Glücksfund in der Handtasche

11

anhören

Habgier Morallosigkeit Geld Bonn

Ich habe über eine Kleinanzeige eine Tasche gekauft, diese hat 15 Euro gekostet - als ich dann auf dem Weg nach Hause war, sah ich sie mir genauer an und stellte fest, dass noch 30 Euro in der Tasche waren. Ich habe sie behalten. Ich denke, der Besitzer hat sie nicht vermisst, denn die Tasche stand auf dem Speicher. Hätte er sie gerade erst ausgepackt, weil er sie vor Kurzem genutzt hätte, dann hätte ich ihm das Geld zurückgegeben - denke ich.

Beichthaus.com Beichte #00026035 vom 08.04.2009 um 12:39:14 Uhr in Bonn (11 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Der beste Geburtstag

27

anhören

Prostitution Gewalt Stolz Trunksucht Last Night Dortmund

Letztens war ich mit meinen Jungs unterwegs, um meinen Geburtstag zu feiern, was dann letzten Endes im Freudenhaus endete - wobei es sich eher um einen Stripclub mit angrenzendem Bordell handelte. Schon alleine deshalb müssten wir eigentlich ein schlechtes Gewissen haben, da mehr als die Hälfte der elf Leute eine Freundin hat. Nachdem ich pleite war, weil ich schon über 50 Euro in Private Dances investiert hatte, was wohl mit dem Gratis-Alkohol zusammenhängen muss, wurde es mir zu viel und ich habe einen Kollegen um Geld fürs Bordell angepumpt, welches er mir auch prompt aushändigte. Es war ja auch mein Geburtstag, das Geld sitzt da wohl etwas zu locker. Das war gute vier Stunden nachdem wir im Stripclub angekommen waren, so um 3:00 Uhr. Ich bin also rübergegangen und erst einmal eine Viertelstunde planlos rumgeirrt, bis ich dann endlich im Flur angelangt war. Und glaubt mir, es sah aus wie Samstagsabends beim Real in der Alkoholabteilung, echt hart. Ich war mittlerweile so besoffen, dass es mir fast egal war, wie die Frau aussah. Ich bin irgendwie bei der mit den größten Brüsten - und leider ein wenig Übergewicht - gelandet. Es ging alles ziemlich schnell, ich ging durch den Flur und sie zog mich einfach ins Zimmer, nachdem ich sie angeguckt habe.

Im Zimmer habe ich sie dann für 35 Euro bestiegen, das Ganze hat aber nicht mal fünf Minuten gedauert und wäre ich nicht völlig betrunken gewesen, hätte ich mich vor der Nutte in den Boden geschämt, für diese Leistung. Das Ganze ging aber auch ziemlich unromantisch zu, ich kam ins Zimmer hinein, zog mich aus, dann streifte sie mir ein Gummi über und hat das Ganze mit Spucke zum Flutschen gebracht, mit dem Hinweis, dass ich nur 15 Minuten Zeit hätte. Vom Orgasmus selbst habe ich übrigens auch nichts gemerkt und so war mein erstes Mal mit einer Prostituierten eher ein Reinfall, wenn auch ziemlich lustig. Ich bin dann wieder rübergegangen und habe bis fünf Uhr mit meinen Kollegen, einige schon am schlafen, dort gesessen und die Mädels angegafft, bis wir letztendlich beschlossen uns auf den Weg nach Hause zu machen. Dieser ging durch eine ziemlich asoziale Gegend und zu allem Überfluss war noch eine Raverparty in der Nähe, aufgrund derer ziemlich viele Junkies unterwegs waren. Das erzähle ich nicht ohne Grund, denn als wir vor dem Bahnhof waren, wurden wir von drei Typen angequatscht, wobei einer besonders aggressiv war und mich als eher schmächtigen 20-Jährigen in einem Anfall von Übermut wüst beleidigte. Ich will mich gar nicht aufspielen, ich mache zwar seit fast zwei Jahren Kickboxen, weiß aber genau, dass das im Straßenkampf absolut nichts bringt. So weit ich weiß sind Kampfsportler aber dazu verpflichtet, das Gegenüber auf so etwas hinzuweisen, was ich auch tat. Auch wenn ich zugeben muss, dass das eher zur Einschüchterung dienen sollte und aus meinem angesoffenen Übermut resultierte. Der Typ ließ aber nicht locker und hat mir dann nach längeren Diskussionen eine gezimmert, ihr kennt ja dieses Gerede von Betrunkenen. Eigentlich hätte ich es gut sein lassen müssen, da ich aber in letzter Zeit nur auf solche Situationen gewartet habe, habe ich mich gewehrt. Das Ganze ging ziemlich schnell, er schlug mich, ich habe automatisch eine Kombination geschlagen, die mit einem Kinnhaken endete und er ging zu Boden. Spätestens jetzt hätte ich aufhören müssen. Adrenalin und Alkohol taten leider den Rest, und nachdem mir seine Beleidigungen im Zeitraffer durch den Kopf gingen, habe ich ihm dann noch ein paar Male mit der Schuhsohle ins Gesicht getreten, eigentlich etwas, was man niemals tun sollte, schon allein aus Respekt vor dem Gegenüber. Gerade als Kampfsportler trägt man ja eine besondere Verantwortung diesbezüglich. Alle anderen, sowohl meine als auch seine Freunde standen einfach nur im Kreis um uns und haben erst zu spät eingegriffen. Danach lag mein Gegner nur noch blutend und wimmernd auf dem Boden, was mich irgendwie befriedigt hat, weil er vorher einfach nur eine riesige Klappe hatte und mich, den augenscheinlich Schwächsten, zusammenschlagen wollte.

Danach haben wir uns schnell aus dem Staub gemacht, weil ein Kollege mitbekommen hat, wie ein Beobachter aus sicherer Entfernung die Polizei (und hoffentlich auch einen Krankenwagen) gerufen hat. Wieso die Polizei unsere doch SEHR auffällige Gruppe nicht aufgegriffen hat, ist mir im Nachhinein unbegreiflich, jedoch auch ziemlich beruhigend für mich, denn es hätte auf jeden Fall Stress mit den Polizisten gegeben und ich hätte bestimmt mit einer Anzeige zu rechnen, obwohl ich weder den Stress angefangen habe, noch den ersten Schlag gesetzt habe. Alles in allem war es eigentlich der beste Geburtstag, den ich je erlebt habe. Die Schlägerei war für die anderen ein krönender Abschluss und hat mir leider Gottes auch noch Respekt bei meinen Kollegen eingebracht, schon irgendwie komisch. Ich hoffe, dass meine Sünden mir verziehen werden.

Beichthaus.com Beichte #00026023 vom 06.04.2009 um 15:58:46 Uhr in Dortmund (27 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Soll ich mich wieder ritzen?

17

Selbstverletzung Verzweiflung Frankfurt

Ich (w/28) habe mich in meinen Teenageralter des Öfteren selbst verletzt. Ich habe mit einer Nadel, Rasierklinge oder Ähnlichem an mir rumgeritzt. Meine persönliche Erklärung ist, dass ich mir äußerlichen Schmerz zufüge, um den Inneren zu vergessen. Ich habe damit aufgehört, als ich meinen festen Freund hatte. Er hat mich einmal erwischt und mit mir Streit angefangen, weil er nicht möchte, dass ich das mache. Jetzt bin ich nicht mehr mit ihm zusammen und fühle mich einsam. Ich stehe kurz davor, wieder damit anzufangen, weil ich keinen anderen Ausweg sehe.

Beichthaus.com Beichte #00026021 vom 06.04.2009 um 08:50:38 Uhr in Frankfurt (17 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Exkremente für die Stiefmutter

14

anhören

Rache Ekel Familie

Meine Eltern haben sich getrennt und mein Daddy hat eine Neue. Meine Stiefmutter hat eine Katze mit in die Ehe gebracht. Die Katze ist genauso ätzend wie meine Stiefmutter. Egal was ich mache, es ist grundsätzlich falsch. "Du hast da nicht richtig sauber gemacht! Mach mal Dein Badezimmer sauber. Dir bricht kein Zacken aus der Krone, wenn du mal den Müll raus bringst!" und so weiter! Die versucht dann auch noch, meinen Vater gegen mich anzustacheln, indem sie mit meinem Telefon irgendwelche Sexhotlines anruft. Eines Tages war es zu viel. Als sie auf der Arbeit war, habe ich ihre Zahnpasta mit einer Prise Katzenscheiße verdünnt und meine Toilette, wie sie es wollte, geputzt, aber mit ihrer Zahnbürste. Am nächsten Morgen bin ich ins Bad gegangen, als sie sich gerade die Zahnpasta auf ihre Zahnbürste machte. Ich grinste sie an, drehte mich um und ging.

Beichthaus.com Beichte #00026019 vom 05.04.2009 um 22:22:39 Uhr (14 Kommentare).

Gebeichtet von Marcel18
In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Eine Nachricht von Pimmelsaft

20

Lügen Feigheit Wollust München

Ich habe mich entschlossen, alles zu beichten, von dem ich glaube, dass es negative Auswirkungen für mich oder für andere hat. Eigentlich hat es viel früher angefangen, so als ich fünf oder sechs war. Ich bin 37 und männlich. Gerade heute habe ich diese Website gefunden und fange jetzt mal an. Vielleicht gibt es noch andere, die sich ihr Hirn so zermartern wie ich, vielleicht hilft das hier, ich weiß es nicht.

Also: Ich war vor ca zehn Jahren mit einer sehr lieben Frau zusammen und wir haben eine Weile zusammen in ihrer Wohnung gewohnt, in München. Allerdings hatte ich eine eigene Wohnung etwas von München entfernt. Während sie nicht in ihrer Wohnung war und mich gebeten hatte, nach ihren Pflanzen zu sehen, habe ich ihr Telefon benutzt. Aus irgendeinem Grund hat sie es gemerkt und aus irgendeinem Grund habe ich ihr nicht gesagt, dass ich es benutzt habe. Ich weiß nicht, warum. Ich habe sie angelogen, obgleich ich wusste, dass sie dann die Missetat auf ihre Haushaltshilfe schieben würde. Ich glaube, sie hat ihr dann gekündigt. Bis heute habe ich aber nicht den Mut gehabt, diese Sache ihr zu erzählen.

Außerdem habe ich alle möglichen sexuellen Phantasien mit Männern ausgelebt Das volle Programm, Dates, Chats, Sex an allen möglichen Orten, Klappen, Schwulen-Sauna,Cruising und so weiter. Ein totales Doppelleben. Eines Tages, als sie in China war, chatteten wir zusammen, da ich aber in einem anderen Chat gerade Chat-Sex hatte, habe ich ihr aus einem anderen Fenster ein Telegramm geschickt, in dem Fenster hieß ich nicht so, wie sie mich kannte, sondern "Pimmelsaft", eben so, wie man in der Szene heißt, in der ich unterwegs war. Aus dem, was ich schrieb, wusste sie, dass nur ich es sein kann. Sie fragte mich nach dem Namen. Hier log ich sie wieder an, ich sagte, dass der Internetprovider schon mal so einen Fehler gemacht hätte und ich unter anderen Nicks Telegramme bekam. Ich glaube, sie hat mir nicht geglaubt. Wir trennten uns ca. ein Jahr später.

Seitdem schreibe ich ihr regelmäßig zu ihrem Geburtstag, aber sie meldet sich nicht. Vor unserer Beziehung waren wir uns auch relativ nah, dann ist sie aber krank geworden und ich habe sie nicht unterstützt. Es war eine Art Depression und sie war mir sehr wichtig und ich liebte sie, aber ich hatte nicht die Kraft, diese Krankheit mit ihr durchzustehen. Ich bin kein schwacher Mensch, wenn es um die Bedürfnisse anderer geht. Jedoch hatte ich einen Freund, den ich auch liebte (mit dem ich aber nie Sex hatte). Er war ein totaler Überflieger, Abitur unter Einser-Schnitt, brutal schön und sozial und emotional absolut kompetent. Manische Depression, drei Jahre Leid, dann Suizid.

Ich hatte davor Angst und wendete mich daher von ihr ab Sorry, das ist nur ein Teil meiner Beichte. Ich habe noch eine ganze Menge anderer Dinge im Kopf, vor allem auf sexueller Ebene, die ich gerne jemandem erzählen würde. Vielleicht tue ich es hier, am liebsten würde ich es aber jemandem direkt erzählen, vielleicht jemandem, der in Richtung bisexuelle Neigung geht (männlich) und kein Problem mit pornografischen Darstellungen hat. Ich schaue mal, wie ich mich jetzt fühle, vielleicht schreibt ja jemand etwas.

Beichthaus.com Beichte #00026017 vom 04.04.2009 um 17:28:15 Uhr in München (20 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000