Jörg Kachelmann

20

anhören

Fremdgehen Feigheit Partnerschaft Medien

Ich (m/27) habe derzeit drei Beziehungen am laufen. Vor Kurzem habe ich mir aus Interesse das Buch von Jörg Kachelmann gekauft. Jetzt habe ich das Buch zu Ende gelesen und habe seitdem jeden Tag Angst, eine dieser Beziehungen zu beenden. Sollte ich aus dieser Sache jemals ohne Haftstrafe herauskommen, verspreche ich, ab sofort nie wieder mehrgleisig zu fahren.

Beichthaus.com Beichte #00030557 vom 06.12.2012 um 22:01:37 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Drogenzombies im Laufhaus

20

anhören

Drogen Trunksucht Prostitution Last Night

Seit etwas über zwei Jahren bin ich (m/26) mit meiner Freundin zusammen, seit über einem Jahr auch mit gemeinsamer Wohnung. Vor dieser Beziehung habe ich immer ausgiebig gefeiert, jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag in Clubs, After Hour bei Freunden und so weiter. Das volle Programm mit jeder Menge Alkohol und Drogen. Zu der Zeit meistens (fast) alles, was verfügbar war. Als ich mit dieser wunderbaren Frau zusammenkam, habe ich, zu der Zeit eh kaum noch Lust auf diesen Lebensstil, mit allem fast komplett aufgehört. Also anstatt wie früher drei von vier Wochenenden im Monat mit Drogenkonsum, nehme ich nur noch ganz selten, zu besonderen Anlässen, etwas. Sie konsumiert nichts, aber sie weiß von allem. Vor gut drei Wochen war ich an einem Abend mit drei Freunden auf ein, zwei Bier aus. Stark angeschlagen nach mehr als zwei Bieren und ein paar Kurzen, beschlossen wir, uns etwas zum Auffrischen zu besorgen. Etwa eine Stunde später hatten wir alle ein paar Lines Speed intus. Bei mir wirkt es mittlerweile besonders stark, da ich kaum noch konsumiere. Weiter gings, in verschiedene Läden, aber das Programm war immer das gleiche: was trinken, ziehen, weiter. Es ging alles sehr schnell. So zwischen 5 und 6 Uhr haben wir uns dann in ein Taxi in die nächste Stadt gesetzt. Dort gibts einen After Hour Club, der bis Nachmittags geöffnet hat und in dem wir in unserem Zustand nicht auffielen. Wir ließen uns dort am Bahnhof absetzen und standen keine zwei Minuten herum, als wir gefragt wurden, ob wir Koks kaufen wollten. Wollten wir, 200 Euro und einige Bubbles Koks wechselten ihre Besitzer. Nun war neben dem Speed noch Kokain im Blut, Alkohol sowieso und davon immer mehr. Wir waren für den Club eine halbe Stunde zu früh dran. Irgendwie mussten wir uns also die Zeit vertreiben. Dann fiel es uns wieder ein: In der Nähe gab es ein Laufhaus. Zeit totschlagen und drüber laufen, ab in den Club, lautete also nun der Plan. Es war klar, dass das so nicht funktionieren würde. Keiner von uns, die alle schon lange in glücklichen Beziehungen sind, wollte zu einer Dame rein. Im Endeffekt waren wir dann aber alle bei welchen auf den Zimmern, zwei sogar zu einem Dreier, aber wer mit Alkohol und/oder Drogen Erfahrung hat, kann es sich vorstellen: Keiner von uns konnte noch richtig. Der männliche "Stolz" war angekratzt, also ging es ab in die nächste Bahn und dann in die nächste Stadt, zu einem anderen Laufhaus. Noch mal aufs Zimmer, aber es ging immer noch nichts wirklich. Irgendwann ging ich nach Hause, wo meine Freundin schon auf mich wartete. Sie ahnte nichts. Nun habe ich meiner Freundin gegenüber ein schlechtes Gewissen, allerdings will und werde ich die Beziehung nicht durch ein paar Stunden Dummheit durch Drogen aufs Spiel setzen. Drogen, vor Allem in diesen Mengen und in solchem Mischkonsum, verändern einen. Das waren nicht wir, sondern Zombies, gesteuert durch Chemie. Das wird nie wieder vorkommen und ich weiß nun noch mehr, wie viel mir an ihr liegt.

Beichthaus.com Beichte #00030521 vom 02.12.2012 um 19:01:34 Uhr (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Die Folgen des Mobbings

25

anhören

Hass Selbstverletzung Neurosen Schule Dachau

Ich (m) wurde in der Schule ab der fünften Klasse, also mit dem Wechsel aufs Gymnasium, gemobbt. Das Mobbing reichte von verbalen Sticheleien, über Diebstahl, zu körperlicher Gewalt. Sehr oft wurde ich wegen meiner Figur gehänselt. Das Paradoxe war, dass einige wirklich Dicke aus meiner Klasse mich fertigmachten, weil ich angeblich dick wäre, was objektiv betrachtet ziemlicher Quatsch war, weil ich eher schlank war. Das Hauptproblem war, dass die Mitschüler, die mich mobbten, mich immer bei der Klassenlehrerin anschwärzten, wenn ich mich wehrte (was maximal aus schlimmen Beleidigungen bestand). Allerdings bekamen meine Eltern von Seiten der Schule natürlich nur mit, wenn ich mal einen Mitschüler beleidigt hatte und nicht das vorausgehende Mobbing. Dass ich gemobbt werde, wollten mir meine Eltern natürlich nicht glauben und unterstellten mir Wahrnehmungsstörungen. Da mein Vater meine Probleme beheben wollte, wurde ich fast jeden Mittag von ihm fertiggemacht, weil ich ja die ganze Klasse tyrannisiere und alle fertigmache. Das ging teilweise so, dass ich in mehrstündigen "Sitzungen" angeschrien und beschimpft wurde. Das Mobbing zog nach einer gewissen Zeit auch außerhalb meiner Klasse Kreise, da einige Leute aus meinem Ort, die auf meiner Schule waren und das Mobbing daher kannten, anfingen, mich ebenfalls zu mobben. Wirklich gewehrt habe ich mich auch hier nicht.


Irgendwann motivierten die Hänseleien über mein nicht vorhandenes Übergewicht mich allerdings dazu, abzunehmen und mehr Sport zu treiben. Dies entwickelte sich irgendwann zu einer Sucht, da ich immer weiter abnehmen wollte und meine Mitschüler mich auch weiterhin schikanierten. Irgendwann war ich komplett abgemagert und trieb jeden Tag mehrere Stunden Sport. Dazu kam, dass ich kaum noch etwas aß. Das Essen wurde dann auch der Streitpunkt mit meinen Eltern, da sie mich nun immer zwingen mussten, etwas zu essen, was ich teilweise nur noch unter Gewaltandrohungen machte. Ich wurde durch die Unterernährung auch permanent krank und oft ohnmächtig, was mir aber einfach egal war. In der Schule war ich nur noch körperlich anwesend und konzentrierte mich ausschließlich auf den Sport. Irgendwann fing ich an, mich gegen das Mobbing zu wehren und blind um mich zu schlagen, weil ich es nicht mehr aushielt. Als ich das machte, sahen die Lehrer plötzlich nicht mehr weg und konnten meinen Eltern auch sagen, dass ich gemobbt werde. Ich verstehe bis heute nicht, warum es jetzt auf einmal ging. Als mein Vater das mitbekam, wunderte er sich, wieso ich ihm nie was gesagt hatte. Er hätte mir doch geholfen. Er hat sich dann auch darum gekümmert und die ganze Sache war sehr schnell beendet. Dies lag auch daran, dass unsere Klasse aufgelöst wurde und wir alle neu aufgeteilt wurden. In der neuen Klasse wurde ich zwar auch gemobbt aber nicht mehr so schlimm wie vorher. Heute bin ich 20 Jahre alt und meine Schulzeit hat mich psychisch völlig zerstört. Ich habe teilweise immer noch meine Essstörung und extremste Phobien. Zum Beispiel habe ich Angst vor Ablehnung Dies ist so schlimm, dass ich kaum zur Uni fahren konnte. Ich setzte mich mehrere Stunden in mein Auto, um nicht dorthin zu müssen. Ich war höchstens ein- oder zweimal in einer Vorlesung und ansonsten waren meine Ängste einfach stärker. Außerdem habe ich einen wahnsinnigen Hass auf alles. Ich versuche zwar immer, das zu unterdrücken, das gelingt mir aber nicht immer, weswegen ich meine Eltern teilweise mehr oder weniger grundlos extrem beleidige. Teilweise bekomme ich auch richtige Krämpfe wegen meines Hasses, dann zittern meine Hände und ich beiße mehr oder weniger unkontrolliert mit den Zähnen aufeinander.

Beichthaus.com Beichte #00030450 vom 13.11.2012 um 00:24:39 Uhr in Dachau (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Dienstags ist die Putzfrau dran

35

anhören

Fremdgehen Begehrlichkeit Ehebruch Schwerin

Ich bin seit bald 20 Jahren verheiratet. Wie das in solchen langjährigen Beziehungen so ist, hat man irgendwann einen gewissen Terminplan für Sex. Also Tage, an denen einfach kein sonstiger Termin ist (Sport, Verein und ähnliches) und auch nicht gerade die Lieblingsserien im Fernsehen laufen. Bei uns hat es sich eingebürgert, dass meine Frau und ich meistens dienstags miteinander schlafen. Allerdings hatte ich in den letzten Wochen erhebliche Vollzugsprobleme. Meine Frau hat viel Verständnis gezeigt, als ich erklärte, dass ich zu Beginn der Woche in meinem Job besonders viel Stress habe und deswegen lieber unseren Sex aufs Wochenende verlegen würde. Meine Erklärung ist aber nur eine Ausrede. Der Grund für meine Vollzugsprobleme ist vielmehr, dass Dienstagmittag unsere Putzfrau kommt, die einmal die Woche bei uns den Großputz macht. Diese Frau ist eigentlich total reizlos, ziemlich alt und nicht gerade gut aussehend. Da ich zu Hause arbeite, treffe ich sie jedes Mal an und irgendwann hat sie begonnen, mit mir zu flirten. Und weil ich gerade Lust hatte, bin ich mit ihr ins Bett gegangen. Das war überraschenderweise total super, wir passen im Bett absolut zusammen. Eine echte Offenbarung. Seitdem haben wir jeden Dienstag, wenn sie kommt, mindestens zwei Mal Sex. Kein Wunder, dass ich dann abends bei meiner Frau Probleme bekam. Meine Frau beklagte sich nun darüber, dass unsere Putzfrau immer schlechter putzt.

Beichthaus.com Beichte #00030445 vom 10.11.2012 um 20:15:35 Uhr in Schwerin (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen
Zufallsbeichte
“Ein


Von der eigenen Mutter enttäuscht

38

anhören

Engherzigkeit Hass Trunksucht Familie

Ich beichte, dass ich meine Mutter abgrundtief hasse. Sie ist einfach der Mensch, der mich in meinem Leben am meisten enttäuscht hat. Ich bin damit aufgewachsen, dass meine Mutter immer und ständig betrunken war. Als kleines Kind wurde ich Nachts oft wach und war meist immer alleine, weil sie mit irgendwelchen Typen in ihrer Stammkneipe trinken gewesen ist. Als ich sechs Jahre alt war, wurde ich morgens wach und keiner war da. Meine Oma wohnte zum Glück damals unter uns, also bin ich zu ihr runter und als sie mir aufmachte, bemerkte sie einen Zettel in ihrem Flur. Den hatte meine Mutter einfach durch den Briefschlitz geworfen. Auf dem Zettel stand "bin mit XXX nach XXX gefahren, kümmere dich bitte solange um XXX." Mit sieben Jahren musste ich morgens selber aufstehen, Brote für die Schule machen und alleine los zur Schule gehen. Ich hatte fast jeden Tag dieselben Klamotten an, weil kein Geld für neue Sachen da waren. Wie meine Mitschüler darauf reagiert haben, könnt Ihr Euch ja denken. Ich war das Mobbingopfer Nummer eins in unserer Klasse. Freunde konnte ich nie einladen, denn meine Mutter hielt es nicht für nötig, mal aufzuräumen oder abzuwaschen, geschweige denn, Essensreste wegzuschmeißen. Sie ging damals putzen in einer Kneipe um die Ecke. Wenn ich so gegen 14 Uhr von der Schule kam, habe ich sie jedes Mal geweckt und sie zur Arbeit gescheucht, wo sie dann nach dem Putzen saß und weiter trank. Fast jeden Winter hatte ich alte, kaputte Turnschuhe an und immer klitschnasse Füße. Handschuhe, Mütze und Schal? Sie hielt es anscheinend nicht nötig, mir das zu besorgen.


Weihnachten und Geburtstage wurden jedes Jahr bei meiner Oma gefeiert. Meine Oma hatte damals selber nicht viel Geld, aber hatte immer ein kleines Geschenk für mich. Meine Mutter nicht. Das war dann auch immer unangenehm, wenn man dann nach den Ferien in der Schule über das eigene Weihnachtsfest erzählen sollte. Meine Lehrerin sprach mich mal an, ob bei uns zu Hause alles in Ordnung sei und ich habe dann einfach mit ja geantwortet. Ich hatte einfach Angst, dass ich in ein Heim komme oder so. Regelmäßig standen Geldeintreiber bei uns vor der Tür und ich habe immer für sie gelogen und gesagt, sie sei nicht da, dabei lag sie stinkbesoffen auf der Couch und hat ihren Rausch vom Vorabend ausgeschlafen. In der Pubertät gibt es ja mal öfter Streit zwischen Eltern und Kindern und so war das auch bei uns. Nach einem Streit rief sie ihre damalige beste Freundin an und erzählte ihr am Telefon, dass sie mich mal auch lieber abgetrieben hätte, so wie das andere Kind. Sie wusste, dass ich im Zimmer nebenan saß und das Telefonat mitbekommen könnte.


Als ich 17 Jahre alt war, stand auf einmal der Vermieter mit Gerichtsvollzieher vor der Tür und wollte die Wohnung leer räumen. Meine Mutter wusste das offensichtlich, denn sie war zwei Wochen vorher schon zu ihrem Freund gezogen und hat mich da allein in der Wohnung gelassen, ohne Strom, Wasser oder Essen. Ich musste mit ansehen, wie meine zwei heiß geliebten Katzen ins Tierheim gebracht worden sind. Ich bin dann, bis ich meine eigene Wohnung hatte, erst einmal zu meiner Oma gezogen. Als ich dann selber Mutter wurde, dachte ich, meine Mutter kriegt die Kurve und macht das, was sie bei mir verkehrt gemacht hat, besser bei ihrer Enkeltochter, aber Pustekuchen. Genau dieselben leeren Versprechungen und Lügen wie bei mir. Als vor knapp sechs Jahren ein sehr junges und enges Familienmitglied von mir sich das Leben genommen hat, war ihre Ausrede, um nicht zur Beerdigung zu gehen, dass es ja so stark regne und sie sich keine Erkältung zuziehen wollte. Da war der Punkt erreicht, an dem ich den Kontakt zu ihr ganz abgebrochen habe, das war einfach zu viel für mich. Wenn ich sie denn mal auf der Straße treffe, reicht es bei mir gerade mal für ein kurzes, oberflächliches Gespräch, dann muss ich auch schon wieder weiter. Habe ja auch genug zu tun mit drei Kindern. Mich kotzt es an, dass Leute mich anrufen und sagen, ich solle ihr doch helfen bei ihrem Problem. Wenn ich dann sage, dass ich ihr schon so oft geholfen habe, sagt man mir, was ich doch für ein undankbares Kind sei und es ja immerhin meine Mutter sei. Genau dieselben Leute sind übrigens die gewesen, die mich als junges Kind haben hängen lassen. Heute habe ich selber drei süße Kinder, einen tollen Mann und kann ihr eigentlich dankbar sein, denn ich weiß, dass meine Kinder es gut haben bei mir. Ich bin nicht die perfekte Mama, auch ich mache Fehler, aber das sind Kleinigkeiten gegen das, was meine Mutter mir angetan hat.

Beichthaus.com Beichte #00030435 vom 07.11.2012 um 06:27:38 Uhr (38 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000