Familienbruch für meinen Mann

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Hass Rache Familie Partnerschaft

Ich beichte, dass ich mich wegen meines Mannes von meinem Vater distanziert habe. Mein Mann und ich sind seit sechs Jahren glücklich verheiratet und führen eine harmonische Ehe. Er ist liebevoll, verständnisvoll, ist immer für mich da und würde alles für mich tun. Er ist Afrikaner und ist in Deutschland so manche Male auf Rassismus gestoßen, aber eigentlich hält es sich in Grenzen. Was mich jedoch sehr verletzt hat, ist, dass Rassismus auch aus meiner Familie kam und zwar von meinem Vater. Angefangen hat es mit seinem provokanten Gebrauch des N-Wortes im Zusammenhang mit meinem Mann. Ich bin kein politische-Korrektheit-Fanatiker, aber wenn Menschen solche Wörter tatsächlich nur zum Provozieren benutzen, hört bei mir der Spaß auf. Es war einfach diese widerliche, herablassende Art, mit der er anschließend auch Witze und Anspielungen vor unserer Familie machte auf Kosten meines Mannes, später auch in seiner Anwesenheit. Es hat mir furchtbar wehgetan, zu sehen, wie mein Mann bei diesen Anspielungen jedes Mal verkrampft und unbehaglich lächelte. Ich habe meinen Vater mehrmals gebeten, damit aufzuhören, aber er kam mir nur mit dummen Sprüchen wie "N**er heißt doch nur "schwarz" auf Latein" und so weiter. Als mein Vater dann eines Tages was ganz besonders Verletzendes sagte, rastete ich aus, schrie ihn vor versammelter Familie an und sagte, dass ich ihn nie wieder sehen will. Seit einem halben Jahr habe ich jeglichen Kontakt verweigert. Mein Mann ist mir einfach wichtiger als mein Vater. Er steht immer zu mir und deshalb hat er es auch verdient, dass ich ihn meinem Vater vorziehe. Er selbst sagt, ich solle nicht so empfindlich sein, und mich wieder mit meinem Vater versöhnen, denn Familie und insbesondere die Eltern seien ja so wichtig. Er sagt, dass die Tatsache, dass er der Grund für den Bruch zwischen mir und meinem Vater ist, ihm mehr wehtut als die rassistischen Schmähungen. Aber ich gebe meinem Vater doch nicht die Narrenfreiheit und lasse ihn nach Lust und Laune den Menschen, den ich am meisten liebe, beleidigen. Wenn er sich nicht zusammenreißen kann, dann ist er selbst Schuld, vor allem, nachdem ich ihn mehrmals gewarnt hatte.

Beichthaus.com Beichte #00030350 vom 16.10.2012 um 23:25:44 Uhr (38 Kommentare).

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Post für den Abmahnanwalt

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Hass Ekel Rache Feinde

Vor zwei Jahren habe ich im Internet ein paar Lieder heruntergeladen. Ich betreibe das weder kommerziell noch im großen Umfang. Bedauerlicherweise kam dann ein Brief von einem Anwalt. Unverschämterweise wurde mir auch noch vorgeworfen, Pornos heruntergeladen zu haben, richtig hartes Fetischzeug. Natürlich stimmte das nicht, doch dieser Zusatz brachte mir einige Probleme ein. Denn um die Geldforderung zahlen zu können, musste ich meine Freundin anpumpen. Leider hat sie mir nicht geglaubt, dass ich keine Pornos heruntergeladen habe, sie kann so etwas überhaupt nicht ab. Ich hatte deswegen richtig viel Stress mit ihr und wir hätten uns fast getrennt. Meine Beichte ist allerdings etwas anderes: Denn der Abmahnanwalt bekommt seit diesem Vorfall regelmäßig Stuhlproben zugeschickt. Ich arbeite als Pfleger in einem größeren Krankenhaus und habe es mir jetzt schon einige Male erlaubt, Adressen durchzutauschen. Ich mache es dabei nur bei Patienten mit harmlosen Krankheiten, also nicht bei Krebsuntersuchungen. Was mich nach wie vor schockiert, ist der enorme Hass, den ich gegen diesen Anwalt entwickelt habe. Ich möchte nicht wegen so einer Person zu einem schlechten Menschen werden. Auch riskiere ich mittlerweile meinen Job, natürlich wird der Anwalt sich wiederholt beim Krankenhaus beschwert haben. Vielleicht hat man mich sogar schon in Verdacht.

Beichthaus.com Beichte #00030342 vom 15.10.2012 um 14:34:00 Uhr (18 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Pixeln

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Falschheit Lügen Internet

Vor 7 Jahren habe ich (m) mich auf einer Internetplattform angemeldet. Aus reiner Neugier und als Frau. Es war sehr spannend und ich bekam auch gleich zu spüren, wie Frauen dort behandelt werden. Es ist doch echt erschreckend, wie sich Männer benehmen, wenn sie glauben anonym zu sein. Ich habe mir dort einen recht ansehnlichen Avatar erstellt. Genauer gesagt, sie ist eine virtuelle Traumfrau. Und die Männer umschwärmen sie wie die Motten das Licht. Auf besagter Plattform sind so ziemlich alle Handlungen möglich, die man sich vorstellen kann, und viele Männer gehen nur aus einem einzigen Grund dorthin. Für "Pixelsex", auf der Plattform einfach "pixeln" genannt. Ich gebe zu, dass auch ich neugierig war und das "pixeln" ausprobiert habe. Aber nach einem heftigen Lachkrampf war dieses Thema für mich erledigt. Ich kann nicht verstehen, warum dort viele echtes Geld ausgeben um in den Genuss von zappelnden Pixeln zu kommen.

Was mich etwas erschreckt, ist die Tatsache, dass ich voll in meine virtuelle weibliche Identität eintauche, wenn ich mich einlogge. Meine drei größten Ordner im Inventar heißen Haare, Schuhe, Kleidung. Ich habe da wohl schon etwa 1.000 Paar Schuhe angesammelt. Und etwa genau so viele verschiedene Frisuren, die man dort einfach per Mausklick wechseln kann.
Aber es muss ja alles passen. Für jede Gelegenheit das richtige Outfit. Und natürlich die passenden Schuhe dazu. Man soll mir ja dort die Frau abnehmen. Und in den ganzen 7 Jahren hat auch noch nie jemand daran gezweifelt!
Etwas schwierig wurde es, als vor einiger Zeit das "voicen" eingeführt wurde. Also wahlweise nicht mehr mit der Tastatur schreiben, sondern Headset aufsetzen und sprechen. Es dauerte aber nicht lange, dann wurde ein Echtzeit-Voicemorpher eingebaut. Also: Stimme gekauft, leicht modifiziert, Problem gelöst. Aber was sich Frau da anhören muss, das ist unglaublich. Manche Vertreter meines wahren Geschlechts scheinen verbal in der Urzeit stecken geblieben zu sein. Teilweise ist das so extrem, dass ich mich fast schäme, ein Mann zu sein. Ich halte mich dort sehr zurück, gehe keine virtuellen Beziehungen ein. Schon allein deshalb, weil ich mir ständig vor Augen halte, dass am anderen Ende vor dem Bildschirm ein echter Mensch sitzt, der auch Gefühle hat. Und damit will ich nicht spielen.


Das einzige, was ich bereue, ist, dass ich dort gute virtuelle Freunde habe, die ich leider nie im wahren Leben kennenlernen werde. Es sind Leute, mit denen ich dort viel erlebt habe. Wir haben gemeinsam Probleme aus dem wahren Leben besprochen und bei der Lösung geholfen, so gut es ging. Auch mir wurde aus einem absoluten Tiefpunkt in meinem Leben heraus geholfen, allein schon dadurch, weil ich dort immer einen Zuhörer und tröstende Worte fand. An manchen Tagen war ich schon fast soweit, den Voicemorpher abzuschalten und meine wahre Identität preiszugeben. Und ich weiß, ich werde es irgendwann in näherer Zukunft auch tun. Ich möchte mich hier schon bei meinen Freunden entschuldigen. Auch wenn ich damit rechnen muss, dass es einigen von ihnen genau so geht. Es hat als Spaß und aus Neugier angefangen, und bis jetzt habe ich nicht den Mut aufgebracht, das zu beenden. Bitte verzeiht mir.

Beichthaus.com Beichte #00030319 vom 08.10.2012 um 23:50:32 Uhr (20 Kommentare).

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Freund auf der Pirsch

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Rache Vandalismus Ex Bischofsheim

Mein Exfreund und ich waren circa 1-2 Jahre zusammen. Als ich gegen Ende herausfand, dass er hinter meinem Rücken bereits wieder auf der Pirsch war, habe ich beschlossen, ihm eins reinzuwürgen! Zuallererst habe ich seine Mails gelesen und dafür gesorgt, dass er Ärger mit all seinen Freunden bekommt, indem ich Verläufe kopiert und in seinem Namen weitergeschickt habe. Beziehungen sind daran zerbrochen. Er war zudem begeisterter Feuerwehrmann und Modellflieger. Also habe ich sämtliche seiner Geräte, also den Piepser der Feuerwehr, die nagelneue 400 Euro Fernsteuerung etc. aufgeschraubt, die Kabel durchgeknipst und wieder zugeschraubt. Dann habe ich ihn zu mir eingeladen, er lag friedlich in meinem Bett und dachte, ich würde ihm eine Pizza in den Ofen schieben, während ich in Wirklichkeit in unserem Hof seine TÜV-Plakette vom Nummernschild gekratzt habe.

Beichthaus.com Beichte #00030298 vom 30.09.2012 um 17:18:47 Uhr in Bischofsheim (48 Kommentare).

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Der Code *2767*3855

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Boshaftigkeit Vandalismus Internet Telefon

Ich habe den Code *2767*3855# in einem Samsung Android Forum gepostet und gesagt, dass der bei vielen Samsung-Geräten mit Android ein cooles Easteregg freischaltet. In Wirklichkeit führt die Eingabe des Codes bei vielen Samsungs zur sofortigen vollständigen Löschung des Gerätes. Das Gerät wird in den Auslieferungszustand versetzt und alle Infos wie Fotos, SMS, Kontakte, Apps usw. werden halt gelöscht.
Es hat nicht lange gedauert, da hagelte es Verwünschungen, Flüche und Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen, weil offenbar wirklich viele Leute einfach den Code in ihr Handy eingetippt haben. Ich fand die Idee anfangs saukomisch, im Nachhinein tut mir das leid, weil offenbar auch einige aufgrund von nicht vorhandenen Backups z.B. ihre Urlaubsfotos unwiderruflich verloren haben.

Beichthaus.com Beichte #00030290 vom 26.09.2012 um 13:29:51 Uhr (38 Kommentare).

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