschuldigen. Ich möchte nicht wissen, wie viele Kinder ich dadurch in diese Welt gelassen habe. Verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00037340 vom 05.01.2016 um 08:38:54 Uhr in 80331 München (Hochfeldstraße) (26 Kommentare).

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“35.000

“Folge

Ich habe genug vom Ghetto!

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Engherzigkeit Selbstsucht Ignoranz Gesellschaft Studentenleben

Ich (m/22) bin halb-halb. Deutsch mit Migrationshintergrund. Ich habe einen guten Draht zur Familie, Kultur und Sprache. Außer meinem Namen und meiner original hellbraunen Haut erinnert nichts an meine Herkunft. Selbst mein Name ist so selten, dass er aus ganz anderen Kulturen vermutet wird. Ich beichte mehrere Sachen: Mir ist das Leben der Menschen aus den sozialen Brennpunkten Deutschlands völlig egal und auch deren Sorgen interessieren mich nicht. Sie können sie selbst lösen, sich selbst Hilfe suchen, denn es gibt genug. Wer wirklich Hilfe will, dem wird auch geholfen. Meine Familie ist hoffentlich auch bald raus hier, sobald ich ausgezogen bin. Außerdem beichte ich, dass ich meine Herkunft teilweise verrate. Ich bin nicht integriert, sondern assimiliert. Ich habe die kulturellen Eigenschaften meiner anderen Hälfte völlig aufgegeben, weil ich damit nichts mehr zu tun haben will und ich schäme mich nicht dafür.


Die Welt kann wunderschön sein, aber umso bitterer ist auch die Realität in den Ghettos. Meine Akademikerfamilie hat sich super in Deutschland angepasst und lebt hier ohne Sorgen. Leider hat es beruflich nicht so geklappt wie erhofft und leben in einem sozialen Brennpunkt einer Großstadt. Hier sieht es aus wie auf der Müllhalde und ist voller Unsicherheit, Elend und Perspektivlosigkeit. Die meisten jungen Menschen ohne Abschluss, Geld oder Zukunft wissen sich nur mit Sachbeschädigung, Abzockerei, Störungen und Belästigung zu beschäftigen. Ihr Leben ist ihnen völlig egal. Hauptsache sie spielen den harten Gangster. Daher kommt wohl mein Drang nach Karriere und Erfolg.


Ich studiere, bin dabei recht erfolgreich, habe Freunde, bin oft unterwegs und verdiene gut nebenbei. Eine nette Freundin dazu wäre super, aber wichtig ist nur, dass ich in ein paar Wochen in meine eigene Wohnung ziehen kann. Etwas teurer, aber gute Gegend. Ich stehe vor einer glorreichen Zukunft, während die Anderen jeden Tag Handys verkaufen müssen, um sich das nächste Mittagessen oder Bier leisten zu können. Ich habe genug von diesem Ghetto!

Beichthaus.com Beichte #00037307 vom 29.12.2015 um 23:20:36 Uhr (8 Kommentare).

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Mit Lego kann man reich werden!

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Habgier Falschheit Selbstsucht Geld

Vor einiger Zeit war ich bei meinem 7-jährigen Neffen zu Besuch. Er spielt gerne mit Lego und hat eine Menge davon. Jedes Mal, wenn ich zu Besuch bin, bauen wir gemeinsam die verrücktesten Sachen. Beim letzten Mal fielen mir eine Menge kleiner Lego-Säckchen auf, welche ungeöffnet in einer Kiste in seinem Zimmer lagen. Mein Neffe klärte mich darüber auf, dass sich in den Säckchen sogenannte Minifiguren befinden. Auf die Frage, warum er diese noch nicht geöffnet hatte, meinte er nur, dass die schon älter seien und er schon neuere Figuren hat und deswegen diese nie geöffnet hatte. Ich öffnete dann nach und nach die Säckchen und mein Neffe meinte immer nur, dass er die Figur schon kennt und die schon hat, und so weiter. Doch in einem Säckchen war eine Figur, die er nicht kannte. Der Beipackzettel machte auch mich neugierig, weil die Figur angeblich limitiert ist und weltweit nur 5000-mal existiert.


Eine kurze Recherche am Handy ergab, dass Sammler für diese Figur über 1.000 Euro bezahlen, weil sie so selten ist. Ich fragte meinen Neffen, ob ich die Figur haben kann, und er meinte nur: "Klar, die ist eh hässlich." Meiner Schwester erzählte ich nichts von der zweifelsohne wertvollen Figur, die mein Neffe da hatte. Schon am nächsten Tag stellte ich die Figur bei einem Verkaufsportal ein und gab als Preis 1.500 Euro ein. Ich dachte mir, dass die Leute eh handeln wollen und ich für die Figur wahrscheinlich nicht mehr als 400 Euro bekomme. Aber schon wenige Stunden, nachdem ich die Anzeige online hatte, meldete sich jemand, ob die Figur noch zu haben wäre. Er meinte, er könne am nächsten Morgen bei mir sein und ich solle die Figur bitte nicht anderweitig verkaufen, denn er zahle den Preis weil er Sammler ist und die Figur noch dazu eine gute Seriennummer habe und dadurch für ihn so wertvoll wäre.


Es meldeten sich dann noch eine ganze Menge Leute, die aber bei Weitem nicht so viel zahlen wollten. Am nächsten Morgen, pünktlich um 9 Uhr, läutete es an der Tür. Es stellte sich heraus, dass der Käufer für die Figur quer durchs Land gefahren ist. Er begutachtete die Figur kurz und blätterte dann, ohne zu handeln, 1.500 Euro auf den Tisch. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ich fragte ihn noch, ob er mit mir und meiner Freundin frühstücken wolle, was er aber verneinte und sich dann auch schon wieder verabschiedete. Die ganze Verkaufsaktion dauerte keine drei Minuten. Ich habe meinem Neffen dann für knapp 200 Euro Lego-Sachen gekauft. Was der wirkliche Grund für das Geschenk war, habe ich meiner Schwester und meinem Neffen aber nicht verraten. Von den restlichen 1.300 Euro haben meine Freundin und ich einen tollen Kurzurlaub gemacht. Ich möchte hiermit beichten, dass ich aufgrund der Unwissenheit meines Neffen schnell und leicht zu Geld gekommen bin. Ich bitte um Vergebung für mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00037303 vom 29.12.2015 um 03:57:20 Uhr (22 Kommentare).

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“Beichte

Ich will nichts mit Transsexuellen zu tun haben!

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Ekel Vorurteile Zorn Partnerschaft

Meine Freundin arbeitet nebenher im Sonnenstudio. Nicht um Geld zu verdienen, sondern weil die Eigentümerin, ihre Cousine, gelegentlich zuverlässige Hilfe benötigt. Wir sind beide Mitte 20, kennen uns bereits seit fast fünf Jahren und sind immer noch sehr verliebt. Jetzt kommt aber ein kleines Problem, das mit dem Nebenjob meiner Freundin zu tun hat. Vor einiger Zeit erzählte mir mein Schatz von einer wirklich tollen netten Kollegin, die seit einigen Monaten auch im Sonnenstudio, allerdings Vollzeit, arbeitet. Mit dieser Freundin kann sie über alles sprechen, man sei sich sehr nahe und hätte mittlerweile ein sehr enges Vertrauensverhältnis aufgebaut. Ich habe sie auch schon gelegentlich im Studio abgeholt und konnte dann auch immer sehen, wie die beiden sich umarmten und ein Abschiedsküsschen gaben. Ist ja nichts dabei. Nein, es ist sogar super, wenn man jemanden zum Reden hat, außerhalb der Beziehung. Ich fand die Situation wirklich sehr erfreulich, da meine Freundin in den letzten Jahren immer weniger persönliche Freundschaftsbeziehungen pflegte.

Mein Darling macht mittlerweile auch viel in der Freizeit mit der Kollegin, was ich auch förderte. Jetzt hat mir ein Kumpel etwas berichtet, das mir den Hals zuschnürte und mich zutiefst schockierte. Diese angebliche Freundin ist eigentlich gar keine Frau, sondern kam als Mann zur Welt, das erklärt auch die Größe, trotz des sehr filigranen Körperbaus. Dann wurde mir erzählt, dass eine komplette Operation die Sache dann eben in Richtung Frau geändert hat. Ich konnte und wollte das nicht glauben, da ich mit Homosexuellen bzw. Transsexuellen oder Ähnlichem wirklich allergrößte Probleme habe. Niemand darf mich hier deswegen verurteilen, ich will mit solchen Personen nichts zu tun haben, ich bringe es einfach nicht fertig, mit solchen Menschen umzugehen, ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich nur daran denke. Ich habe meine Freundin darauf angesprochen und sie bestätigte die Geschichte. Ihre Gefühle für diese Person haben aber nichts mit dem Geschlecht zu tun, versicherte sie mir. Meine Freundin kennt meine Probleme mit Berührungsängsten solchen Gestalten gegenüber und hat mir deshalb natürlich nichts davon gesagt. Ich schaffe es aber einfach nicht, über meinen Schatten zu springen.

Wir wohnen seit einem Jahr zusammen und ich bin jetzt in unser geplantes Kinderzimmer gezogen. Ich kann sie nicht mehr berühren, schaffe es einfach nicht, wenn der Gedanke an ihre Nähe zu dieser Person wieder aufkommt. Ich küsse sie nicht mehr, schlafe nicht mehr mit ihr und meide Zärtlichkeiten. Sie ist traurig deswegen, will aber ihre Bekanntschaft auch nicht aufgeben und verlangt von mir, dass ich offener werde. Ich bin dazu aber nicht im Geringsten in der Lage und vor allem auch nicht bereit. Ich werde jetzt von ihr verlangen, sich zwischen der Bekanntschaft zu dieser Person oder einem Leben mit mir zu entscheiden. Es gibt keine Alternative. Sie kann gerne weiterhin im Sonnenstudio mit dieser Person arbeiten, aber sich umarmen bzw. küssen zu lassen kann ich nicht akzeptieren. Ich bin auch zur Trennung von meiner großen Liebe bereit, auch wenn viele denken, das wäre doch völlig überzogen. Ich lüge nicht und bin immer offen und ehrlich zu ihr, es tut mir furchtbar leid, dass ich sie so unter Druck setzen muss. Daher habe ich mich hier ausgelassen, ich musste einfach mein Herz erleichtern.

Beichthaus.com Beichte #00037290 vom 26.12.2015 um 16:11:48 Uhr (48 Kommentare).

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