Zur neuen Frisur gezwungen

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Boshaftigkeit Morallosigkeit Partnerschaft Last Night Witten

Zur neuen Frisur gezwungen
Mein Freund hat, beziehungsweise hatte lange Haare. Ich mag lange Haare bei Männern, aber was mein Freund da auf dem Kopf hatte, ging gar nicht. Als wir ein Paar wurden, waren seine Haare total kaputt und filzig, weil er einfach keine Ahnung von Haarpflege hatte. Ich habe ihm dann mal erklärt, wie man Haare richtig pflegt und er hat meine Tipps auch dankbar angenommen. Das, was nun am Ansatz herauswächst, sieht schon viel besser aus. In den Längen waren die Haare jedoch so kaputt, dass auch mit Pflege nichts mehr zu machen war. Abschneiden wollte er sie aber auch nicht. Vor einiger Zeit veranstaltete mein Freund in seiner Wohnung eine Party, bei der ich auch war. Mein Freund und seine Kumpels tranken um die Wette und lagen alle am Schluss irgendwo schlafend herum. Mir kam eine Idee, die Situation zu nutzen. Ich steckte mir mehrere Kaugummis in den Mund, kaute sie ordentlich durch, bis ich einen schönen, klebrigen Kaugummiball hatte und schmierte die Masse in die Haare meines schlafenden Freundes. Danach ging ich nach Hause. Am nächsten Tag gegen Mittag rief mein Freund an und meinte, er habe Kaugummi im Haar und einen totalen Filmriss. Er fragte, ob ich wisse, wie das passiert sei. Ich behauptete, dass ich keine Ahnung hätte, denn ich sei vor Ende der Party gegangen, da ich Kopfschmerzen gehabt hätte. Zu dem Zeitpunkt wäre aber noch kein Kaugummi in seinem Haar gewesen. Er bat mich, zu ihm zu kommen, um ihm zu helfen, den Kaugummi zu entfernen.
Bei ihm tat ich dann zunächst so, als wolle ich ihm wirklich helfen, den Kaugummi, möglichst ohne Haarverlust, zu raus zu lösen. Aber keine Chance, ich hatte ganze Arbeit geleistet und schließlich sah mein Freund ein, dass nur noch Herausschneiden half. Ich schnitt den Kaugummi raus, aber jetzt sah seine Frisur total komisch aus, deshalb ging er am nächsten Tag zum Friseur, um sich die Haare komplett abschneiden zu lassen. Das war ziemlich hinterhältig von mir, aber erstens waren die Haare eh kaputt und zweitens wachsen sie ja auch nach.

Beichthaus.com Beichte #00030645 vom 04.01.2013 um 00:26:28 Uhr in Witten (116 Kommentare).

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Heimlicher Titanic-Fan

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Lügen Peinlichkeit Gesellschaft Köln

Heimlicher Titanic-Fan
Ich (m) mache mich jetzt bei meinen Geschlechtsgenossen unbeliebt. Denn ich beichte, dass ich ein bisschen Softie und bei Filmen nah am Wasser gebaut bin. Deshalb finde ich unter anderem den Film Titanic von 1997 ziemlich gut. Ich beichte zugleich, dass ich nie namentlich zugeben würde, dass ich Titanic toll finde und zugleich meinen Bruder komisch finde, weil er das Traumschiff und kitschige Verfilmungen einer bestimmten Autorin total gut findet. Ich handele so, weil ich nicht meine Männlichkeit verlieren und als Softie abgestempelt werden will. Zugleich will ich mit dem Ablehnen von kitschigen Verfilmungen meine Männlichkeit unter Beweis stellen. Denn als Mann gehört es sich irgendwie, bestimmte Filme, eben zum Beispiel Titanic, total schlecht zu finden, also dem Klischee zu entsprechen. Ich verhalte mich deshalb immer konform und behaupte bei Titanic immer, ich fände nur die Action toll. Meine Lieblingszene ist angeblich die, in der die Menschen von oben wie Ameisen auf die Schiffsschrauben fallen. Oder ich sage während des Films dauert so etwas wie "och Mann, jetzt stirb doch endlich!", oder "total erfundene Liebesschnulze in einer wahren Geschichte, na toll." Auch im Kino habe ich ihn boykottiert. Erst drei Jahre später habe ich ihn das erste Mal im Fernsehen gesehen. Ich war total gerührt und begeistert. Während der nächsten Nacht konnte ich vor emotionaler Aufgeregtheit gar nicht schlafen. Ich hätte niemals gedacht, dass ich diesen Film mal so toll finden würde. Denn immerhin gilt er als absoluter Frauenfilm. Nicht nur die Action, die Technik und der historische Hintergrund packten mich, sondern auch die dramatische Liebesgeschichte und die unter die Haut gehende Irish-Folk-Musik. Wenn ich die Musik höre, muss ich komischerweise an die Jahre 1997/1998 und an meine Kindheit denken. Der Film ist jetzt einer meiner Lieblingsfilme. Ich habe ihn schon zweimal ausgeliehen, ich habe Szenen auf dem Handy, den kompletten Soundtrack ebenfalls.


Auch bei dem Film Schindlers Liste habe ich total geheult. Als Kind ging es mir bei Dumbo, dem König der Löwen und bei E.T. ähnlich. Auch American Beauty, der für viele ebenfalls ein Frauenfilm ist, finde ich ganz in Ordnung. Überhaupt scheine ich ein kleiner Softie zu sein, da ich mich sehr pflege, ein Eau de Toilette benutze, das wahrscheinlich eher für Frauen gedacht ist, ich ein bisschen Kitsch in der Wohnung mag und mir jedes Jahr die Jahrestasse einer bestimmten Weihnachtsedition kaufe. Die lasse ich im Geschäft immer einpacken und behaupte dann, es sei ein Geschenk für meine Mutter. Geschlechtsgenossen, ich bitte um Absolution, denn ich gucke auch Action- und Horrorfilme und hasse Dirty Dancing!

Beichthaus.com Beichte #00030643 vom 03.01.2013 um 21:44:18 Uhr in Köln (Mohrenstraße) (48 Kommentare).

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“Beichte

Qualen mit der verlorenen Liebe

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Verzweiflung Liebe Begehrlichkeit

Ich hatte über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten eine Affäre mit einem Mann in meinem Alter. Anfangs ging es uns beiden wirklich nur um das "Eine", aber ich habe dann gemerkt, dass er für mich doch viel mehr ist, als nur eine flüchtige Affäre. Alle meine Freundinnen haben mich auch während der gemeinsamen Zeit vor ihm gewarnt, dass er ein großes Arschloch sei, aber ich habe eine völlig andere Seite an ihm kennengelernt. Ich mochte seine Stimme und die Nächte waren der Wahnsinn. Beinahe jede freie Minute verbrachten wir zusammen und manchmal hatte es den Anschein, als würde auch er mehr empfinden. Wir konnten auch einfach nur zusammen chillen und einen Film ansehen oder dergleichen. Oft hat er mir gesagt, ich sei ganz anders als die anderen Mädchen, halt "irgendwie cooler", weil ich es auch toleriert habe, wenn er gekifft oder zu viel getrunken hatte. Nach ungefähr sechs Monaten gab ich ihm dann etwas von ihm wieder, was ich noch bei mir hatte. Er sprach mich wie auch sonst mit "Süße" an. Vor diesem Treffen hatten wir längere Zeit keinen Kontakt gehabt, innerlich hatte ich schon beinahe damit abgeschlossen. Es war nur ein sehr kurzes Treffen, weil ich noch einen Termin hatte. Beim Abschied sagte ich etwas in der Art wie "vielleicht sieht man sich ja bald wieder, es wäre schön für mich." Er wünschte mir noch viel Spaß bei dem Kurzurlaub, den ich am nächsten Tag antrat. Als ich nach einigen Tagen wiederkam, schrieb ich ihm eine Nachricht, ob er nicht Lust hätte, mich zu treffen. Er verneinte. Das nahm mich mit, aber ich versuchte, mir nichts anmerken zu lassen. Wieder einige Tage später erzählte mir eine Freundin, dass er mit einer anderen Frau fest zusammen sei. Da er und ich teilweise den gleichen Freundeskreis haben, wussten dies so ziemlich alle, nur ich nicht. Anfangs versuchten die meisten der gemeinsamen Freund noch, mich mit Samthandschuhen anzufassen, aber ich tat so, als ob mich das nicht kratzen würde. Wahrscheinlich haben einige mich doch durchschaut. Aber richtig darauf angesprochen, also wies mir damit geht, hat mich niemand. Aber ich habe mich beinahe jede Nacht in den Schlaf geweint.


Wenn ich im Ausland war, so habe ich mir immer vorgestellt, wie es mit ihm sein würde und wie es ihm in dem jeweiligen Land gefallen hätte. Aber äußerlich habe ich mich so verstellt, dass nie jemand wirklich geahnt hat, wie es wirklich in mir aussieht. Wenn einer unserer Freunde gefeiert hat und er seine Freundin dorthin mitnahm, konnte ich sie kaum ansehen, bis heute kann ich sie nicht zur Begrüßung umarmen oder dergleichen. Ich hasse sie regelrecht, obwohl ich eigentlich weiß, dass sie ein nettes, hübsches Mädchen ist und bestimmt zu ihm passt. Deswegen bin ich auch sauer auf mich. Und noch immer kann ich nicht damit abschließen, obwohl ich seit einiger Zeit selber wieder einen festen Freund habe. Ich liebe ihn allerdings nicht. Seit beinahe einem Jahr liebe ich nur den einen Mann abgöttisch und kann nicht damit aufhören. Niemandem habe ich mich anvertraut, ich traue mich einfach nicht. Tief im Inneren wünsche ich mir nur, dass er seine Freundin verlässt und merkt, wie sehr ich ihn liebe.

Beichthaus.com Beichte #00030642 vom 03.01.2013 um 21:02:34 Uhr (13 Kommentare).

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Ablenkung in Kroatien

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Dummheit Verzweiflung Ex Silvester Kroatien

Ich bin schon seit über sechs Jahren in einen bestimmten Mann verliebt. Es war immer nur eine On-Off Beziehung zwischen uns, bis vor einem Jahr, genau an Silvester 2011. Wir waren gemeinsam in Zagreb und haben das neue Jahr gefeiert, doch kurze Zeit später war schon wieder Schluss. Dieses Jahr war ich wieder zu Silvester in Zagreb, mit meinen beiden besten Freunden. Wie immer auf der Suche nach Ablenkung und Bestätigung, welche ich letztendlich unzählig auch bekam. Ich beichte, dass ich mich an jenem Tag, wie so oft, mit viel zu vielen Männern herumgetrieben habe und dafür von einem Club in den nächsten gezogen bin. Auf dem Nachhauseweg am nächsten Tag habe ich den Taxifahrer so aufgegeilt, dass er im Stau dem Vorderauto den Kofferraum eingedrückt hat. Meine Freunde und ich sind dann, nachdem ich ihm pflichtbewusst den zu bezahlenden Betrag, inklusive Trinkgeld, auf den Beifahrersitz geworfen habe, einfach aus dem Auto ausgestiegen und lachend weggerannt. Eigentlich tut mir das alles gar nicht leid, besser fühlen tue ich mich, trotz der vielfachen Bestätigung, aber auch nicht. Ich wünschte, ich hätte nur diesen einen Mann zu Silvester an meiner Seite gehabt, genauso wie auch jetzt. Oder besser noch, ich wünschte, ich könnte die Zeit sechs Jahre zurückdrehen, um zu sehen was ich damals falsch gemacht habe und es richtig machen, damit es zu dem allem niemals gekommen wäre. Es gibt niemanden, der Dir das Wasser reichen kann.

Beichthaus.com Beichte #00030641 vom 03.01.2013 um 04:33:10 Uhr in Kroatien (Zagreb) (15 Kommentare).

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Die verratene Affäre

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Fremdgehen Verrat Partnerschaft Schöfweg

Es begann damit, dass ich vor etwas mehr als einem Jahr einen Mann kennenlernte, der mir gleich auf Anhieb gefiel. Wir sahen uns auf einer Party und später am Abend haben wir auch gleich rumgemacht. Ich fand ihn wirklich toll und bis zu einem gewissen Grad beruhte das auch auf Gegenseitigkeit. Wir hatten zu Beginn der "Beziehung" lange keinen Sex, aber eines Abends ist es dann doch passiert. Wie es leider öfters bei Frauen vorkommt, verliebte ich mich, ließ mir aber nichts anmerken. Da er natürlich kein Idiot war, hat er das mit der Zeit trotzdem gemerkt. Unser Verhältnis war eigentlich ganz gut, aber ich merkte, dass er sich mal distanzierte und dann plötzlich wieder meine Nähe suchte. Blind vor Verliebtheit, ließ ich das zu, machte immer mit, wenn er wollte und sagte viel zu selten nein. Wir haben uns oft getroffen, immer wieder telefoniert uns er hatte mir immer süße SMS geschrieben.


Wir hatten gerade eine tolle Nacht hinter uns, als ich dann plötzlich durch Dritte mitbekommen habe, dass er jetzt eine Freundin hätte. Ich fiel aus allen Wolken. Vor Allem war er zum Zeitpunkt unserer letzten gemeinsamen Nacht bereits seit zwei Wochen mit ihr zusammen. Ich stellte ihn zur Rede, doch als Antwort bekam ich nur ein "bleib locker, von jetzt an lassen wir das Ganze." Ich ließ ihn also in Ruhe und habe auch von ihm nichts mehr gehört. Dann, ungefähr drei Monate später, sind wir uns im Einkaufszentrum begegnet. Bei seinem Anblick war ich wieder Feuer und Flamme, versuchte aber, relativ cool zu bleiben. Er hat mich dann lieb begrüßt und wir unterhielten uns ziemlich lange über Gott und die Welt. Am nächsten Tag rief er mich an und wollte sich mit mir treffen. Ich konnte es nicht fassen, war hin und her gerissen aber schlussendlich habe ich mich doch noch überreden lassen. Wir sind also wieder im Bett gelandet. Dummerweise fragte ich ihn erst danach, ob er noch mit der besagten Freundin zusammen sei - und das war er.


Mir wurde schlecht, ich habe mich richtig mies gefühlt. Da habe ich meine sieben Sachen gepackt und wollte gehen. Er hielt mich zurück und meinte, das wäre doch nur "just for fun". Mir war das alles zu viel und ich ging kommentarlos. Mein Gewissen hat mich daraufhin so sehr geplagt, es redete ständig auf mich ein. Ich fühlte mich einfach nur mies. Lange habe ich überlegt, ob ihn dazu bringen könnte, wenigstens ehrlich zu ihr zu sein und ihr alles zu beichten. Es ging mir nicht um mich, aber ich, anstelle seiner Freundin, hätte gerne gewusst, wer mein Partner wirklich ist. Würde sie ihm verzeihen, dann wäre ja wieder alles gut. Allerdings wollte er es ihr nicht sagen. Aber ich hatte dermaßen Gewissensbisse, dass ich das nicht einfach so ruhen lassen konnte. Ich erfuhr durch seinen Mitbewohner, wie seine Freundin heißt und wo ich sie finden könnte. Weiter habe ich erfahren, dass er seine Freundin schon seit längerer Zeit betrügt - also nicht nur mit mir. Er beteuere immer wieder, dass sie die Richtige sei aber da er immer notgeil ist, könne er es nicht lassen. Und da habe ich aus einer Kurzschlussreaktion heraus gehandelt. Da ich jetzt wusste, wo sie arbeitet, fuhr ich dorthin. Ich hatte Glück und sie war anwesend. Wir verabredeten uns am Nachmittag und ich habe ihr alles erzählt, von Anfang bis Ende. Sie hörte mir zu, ohne etwas zu sagen. Plötzlich brach sie in Tränen aus. Schlussendlich bedankte sie sich. Ich war ein bisschen verwirrt, und fragte ob alles okay sei. Sie holte tief Luft, und meinte, sie wäre froh darüber, das endlich mal zu erfahren, weil sie ihn schon häufiger damit konfrontiert hätte, weil sie bereits Verdacht geschöpft hatte. Plötzlich erzählte sie mir, sie sei Schwanger im dritten Monat. Mir fiel die Kinnlade herunter und ich fühlte, wie mein ganzes Blut in meinen Kopf schoss. Jetzt fühlte ich mich wie eine ehebrecherische Hure, die einen Mann, der Zuhause eine schwangere Freundin sitzen hat, vögelte. Im Nachhinein frage ich mich, ob ich es ihr überhaupt hätte sagen sollen, auch wenn ich nicht die einzige war, mit der er in der Zeit Sex hatte. Denn nun habe ich ihre Welt zerstört, ihr die Vorstellung vom tollen und treuen Freund genommen, ihr die Wahrheit erzählt, welche sie vielleicht gar nicht wissen wollte, und das hätte ich vielleicht ihm überlassen müssen. Ich habe ihn bis jetzt nie mehr gesehen und ich weiß auch nicht, ob sie ihm vergeben hat oder nicht. Ich weiß selber nicht, warum ich damals so gehandelt habe und versuche, das auch meinem Gewissen beizubringen. Heute suche ich meine Männer umsichtiger aus.

Beichthaus.com Beichte #00030638 vom 01.01.2013 um 15:12:39 Uhr in Schöfweg (36 Kommentare).

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