Ein ungewöhnliches Geschenk

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Peinlichkeit Sex Neugier Weimar

Die Geschichte ist mittlerweile schon ein paar Jährchen her und trug sich an dem Geburtstag meiner damaligen Freundin zu. Ich, damals noch relativ jung, 22 Jahre, dachte mir zu diesem Anlass etwas ganz ganz besonderes als Geschenk aus - einen, sozusagen, wilden Dildo nämlich, von der Passform her eher größer und mit dem speziellen Gimmick ausgerüstet, sich bei Betrieb wie wild um die eigene Achse zu drehen. Ich wäre beim Kauf schon fast im Boden versunken und war noch gespannter auf die Reaktion meiner Freundin, welche zwar nicht unbedingt Prüde war, aber sowas vor allem von mir nicht unbedingt erwartet hätte. Wir verbrachten den Abend bei Ihr, ich hatte vor, das Geschenk bis zu den Abendstunden hinauszuzögern - die Gründe kann man sich ja so weit vorstellen. Blöd nur, dass um Punk 6 Uhr eine Reihe von Freunden vor der Tür stand, man hatte sich Überraschendes vorgenommen. In entsprechender Sektlaune wurden dann irgendwann Geschenke überreicht und ich aufgefordert, selbiges zu tun, man sei auch sehr Gespannt, ist ja schließlich Ehrensache. Genau die hätte sich jedoch, zumindest und allein für mein Selbstbild, recht schnell erledigt gehabt, so dass ich einigermaßen panisch wurde und mich in den nächsten 10 Minuten im Wohnzimmer wiederfand, wie ich eine DVD (Zoolander) in das Geschenkpapier des Dildos einzuwickeln versuchte. Mit Tesa. Die zu diesem läppischen Geschenk völlig unpassende Karte übernahm ich direkt, so dass meine Freundin auch ein wenig blöd guckte, als sie sie durchlas - "You spin me right round, baby! Right round!", Kusssmiley. Die Freundinnen waren auch nicht gerade begeistert, haben sich aber zurückgehalten. Ich habe das ganze dann noch am gleichen Abend verschämt aufgeklärt, ohne dass meine Freundin das auch nur eine Spur witzig fand. Zum Einsatz gekommen ist das Ding auch nie, jedenfalls nicht mit mir. ich hätte es wohl einfach lassen sollen.

Beichthaus.com Beichte #00028748 vom 21.03.2011 um 04:35:59 Uhr in Weimar (24 Kommentare).

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Trainingsmaßnahmen für meine Meerschweinchen

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Aggression Gewalt Neugier Mord Tiere

Ich habe vor einigen Monaten zwei Meerschweinchen zur Tode gequält. Es fing alles wie ein Spiel an. Ich war derjenige, der sich um alles kümmert, habe alles gemacht, dass die Tiere sich wohl fühlen, genug zu essen haben usw. Ich habe mich auch im Internet über die korrekte Haltung informiert. Irgendwann, durch Neugierde, fing ich an die Tiere zu analysieren, auszuprobieren, was sie so aushalten, was natürlich für sie, Quälerei war. Ich hatte auf einmal Spaß zu sehen, wie die beiden zusammenhielten, wenn ich "Den Bösen" spielte. Irgendwo las ich, dass man die Tiere beschäftigen muss, damit es ihnen nicht langweilig wird. Und da ging ich zu weit, ich verlor oft die Geduld mit ihnen und fand es nicht so schlimm, dass ich ihnen meinen Willen aufzwinge und verschiedene Sachen ausprobierte nur um zu sehen wie sie reagieren und was sie so aushalten. Oft war ich von YouTube-Videos mehr oder weniger motiviert und probierte das gleiche Zuhause aus. Eines Tages war diese Hetzjagd für ein Meerschweinchen zu viel, es starb an Erschöpfung. Das andere Schweinchen habe ich dann aus Wut fest zugedrückt, weil sie meine Trainingsmaßnahmen nicht gerne mitmachte. Ich gab ihr innerlich die Schuld daran. Ich wollte sie nicht töten, es ist mehr durch mein blödes Verhalten und meine Ungeduld passiert. Diese niedlichen Tierchen, verleiten einen dazu, weil sie eigentlich keine Haustierchen sind und ungeeignet für Dressur. Ich habe aber gelernt, dass ich auch eine tierische Seite habe und die habe ich an dem Tag nicht unter Kontrolle gehabt. Ich war danach total depressiv, habe viel geweint und konnte nicht verstehen, wie mir, der ja bemüht war sie nur glücklich zu machen, das passieren konnte. Ich habe ihre Gesichter immer noch vor Augen. Die Schuldgefühle plagen mich immer noch und wahrscheinlich werden sie das mein ganzes Leben.

Beichthaus.com Beichte #00028747 vom 21.03.2011 um 02:21:23 Uhr (46 Kommentare).

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Diagnose Hirnhautentzuendung

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Verzweiflung Feigheit Peinlichkeit Gesundheit Stuttgart

Den 11. Dezember werde ich nie vergessen. An diesem Tag veränderte sich mein Leben komplett! Ich lag in meinem Bett und schlief, bis ich plötzlich aufwachte, weil ich merkte, dass ich mich gleich übergeben musste. Ich rannte also schnurstracks zur Toilette und übergab mich. Danach legte ich mich wieder in mein Bett hin. Doch nur 5 Minuten später musste ich wieder aufstehen und ebenfalls rannte ich wieder zur Toilette und übergab mich. Dieses Spiel wiederholte sich circa 4-5 mal, bis meine Mutter merkte, dass ich immer auf die Toilette gerannt bin und dabei gerade nicht der leiseste Mensch war. Sie fragte mich was ich habe und ich antwortete darauf "mir ist total schlecht und schwindelig" meine Mutter rief also um 4 Uhr morgens total panisch den Krankenwagen an. Im Krankenhaus angekommen die Diagnose: Hirnhautentzuendung! Meine Mutter rief sofort mein Vater an, der gerade auf der Arbeit war und Nachtschicht hatte. Ich mit meinen damals 9 Jahren verstand nur Bahnhof. Hirnhautentzuendung? Hat das Hirn etwa eine Haut?


Als mein Vater nach 20 Minuten auch da war, unterhielten sich meine Eltern mit den Ärzten. Ich musste über Nacht da bleiben, doch schon am nächsten Tag lag ich im Koma. 5 Tage später erwachte ich und ich musste in ein anderes Krankenhaus gebracht werden, dass 2 Stunden von meinem Heimatort entfernt war. Meine Mutter gab ihren Job für mich auf, um immer bei mir zu sein. Sie durfte sogar in meinem Zimmer schlafen und hatte ein eigenes Bett, dass alles war mit den Ärzten besprochen worden.
Wochen vergingen und mir ging es immer schlechter, hatte hohes Fieber und kaum Appetit. Meine Geschwister und mein Vater kamen mich und meine Mutter oft besuchen. Nachdem sich mein Zustand immer noch nicht besserte mit den ganzen Medikamenten, die ich nehmen musste wurde ich operiert. Als ich aufwachte, war ich noch total müde und sah alles verschwommen. Als ich zu meinen Beinen hinunter blickte, der Schock! Mein rechtes Bein war kürzer als das linke. Ich schrie aus vollem Leibe, die Krankenschwestern kamen angerannt und fragten mich was los sei. Ich weinte nur noch und meine Mutter versuchte mich zu beruhigen und ich schrie sie nur an, wie sie so etwas nur zulassen konnte.
Dann stand die 2. Operation an, mir sollte ein Muskel aus meinem Rücken entfernt und in mein linkes Bein eingesetzt werden. Erst später bemerkte ich, dass ich am linken Bein nur ein halben Fuß hatte! Wieder fingen die Schrei- und Heulkrämpfe an.


Insgesamt musste ich 5 mal operiert werden und war über ein halbes Jahr im Krankenhaus. In dieser Zeit musste ich den ganzen Stoff nachholen für die Schule, was nicht gerade leicht war. Zu Hause angekommen durfte ich noch nicht in die Schule, ich musste mich schonen und ausruhen. Als ich wieder in die Schule ging, fragten mich meine ganzen Klassenkameraden was mit mir los sei, was passiert ist. Ich konnte ihnen doch nicht sagen, dass ich jetzt eine Prothese trage, denn für mich war das ja auch total neu. Heute 8 Jahre später, habe ich total Probleme damit, nicht das ich damit nicht laufen kann oder sowas, nein Schüler fragen mich warum ich so "komisch" laufe und meistens antworte ich darauf nicht und tue so als ob ich das nicht gehört hätte.
Es fällt mir total schwer im Sommer Frauen oder Mädchen mit kurzen Röcken zu sehen, da ich weiß, dass ich sowas nie wieder auf offener Straße anziehen kann oder ins Schwimmbad zu gehen, was ich früher total gerne gemacht habe.
Meine Beine sind übersät mit Narben, die mich mein ganzes Leben daran erinnern werden, was in dieser Nacht geschah. Ich hab seit 3 Monaten einen Freund, der von der ganzen Sache nichts Bescheid weiß, ich hab Angst, dass er mich daraufhin verlässt, ich meine wer will den schon mit einem Krüppel zusammen sein wie ich? Nur meine Familie weiß davon Bescheid.
Ich will jetzt nicht eingebildet klingen, aber ich bin recht hübsch und manchmal denke ich mir auch, dass Gott mich eben zu hübsch erschaffen hat und mir deshalb was wegnehmen musste, nämlich mein rechtes Bein, um mich eben hässlicher zu machen. Zur Zeit denke ich nur an Selbstmord, ich finde mein Leben hat keinen Sinn und wird es wahrscheinlich auch nie haben. Ich bin total verzweifelt und weiß einfach nicht weiter. Danke fürs lesen!

Beichthaus.com Beichte #00028741 vom 19.03.2011 um 17:02:00 Uhr in Stuttgart (51 Kommentare).

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Nenenenenene

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Hochmut Hass Arbeit Bahn & Co. Berlin

Vor circa 30 Jahren hatte ich mal Nachtdienst auf dem Umsteigebahnhof Möckernbrücke. Wir waren angehalten, den Fahrgästen der letzten U-Bahn das Umsteigen zu ermöglichen. Beim letzten Zug, den ich abfertigen musste, hab ich gewartet, bis keiner mehr zu sehen war, dann hab ich den Zug abgefertigt - er fuhr los. Anschließend suchte ich meine Schlüssel zusammen, um den U-Bahnhof abzuschließen. Plötzlich kam mir ein betrunkener Mann entgegen. Ich hab ihn rausgelotst, gelockt, begleitet - wie auch immer man das sagen möchte. Er bestand aber darauf, auf die nächste U-Bahn zu warten. Ich erklärte ihm, dass jetzt keine Züge mehr fahren - er solle bitte den Nachtbus nehmen. Soweit war alles noch okay, aber der Typ ging mir ganz fürchterlich auf die Nerven. Als ich nun den Bahnhof abgeschlossen hatte - und der Typ außerhalb des Bahnhofs war, hab ich ihm die Zunge rausgestreckt und gesungen: "Nenenenenene!" Der ist ausgerastet - und ich bin ruhig meiner weiteren Arbeit nachgegangen - aber etwas mulmig war mir am nächsten Morgen schon, als ich den Bahnhof wieder aufschließen musste. Ist der Typ noch da?

Beichthaus.com Beichte #00028739 vom 19.03.2011 um 00:53:10 Uhr in 10963 Berlin (U-Bahnhof Möckernbrücke) (19 Kommentare).

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Panikattacken

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Neurosen Verzweiflung Missbrauch Intim

Ich möchte etwas loswerden, was mir schon seit Monaten durch den Kopf geht. Ich (w) bin jetzt seit fast zweieinhalb Jahren mit meinem Freund zusammen, wir haben unsere guten und schlechten Zeiten, sind immer füreinander da. Nun ist es so, dass ich psychisch krank bin, emotional instabil, atypisch magersüchtig, extreme Panikattacken und Verlustangst habe, und so weiter und so fort. Bevor wir zusammen gekommen sind, hat mein damals bester Freund, mein "großer Bruder", wie er sich nannte, versucht, mich zu vergewaltigen, zweimal, und ich blöde Kuh hab mir die Schuld gegeben. Erst in der Klinik, in der ich ein Jahr später war, ist alles aufgebrochen. Mein Freund weiß alles über mich, kennt meine Vergangenheit, wie es in mir aussieht. Er hilft mir wirklich überall, wo es geht. Nur bei einer Sache kann er mir nicht helfen. Er, der wunderbarste Mensch meines Lebens, hat mich entjungfert, wir hatten immer wunderschönen Sex, auch wenn ich manchmal (oder doch etwas öfter) Panikattacken bekam , weinte und mich verschloss. Ich bin bei ihm eingezogen. Zwei oder drei Monate später ging gar nichts mehr, ich hatte Angst, konnte seinen Penis noch nicht mal ansehen, ich wollte ihn nicht in mir haben. Seither haben wir es vielleicht noch zwei, drei, vier mal versucht, immer mit dem gleichen Ergebnis. Ich liebe ihn über alles und würde wirklich gern mit ihm schlafen, aber ich kann es nicht, irgendwas macht in mir zu. Er sagt, er würde auch den Rest seines Lebens ohne Sex, aber dafür mit mir verbringen, weil er mich liebt, aber kann er das wirklich, ohne, dass ihm was durchgeht? Ich vertraue ihm. Es tut mir so unglaublich weh, ihm dieses menschliche Verlangen verwehren zu müssen. Ich habe solche Schuldgefühle, weil ich ihn "zwinge", abstinent zu bleiben.
Mittlerweile kann ich seine Berührungen auf meinen Brüsten zwar wieder ertragen, sogar genießen, aber mehr geht überhaupt nicht. Es tut mir richtig weh, ihn dazu zwingen zu müssen, aber was soll ich tun? Ich würde gern so tun, als würde ich Spaß dran haben, aber die Tränen kommen von allein und ich will nicht, dass er sich schuldig fühlt. Ich möchte nicht, dass er sich schlecht fühlt. Er hat sogar drüber nachgedacht, sich Tabletten geben zu lassen, die seinen Testosteronspiegel senken, damit ich mich besser fühle. Er würde alles auf sich nehmen, damit es mir besser geht. Er ist zu gut für mich. Ich liebe ihn. Bitte vergib mir, dass ich Dir sowas antue.

Beichthaus.com Beichte #00028731 vom 16.03.2011 um 16:21:48 Uhr (31 Kommentare).

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