Clubtomanie

25

anhören

Diebstahl Trunksucht Last Night Berlin

Ich muss gestehen, dass ich immer wenn ich einiges getrunken habe, zum Kleptomanen werde. Bei mir zu hause stapeln sich die Handys, Kameras und Geldbeutel. Alles habe ich in Clubs oder Bars aus unbeobachteten Handtaschen geklaut. In diesen Momenten fühle ich mich immer wie ein Geheimagent, der unbedingt dieses oder jenes aus der Tasche entwenden muss, um die Welt zu retten. Ich benutze das Zeug nicht und verkaufe auch nichts. Die folgenden Tage hab ich immer ein furchtbar schlechtes Gewissen und bereue zutiefst, was ich getan habe. Am Schlimmsten ist der Gedanke daran, was die Leute danach für einen Aufwand haben, die Sachen zu ersetzen, zeitlich sowie finanziell. Ich bin froh, dass ich noch nie erwischt wurde, denn sonst würde ich wohl sofort meinen Job verlieren. Eigentlich seltsam, dass es so einfach ist in Clubs aus Handtaschen zu stehlen. Passt also gut auf euer Zeug auf!

Beichthaus.com Beichte #00028805 vom 07.04.2011 um 05:28:41 Uhr in Berlin (25 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Komasaufen

24

anhören

Trunksucht Maßlosigkeit Peinlichkeit Last Night Mettmann

Ich bin eigentlich jemand, der seinen Alkoholkonsum sehr gut unter Kontrolle hat. Ich trinke relativ häufig mal was, bin allerdings wirklich wer, von dem man sagen würde "der kennt seine Grenzen". Hatte nie größere Probleme, komme immer gut nach Hause und mache keinen Unfug, wenn ich betrunken bin. Mit einer Ausnahme leider: Ich war auf einer Gartenparty von einem relativ guten Freund eingeladen. Seine halbe Familie inklusive Bekanntenkreis und seine Freundin (die auch eine Freundin von mir ist) waren anwesend. Ich kam etwa 3 Stunden später als der Großteil der anderen Gäste und hatte demnach an Alkoholkonsum einiges nachzuholen, da alle anderen bereits gut angeheitert waren. Also trank ich kräftig drauf los, unterhielt mich ein wenig und mir wurde ständig guten Willens nachgeschenkt, so dass ich schon nach kurzer Zeit, ohne es richtig zu realisieren, viel zu viel in mich reingekippt hatte. Wie das so ist, merkt man dann immer erst, wie viel man intus hat, wenn man mal aufsteht. So auch bei mir - ich musste auf Toilette, ging ins Haus und merkte auf dem Weg, wie höllisch betrunken ich in dieser kurzen Zeit geworden war (ich war vielleicht eine Stunde anwesend). Ich torkelte also zur Toilette und erleichterte meine Blase, hatte allerdings Probleme, meinen Hosenknopf wieder zuzumachen. Kurz gespült, weiter versucht, torkelte ich dabei langsam zurück, bis ich auf einmal rückwärts über den Badewannenrand stolperte und mit dem Hintern (zum Glück ohne mich ernsthaft zu verletzen) in der Wanne landete. Meine Beine hingen noch über den Rand und ich versuchte mit aller Kraft, mich wieder aufzurichten, was allerdings völlig zwecklos war - ich war viel zu betrunken.


So lag ich also in der Badewanne in einem etwa 15-Minütigen, mäßig angenehmen "Koma", als plötzlich die Tür zum Bad aufging und einige Sekunden später ein schriller Schrei zu hören war. Eine Bekannte meines Freundes wollte auf Toilette gehen und hatte mich erst entdeckt, als sie sich bereits mit herunter gelassener Hose hingesetzt hatte. Wieder einige Minuten mussten wohl vergangen sein, als mein Freund mich mit einem kräftigen Ruck aus der Badewanne zog, und in ein Zimmer brachte, wo ich mich aufs Bett legen konnte. Alles drehte sich höllisch, wie selten zuvor. ich erinnere mich nur noch verschwommen, wie er und seine Freundin im Raum waren und er etwas auf seinem Keyboard spielte, als es mir plötzlich hoch kam. Ohne Vorwarnung kotzte ich sein halbes Zimmer voll und war zu überhaupt nichts mehr in der Lage. Als die Gäste davon mitbekamen brach eine kleine Panik aus und sie überlegten, ob sie einen Krankenwagen rufen sollten. Die Party war jedenfalls geplatzt. Schließlich riefen sie mir dann ein Taxi und beauftragten den Taxifahrer, mich in meine Wohnung zu bringen.
Das alles wurde mir im Nachhinein so erzählt. Der Freund von mir hat es zwar nie zugegeben, aber seit diesem Tag ist der Kontakt größtenteils abgebrochen und ich denke, ich bin bei ihm und seinem Bekanntenkreis ziemlich untendurch.

Beichthaus.com Beichte #00028796 vom 02.04.2011 um 18:25:05 Uhr in Mettmann (Herrenhauser Straße) (24 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Massage mit Folgen

23

anhören

Wollust Morallosigkeit Gesundheit Düsseldorf

Ich hatte mir im Herbst 2008 böse den Rücken verhoben, im Frühling 2009 war medizinisch alles wieder in Ordnung, aber ich hatte einen chronisch verspannten Rücken. Ich wollte mich massieren lassen, um dies endlich los zu werden, und fuhr kurzer Hand zu dem Masseur meines Vertrauens. Als ich durch die Türe kam, fiel mir direkt die kleine Schwester eines Freundes auf, die anscheinend angefangen hat, in dem Salon zu arbeiten. Wir haben uns kurz begrüßt, und sie führte mich in eine Umkleidekabine. Als ich die Kabine wieder verlassen habe, wurde mir bewusst, dass sie es wohl sein würde, die mich massiert. Ich habe mich schon sehr darüber gefreut, ein wenig Hintergedanken mag ich auch gehabt haben, hätte jedoch nie etwas versucht, kannte ich sie doch schon, seit dem sie ein kleines Mädchen war. Trotzdem blieb die Massage nicht ohne Folgen, was mir schon ein wenig peinlich war. Als sie mich bat, mich umzudrehen, sagte ich, dass dies nicht gehen würde. Sie fragte mich, ob es zu schmerzhaft sei, was ich verneinte. Ich antwortete etwas in der Art, "Schmerz wäre mir im Moment ganz recht, wenn ich mich jetzt umdrehen soll". Sie antwortete in einem sehr süßen Tonfall (sinngemäß): "Willst du es nicht meine Sorge sein lassen, ob das ein Problem ist?"


Auf jeden Fall war die Zeit zwischen den letzten Sätzen, und dem Verlassen des Salons, sehr interessant. Ich weiß, dass ich mich irgendwie schuldig fühlen sollte, war es doch immerhin die kleine Schwester eines guten Freundes, aber das will mir beim besten Willen nicht gelingen. Dies mag auch damit zusammen hängen, dass wir seit meiner "Rückenentspannung" ein Paar sind - nicht sofort, aber danach hat der normale Paarbildungsprozess angefangen. Seit diesem Tag habe ich ein etwas angespanntes Verhältnis zu meinem Freund, er findet 7 Jahre Altersunterschied zu viel - liegt wohl eher daran, dass es seine kleine Schwester ist. Das stört mich schon etwas, aber ich würde sie, um nichts in der Welt, wieder hergeben.

Beichthaus.com Beichte #00028794 vom 02.04.2011 um 09:46:50 Uhr in Düsseldorf (23 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Die Frau meines Lebens

40

anhören

Wollust Begehrlichkeit Fremdgehen Sucht Partnerschaft Riedstadt

Ich beichte, dass ich meine Freundin betrüge. Das Problem ist: Ich kann mich einfach nicht von ihr trennen, denn ich liebe sie über alles. Warum betrüge ich sie denn trotzdem, fragt ihr euch jetzt sicher. Nunja ich versuche das mal zu erklären. Ich verliebe mich sehr schnell in eine Frau, die mir gefällt. Ich kann es selbst auch nicht wirklich erklären, aber wenn mir eine Frau gefällt, dann ist sie an diesem Abend die Einzige für mich. Das hält manchmal nur Stunden, manchmal auch Tage und kritisch wird es dann schon bei Wochen. Bei meiner aktuellen Freundin hält es schon seit 5 Jahren und ich weiß, dass sie die Frau meines Lebens ist. Trotzdem werde ich dieses Problem nicht los. Jedes mal wenn ich weg gehe, verliebe ich mich wieder. Und wenn das Gegenüber das selbe empfindet, kann ich meistens nicht widerstehen und lande mit ihr in der Kiste. Häufig endet es dann so, dass ich mich am nächsten Tag selbst dafür hasse und mit schlechtem Gewissen wieder gehe. Ich dachte mit dem Alter hört dieser Sexwahn auf, aber nein, bei mir ist es genau das Gegenteil, jetzt scheint es erst richtig los zu gehen. Ich komme immer besser und besser bei Frauen an, auch bei denen, welche mich vorher abservierten. Mit mittlerweile 27 fühlte ich mich, wie in der Blüte meiner Jugend. Die Zahl der Frauen, mit welchen ich fremd gehe steigt monatlich immer weiter an und trotzdem liebe ich meine Freundin nach wie vor immer noch am meisten. Sie ist meine Nummer Eins. Besonders hart zu widerstehen sind Frauen, die mir Leid tun. Bei welchen ich merke, dass sie einiges mitgemacht haben, Anerkennung suchen, Spaß haben wollen, da kann ich einfach nicht anders, ich muss ihnen das geben, weil ich mich selbst vor Jahren in ihnen sehe. Mich hätte es damals so sehr gefreut, wenn eine Frau mir zugehört hätte, verständnisvoll gewesen wäre und mit mir geschlafen hätte. Aus welchem Grund sie das getan hätte, wäre mir fast egal gewesen.


Jetzt bin ich an der Reihe, entweder genau so zu sein, wie sie damals zu mir oder ihnen zu helfen, vielleicht ist es auch das, was ich als "verlieben" empfinde in diesem Moment, dass Bedürfnis ihnen wenigstens für eine Nacht Spaß zu schenken und sie wieder richtig fröhlich zu sehen, so wie ich es damals gerne mal gewesen wäre. Das wollen wir doch eigentlich alle sein. Begehrenswert. Mir ist klar, dass ich das nicht so weiter machen kann, denn auf diese Weise könnte ich meine Freundin früher oder später verlieren, denn sie würde das verständlicher Weise nicht verstehen. Auch keiner meiner Freunde oder meiner Familie würde das verstehen, deswegen schreibe ich es hier auf. Ich bereue es, aber ich werde es vorerst nicht ändern können. Den Schlussstrich werde ich aber definitiv ziehen, wenn wir heiraten. Tat wirklich gut das mal aufzuschreiben, während meine Freundin für uns gerade das Essen kocht, aber jetzt geht es mir deswegen erst richtig beschissen, mein Gewissen bringt mich noch ins Grab. Danke fürs Lesen.

Beichthaus.com Beichte #00028791 vom 01.04.2011 um 16:59:08 Uhr in Riedstadt (40 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Lockmittel Porsche

40

anhören

Falschheit Betrug Wollust Auto & Co. Last Night Düsseldorf

Ich bin Student, habe also keine Kohle, und als super gut aussehend würde ich mich auch nicht bezeichnen. Allerdings trage ich normale Klamotten, bin auch nicht fett oder ähnliches, halt durch und durch normal. Meine Erfolgsquote bei Frauen ist jedoch eher mäßig. Nun habe ich mir unlängst den Porsche meines Onkels geliehen, um ein Experiment zu starten: Teure Kleider, fette Uhr (Replika aus dem Internet) und natürlich der Porsche. So ausgestattet habe ich versucht, Frauen aufzureißen, was auch ganz gut geklappt hat. In einer Bar oder Club einfach was getrunken, Frauen angesprochen, gesagt ich sei neu in der Gegend bla, bla, bla. Ging auch immer ganz gut, musste natürlich immer ein bisschen Geld in die Hand nehmen, um Getränke zu sponsern. Nach einiger Zeit und einigem Alkohol habe ich eine Auserwählte unter Vorwand zu "meinem" Auto gelockt ("Habe meine Zigaretten/mein Handy/meine Hausschlüssel/meine Jacke im Auto vergessen, aber nehme mir später ein Taxi" oder ganz klassisch: "Ich fahr Dich heim!"). Das hat ihr natürlich den Rest gegeben, sie dachte sich "Wow, der hat ja wirklich Kohle und tut nicht nur so!".


Ich habe dann immer am/im Auto gemerkt, wie die Anziehung sofort spürbar zugenommen hat. Von jetzt auf gleich, als hätte ich einen Schalter umgelegt. Ich hätte das nie gedacht, aber was dieses "Ich-habe-Kohle-Ding" bewirkt", dafür bräuchte man einen Waffenschein! Wie die sich blenden lassen, wie die sich selbst aufgeben und verkaufen! Ich meine, es spricht für Porsche (will jetzt auch einen!), aber ist das nicht unglaublich traurig?! Ist jede Frau so ein simples Wesen, das sich einmal wie Julia Roberts in "Pretty Woman" fühlen möchte und für "ihren" Prinzen (heutzutage wohl = Millionär) alles tun würde?! Und glaubt ja nicht, ich wäre in Dorfdiskos gewesen und hätte Friseusen und Krankenschwestern abgeschleppt - nein! Bankerinnen, Ärztinnen, eine Anwältin, mehrheitlich BWL-Damen, Frauen aus der PR, also Frauen mit Hintergrund und gewisser Bildung.


Naja, ich habe das natürlich ausgenutzt, und mit ihnen rumgemacht. Einfach stumpf und ohne Vorwarnung die Zunge in den Hals gesteckt, und sie haben mitgemacht. Wahnsinn, habe ich mir gedacht, das sind Top-Frauen, wirklich, sehen aus wie im Film, die sind schlau und erfolgreich, und jetzt machen sie einfach so mit mir rum! Klar, aber alles nur wegen des vermeintlichen Status. Nicht wegen mir. Das hat mich frustriert. Zugleich wollte ich mehr. Also habe ich versucht, ob ich sie dazu bringen kann, mir im Auto einen zu blasen - und sogar das hat funktioniert! Ich war fix und fertig. Ich habe meinen Glauben an die Frauen verloren. Ich habe das gerade nochmal gelesen, es tat so gut, dass alles einmal niederzuschreiben, und möchte noch eines hinzufügen: Es entsteht der Eindruck, ich wäre jedes mal erfolgreich und das ohne großen Aufwand - dem ist natürlich nicht so. Es steckt schon einiges an Arbeit und Überredungskunst dahinter, und doch funktioniert es manchmal nicht so, wie es soll. Manche wollen nur Nummern tauschen, manche geben mir ihren vollen Namen und sagen, ich solle sie bei Facebook anschreiben (klar, so können sie mich ja auch abchecken), manche wollen sich sofort zum Essen-gehen verabreden. Es ist halt Düsseldorf. Aber dennoch - oft funktioniert es, und jeder Erfolg wiegt jede Niederlage zehnfach auf.

Beichthaus.com Beichte #00028787 vom 01.04.2011 um 13:03:33 Uhr in Düsseldorf (40 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000