Das verdreckte Personalwohnheim

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Eitelkeit Arbeit

Ich (w/19) schreibe aus meiner Zelle. Nein, ich bin nicht im Bau. Ich mache in einem Krankenhaus mein FSJ und dieses Personalwohnheim ist meine persönliche Hölle. Der Topf, der bis vor kurzem im Bad verweilte, stand kurz davor ein Eigenleben zu entwickeln. Die Toilette ist ohne Desinfektionsmittel kaum benutzbar und selbst damit kommt man gut weg, wenn man sich kein Hepatitis C einfängt. Im Kühlschrank steht Wurst kaum jünger als ich.

Am ersten Tag meines Einzugs dachte ich bereits darüber nach, wie ich diesem Drecksloch schnellstmöglich wieder entkommen kann. Meine Mama hat mir bereits angedroht, mich kein weiteres Mal bei sich aufzunehmen. Was ich aber auch nachvollziehen kann, nach drei Umzügen im letzten Jahr. So weit, so gut, nun sitze ich in meiner Zelle, esse ein Brot, denn kochen ist in der Küche so hygienisch wie ein Kuhstall, welcher mit Maden und Co besiedelt ist. Wünscht mir Glück!

Beichthaus.com Beichte #00039549 vom 01.04.2017 um 14:21:36 Uhr (12 Kommentare).

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Ich will doch nur ficken!

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Engherzigkeit Wollust Kufstein

Ich (m/20) habe wohl so einiges zu beichten. Ich trete alles, was mit Beziehungen zu tun hat, mit den Füßen. Bereits vor vier Jahren hat mir eine verheiratete Frau vom Feinsten den Willi poliert, während ihr Ehemann (mein Kollege) nur kurz einkaufen war. Im Moment betreibe ich Freundschaft Plus mit einer vergebenen Frau und habe vor einigen Wochen einem netten Mädel das Herz gebrochen, da sie eine Beziehung wollte und es mir nicht gleichgültiger sein könnte. Bis jetzt hatte ich noch keine feste Beziehung und bin verdammt noch mal stolz drauf. Alle Weiber, die ich bis jetzt hatte, halten mich für das absolute Arschloch.

Ich will halt nur ficken und keine Beziehung führen, na und? Vielleicht bin ich ein schlechter Mensch, aber es lebt sich verdammt gut so. Achja, wo ich schon dabei bin: Ich klaue regelmäßig Wahlplakate der heimischen rechten Partei, habe schon mal einen Chihuahua vollgekotzt und als ich vor einiger Zeit Blut erbrochen habe (und ins Krankenhaus musste), konnte ich es nicht lassen, am nächsten Tag mit einer alten Freundin und Nachbarin zu knutschen. Bessern werde ich mich wahrscheinlich in nächster Zeit nicht.

Beichthaus.com Beichte #00039542 vom 30.03.2017 um 13:54:32 Uhr in Kufstein (17 Kommentare).

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Eine richtige Sandkastenliebe

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Feigheit Verzweiflung Partnerschaft Berlin

Meine Frau und ich sind beide 32 Jahre alt. Seit wir 18 sind, sind wir verheiratet. Wir haben zwei Mädchen (Zwillinge), sie sind 16 Jahre alt. Meine Frau und ich kennen uns seit unserer Geburt. Wir kamen am selben Tag im selben Krankenhaus zur Welt. Sie ist allerdings 2.5 Stunden älter als ich. Unsere Eltern teilen sich bis heute ein Doppel-Einfamilien-Haus, da sie schon immer gute Freunde waren. Daher wuchsen wir gemeinsam auf und so lange ich denken kann, waren wir zusammen. Es ist eine richtige Sandkastenliebe. Mit 15 haben wir uns bewusst für ein Kind entschieden. Damals wussten wir ja nicht, dass es gleich zwei werden. Dank der Hilfe unserer Eltern konnten wir beide hin und wieder auch in den Ausgang und unsere Jugend genießen. So konnten wir auch beide studieren und haben eine Ausbildung. Mittlerweile haben wir ein eigenes Unternehmen, das auch recht gut läuft.

So nun zu dem Problem. Meine Frau möchte nochmals von vorne anfangen und möchte noch mehr Kinder. Ich allerdings nicht. Denn jetzt sind die Kinder schon bald aus dem Haus und wir haben wieder mehr Zeit zusammen. Und das ist toll so. Wenn ich daran denke, dass andere Männer noch alles vor sich haben. Aber wie erkläre ich das dem Menschen, mit dem ich schon mein ganzes Leben verbringe?

Beichthaus.com Beichte #00039485 vom 16.03.2017 um 20:55:19 Uhr in Berlin (11 Kommentare).

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Wie ich Selbstbefriedigung von meinem Cousin lernte

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Neugier Intim Familie

Wie ich Selbstbefriedigung von meinem Cousin lernte
Ich (m) habe von meinem zwei Jahre älteren Cousin mit etwa neun Jahren das Masturbieren gelernt. Ich hatte davor noch nie etwas von Selbstbefriedigung gehört. Als wir mal wieder bei meiner Oma übernachtet haben und zusammen in einem großen Bett schliefen, fing er an zu masturbieren. Ich fragte ihn, was er da macht. Er erklärte mir, was er macht und warum und danach wollte ich das auch mal probieren. Von da an haben wir immer, wenn wir beide bei meiner Oma übernachtet haben, gemeinsam masturbiert. Man sollte dazu sagen, dass mein Cousin generell etwas weiter war und dann auch bereits mit zwölf oder dreizehn Jahren seine Jungfräulichkeit verlor.

Er schlug mir auch vor, dass wir gemeinsamen Analsex ausprobieren könnten, was ich aber ablehnte. Alles in Allem war das keine sexuelle Belästigung oder Ähnliches und ich bin auch nicht traumatisiert, aber ich wollte mir das trotzdem mal von der Seele schreiben. Von meinem Cousin habe ich übrigens schon länger nichts mehr gehört, da er mittlerweile mit seinen 16 Jahren schon eine schwangere Freundin hat, regelmäßig mit einer Alkoholvergiftung im Krankenhaus landet und sich von der Familie distanziert hat.

Beichthaus.com Beichte #00039394 vom 24.02.2017 um 21:12:57 Uhr (14 Kommentare).

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Warum bin ich Arzt geworden?

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Hass Zorn Maßlosigkeit Gesellschaft Gesundheit

Ich bin Arzt und hasse meinen Job wie die Pest. Ich gehe nur noch mit Bauchschmerzen zur Arbeit. Je mehr ich mit Patienten, Angehörigen und teilweise Pflegekräften zu tun habe, desto mehr Abstand will ich von ihnen haben. Sie sind kleingeistig, verlogen, boshaft, dreist, fordernd und niederträchtig. Was die Patienten betrifft, würde ich schätzen, dass 70-80 Prozent (mindestens) aller Patienten eigentlich gar nicht ins Krankenhaus gehören oder aber selbstverschuldet dort sind. Die kommen mit einer Grippe oder Migräne ins Krankenhaus und erwarten, dass ich sie stationär aufnehme. Ich habe schon 24-Stunden-Schichten mit eitriger Bronchitis und Temp. von 38,3 °C durchgearbeitet ohne zu schlafen. Von den Antibiotika habe ich Durchfall bekommen und vom Schnupfen Nasenbluten. Sie fühlen sich wegen einer Grippe eine Woche lang schlecht und erwarten, dass ich Ihnen einen Pflegedienst organisiere. Auf welchem Planeten leben die eigentlich? Der Großteil der Patienten ist wegen gefäßbedingter Erkrankungen dort (Niere, Herz...) oder aber weil sie Lungenschäden haben. Diese Erkrankungen sind fast ausschließlich durch mangelnde Bewegung, ungesunde Ernährung und Rauchen direkt oder indirekt hervorgerufen worden. Man sagt den Leuten über Jahre hinweg, was sie ändern sollen, und sie ändern nichts.

Aber wehe man lehnt auch nur eine ihrer dreisten Forderungen ab. Dann hagelt es Beschwerden mit konstruierten Unterstellungen. Man sei unfreundlich oder es wird gefragt, warum man überhaupt Arzt geworden sei. Das frage ich mich auch jeden Tag. 100 Stunden-Wochen, ein Stundenlohn von etwa 12 Euro (meine Putzfrau kriegt 15), extreme Bürokratie und dann noch dieses Volk jeden Tag. Hätte ich das gewusst, wäre ich nie Arzt geworden. Ich denke jeden Tag daran zu wechseln und etwas anderes zu machen. Vollstes Verständnis habe ich für Trump, dass er Obamacare abschaffen will. Menschen, die ohne Eigenverschulden in Not geraten, sollte man natürlich unterstützen. Aber ich sehe es nicht ein, warum die Allgemeinheit dafür zahlen soll, wenn sich der Einzelne über Jahrzehnte hinweg trotz mehrfacher Ermahnungen selbst zerstört. Und wenn jemand meint, wegen jedem Wehwehchen zum Arzt zu rennen, soll er es selbst bezahlen. Ich beichte also meinen Zorn auf die Menschen, mit denen ich zusammenarbeite.

Beichthaus.com Beichte #00039355 vom 16.02.2017 um 16:16:48 Uhr (23 Kommentare).

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