Meine Premium Bankkunden

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Diebstahl Stolz Waghalsigkeit Arbeit Helbra

Ich (m/38) arbeite bei einer großen deutschen Bank, deren Namen ich hier nicht nennen möchte. Ich arbeite im Bereich Private Clients & Asset Management und bin zuständig für die Betreuung von sehr vermögenden Privatkunden. Durch meine Position im Unternehmen habe ich gewisse administrative Rechte, so kann ich über bestimmte Filter den gesamten Kundenbestand unserer Stadt oder sogar Region nach bestimmten Vorgaben, z.B. Gehalt oder Depotwert, durchsuchen. Vor zwei Jahren habe ich begonnen solche Daten auf einer externen Festplatte zu speichern und mit nach Hause zu nehmen, ich beichte nun das diese Sammelleidenschaft von sensiblen Daten langsam außer Kontrolle gerät, da ich bereits die Datensätze von mehr als 30.000 Kunden besitze, ausgewertet und katalogisiert habe. Ich weiß alles! Finanzielles und sehr viel Privates von ihnen und fühle mich dabei auf eine sonderbare Art Mächtig, ganz zu schweigen davon das die Daten der Crème de la Crème unserer Kundschaft vermutlich Millionen wert sind. Ich habe aber gar nichts böses damit vor, es geht mir im Moment nur um das besitzen, es sei denn man möchte mir eines Tages kündigen...

Beichthaus.com Beichte #00028030 vom 02.08.2010 um 20:58:01 Uhr in Helbra (38 Kommentare).

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Kisten schleppen

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Verzweiflung Zorn Partnerschaft Liebe Karlsruhe

Ich komme zunehmend weniger mit meiner Freundin aus. Egal was wir zusammen tun - es führt zu Streit. Bauen wir ein IKEA-Regal auf dauert es nur ein paar Minuten und irgendwas passt ihr nicht und sie schnauzt mich an - was ich natürlich nicht auf mir sitzen lassen kann. Vielleicht wäre ich da etwas toleranter wenn es nicht jedes mal so wäre? Ein Beispiel: Ich habe schon mit vielen Leuten z.B. beim Umzug Kisten von A nach B getragen. Aber wenn ich das mit ihr zusammen mache ergeben sich Probleme die ich vorher noch nie so erlebt habe. Normalerweise stelle ich mich an ein Ende der Kiste und warte bis mein Gegenüber das auch getan hat und hebe dann mein Ende der Kiste an. In der Regel macht der andere das auch. Nicht so meine Freundin: Entweder hebt sie an bevor ich überhaupt einen Griff gefunden habe und meckert dann warum das so lange dauere - die Kiste sei schwer. Oder sie hebt nicht an und ich stehe mit der Last alleine herum. Dafür aber macht sie mir dann Vorwürfe, dass ich entweder die Kiste demolieren würde, ihre Finger eingeklemmt habe (weswegen sie nicht hochheben könne) oder sonst irgendwas.
Gehen wir dann durch ein enges Treppenhaus gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder beschwert sie sich dass ich zu langsam mache - die Kiste sei schwer - oder zu unachtsam (zu schnell) und sie beinahe gegen die Wand stoßen (oder die Kiste demolieren) würde.
Hingegen haben wir es nie hinbekommen, dass sie keinen Grund zum Meckern gefunden hätte. Das einzige was etwas geholfen hat ist alles ständig zu versprachlichen: "Ich hebe jetzt hoch - OK?" "sollen wir schneller/langsamer machen?" etc.
Wie gesagt, ich habe das so extrem noch mit niemandem erlebt und es beschränkt sich bei weitem nicht aufs Kisten schleppen.

Zu Beginn unserer Beziehung hatten wir immerhin alle paar Tage einmal Sex, inzwischen liegt das letzte mal über zwei Monate zurück. Und wenn ich ganz ehrlich bin - es zerreißt mir zwar das Herz, aber eigentlich habe ich auch gar keine Lust mehr. Denn jedes mal wenn wir "uns näher gekommen sind" hat es meist nicht lange gedauert und wir haben - wie zu erwarten war - angefangen zu streiten...
Es gibt nichts blöderes als nackig im Bett zu sitzen und sich Vorwürfe machen zu lassen weil man dieses angeblich zu viel und jenes zu wenig gemacht habe - ja kann ich denn Gedanken lesen? Aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur ein ungeschickter Tollpatsch.


Außerdem muss sie immer den Ton angeben. Und hat feste Vorstellungen. Das Wohnzimmer muss so und so eingerichtet sein. Überall hängen Babybilder von ihr herum. Ich habe ihr gesagt, dass das auch mein Wohnzimmer ist und ich mich darin nicht wiederfinden würde. Natürlich war sie unglücklich und hat vorgeschlagen auch (Baby-) Bilder von mir aufzuhängen. Dass ich überhaupt keine Babybilder im Wohnzimmer hängen haben will versteht sie zwar, aber akzeptieren kann sie es nicht.

So langsam zweifle ich an mir selbst und an unserer Beziehung. Am besten verstehen wir uns wenn wir uns längere Zeit nicht sehen. Klar: Keine Gelegenheit zu streiten.

Wenn ich ehrlich bin sind wir nur noch zusammen, weil wir zusammen wohnen und es bisher noch nicht so weit gekommen ist, dass einer von uns beiden endgültig ausgezogen wäre. Und weil wir beide jemanden zum kuscheln brauchen - was wir ja auch ab und zu hinbekommen ohne zu streiten. Und weil wir eigentlich gemeinsame Pläne für die Zukunft haben, die aufzugeben nicht so leicht ist. Und natürlich weil wir uns lieben. Aber wenn ich mir vorstelle dass dass immer so weiter gehen wird, dann wird mir schlecht.

Ich gebe ja gerne zu, dass ich nicht ohne Fehler bin und sicherlich auch meinen Teil zu den Problemen beitrage. Zum Beispiel bin ich nachtragend. Kleine Verletzungen räche ich noch nach Monaten. Ich neige dazu meine eigenen Wünsche nicht auszusprechen sondern einfach zu erwarten dass man sie mir an der Stirn abliest. Was im Übrigen mit den meisten Menschen funktioniert, nur nicht mit meiner Freundin. Vermutlich bin ich recht durchschaubar, nur nicht für sie.
Aber, um auf die Umzugskartons zurückzukommen: Solche Probleme hatte ich noch nie, mit niemandem. Deshalb weise ich 90% der Schuld von mir.


Sie hat sich, seit wir zusammen sind gewaltig zu ihrem besseren verändert - sie hat sehr viel abgenommen, ist von Antidepressiva losgekommen, hat ihre Schulden abgebaut, ihre Familie, die seit Jahren total zerstritten war hat sich wieder eingerenkt, sie hat sehr an sich gearbeitet und, und, und. Und ich habe sie schon geliebt als sie noch dick (120 kg), verschuldet und unglücklich war. Also - warum sollte ich sie gerade jetzt hergeben?


Zur Beichte: Ich habe lange Zeit versucht guten Willens zu sein und versucht mit meiner Freundin klar zu kommen. Ich habe viel Geld investiert, Zeit und Mühe geopfert, mit ihr geredet und an mir gearbeitet. Aber wenn nicht schleunigst irgendetwas passiert bin ich im Herbst wieder solo. Bis dahin werde ich ihr, so gut es geht, heile Welt vorspielen. Wenn sie wüsste wie ich mich fühle würde sie mich unter Druck setzen "mich sofort zu entscheiden" was darauf herauslaufen würde Schluss zu machen. Aber wir wollen bald in den Urlaub fahren und das will ich nicht gefährden. Außerdem hoffe ich immer noch auf ein Wunder, ich liebe sie doch.

Beichthaus.com Beichte #00028028 vom 02.08.2010 um 12:59:36 Uhr in Karlsruhe (42 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Nichtraucherflug

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Waghalsigkeit Ignoranz Ungerechtigkeit Flug & Co. Denver

Letzte Woche auf einem US Inlandsflug habe ich es nicht mehr ausgehalten und bin auf die Flugzeugtoilette gegangen um genüsslich eine Zigarette zu rauchen. Um den Rauchmelder zu überbrücken habe ich einfach einen Plastik-Trinkbecher darunter gehalten. Es ist der Besatzung und den Passagieren zum Glück nicht aufgefallen. Als aber dann ein anderer Passagier die Toilette betrat und ein paar Minuten später sie wieder verließ, wurde er wohl verdächtigt in der Toilette geraucht zu haben. Ich habe dann später beim Aussteigen am Gate noch mitbekommen wie er es mit der Polizei zu tun bekommen hat. Es tut mir wirklich Leid für den armen Passagier, der vermutlich noch ein heftiges Bußgeld zahlen musste.

Beichthaus.com Beichte #00028016 vom 27.07.2010 um 15:39:07 Uhr in Denver (29 Kommentare).

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Nachbarschaftsstreit

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Hass Vandalismus Rache Nachbarn Hagen

Bei mir unter meiner Wohnung wohnt eine Familie im Kellergeschoss. Ein richtig primitives Pack! Einmal kam die Frau hoch, weil meine Mutter ihre Blumen gegossen hat und dann ein wenig Wasser auf die Terrasse der Nachbarn unter uns tropfte. Sie kam an, brüllte meine Mutter an und beleidigte sie als "Fotze" und "eingebildete Schönheit" und sowas eben. Dann gab es da noch so andere Aktionen z.B. haben die unser Auto zerkratzt, unserer Autoschlösser mit Sekundenkleber verklebt und Latexfarbe auf unser Auto gekippt, wovon, zum Glück, fast alles wieder ab ist.
Da mein Hass auf diese Familie stieg, plante ich, in den Ferien ihnen mal richtig eins auszuwischen. Da kam es mir gerade recht, dass sie im Urlaub sind. Ich ging also raus, es war ungefähr 1 Uhr nachts, runter zu ihrer Terrasse, warf ihre Lampen weg, zerstörte ihre Dekoelemente, nahm ihren Tisch und die Stühle und warf diese ins Blumenbeet. Ich lief durch den Garten und verwüstete ihn. Dann lief ich glücklich und zufrieden zurück. Der Garten ist ein totaler Saustall, sieht aus, als hätte ein Tornado da durchgeweht und seine Unterschrift hinterlassen. Leider sind sie noch nicht zurück, aber ich freue mich schon riesig auf ein Wiedersehen, wenn die das Ausmaß des Chaos sehen.

Beichthaus.com Beichte #00028010 vom 26.07.2010 um 04:15:40 Uhr in Hagen (33 Kommentare).

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Der Nebenjob meiner Tochter

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Aggression Gewalt Ungerechtigkeit Damme

Der Nebenjob meiner Tochter
Ich (m/45) beziehe Hartz IV. In dem Dorf, aus dem ich stamme, galt damals, dass Geld verdienen ganz klar vor dem Schulabschluss kommt. Keiner konnte wissen, dass es im 21. Jahrhundert so schlecht aussieht ohne Abschluss. Meine Tochter (13) hat sich durch einen Nebenjob, den sie schon über ein Jahr hat, 250 Euro angespart. Mit dem Geld hat sie sich eine Nintendo Wii gekauft. Keine Ahnung, wie, aber das Amt hat davon Wind bekommen. Also wurde mir eine "Einladung" zugeschickt, und wie immer bin ich der auch nachgekommen. Der nette Herr vom Amt hat mir dann unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass ich die 250 Euro an das Amt abdrücken muss. Wir hatten danach eine Diskussion, die sicher an die zwanzig Minuten lang ging. Ich habe immer jede Maßnahme gemacht, die mir zugeteilt wurde, verdiene mir mit einem kleinen Hausmeister Job noch knapp 150 Euro extra (die ich behalten darf), und schreibe regelmäßig Bewerbungen. Auch überregional.

Auf meine Frage hin, wie ich meiner Tochter den Sinn von Arbeit erklären soll, kam nur "Das ist das Problem der Kleinen." In dem Moment ist mir die Hutschnur geplatzt. Noch nie hatte ich so viel Wut auf einen Menschen. Nach zwei Minuten war sein Büro total verwüstet, und er lag ängstlich und blutend in der Ecke des etwa 11qm großen Raumes. Meine Frau hat von der ganzen Sache erst erfahren, als mich die Polizei drei Stunden später von zu Hause abholte. Das Ganze hat mir am Ende drei Tage auf der Polizeiwache, 18 Monate auf drei Jahren Bewährung und 280 Sozialstunden, für die ich locker die ganzen drei Jahre Bewährung brauchen werde, eingebracht. Ich denke, dass ich nicht so ausgerastet wäre, wenn er mir das anders erklärt hätte. Aber diese Ignoranz, Hochnäsigkeit und Frechheit - viele Hartz IV Empfänger mögen Sozialschnorrer sein, aber die meisten sind anständig. Wir sind keine Menschen zweiter Klasse, nur weil wir keine Arbeit finden. Das Einzige, das ich bereue, ist, dass ich meiner Tochter den Nebenjob nicht verboten habe. Sie ist die einzige, die Wirklich darunter leiden musste.

Beichthaus.com Beichte #00028000 vom 21.07.2010 um 13:15:40 Uhr in 49401 Damme (Jugendherbergsweg) (85 Kommentare).

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