Als der Gamer mich nach Hause einlud

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Feigheit Games

Als der Gamer mich nach Hause einlud
Ich (m/26) hatte vor 7 Jahren eine ziemlich unangenehme Interneterfahrung. Damals zockte ich noch ein Rollenspiel, wofür ich im Nachhinein zu viel meiner wertvollen Freizeit investiert habe. Wie dem auch sei, jedenfalls war ich wegen meiner Aktivität und meiner Skills relativ bekannt in der Community, sodass ich viele Internetbekanntschaften schloss. Oft redete man übers Spiel, aber manchmal auch über Privates. Irgendwann fand ich einen Spieler, der nur 20 Kilometer von mir weg wohnte und nur drei Jahre älter war. Er erzählte mir, dass seine Eltern über das Wochenende weg sind und wir bei ihm im Pool chillen können. Das hörte sich angesichts des heißen Wetters ganz nett an. So fuhr ich also zu ihm und schon der erste Eindruck war seltsam. Er war ein richtiges Koloss, man war der fett! Okay, ich war mit meinen knapp 95 Kilo auch kein Leichtgewicht, aber er war wirklich abartig fett. Ich ging jedoch trotzdem in seine Wohnung, vielleicht ist er ja menschlich ein netter Typ dachte ich. Zuerst stellte er mir sein Zimmer vor, mit all seinen Spielen und dem restlichen Nerd-Zeugs. Dann meinte er, ich könnte schon mal in den Pool, er würde dann nachkommen. Dies tat ich auch.

Nach einer gefühlten Ewigkeit kam er tatsächlich nach, aber nicht so, wie ich es gewünscht hatte. Er war nämlich nackt. Ab hier hätte ich schon gehen sollen, wollte aber nicht der Spielverderber sein. Auf seine Nacktheit habe ich kein Wort verloren, ich philosophierte stattdessen über eine Taktik im Spiel. Das schien ihm nicht zu interessieren und verwies mich mit einer Kopfbewegung auf seinen steifen Schwellkörper. Völlig entsetzt schaute ich ihn an, bis er dann noch weiter zu mir kam und masturbierte. Panisch sprang ich aus dem Pool und flüchtete. Schnell noch die Kleidung wieder angezogen und zum Bahnhof gerannt. Wegen dieser Erfahrung konnte ich das Spiel nicht mehr spielen und war Tage danach noch sehr traumatisiert. Nichtsdestotrotz hatte ich wieder mehr Freizeit für andere Dinge, wofür ich dem perversen Fettsack sehr dankbar bin.

Beichthaus.com Beichte #00040462 vom 13.10.2017 um 21:56:13 Uhr (20 Kommentare).

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Meine Eltern sind ausländerfeindlich

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Vorurteile Hass Familie

Mein Vater ist ausländerfeindlich. Das ist so und auch leider nicht übertrieben. Wenn er Menschen - auch Kinder - vor dem Haus sieht, die ausländisch aussehen, beschimpft er sie, er ist auch schon handgreiflich geworden und hatte auch schon mal ein Verfahren am Hals. Jetzt beichte ich (w/28), dass ich meine Eltern seit Jahren belüge. Meine große Liebe ist schwarz. Mit sieben Monaten wurde er von einem Ehepaar hier aus der Stadt adoptiert, er spricht weder die Sprache seiner leiblichen Eltern, noch hat er irgendeinen Bezug zu seinem Geburtsland. Er war erst einmal dort, um ein wenig seine Wurzeln kennenzulernen und fand den Bezug nicht. Er ist deutsch durch und durch, hatte natürlich in seinem Leben schon mal Schwierigkeiten, aber im Großen und Ganzen lief es immer gut. Würde aber mein Vater wissen, dass er mein Freund ist, würde er ihn krankenhausreif prügeln - das weiß ich.

Meine Mutter mag Ausländer auch nicht wirklich, sie redet meinem Vater zwar viel nach dem Mund, ist aber selbst auch ziemlich rechts eingestellt. Sie hat noch nie in ihrem Leben gearbeitet und mein Vater sagt, dass sie ja gar nicht arbeiten kann, weil ausländische Männer die Frauen in der Arbeit alle belästigen würden. Mein Vater selbst arbeitet in Minijobs, er sagt, dass ihm die Chance auf eine Ausbildung verwehrt wurde, da die Ausländer alles an sich reißen. Ich schäme mich so sehr. Seit neun Jahren belüge ich meine Eltern, tue so, als wäre mein bester Freund mein Freund (er spielt mit und mein Freund weiß auch davon). Wir halten uns mit Zärtlichkeiten gegenüber meinen Eltern sehr zurück, von daher geht das schon, aber ich schäme mich so. Dabei ist mein emotionaler Bezug zu meinen Eltern gar nicht sehr groß - mein Bruder und ich haben hingegen eine enge Bindung.

Ich würde am liebsten mit meinem Freund wegziehen, dort, wo wir fern von meinen Eltern sind, zu meinem Bruder guten Kontakt halten und meinen Freund nicht mehr verleugnen müssen. Aber wir hängen so sehr an dieser Stadt, an den ganzen Freunden, unseren Jobs, an der Familie meines Freundes und meinem Bruder. Die Eltern meines Freundes, meine Schwiegereltern, sind wunderbar, behandeln mich wie eine Tochter, sind für mich wie eigene Eltern. Ich würde am liebsten aufwachen und meine Eltern wären so, wie ich sie mir wünschen würde. Aber ich weiß, dass sie sich niemals ändern werden - sie sind dumm und asozial - wie ihre eigenen Eltern. Ich schäme mich für meine Feigheit.

Beichthaus.com Beichte #00040461 vom 13.10.2017 um 21:08:43 Uhr (26 Kommentare).

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Der Rollstuhlfahrer im Park

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Waghalsigkeit Arbeit 50+

Da ich (m/22) studiere, brauchte ich einen Nebenjob, um ein wenig Geld zu verdienen. Recht schnell konnte ich in einem Pflegeheim anfangen, zwar durfte ich logischerweise keine Medikamente ausgeben, doch ich konnte mit den alten Menschen basteln, lesen oder einen Spaziergang in dem anliegenden Park machen, mir hat der Job wirklich Spaß gemacht. Am Wochenende sollte ich mit einem Bewohner im Park spazieren gehen, er saß wegen einer Verletzung am Fuß kurzzeitig im Rollstuhl. Zugegeben, er war mir nicht gerade sympathisch, da er ständig schimpfte und unfreundlich war. Als wir dann im Park waren, bemerkte ich, dass ich meine Jacke vergessen hatte.

Da mir schnell kalt wird, sagte ich ihm, dass ich kurz weg müsste. Er meinte nur: "Lass dir ruhig Zeit, Dich werde ich nicht vermissen!" Da er schon öfters so unverschämt war, setzte ich mich zu ein paar Kollegen und trank einen Kaffee. Da der Stationsleiter schon Feierabend hatte und die meisten Bewohner schliefen, saßen wir etwa zwei Stunden im Dienstzimmer und unterhielten uns. Irgendwann tauchte plötzlich eine völlig entsetzte Kollegin auf, die den alten Mann im Park aufgelesen hatte. Ich arbeite jetzt woanders und bereue mein Verhalten.

Beichthaus.com Beichte #00040448 vom 11.10.2017 um 15:54:53 Uhr (10 Kommentare).

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Der Sack-Indikator

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Ekel Ignoranz Intim

Ich (m/34) bin irgendwie ein Ferkel. Ich vergesse oft, wann ich das letzte Mal geduscht habe. Ich dusche also nicht unbedingt täglich, weil ich davon immer so spröde Haut bekomme. Außer ich rieche mich unangenehm selbst oder ich habe geschwitzt. Im Sommer kann es auch drei Mal täglich sein. Also ich dusche so gesehen nach Bedarf und Wetter. Um festzustellen, ob es mal wieder nötig ist, stecke ich die Hand zwischen Sack und Oberschenkel und wenn es an der Hand nach Harzer Roller oder Camembert riecht, gehe ich duschen. Oder die Schweißquanten riechen, wenn man die Schuhe auszieht. Noch in den 1970er-Jahren ging die ganze Familie nacheinander in die Badewanne... Das finde ich ekelig. Ich benutze auch eher wenig Pflegemittel, hauptsächlich ein 72-Stunden-Deo und ein Aftershave. Fazit: Der Sack-Indikator war bisher meist zuverlässig. Für alle, die meinen Geruch schon mal ertragen mussten, bitte ich um Absolution!

Beichthaus.com Beichte #00040443 vom 10.10.2017 um 00:57:04 Uhr (12 Kommentare).

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14-Jährige im Kino

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Begehrlichkeit Missbrauch Begehrlichkeit Schamlosigkeit

Ich (m/49) war am Samstag im Kino, um mir einen netten Film anzusehen. Dort angekommen wurde ich von einer riesigen Warteschlange überrascht, was meine Laune deutlich verschlechterte, trotzdem wollte ich den Film sehen, weshalb ich mich anstellte. Vor mir standen zwei junge Mädchen, eines davon war sehr klein und zierlich und mir gefiel ihr mädchenhafter Kleidungsstil. Ich tippte ihr auf die Schulter und fragte, in welchen Film sie denn gehen würden, die beiden nannten mir den Titel, woraufhin ich sie nach ihrem Alter fragte. Vierzehn war die Antwort und die beiden drehten sich wieder um. Obwohl es falsch war, starrte ich der Kleineren auf den Hintern und stellte mir vor, sie zu vernaschen. Mein kleiner Freund richtete sich auf und das Blut war schon längst nicht mehr in meinem Kopf, weshalb ich dem Mädchen unverhohlen an den Hintern langte, ich war ihr ganz nah. Sie zuckte zusammen, sah mich erschrocken an und zerrte das andere Mädchen aus der Reihe. Sie wirkte sehr verschreckt und verließ dann mit ihrer Freundin das Kino. Es tut mir leid, denn eigentlich habe ich kein Interesse an jungen Frauen. Ich werde es nie wieder tun.

Beichthaus.com Beichte #00040439 vom 09.10.2017 um 03:48:06 Uhr (52 Kommentare).

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