Der Mobber und die späte Rache

48

anhören

Gewalt Rache Schule

Ich (w/25) möchte beichten, dass ich letztes Wochenende einem ehemaligen Schulkameraden ein Glas ins Gesicht geschmissen habe. Um die Vorgeschichte so kurz wie möglich zu machen: wie viele andere auch, wurde ich in meiner Schulzeit gemobbt. Es ging von Beleidigungen und öffentlichen Demütigungen bis zur Körperverletzung und auch sexuellen Übergriffen.
Mein schlimmstes Erlebnis war auf dem Schulhof in der achten Klasse. Da habe ich mich oft in einer stillen Ecke versteckt. In der Pause lauerten mir vier Schulkameraden dort auf und haben mich, wie sie es öfter machten mit vergammelten Joghurts beworfen. Ich stand da und habe gewartet bis sie aufhören. Sie fingen an mir einen Joghurt direkt über meinen Kopf zu gießen. Ich wurde zu Boden gedrückt, mit dem Gesicht im Dreck, wo ich eine Weile lag. Auf einmal fingen alle an laut zu johlen und zu lachen. Kurz darauf spürte ich wie ein Strahl Flüssigkeit meinen Kopf traf. In meiner Blödheit hob ich schockiert den Kopf und mir wurde mitten ins Gesicht gepisst, was für noch mehr Gelächter sorgte. Danach verschwanden alle ziemlich schnell und ich blieb circa zwei Stunden in meiner Ecke sitzen. Als ich kurz vor Ende des Unterrichts zur Lehrerin ging, schickte die mich nach Hause mit den Worten, dass ich stinke und mich mal duschen solle.


Letztes Wochenende nun war ich in einer Kneipe mit Freunden und da fiel mir eine größere Gruppe auf. Zwei der Beteiligten waren dabei. Mir ist fast das Herz stehen geblieben. Mir wurde kotzübel. Einer der beiden sah mich und kam grinsend auf mich zu, um mich zu Grüßen, denke ich. Da hat es bei mir Klick gemacht. Ich bekam Panik und habe ihm ein Glas ins Gesicht geworfen. Er blutete und ich bin einfach abgehauen ohne zu zahlen. Ich bereue meine Tat zutiefst und wünschte ich könnte es rückgängig machen. Gott sei Dank zeigt er mich nicht an jedoch will er eine Entschuldigung. Ich traue mich jedoch nicht ihm nochmal zu begegnen. Meine noch offene Rechnung in der Kneipe habe ich einen Tag später bezahlt.

Beichthaus.com Beichte #00030196 vom 23.08.2012 um 02:19:51 Uhr (48 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine betrunkene Mutter und das Spiel

35

anhören

Diebstahl Falschheit Familie Games

Ich (w/18) muss beichten, dass ich den dauerbetrunkenen Zustand meiner Eltern ausgenutzt habe. Auch wenn sie selbst es immer wieder bestreiten: Meine Eltern sind Alkoholiker, oder zumindest angehende. Ich bin gerade nicht sicher, ab wann diese Bezeichnung angemessen ist. Jeden Abend werden nicht weniger als mindestens fünf Flaschen Bier geleert, bei Bedarf auch gerne mal mehr. Und das nicht zusammen, nein. Jeder trinkt fünf Flaschen alleine. Hinzu kommt jeden Abend eine Flasche von diesem Pfefferminzschnaps und wahlweise ein, zwei Flaschen Wein, Sekt, Whiskey, Wodka, Korn. Was eben gerade da ist. Sagen wir es mal so: Mein Vater rennt jeden Tag in den Supermarkt und seine Einkäufe bestehen meistens zu 100 Prozent nur aus Alkohol. Lebensmittel oder für mich was Alkoholfreies? Keine Spur, das wird nur beim großen Wocheneinkauf geholt. Ich trinke selber nicht, weil mir Alkohol einfach nicht schmeckt. Ich habe überhaupt kein Problem wenn andere was trinken, man kann auch gerne mal zu tief ins Glas schauen. Gegen ein wohlverdientes Feierabendbier würde ich auch nie was sagen. Aber man kann es echt übertreiben. Man muss wirklich nicht jeden Abend hackebreit sein. Das nervt mich an meinen Eltern wirklich, vor allem da es immer wieder heißt: Nein, wir haben kein Problem. Ich habe sie ein paar mal drauf angesprochen, wurde aber immer abgewürgt mit der Begründung, ich solle mal nicht übertreiben. Ich weiß, ich weiß: Es ist ihr Leben und ich sollte mich da nicht einmischen, aber sie sind nunmal meine Eltern und ich kann wirklich darauf verzichten, sie mit nichtmal 50 Jahren schon unter der Erde zu sehen. Zu gute halten kann ich ihnen nur, dass sie nie während der Arbeit trinken und auch nie betrunken Auto fahren würden. Das kommt alles erst Abends.


Aber okay, kommen wir nun zu meiner Beichte: Ich habe neulich mal das Internet durchstöbert, weil ich mal wieder Lust hatte, ein wenig auf meinem Nintendo 3DS zu spielen. Darum wollte ich ein neues Spiel erwerben und habe dementsprechend einige Kritiken und Empfehlungen durchgelesen. Ich fand recht schnell eines, was bald in Europa erscheinen sollte. Man konnte es vorbestellen. Ich wollte gerade die Vorbestellung in Angriff nehmen, da kam meine Mutter in mein Zimmer und bat mich, die Wäsche im Garten abzunehmen. An der Art wie sie redete, merkte ich schnell, dass sie schon gut gebechert haben musste. Ich ging also raus, nahm die Wäsche wie gewünscht ab und ging mit der Wäsche wieder ins Haus zu meiner Mutter und wollte sie nur fragen, wo ich sie ablegen soll. Meine Mutter aber pampte mich nur an, was mir einfiele, die Wäsche abzunehmen, sie sollte noch länger draußen hängen, weil doch bestimmt noch nicht alles trocken sei. Ich muss hier erwähnen, dass meine Mutter zu der Art von Betrunkenen gehört, die sich selbst an Dinge, die sie Minuten zuvor gesagt haben, manchmal nicht mehr erinnern können. Ende vom Lied war, dass ich die ganze Wäsche wieder draußen aufhängen durfte. Wirklich ziemlich entnervt bin ich wieder in mein Zimmer gegangen, wo ich mittlerweile den Großteil meiner Zeit zu Hause verbringe. Denn meine Eltern sind betrunken wirklich unausstehlich. Sie werden teilweise beleidigend, fahren schnell aus der Haut, brüllen herum und streiten sich alle fünf Minuten. Das ging mir so auf die Nerven, das ich mich fast ausschließlich in mein Zimmer zurückzog und nur rauskomme, wenn ich auf Toilette muss oder Hunger habe und mir was zurecht mache. In meinem Zimmer höre ich sie fast nicht und werde dort von ihnen auch ignoriert. Sie kommen zumindest fast nie rein. Und das ist auch besser so, denn wenn sie mich in ihrem sternhagelvollen Zustand schon nur ansprechen, werde ich von mühsam unterdückter Wut überrollt. Dementsprechend war ich nach dieser Aktion eben mehr als angefressen und da fiel mein Blick auf die angefangene Vorbestellung. Eine Idee überkam mich und ich ging nochmal zu meiner Mutter, die sich wahrscheinlich gar nicht mehr an unseren kleinen Streit erinnerte. Zumindest sah sie mich recht freundlich an, als ich sie fragte, ob sie etwas für mich tun könne. Sie folgte mir in mein Zimmer und ich bat sie, die Vorbestellung für mich auszufüllen und auch erstmal zu bezahlen, da ich angeblich knapp bei Kasse wäre, was nicht stimmte. Die 45 Euro für das Spiel wären kein Problem gewesen. Ich versicherte ihr, das Geld auf jeden Fall zurück zu zahlen. Meine Mutter glaubte mir und füllte alles ordnungsgemäß aus, ich schaute ihr noch über die Schulter, um auch sicherzugehen.
In den nächsten zwei Wochen, bis das Spiel rauskam, haben weder sie noch ich ein Wort über diese Sache verloren und ich war mir ziemlich sicher, dass sie es vergessen hatte. Das wurde dann auch bestätigt, als ich letzte Woche aus der Schule kam und ein Paket auf mich wartete, dass meine Mutter entgegen genommen hatte und sich wunderte, weil ich ihr nichts von einer Bestellung erzählt hatte. Ich wurde etwas frech und sagte ihr, dass sie sehr wohl davon wusste und es aber mal wieder dank eines ihrer Filmrisse vergessen haben musste. Sie sah mich nur abschätzig an und wandte mir dann den Rücken zu.

Ich liege jetzt also jeden Abend in meinem Bett und erfreue mich an meinem neuen Spiel und ich habe nicht die Spur eines schlechten Gewissens. Ich habe auch nicht vor, das Geld in naher Zukunft zurück zu zahlen. Nicht die beste Idee, die ich jemals hatte und auch ungemein kindisch, aber ich werde es nicht nochmal machen.

Beichthaus.com Beichte #00030192 vom 22.08.2012 um 03:06:47 Uhr (35 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“35.000

“Beichte

Praktikum Abzocke

16

anhören

Boshaftigkeit Rache Arbeit Chef

Vor 3 Jahren wurde ich nach dem Ende der Ausbildung arbeitslos. Obwohl ich eine gute Prüfung ablieferte und auch ein sehr gutes Arbeitszeugnis bekommen habe, habe ich keinen Job gefunden. Ich habe etwa 50 Bewerbungen verschickt und wurde 4 mal eingeladen und auch dann nur Absagen. Nach 6 Monaten war ich sehr frustriert und habe mich schon nach Umschulungen umgesehen, als ein Betrieb mir ein Praktikum anbot. Mit einer Übernahme falls das Praktikum erfolgreich verlaufen würde.
Leider merkte ich recht schnell, dass ich im Betrieb nur ausgenutzt wurde. Jeden Tag 10 Stunden schuften und bei jeder Pause, die ich machte, wurde ich dumm angeguckt. Und am schlimmsten: Über das Internet erfuhr ich, dass ich mir keine Hoffnung machen brauche übernommen zu werden. Zum Glück gibt es Seiten auf denen man seinen Arbeitgeber bewerten konnte und dort haben schon viele Opfer von der Masche berichtet.
So bin ich zum Chef und wollte das Praktikum abbrechen, worauf er einen Wutanfall bekam und mich auch noch erpressen wollte. Er drohte mich beim Arbeitsamt als faulen und unbequemen Arbeitnehmer zu melden, damit ich eine Sperre bzw. Kürzung bekomme. So bin ich zähneknirschend geblieben und habe das Praktikum beendet, natürlich ohne Übernahme. An meinem letzten Tag musste ich auch noch meinen Nachfolgepraktikanten einarbeiten, dem das selbe Schicksal blühte.
Heute bin ich seit 2 Jahren in einer netten Firma untergekommen und durch Zufall erfuhr ich, dass wir ein Geschäft mit besagter Firma planten. Ich habe beim Chef interveniert und ihm davon erzählt und das Geschäft wurde zu meiner Überraschung nicht abgeschlossen. Zu meiner Genugtuung habe ich noch bei der Firma im Namen meines Chefs angerufen und dem Erpresser-Chef vom Praktikum gesagt, dass nach Recherche im Internet aufgrund ihres schlechten Images kein Bedarf besteht die Geschäftsbeziehung aufrecht zu erhalten.

Beichthaus.com Beichte #00030187 vom 20.08.2012 um 13:14:30 Uhr (16 Kommentare).

In WhatsApp teilen

Meine 70-jährige Vermieterin

13

anhören

Hass Diebstahl Nachbarn Studentenleben

Ich bin letztes Jahr im September, nach Beendigung einer mehrjährigen Beziehung, in den Süden von NRW gezogen um zu studieren. Da das Ende der Beziehung eher nicht so super war, habe ich versucht schnell eine neue Bude zu finden, damit ich ihre Visage nicht mehr sehen musste. Ich muss sagen, dass wir eine wirklich tolle Wohnung hatten. Da ich natürlich in der Zeit umziehen musste, wo tausende neue Erstsemesterler auch eine neue Wohnung suchen, habe ich nach circa 25 angesehenen Wohnungen, das erste Loch genommen, wo ich eine Zusage bekommen habe. 18 qm Wohnraum, Teppich von Anno 1700, Bad außerhalb der Wohnung, die nebenbei das letzte mal irgendwann in den 60ern renoviert wurde. Dazu kommt die völlig wahnsinnige 70-Jährige Vermieterin, die mir wirklich Angst macht! Da ich ja gezwungenermaßen die Wohnung verlassen, muss um das Resultat meiner Verdauung loszuwerden, Zähne zu putzen oder zu duschen, muss ich an ihrer Tür vorbei. Da die irre Alte jeden Schritt hört, den ich hier tätige, weiß sie wann ich rein oder raus gehe. Sobald ich die Pforten zu meinem ganz privaten Schloss öffne, höre ich sie, wie sie schnellstmöglich zur Tür rennt, diese aufreißt um mir ihren Anblick zu präsentieren. Diesen mag ich gerade auch kurz umschreiben: meist eine schnell hochgezogene, offene Hose, Barfuß und Unterhemd. Dann guckt sie mich an, grinst, flüstert etwas und knallt die Tür wieder zu. Letztens war ich duschen und hatte irgendwie nur noch eine alte Boxershorts von kik im Bad liegen. Mit nem großen Loch an der rechten Arschbacke. Also einzige Option: Spießruten-Schleichlauf in meine Bude. Ich habe die Badezimmertür so leise aufgeschlossen, dass nicht mal ich es gehört habe, trete aus dem Bad. Und Zack! Tür wird aufgerissen und sie sagt: "sie haben da ein Loch". Tür wieder zu.

Nun ist es so, dass ich ihr wirklich immer nett und höflich entgegen trete. Aber, nun die Beichte: da die Wohnumstände wirklich unangenehm bis verrückt sind, ich in einer antipremium Wohnung, in einem Haus das energetisch auf dem Stand einer Mittelalterlichen Ruine ist, lebe. Und trotz zwei Standventilatoren die 24 Stunden durchlaufen hier in meinem eigenen Saft auf meiner mit Handtüchern ausgekleideten Couch, bei 33 Grad schön gegart werde, klaue ich seit meinem Einzug jedes mal, wenn benötigt, eine Rolle Klopapier aus dem Haushaltsschrank aus dem Flur. Sie hat es noch nie bemerkt, da ich das nur Nachts mache oder wenn sie durch die Stadt irrt. Hoffe das ist jetzt nicht so eine Sache wofür ich durchs Fegefeuer muss. Es kommt mir teilweise echt komisch vor, wenn ich hastig die Verpackung des guten 4-lagigen Klopapiers aufreiße und dabei die Mission Impossible Melodie in meinem Kopf summe. Ich bitte um Vergebung.

Beichthaus.com Beichte #00030186 vom 19.08.2012 um 22:59:10 Uhr (13 Kommentare).

In WhatsApp teilen

“Beichte

Mobbing war der Anfang

44

anhören

Hass Feigheit Verzweiflung Neurosen Gangkofen

Ich (w) beichte, dass ich ein depressives, weinerliches Weichei bin, das vermutlich gar nicht zu schätzen weiß, wie gut es ihm eigentlich geht. Ich stamme aus sehr wohlhabenden Verhältnissen und war früher ein normales, wenn auch sehr über behütetes Kind. So mit 13 Jahren gab es in meinem Freundschaftskreis ein Eifersuchtsdrama, zwei Freunde von mir wollten mich als allerbeste Freundin und konnten sich gegenseitig nicht leiden. Kinderkram eigentlich und ich hielt mich da raus, schließlich konnte ich sie beide leiden. Das nahmen die Bekannten und Freunde der einen mir übel und ich wurde von Stund an bis zum Ende meiner Schulzeit dort übelst gemobbt, vor allem auf dem Schulhof. Das ging so weit, dass die zu fünft dicht hinter mir her gingen und laut überlegten, ob man mich nicht vor einen Bus schubsen könnte.
Ab da fing ich an, mich ziemlich zurück zu ziehen, ich wurde ängstlich und mied zwischenmenschliche Kontakte. Meine Eltern schoben das auf die Pubertät und als ich ihnen davon erzählte, sagten sie mir, ich solle mir so einen Blödsinn nicht so zu Herzen nehmen. Man muss dazu noch sagen, dass mein Vater ein ziemlich schwieriger Mensch mit grässlicher Kindheit und Erlebnissen ist, die ihn auch negativ geprägt haben. Sprich: Er ist schnell auf 180 und kann sehr verletzende Dinge sagen und tun. Das verunsicherte mich noch mehr.


Mein weiteres Leben ist ziemlich madig: Ich habe mit 18 die erste Ausbildung abgebrochen, weil ich so viel Angst vor Menschen hatte, bin danach auf hartnäckiges Drängen meines Vaters (Entweder Du suchst Dir freiwillig was oder ich rufe bei Deinem Arzt an!) in Therapie gegangen, habe die jedoch auch abgebrochen. Danach habe ich eine weitere Ausbildung begonnen und stand kurz vor dem Ende der Prüfungen (an einer Fachschule), als ich wieder abgebrochen habe, jedoch mit dem Angebot, das letzte Jahr zu wiederholen, sofern ich mich noch einmal in Therapie begebe. Das war ziemlich demütigend, denn meine Lehrerin sagte mir ins Gesicht, dass sie mich für sehr krank halten würde. Da der Haussegen inzwischen mächtig schief hing und mir auch mehrmals gesagt worden war, was man von mir hielt, suchte ich mir mehr oder weniger unter Zwang einen neuen Therapieplatz.


Tja, und nun? Ich nehme zwei verschiedene Sorten Antidepressiva, bin seit einem Jahr in Behandlung und habe die Ausbildung mit einem famosen Zeugnis (Notendurchschnitt 1,3) abgeschlossen. Meine Eltern klopfen mir auf die Schulter und reagieren verwirrt und gekränkt, weil mich das null, absolut null freut. Ihrer Meinung nach stelle ich mich nur an und bin auch noch undankbar: Ich lebe mit 25 noch bei ihnen, plane jetzt aber auszuziehen, wovor ich schon wieder Angst habe. Mir fehlte und fehlt es an nichts, ich habe mit ihnen tolle Länder bereist, ein gut gefülltes Sparbuch geschenkt bekommen, lebe in einem großen Haus mit einem riesigen, in der Natur gelegenem Grundstück. Damit wenigstens meine Eltern Ruhe geben, tu ich so, als würde es mir seit der Therapie besser gehen, was aber nicht der Fall ist. Ich denke oft an Suizid und müde an die Tatsache, dass ich mit viel Pech noch bestimmt um die 50 weitere Jahre hier herum laufe. Freunde habe ich gar keine mehr, geschweige denn einen festen Freund (ich hatte auch noch nie Sex), denn zu meiner Unsicherheit kommt seit neustem noch ein teeniehafter Hass auf meine Mitmenschen, besonders wenn ich an allen Ecken und Enden, auch hier im Beichthaus, von Fremdgehern und Leuten lese, die nur noch aus Bequemlichkeit mit ihren Freunden oder Freundinnen zusammen sind. Manchmal frage ich mich wirklich, wie ich mich selbst eigentlich noch ertragen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030178 vom 17.08.2012 um 14:13:33 Uhr in Gangkofen (44 Kommentare).

Gebeichtet von lalaBurg
In WhatsApp teilen

Aggression   Begehrlichkeit   Betrug   Boshaftigkeit   Diebstahl   Drogen   Dummheit   Ehebruch   Eifersucht   Eitelkeit   Ekel   Engherzigkeit   Falschheit   Faulheit   Feigheit   Fetisch   Fremdgehen   Geiz   Gewalt   Habgier   Hass   Hochmut   Ignoranz   Lügen   Manie   Maßlosigkeit   Masturbation   Missbrauch   Misstrauen   Morallosigkeit   Mord   Neid   Neugier   Peinlichkeit   Prostitution   Rache   Schamlosigkeit   Selbstsucht   Selbstverletzung   Sex   Stolz   Sucht   Trägheit   Trunksucht   Ungerechtigkeit   Unglaube   Unreinlichkeit   Vandalismus   Verrat   Verschwendung   Verzweiflung   Völlerei   Vorurteile   Waghalsigkeit   Wollust   Zorn   Zwang   Zwietracht  

“35.000