Der Mobber und die späte Rache

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Gewalt Rache Schule

Ich (w/25) möchte beichten, dass ich letztes Wochenende einem ehemaligen Schulkameraden ein Glas ins Gesicht geschmissen habe. Um die Vorgeschichte so kurz wie möglich zu machen: wie viele andere auch, wurde ich in meiner Schulzeit gemobbt. Es ging von Beleidigungen und öffentlichen Demütigungen bis zur Körperverletzung und auch sexuellen Übergriffen.
Mein schlimmstes Erlebnis war auf dem Schulhof in der achten Klasse. Da habe ich mich oft in einer stillen Ecke versteckt. In der Pause lauerten mir vier Schulkameraden dort auf und haben mich, wie sie es öfter machten mit vergammelten Joghurts beworfen. Ich stand da und habe gewartet bis sie aufhören. Sie fingen an mir einen Joghurt direkt über meinen Kopf zu gießen. Ich wurde zu Boden gedrückt, mit dem Gesicht im Dreck, wo ich eine Weile lag. Auf einmal fingen alle an laut zu johlen und zu lachen. Kurz darauf spürte ich wie ein Strahl Flüssigkeit meinen Kopf traf. In meiner Blödheit hob ich schockiert den Kopf und mir wurde mitten ins Gesicht gepisst, was für noch mehr Gelächter sorgte. Danach verschwanden alle ziemlich schnell und ich blieb circa zwei Stunden in meiner Ecke sitzen. Als ich kurz vor Ende des Unterrichts zur Lehrerin ging, schickte die mich nach Hause mit den Worten, dass ich stinke und mich mal duschen solle.


Letztes Wochenende nun war ich in einer Kneipe mit Freunden und da fiel mir eine größere Gruppe auf. Zwei der Beteiligten waren dabei. Mir ist fast das Herz stehen geblieben. Mir wurde kotzübel. Einer der beiden sah mich und kam grinsend auf mich zu, um mich zu Grüßen, denke ich. Da hat es bei mir Klick gemacht. Ich bekam Panik und habe ihm ein Glas ins Gesicht geworfen. Er blutete und ich bin einfach abgehauen ohne zu zahlen. Ich bereue meine Tat zutiefst und wünschte ich könnte es rückgängig machen. Gott sei Dank zeigt er mich nicht an jedoch will er eine Entschuldigung. Ich traue mich jedoch nicht ihm nochmal zu begegnen. Meine noch offene Rechnung in der Kneipe habe ich einen Tag später bezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00030196 vom 23.08.2012 um 02:19:51 Uhr (48 Kommentare).

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Meine Oma liegt im Sterben

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Verzweiflung Ungerechtigkeit 50+ Gesundheit

Meine Oma liegt im Sterben
Meine Großmutter lebt seit Jahren bei uns im Haus. Sie leidet an Leberkrebs im fortgeschrittenen Stadium und da sie schon recht alt ist (84) hat sie jede Behandlung abgelehnt, als sie es erfahren hat. Seit einigen Tagen geht es nun immer mehr bergab mit ihr, sie liegt praktisch im Sterben und das ist das Furchtbarste, das ich jemals erlebt habe. Die Hilflosigkeit, mit der wir alle dem gegenüberstehen, die Machtlosigkeit. Ich beichte dass, wenn ich in ihre vor Todesangst weit aufgerissenen, zitronengelben Augen schaue, ihren geschwollenen Bauch sehe, in dem ihre fußballgroße Leber langsam ihre Organe zerdrückt, ich mir wünsche, sie möge endlich sterben. Jedes Tier wird eingeschläfert, um ihm Qualen zu ersparen - ich bin seit Neuestem definitiv eine Verfechterin von Euthanasie. Mit jeder Träne, die ich meine Mutter vergießen sehe, wünsche ich flehentlich, dass meine Oma endlich, endlich stirbt.

Beichthaus.com Beichte #00027495 vom 09.02.2010 um 02:52:02 Uhr (50 Kommentare).

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Arbeitsalltag beim Zoll

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Faulheit Trägheit Arbeit

Arbeitsalltag beim Zoll
Ich arbeite in einem Büro beim Zoll, zur Zeit habe ich einen Pendenzenposten der in der Woche höchstens 15 Minuten Arbeit gibt. Immer wenn ein Chef vorbeiläuft muss man einige Papiere vor sich legen und beschäftigt aussehen. Diesen Arbeits-Posten gibt es seit Jahren und alle wissen das dort nichts gemacht wird, trotzdem wird nichts geändert. Ich habe bereits alle beichthaus.com Beiträge durchgelesen 1000 Mails geschrieben eine Einkaufsliste erstellt etc. und weiß wirklich nicht was ich noch machen soll. Natürlich könnte ich das Büro reinigen, Pflanzen gießen, Kollegen helfen etc. aber sind wir mal ehrlich. Ich mag einfach nicht.

Beichthaus.com Beichte #00027264 vom 27.11.2009 um 13:20:32 Uhr (38 Kommentare).

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Nachts Fußball gespielt

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Trunksucht Hochmut Last Night Sport Polizei

Da ein guter Kollege in Kürze für ein halbes Jahr nach Südamerika geht und ich (m/19) heute frei habe, hat er mich mit einigen Kumpels gestern Abend zu sich nach Hause eingeladen. So konnten wir seine Abreise, die in einer Woche stattfindet, kräftig begießen. Je später es wurde, desto höher stieg auch der Alkoholpegel. Draußen regnete und gewitterte es immer noch, nach einem heißen Tag. Ein Kollege drängte darauf, raus zu gehen und ein wenig Fußball auf der nahe gelegenen Wiese zu spielen. Da wir Anderen keine Lust hatten, unsere Kleidung und Schuhe nass zu machen, wollten wir anfangs noch nicht. Aber wir kamen auf die blöde Idee, uns bis auf die Shorts auszuziehen und mit einem riesigen Gummiball morgens um drei auf der Wiese Fußball zu spielen.

Nach gut einer halben Stunde tauchte leider auch schon die Polizei auf. Sie riefen uns zu sich und sagten es seien diverse Lärmklagen gegen uns eingegangen. Zudem könne er, wenn er wolle, uns auch wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses anzeigen. Er begann nun die Personalien aufzunehmen und redete etwas von einer gelben Karte. Zwei von uns gaben die Personalien ohne groß zu zögern an und ein dritter fragte den Polizisten nach seinem Ausweis, worauf dieser sagte, die Uniform sei der Ausweis. Der Polizist schien ziemlich nervös zu sein, da er beim Aufnehmen der Personalien zitterte. Dann sagte er, es reiche ihm und forderte einen Kastenwagen an, um den harmlosen Kollegen abzuführen, obwohl dieser sogar seine Personalien bekanntgeben wollte. Die Polizistin, die ihn begleitete, forderte diesen dann unverzüglich an. Dann forderte der Polizist uns andere auf, uns vom Acker zu machen, sonst würde er uns auch mitnehmen. Zwei Kollegen wollten vorerst nicht kooperieren, doch ich überredete sie lieber wegzugehen, da wir sowieso keine großen Siegesaussichten hatten, zumindest nicht in Shorts auf einer Polizeiwache. In der Wohnung des "Abgeführten" warteten wir und nach etwa ein bis zwei Stunden kam er zurück. In der Hand hielt er eine Buße von ca. 30 €, für die "Übertragung" an die Polizeiwache im Kastenwagen. Er will sich nun bei einem Bekannten, der Anwalt ist, erkundigen, ob er die Geldbuße auch wirklich zu bezahlen hat, zumal sie ihn auch im Streifenwagen hätten abführen können. Die Nacht ist ziemlich merkwürdig verlaufen. Ich sehe, außer dass wir ein wenig Lärm gemacht haben, nicht ein, warum es im Hochsommer verboten sein sollte, in Shorts Fußball zu spielen.

Beichthaus.com Beichte #00026760 vom 28.07.2009 um 20:28:57 Uhr (21 Kommentare).

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Die Ehe der nervigen Nachbarn

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Rache Zwietracht Nachbarn Zürich

Die Ehe der nervigen Nachbarn
Ich (m/26) wohne seit einem guten Jahr in einer Parterrewohnung in einem mittelgroßen Dorf nahe einer Stadt in der Schweiz, mit, wie oft bei solchen Wohnungen, einem kleinen Garten. Nun grenzen an meinen Garten auch zwei andere Gärten und darunter auch der wohl mühsamsten Nachbarn in der ganzen Region. Ein Ehepaar, beide Mitte 50. Beide kassieren eine 50% Invalidenrente aber was den armen Beiden fehlt habe ich nie wirklich gemerkt, außer natürlich dem Schaden am Strohbündel in ihrem Kopf. Ich bin ein sehr sehr ruhiger Typ, werde so gut wie nie wütend und lange Zeit nahm ich das ganze Getue ihrerseits mit Humor, denn ich habe schnell gemerkt, was das für Leute sind. Kaum war ich eingezogen fingen sie schon an nach Möglichkeiten zu suchen mich zu nerven. So knallte ich dann zum Beispiel ihrer Meinung nach, meine Türen zu laut, worauf ich mit einem breiten Grinsen aber antworten konnte, dass ich beim Einzug sämtliche Türen abgeschraubt habe und die nun im Keller wären. Wer sich jetzt fragt, warum, ich bin der Meinung, dass wenn man allein lebt, Türen nur im Weg sind, außer auf dem Klo wegen der Gäste - aber die ist bei mir eine Schiebetüre. Jedenfalls kam dann von ihm nur noch ein böser Blick und sonst nichts mehr, was sollte er auch noch sagen. Ein anderes Mal meckerte er das MEIN Besuch ständig stundenlang die Besucherparkplätze zuparkt und somit SEIN Besuch nie Platz hätte, die Autos abzustellen. Na gut, da musste ich ihm ja auch recht geben, ich habe sehr viel Besuch, 3-4-mal in der Woche, meistens gute Freunde, ab und zu Familie, aber alle anständig und ruhig also daher kein Lärm oder dergleichen. Aber er hingegen hat in diesem Jahr, denke ich, noch nie Besuch bekommen. Hab ich jedenfalls nie gesehen. Also wüsste ich nicht, wieso er mich deswegen blöd anmachen sollte. Zumal es außerdem für die Besucherplätze kein Zeitlimit gibt (vom Vermieter bestätigt) und 50 Meter weiter unten ein großer gebührenfreier Parkplatz ist. Also weiß ich, dass ich im Recht bin und so kann er von mir aus noch tausendmal daherkommen. Andere Nachbarn haben sich übrigens noch nie bei mir beschwert. Verstehe mich sonst mit allen, von jung bis alt, sehr gut.

Außerdem ließ er seiner kleinen Macke manchmal zu viel Auslauf und stand dann seelenruhig auf seiner Wiese und spähte in der Nachbarschaft umher. Und das nicht etwa unauffällig. Da saß ich im Sommer draußen am Essen und er starrt und starrt und starrt. Als ich fragte was das soll, sagte er nur ich könne ihm nicht verbieten, in seinem Garten zu stehen und umherzuschauen. Bevor ich mich auf weitere Diskussionen einließ, wandte ich mich wieder meinem Essen zu und ließ ihn starren. Und auch all die anderen Male noch ließ ich ihn starren. Habe auch mitbekommen, wie schon seine Frau ihn auf das ansprach. Was es denn da immer zu sehen gibt und so. Doch er sagt dann nur: Ich gucke nur, mehr nicht. Nun denn, das fand ich zwar recht abnormal, aber was solls, ich habe nichts zu verbergen und in die Wohnung schauen konnte er mir ja nicht. Das sind nur ein paar Beispiele von vielen, wobei unter anderem natürlich die klassische Katzenscheißerei in meinem Garten auch nicht fehlt. All diese Vorkommnisse haben mir schnell gezeigt, dass solche Leute eigentlich nur zu bemitleiden sind. Darum konnte ich auch lange Zeit darüber stehen und hatte für mich meinen frieden in meinem Heim.

Doch eines Tages änderte sich das. Von einer anderen Nachbarin erfuhr ich, was er so über mich in der Nachbarschaft erzählt. Und da hört es bei mir auf. Was ich da für Geschichten über mich zu hören bekam, machte mich fast sprachlos. Angeblich lästert er auch immer über Andere und das auf sehr üble Weise. Über nette Leute, die ihm ganz bestimmt nie etwas getan hatten und sogar über seine Frau. Da wurde mir klar, dass er nicht einfach ein Scheißkerl mit einem Knacks am Kürbis ist, nein er ist bösartig und hinterhältig aufs Übelste. Ich hasse Lügen und am Schlimmsten finde ich es, Lügen zu verbreiten. Ich war zwar eigentlich nicht überrascht, dass er so sein konnte, aber, um es milde auszudrücken, erbost. Die Nachbarin sagte mir noch ich solle mir keine Gedanken machen, dem Typ glaube eh niemand. Doch darüber machte ich mir auch keine Gedanken, was andere über mich denken, ist mir eigentlich ziemlich egal. Ich machte mir nur Gedanken, wie ich ihn dafür büßen lassen kann.

Den Anfang machte dann meine beste Freundin. Ich erzählte ihr, als wir in meinem Garten saßen, von seinem Starr-Schaden und eben das ihn sogar seine Frau schon auf das angesprochen habe. Kurze Zeit später stand seine Frau drüben am Pflanzen gießen. Da stand sie auf, ging zu ihr und gab sich als meine Freundin aus. Sie sagte ihr auf eine absolut vorbildlich höfliche Weise, ihr Mann solle doch bitte aufhören rüberzustarren, wenn sie sich bei mir am Bräunen sei. Ihr erstarrter Blick war göttlich und ich denke mal, der Gedanke, dass ihr alter Bock bei so einer hübschen jungen Dame niemals wegschauen könnte, war ihr wohl Beweis genug und sie stürmte hinein, um ihn zur Rede zu stellen. Jedenfalls haben wir dann zu unserem Feierabendbier einen heftigen Ehestreit meiner Nachbarn serviert bekommen. Durch die offene Türe war alles schön zu hören. Es war herrlich! Von ihm kam kaum ein Ton heraus, nur von ihr gab es ein mächtiges Gezeter. Es freute mich, dass er so richtig fertiggemacht wurde von ihr. Und siehe da, das Starren hat aufgehört.

Aber eben, es war erst der Anfang einer kleinen Sucht von mir, ihm Gemeines anzutun. Anfangs waren es Kleinigkeiten wie Türschloss zueisen im Winter, oder ranzige Butter in seinem Auto zu verstecken, das er immer unabgeschlossen in der Gemeinschaftsgarage hatte. Bis er sich zu Hause ein Wireless-Netzwerk zulegte. Und das ist nicht gut in meiner Nähe, vor allem nicht, wenn man so drauf ist wie er und ich auf Rache gesinnt bin. Ich kann dank einem Hobby in meiner Jugend und meinem heutigen Beruf mit einem Computer ziemlich viel anstellen. Und so ist ein einfaches Netzwerk kein großes Hindernis. Wenn dann noch der andere seinen Computer eingeschaltet hat, kann ich da nebenbei so ziemlich alles machen, was ich will. Klar, ich weiß, dass das nicht korrekt und verboten ist, ich weiß es nur zu gut, ich habe für meine "Jugendsünden" bezahlt und gebüßt. Doch bei meinem Nachbarn machte ich eine Ausnahme. Ich schwöre hiermit, dass es die Einzige war und bleiben wird. Ich konnte alles Anschauen, aber ich habe ganz ehrlich vor dem Foto-Ordner "zu hausePRIVAT" haltgemacht. Klar glauben das wahrscheinlich wenige aber 1. mein aller, aller, allerletzter Respekt vor ihrer Privatsphäre hat mir gesagt "ein. 2. Glaubt mir, diese Leute will man auf keinen Fall nackt oder so sehen. Und ein Trauma davon kann ich nicht gebrauchen. Jedenfalls habe ich mal ein paar Programme installiert, die nur ein wenig für Verwirrung sorgten auf ihrem Rechner und ich betone NUR auf ihrem Rechner! Ich ließ das ein paar Tage so ruhen und überlegte, was ich noch so anstellen könnte. Dann hat er mir die perfekte Vorlage gegeben.

Er klingelte an meiner Tür und fragte mich arschkriecherisch, ob ich mir mal seinen Computer anschauen kann, da ich mich ja damit auskennen würde und er nicht mehr weiter wüsste. Mich traf fast der Schlag. Da steht dieser armselige Wicht vor meiner Tür und bittet mich um Hilfe. Einerseits logisch, da er ja keine Freunde hatte und alles andere halt mehr Geld kostet, als wenn sein lieber Nachbar das machen würde. Aber andererseits trotzdem sehr dreist. Eigentlich hätte ich ihn am liebsten ausgelacht und ihm einen Tritt verpasst. Aber ich hatte ja noch immer mein Spaß ihn zu nerven und das war die perfekte Gelegenheit. Ich schnappte mein Notebook, ging mit ihm rüber und schaute mir das Ganze an, wobei ich natürlich genau wusste, was los war, und somit das Problem schnell gelöst war. Auf seine Frage, was denn los gewesen sei, fragte ich ihn ganz höflich, ob er sich vielleicht auf unseriösen, einschlägigen Seiten aufgehalten habe. Er sagte, dass er halt auch nur ein Mann sei. Ich verabschiedete mich und ging. Ein Danke, wen wundert es, gab es natürlich nicht. Dann ließ ich ihn einige Zeit in Ruhe. Bis ich ähnliche Programme wieder installiert hatte und sehnlichst darauf wartete, bis er wieder kommt und meine Hilfe benötigt. Doch dann kam seine Frau und bat mich um Hilfe. Natürlich half ich ihr und löste das Problem wieder. Als sie mich fragte, was denn los gewesen sei, sagte ich ihr, dass ich es ihrem Mann schon einmal gesagt hätte, er solle aufpassen, auf welchen Seiten er sich im Internet bewegt. Sie fragte mich, was das denn für Seiten waren und ich erklärte, dass ich das lieber nicht einfach so sagen wolle, ihr aber die Adresslisten der Seiten geben werde. Sie bedankte sich und ich ging. Zu Hause habe ich im Internet geforscht und eine wirklich üble Liste zusammengestellt von etwa 20 Seiten, die ich ihr am nächsten Tag mit innerlichem Lachen vorbei brachte. Am Abend gab es dann einen ganz heftigen Streit, bei dem er, denke ich, wieder mal klar den Meister gezeigt bekam. Wie schön für ihn. Darauf habe ich ihn etwa eine Woche nicht gesehen, schätze sie hat ihn ins Hotel geschickt. Als er wieder da war, konnte ich aber immer noch nicht aufhören.

Ich sagte mir jetzt noch einen Knaller und dann Schluss. Ich bat meine beste Freundin, doch ihren Bikini anzuziehen und mich zu besuchen. Klar hat sie sich zuerst sehr gewundert, was das soll und ich wollte schon anfangen von wegen beste Freundin und so. Aber ich musste nur das Wort "Nachbar" erwähnen und sie war sofort dabei. Sie war bis jetzt die Einzige, die wusste, was ich getan hatte. Sonst weiß das wirklich niemand. Als sie kam, fragte ich, ob ich sie beim Sonnenbaden fotografieren darf. Sie willigte ein und ich machte ein paar Fotos von einem Winkel, dass es von einem Gebüsch im Garten her fotografiert hätte werden können. Nun machte ich eine kleine Diaschau, welche ich dann schön bei meinem Nachbarn im Autostart abgelegt hatte. Dies war das Ende meiner Gemeinheiten und auch ihrer Ehe. Sie trennte sich von ihm und er zog zum Wohle aller weg. Ich erschrak, ob dem was ich getan habe aber weiß nicht ob das jetzt nur wegen mir war oder ob es da noch andere Sachen gab. Aber trotzdem fand ich die Reaktion recht heftig. Ich entschuldige mich, da ich mich auf sein Niveau herabgelassen habe, da ich ja auch Lügen verbreitet habe, wenn auch nur bei seiner Frau. Aber ehrlich gesagt - ich bereue nicht, was ich diesem Sack angetan habe. Und will deswegen auch nicht um Verzeihung bitten. Ich bereue nur was ich seiner Ehefrau angetan habe. Eigentlich ist sie eine liebe Frau, die halt schon fast ihr ganzes Leben mit so einem Arsch verbracht hat und das färbt ab. So war sie auch oft am Gartenzaun am Nörgeln. Aber die üblen Sachen mit den Lügen kamen nur von ihm und für das soll er bestraft sein. Also liebe Frau M., es tut mir leid für die seelischen Schmerzen, die ich ihnen zugefügt habe - durch die Streitereien und die Trennung von ihrem Mann. Ich wünsche ihnen nur das Beste und hoffe, dass sie glücklich werden. Sie haben was Besseres verdient als diese Pfeife.

Beichthaus.com Beichte #00026728 vom 23.07.2009 um 17:55:09 Uhr in Zürich (53 Kommentare).

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