Natürliche Verhütung

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Boshaftigkeit Falschheit Zwietracht Internet

Natürliche Verhütung
Ich (m/42) beichte, dass es mir einen Riesenspaß macht, mich auf sogenannten NFP-Foren als Frau anzumelden und dann für mächtig Wirbel zu sorgen. Man muss dazu wissen, dass NFP für "Natürliche Familienplanung" steht und sich praktisch ausschließlich hysterische Weiber über Gott und die Welt streiten. Eines aber eint sie: Sie wollen eben ausschließlich natürlich verhüten, lehnen damit die Pille und andere chemische Präparate ab. Da geht es dann um Mondphasen und Pendeln, aber vor allen Dingen, darum, in welcher Ovulationsphase ihr Zervix-Schleim spinnbar ist und eben solche Sachen. Dazu zeigen sie sich sogar gegenseitig ihren Schleim, indem sie Fotos auf eine Plattform hochladen, und diskutieren dann, welche Chance bzw. welches Risiko besteht, derzeit schwanger zu werden.

Nun zu meiner Beichte: Es macht mir einen höllischen Spaß die Streithähne mit provokanten Thesen so richtig in Rage zu bringen. Einer Frau, die ewig nicht geschwängert wurde, habe ich z.B. geraten, ihren Freund auszutauschen, weil er es offenkundig nicht bringen würde. Ihr könnt euch vorstellen, wie diese Gutmenschen-Hyänen auf so einen pragmatischen Vorschlag reagiert haben. Außerdem ist es meines Erachtens schon wichtig, die richtige Größe beim männlichen Glied und eine hohe Qualität des Spermas zu wählen, weil es sonst auch mit der Befruchtung schwierig wird. Natürlich verklausuliere ich das auf typisch weibliche Weise, damit niemand Verdacht schöpft. Die Reaktionen der weiblichen Ökos lösen jedenfalls bei mir jedes Mal eine diebische Freude aus, weil mir diese militanten Schnecken im wirklichen Leben tierisch auf die Nerven gehen würden, so ich sie denn kennen würde. Ich beichte, dass ich vielleicht ganz harmlose Menschen auf die Barrikaden bringe.

Beichthaus.com Beichte #00033970 vom 18.09.2014 um 20:48:11 Uhr (20 Kommentare).

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Seelische Reinigung im Grünen

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Selbstverletzung Verzweiflung Zorn Ex Auto & Co.

Ich möchte beichten, dass ich mich immer wieder in mein Auto setze und einfach fahre. Das hilft mir sehr bei meinem Beruhigungsprozess und um Probleme zu verarbeiten. Ist das krank? Dazu kommt noch, dass ich immer alles in mir sammele, bis das Fass überläuft. In solchen Momenten setze ich mich dann wieder in das Auto, fahre zu unserem abgelegenen Grundstück im Grünen und schreie einfach los. So lasse ich alles aus mir raus und heule dabei wie verrückt. Das ist wie eine seelische Reinigung und danach geht es mir viel besser. Irgendwie kann ich Probleme nicht richtig oder nicht anders verarbeiten. Dabei geht es immer nur um meine Beziehungsprobleme, die wir uns selbst gegenseitig gemacht haben. Reden allein ist eben nicht immer eine Lösung. Gestern Abend war es mal wieder richtig schlimm. Meine Beziehung ist mittlerweile beendet und ich hatte eine solche Wut, Trauer, Enttäuschung und Leere in mir, dass ich im Auto saß und mir meinen linken Arm mit einer Glasscherbe aufgeschnitten habe. Ich wollte diesen furchtbaren Schmerz nicht mehr fühlen und ich spürte nicht einmal die Schnitte vom Glas. Für einen kurzen Augenblick war ich erleichtert, dass ich alles rausgelassen habe.


Mir ist bewusst, dass mein Verhalten falsch ist und dass es so nicht mehr geht. Am heutigen Morgen habe ich es jedoch nicht bereut. Ich brauchte diesen Verarbeitungsprozess und alle Gedanken, die ich dabei hatte, haben dazu geführt, dass ich langsam emotional einen deutlichen Abstand zu meinem Ex bekommen habe. Das klingt alles wohl sehr krank, das ist mir bewusst, aber mir hat das geholfen. Es ist nicht einfach, einen Menschen nach so langer Zeit abzuschreiben und gehen zu lassen, wenn die Liebe noch auf beiden Seiten vorhanden ist. Ich hoffe, ich werde dies niemals wieder tun! Ich bitte um Absolution für meine Selbstzerstörung und dafür, dass ich oft ein emotionales Wrack bin!

Beichthaus.com Beichte #00033927 vom 11.09.2014 um 23:23:14 Uhr (14 Kommentare).

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“Beichte

Streitsüchtig

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Gewalt Aggression Zorn Sucht Laboe

Eigentlich bin ich ein sehr netter Mensch, immer hilfsbreit und freundlich. Aber wenn ich Streit sehe, gehe ich dem nicht aus dem Weg, sondern eher darauf zu. Ich kann es nicht genau erklären, aber ich liebe es einfach, wenn die Person vor mir total verärgert ist und ich kurz davor bin, mich zu prügeln. Neulich war ich wieder in so einer Situation. Der Sohn eines Kunden der Firma, in der ich angestellt bin, war total sauer auf mich, obwohl er an den Umständen schuld war. Lange Rede, gar kein Sinn: Er fing an, mich zu beleidigen und drohte mir mit "Konsequenzen". Ich habe ihm daraufhin ein Ultimatum gestellt, entweder er bleibt ruhig, oder wir gehen in den Hinterhof und können das ganz anders regeln. Innerlich habe ich gehofft, dass er mir in den Hinterhof folgt und wir uns gegenseitig die Fresse polieren. Er hat allerdings die andere Variante gewählt. Ich weiß, dass das nicht normal ist, aber ich brauche es einfach mindestens einmal monatlich, sonst fehlt irgendetwas in meinem Leben.

Beichthaus.com Beichte #00033909 vom 08.09.2014 um 22:11:16 Uhr in Laboe (17 Kommentare).

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Heimliche Kuscheltreffen

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Selbstsucht Lügen Fremdgehen

Ich (w/25) muss beichten, dass ich meinen Mann seit Beginn meiner Ausbildung vor fünf Jahren auf einer emotionalen Ebene betrüge. Als ich die Ausbildung antrat, fing mit mir zusammen ein junger Mann an. P. und ich besuchten dieselbe Berufsschule, saßen im Büro nebeneinander und teilten uns jede aufgetragene Aufgabe. Wir wohnten sogar nur eine Straße auseinander und gründeten deshalb eine Fahrgemeinschaft. Wie das so ist, unterhielten wir uns viel und merkten auch schnell, dass wir auf einer Wellenlänge sind. Als wir wieder einmal im Zug von der Berufsschule nach Hause saßen, erzählte er mir, dass es nicht besonders gut zwischen ihm und seiner damaligen Freundin lief, weil sie aufgrund einer psychischen Krankheit nur wenig Nähe und Zärtlichkeit zulassen könne. Und genau das fehlte ihm. Der Zufall wollte es so, dass mein Noch-Freund wegen einer Fortbildung für drei Tage nicht in der Stadt war. Ich schlug also vor, dass er seine Freundin einfach anruft und sagt, dass wir etwas für die Schule tun müssen und er deswegen noch mit zu mir komme. Das tat er auch und wir gingen zu mir nach Hause. Hier redeten wir noch mehr und fingen irgendwie an zu kuscheln und kraulten uns gegenseitig. Es war überhaupt nicht sexuell, sondern einfach nur die Nähe, die wir brauchten. Seitdem machen wir das regelmäßig.


Wir treffen uns immer Dienstag nach der Arbeit, offiziell zum Sport, aber meist gehen wir ins Kino oder zu einem von uns nach Hause und kuscheln einfach nur. Selbst nach meiner Hochzeit vor einem Jahr veränderte sich gar nichts. Sogar an der Hochzeit selbst kuschelten wir heimlich und hielten sogar Händchen. Normalerweise habe ich auch kein schlechtes Gewissen, nur manchmal überkommt es mich, und wenn ich mir vorstellen würde, mein Mann würde es tun, wäre ich am Boden zerstört. Und ich bin mir auch sehr sicher, er würde dafür überhaupt kein Verständnis haben. Aber es ist wie eine Sucht, meinen Kollegen heimlich zu treffen oder es auszunutzen, wenn wir allein im Büro sind, nur um uns zu berühren. Dabei haben wir uns wirklich nie geküsst, geschweige denn haben wir miteinander geschlafen. Er ist übrigens in der gesamten Zeit in drei Beziehungen gewesen, aber auch er trennt das Ganze. Natürlich haben wir schon oft darüber gesprochen, aber es ist klar, dass ich nur meinen Mann liebe und er liebt mich auch nicht so, wie man einen Partner lieben würde. Es ist für uns beide einfach eine liebevolle Geste, dem anderen zu zeigen, dass wir uns sehr mögen. Vor allem aber, dass wir uns aufeinander verlassen können. Es hat für uns nur Vorteile: Wir sind ausgeglichen und auf der Arbeit sind wir mehr als nur ein Dream-Team. Offiziell sind wir ja auch beste Freunde. Nur keiner würde verstehen, warum wir beide uns heimlich zum Kuscheln treffen.

Beichthaus.com Beichte #00033896 vom 07.09.2014 um 10:20:45 Uhr (20 Kommentare).

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Zufallsbeichte
“Ein


Die Mehlpampe des Handwerkers

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Dummheit Feigheit Ungerechtigkeit Kinder Augsburg

Mein kleiner Bruder und ich sind ein Herz und eine Seele, wir halten immer zusammen, egal was passiert. Er ist der Einzige, bei dem ich weiß, dass er es ernst meint, wenn der Satz: "Ich sage es schon nicht Mama oder Papa", fällt. Wir decken uns gegenseitig, er nimmt die Schuld oft auf sich und auch umgekehrt, wenn wir wissen, dass der andere weniger Ärger von den Eltern bekommt. Es sind also schon oft Dinge passiert, die wir verheimlichen konnten. Zum Beispiel haben wir uns letztens im Bad ein bisschen gegenseitig geärgert und ich leerte aus Versehen die teure Creme meiner Mutter auf meinem Bruder aus. Dann meinte ich "Oh Gott, mach die Tür zu. Wir müssen uns etwas überlegen." Er hatte daraufhin die Idee, den Behälter mit einer anderen Creme zu füllen. Dann meinte er, falls Mama etwas merken sollte, würde er sagen, dass es seine Schuld gewesen sei. Schließlich würde er keinen Ärger kriegen, weil er der Jüngste ist. Schön und gut, dass wir so zusammenhalten, wenn wir irgendeinen Quatsch anstellen, aber vor circa zwei Jahren ist etwas passiert, was mir bis heute leidtut. Wir hatten gerade unser Haus renoviert und unser Handwerker benutzte eine komische Klebemasse, die man mit Wasser vermischen sollte. Leider kann ich es echt schlecht erklären, weil ich mich nicht auskenne. Auf jeden Fall braucht man das Zeug beim Fließen legen. Gerade war seine Schicht zu Ende und unsere Eltern kamen vom Einkaufen nach Hause - und immer, wenn meine Eltern einkaufen gehen, bringen sie die ganzen Einkaufstaschen heim und gehen direkt weiter. Von uns wird erwartet, dass wir die Sachen ausräumen und runter in den Keller tragen, wo wir alles aufbewahren. Ich war etwas genervt, weil mein Bruder nicht sofort runter kam, um mir zu helfen, gestresst lief ich mit mehreren Packungen Mehl durch die verschiedenen Räume unseres Kellers. Als mein Bruder mich dann etwas fragte, war ich unvorsichtig und ließ das Mehl fallen. Ich weiß echt nicht, wieso wir ausgerechnet auf diese Idee kamen, es gäbe schließlich andere Möglichkeiten, aber weil das im Waschraum passierte und eh schon etwas vom Mehl im Abfluss lag, schoben wir den Rest ebenfalls in den Abfluss.


Oh Mann! Echt doof, man hat es sofort gesehen, also kamen wir auf die Idee, Wasser nachzukippen. Im Nachhinein weiß ich, dass das eine unglaublich dumme Idee war, denn das ganze Mehl formte sich zu einem Klumpen und das Wasser floss nicht ab. Wie denn auch? Jetzt waren wir auch noch damit beschäftigt, das Wasser beiseitezuschaffen und die Verstopfung zu lösen. Es hat nicht so wirklich geklappt, wir hatten echt keine Ahnung. Wir einigten uns dann darauf, dass die Sache unter uns bleibt, nie geschehen ist und außerdem dachten wir, es würde dauern, bis es unseren Eltern auffällt, aber sie bemerkten es gleich am selben Tag. Meine Eltern waren total aufgebracht und stinksauer, stundenlang verbrachten sie im Waschkeller und kümmerten sich um den verstopften Abfluss. Ich hörte bis in den ersten Stock, wie mein Papa schimpfte, und traute mich auch gar nicht aus meinem Zimmer. Als wir zum Abendessen ins Wohnzimmer kamen, war das Top-Thema unser unfähiger Handwerker, ich habe es anfangs nicht verstanden, also fragte ich nach und daraufhin erklärten mir meine Eltern, wie dieser Vollidiot anscheinend die Reste seines Klebstoffs in den Abfluss schüttete und wie unverschämt das doch von ihm sei. Mein Bruder und ich warfen uns einen Blick zu und in dem Moment war ich echt erleichtert und eher beruhigt, doch dann schnappte sich mein Vater das Telefon, rief den Handwerker an und meinte nur: "Komm sofort her, wir haben etwas zu besprechen!" Es dauerte nicht lange, bis er bei uns im Flur stand und ich werde seinen Anblick nie vergessen, ich habe immer noch so ein schlechtes Gewissen.


Ich habe meinen Vater selten so wütend und aggressiv mit einem Menschen reden sehen. Er hat den Handwerker so fertig gemacht, beschimpfte ihn als Arschloch und war natürlich megasauer wegen der Verstopfung, weil er sich selbst darum kümmern musste. Dann meinte er auch noch, dass er ihm seinen Lohn nicht geben wird und da war ich echt kurz davor, dazwischen zu gehen. Der Handwerker kam kaum zu Wort, weil mein Vater mit Beleidigungen um sich warf. Der arme Mann meinte nur, dass er so etwas nie tun würde und verstehen kann, dass mein Vater angepisst ist, aber er es halt eben nicht war, weil er ganz genau weiß was dann passieren würde. Mein Papa hat ihn dennoch so zur Schnecke gemacht, dass er, obwohl er unschuldig war, sich nicht traute etwas über die Kürzung des Lohns zu sagen. Nun beichte ich, dass ich Schuld daran bin, dass ein erwachsener Mann kurz vorm Heulen war und meine Eltern zwei verrückte, unfähige, feige Kinder haben. Ich hoffe der Typ vergibt mir, ich mochte ihn, er hat immer tolle Musik gehört.

Beichthaus.com Beichte #00033887 vom 05.09.2014 um 00:59:38 Uhr in 86165 Augsburg (Neuburger Straße) (8 Kommentare).

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