Posen mit der Betrunkenen

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Boshaftigkeit Schamlosigkeit Trunksucht Intim Urlaub Bulgarien

Vor zwei Jahren waren vier Kumpels und ich auf der Suche nach einem Örtchen, wo wir uns hemmungslos mit Bier volllaufen lassen, unsere Sexualität ausleben und mit unserem männlichen Testosteron nur so spritzen konnten. Nachdem wir das so unserem Reisebüro erklärten, fiel die Entscheidung schnell auf Sonnenstrand. Einige, nicht mehr so klare, aber anscheinend sehr lustige Tage verlebten wir dort und eines Abends waren wir auf dem Heimweg von der Disco. Ich war, aus ungeklärten Gründen, einige Minuten später am Hotel als meine Kumpels und begab mich in Richtung Zimmer, als ich im Treppenhaus auf einer Couch ein Mädchen Anfang 20 entdeckte. Ich dachte mir: "Das arme Mädchen kannst du hier nicht so liegen lassen, wenn da jetzt Betrunkene kommen und auf dumme Gedanken kommen." Also weckte ich sie und fragte sie, ob alles in Ordnung sei. Sie entgegnete "yes" und nickte wieder weg. Ich weckte sie erneut, ob ich sie in Ihr Zimmer bringen dürfe. Sie antwortete in undeutlichem Englisch, das wohl von einigem Alkohol herrührte, dass ihre Freundinnen den Schlüssel hätten und später kommen würden. Dann nickte sie wieder ein. Ich rüttelte sie wieder an ihrem aufgestellten Knie wach und fragte, ob sie denn nicht bei uns im Zimmer auf der Couch schlafen wolle, natürlich ohne schlechten Hintergedanken, doch sie wollte unbedingt hier im Treppenhaus warten und nickte auch sofort wieder ein. Hiermit war es mit meiner Geduld auch zu Ende und ich ging in mein Zimmer wo meine Kumpels A. und L. gerade ein Massaker mit Burgern anstellten.

Ich befahl nur: "L., hol Deine Kamera! A., komm mit, Du brauchst Dich nicht anziehen!" Also gingen A. nur in Boxershorts bekleidet und L., mit der Kamera bewaffnet und meine Wenigkeit, auch nur in Boxershorts, ins Treppenhaus zurück. Die nette Dame war so gütig und hatte auf uns gewartet. So konnten wir ans Werk gehen. Als Erstes ein paar normale Bilder, dann wurden wir schon mutiger. Mein Kumpel A. hatte plötzlich das Bedürfnis, sie ihrer Kleidung zu entledigen und somit löste er ihren Bikini und sie lag oberkörperfrei im Treppenhaus auf der Couch. Nun machten wir noch ein paar Bilder in Posen, Lümmel im Ohr, Dödel vor dem Mund liegend, Fleischpeitsche trommelte auf den Kopf und noch ein paar schöne Fotos in Kuschelstellung. Nach einiger Zeit hörten wir Geräusche im Treppenhaus und zogen uns ins Headquarter - unser Balkon - zurück, von wo wir das Geschehen beobachten konnten. Als Erstes kam noch eine Gruppe Herren vorbei, die sich auch dieses Anblickes belustigten und dann kam ein Securitybeamter, der etwas verdutzt schaute und sie dann weckte, woraufhin sie verdutzt schaute. Das dumme an der Geschichte ist, dass uns die Kamera mit den Bildern am Flughafen geklaut wurde und wir leider nichts mehr davon haben. Der glückliche Dieb weiß hoffentlich diese schöne Zugabe zu schätzen.

Beichthaus.com Beichte #00030739 vom 31.01.2013 um 09:33:10 Uhr in Bulgarien (Sonnenstrand) (47 Kommentare).

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Wenn jeder Antrieb fehlt

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Trägheit Hass Verzweiflung Gesellschaft Berlin

Ich (m/22) verschwende mein Leben und meine Jugend. Ich habe eine Ausbildung zum Grafiker abgeschlossen, habe aber keinerlei Antrieb mehr dazu, irgendetwas Kreatives zu bewerkstelligen. Ich habe 10000 gute Ideen am Tag aber kein Elan, etwas zu Zeichnen, etwas zu Schreiben, Fotos zu machen oder zu Ähnlichem. Ich liege meist auf meinem Bett und starre die Decke an und höre Musik. Ebenso läuft es auch in meinem zwischenmenschlichen Leben. Ich stoße immer mehr von meinen alten und guten Freunden vor den Kopf, weil ich sie nicht mehr treffen will, obwohl ich sie vermisse und sie mag. Neue Freunde würde ich auch gerne finden, weiß aber nicht wie. Schließlich verlasse ich so gut wie nie die Wohnung. Im Thema Beziehung sieht es genauso aus, seitdem mich meine letzte Freundin verlassen hat. Ich wäre nur zu gern wieder verliebt oder mit jemandem zusammen, kann mich aber nicht dazu aufraffen. Ich habe Angst vor der Zurückweisung.


Ich finde mich oft grässlich, obwohl ich eigentlich ganz gut aussehe. Ich verwahrlose immer mehr, finde aber einfach nicht die Energie, um irgendetwas zu machen und ich bin nur noch gelangweilt von mir selbst. Ich beneide all die anderen jungen Menschen, die ich, wenn ich denn mal Bahn fahre (meist nur, um meine Eltern oder Schwester zu besuchen), sehe, wie sie zu einer Party fahren oder wie sie im Park sitzen und das Leben genießen. Ich stehe oft nachts vor dem Spiegel und kann mir selbst nicht in die Augen sehen vor Selbsthass. Ich rede mir immer ein, dass ich morgen etwas tue, dass es sich morgen ändert, aber ich schaffe es nicht. Ich fühle mich gefangen in meinem eigenen Körper und mein Geist hält den Schlüssel versteckt. Dabei hätte ich doch nur zu gern ein frohes Jugendleben wie jeder andere auch.

Beichthaus.com Beichte #00030738 vom 31.01.2013 um 06:08:55 Uhr in Berlin (Gardeschützenweg) (25 Kommentare).

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“Beichte

Meine Freundin auf Youtube

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Maßlosigkeit Zwietracht Peinlichkeit Internet Partnerschaft Königswinter-Oberpleis

Meine Freundin auf Youtube
Ich (m/21) beichte, dass mir der "Nebenjob" meiner Freundin insgeheim peinlich ist. Nein, meine Freundin arbeitet nicht nebenberuflich als Pornostar, sondern als "Youtuber" im Bereich "Beauty and Fashion". Das heißt, sie redet vor der Kamera über Klamotten und Schminke. Inzwischen hat ihr Kanal sogar ein paar Abonnenten, also Leute, die sich regelmäßig die Videos reinziehen. Und über jeden freut sie sich total. Ihr macht das Ganze viel Spaß, aber mich nervt es zunehmend. Erstens finde ich diese Beschäftigung mit Schminke und Klamotten ziemlich oberflächlich. Natürlich müssen Frauen nicht ungestylt und in Kartoffelsäcken herumlaufen, aber man kann es auch übertreiben. Früher war sie das Mädchen von Nebenan, jetzt haut sie ihr ganzes Lehrlingsgehalt für Schminke und Klamotten raus, nur damit sie ständig Videos über ihre Neuerwerbungen drehen kann. Wenn ich dann frage, ob wir nicht mal wieder ins Kino gehen wollen, heißt es dann "nein, geht nicht, mein Geld für diesen Monat ist alle." Ich habe erstens nicht das Geld und ehrlich gesagt auch keine Lust, sie immer einzuladen, nur weil sie ihr Geld für anderen Mist raushaut. Was sie inzwischen alles an Schminke angesammelt hat, reicht, um die halbe Stadt zu schminken. Sie geht auch nur noch topgestylt aus dem Haus, es könnte sie ja einer ihrer Abonnenten auf der Straße erkennen. Jetzt dauert es Stunden, bis sie mal fertig ist, früher schaffte sie das in maximal 30 Minuten. Spontan mal ausgehen geht nicht mehr.

Meine Freunde ziehen mich schon ständig damit auf, dass ich ja jetzt mit Barbie zusammen wäre. Außerdem schleppt sie jetzt dauernd ihre Kamera mit oder filmt und fotografiert jeden Mist mit dem Iphone oder ich muss die Kamera halten, damit sie ihr Outfit auch von allen Seiten filmen kann. Außerdem ist sie ständig per Iphone online, um ja keinen Kommentar auf Youtube, Facebook oder Twitter zu verpassen. Irgendwann war ich mal so genervt, dass ich sie angemault habe, sie solle uns doch gleich im Bett filmen und den Film bei Youporn hochladen, wenn sie denn unbedingt Aufmerksamkeit brauche. Danach war sie sauer und meinte, ich müsse ihr Hobby akzeptieren, sie akzeptiere meine Hobbys ja auch und sie würde nicht weiter darüber diskutieren. Eigentlich stimme ich dem zu und ich weiß ja auch, wie viel Spaß ihr das macht, aber andererseits habe ich langsam das Gefühl, ich wäre mit einer anderen zusammen und nicht mehr mit der, in die ich mich damals verliebt habe. Manchmal wünschte ich, ich wäre Hacker und könnte dieses verdammte Youtube einfach eliminieren.

Beichthaus.com Beichte #00030737 vom 31.01.2013 um 01:38:26 Uhr in Königswinter-Oberpleis (31 Kommentare).

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Die wahren Gefühle

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Dummheit Verzweiflung Drogen Last Night Liebe Seefeld

Ich (m/18) glaube, ich habe vor einer halben Stunde eine wundervolle Freundschaft ruiniert, und nun sitze ich hier und schreibe diese Zeilen, denn sie ist vor zwei Minuten gegangen...Zur Vorgeschichte: Ich kenne sie schon seit fast genau einem Jahr, aber bis vor zwei Monaten hatten wir nicht wirklich viel miteinander zu tun. Wir sahen uns etwa alle ein bis zwei Wochen, wenn mir mit dem gemeinsamen Freundeskreis weg waren. Wirklich angefangen hat es eigentlich damit, dass wir mit unserem gemeinsamen Freundeskreis in unserer Stammkneipe saßen und Bier tranken. Sie war leicht krank und war die nächsten drei Tage im Krankenstand. Ich versprach ihr, dass ich sie diese Tage lang unterhalten werde, wenn sie krank im Bett liegt und nichts zu tun hat. Also haben wir angefangen, miteinander zu schreiben, oft mehr als 50 SMS an einem Tag. Auch nachdem ihr Krankenstand vorbei war, ging der SMS-Kontakt weiter. Wir haben angefangen, auch mal ohne den Rest des Freundeskreises miteinander abzuhängen, haben miteinander getrunken und gescherzt, Filme geschaut bei mir zu Hause, Joints geraucht oder einfach nur Musik gehört, natürlich nur als Freunde. So ist es dann weiter gegangen, wir haben jeden Tag miteinander geschrieben und es oft lustig gehabt, aber auch über ernste Themen geredet. Ich fing an, in ihr mehr zu sehen als nur eine Freundin. Sie ahnte aber bis vor einer halben Stunde noch nichts von meinen Gefühlen.

Nun zur eigentlichen Beichte: Heute Abend habe ich ihr meine Gefühle gestanden. Sie und mein Cousin, der auch zum gemeinsamen Freundeskreis gehört, waren bei mir zu Besuch und wir tranken, kifften und schauten einen Film an. Danach ist mein Cousin dann um Mitternacht herum gegangen, sie und ich waren dann allein. Nachdem wir noch ungefähr eine Stunde Musik gehört hatten, legte sie ihren Kopf auf meine Schulter. Für mich war das so aufregend, dass ich Herzklopfen bekam. Ich nahm ihre Hand, hielt sie an meine Brust und sagte: "Ich habe Herzklopfen." Als sie dann fragte warum, war meine Antwort: "Weil ich gerade daran gedacht habe, dich zu küssen." Sie war erst mal komplett sprachlos und fragte dann, ob ich das ernst meinte. Ich bejahte und erzählte ihr, dass sie die einzige ist, mit der ich jeden Tag Kontakt haben kann ohne, dass sie mir auf die Nerven geht, so wie die meisten Mädels. Dass ich die gemeinsame Zeit mit ihr genieße, dass sie einfach toll ist, dass ich sie sehr attraktiv finde. Ihrem Blick nach zu urteilen habe ich sie anscheinend sehr überrascht und ich war auch von mir selbst überrascht, da ich mich normalerweise nicht traue, einem Mädchen meine Gefühle zu gestehen. Dann entstand eine lange Pause, sie zündete sich nach einer Weile eine Zigarette an... Ich sagte zu ihr, sie solle darüber nachdenken, ob sie sich darauf einlassen will, und dass ich hoffe, falls sie ablehnen sollte, dass wir trotzdem noch unsere Freundschaft fortführen können. Sie hat fertig geraucht und nicht ja und nicht nein gesagt, obwohl sie von der Idee anscheinend nicht so begeistert war. Da ich morgen arbeiten muss, bat ich sie dann, zu gehen. Als sie Jacke und Stiefel angezogen hatte, sagte ich ihr, dass es mir leidtat, sie in eine so unangenehme Situation gebracht zu haben, wo sie sich quasi entscheiden muss, ob sie mit mir etwas anfängt oder das Risiko eingeht, dass unsere tolle Freundschaft dadurch zerstört wird und sie meine Gefühle verletzt. Nun weiß ich nicht, ob unsere Freundschaft so weiterbestehen kann, oder ob sie sogar meine Gefühle erwidern kann. Ich glaube, ich habe einen großen Fehler gemacht, ich hätte einfach meine Fresse halten sollen und ihre Gesellschaft und ihre Freundschaft genießen sollen. Ich hoffe, dass ich sie nicht als Freundin verliere, es besteht sogar noch ein kleiner Hoffnungsfunken in meinem Herz, dass sich doch noch eine Beziehung daraus entwickelt.

Beichthaus.com Beichte #00030732 vom 30.01.2013 um 02:34:35 Uhr in Seefeld (32 Kommentare).

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Streiche von allen Seiten

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Morallosigkeit Urlaub

Vor einigen Jahren (8. Klasse) im Skilager spielten wir einem Klassenkameraden, welcher übrigens kein Mobbingopfer war, einen Streich. Grundlage dafür wurden die Stockbetten. Auf einen unserer Skilager-Tage fiel der Unsinnige Donnerstag. Natürlich müssen Schüler den Tag ausnutzen und jeder möchte einen Streich spielen. Jedoch hatten wir den Vorteil, früher mit unserer Snowboardgruppe zurückzukehren und hatten dadurch viel Zeit, uns etwas zu überlegen. Für unseren Streich hoben wir den Lattenrost aus einem der Stockbetten, welches der besagten Person gehörte und legten die Matratze wieder hinauf. Diese konnte nun hindurch fallen, wenn man sich drauflegte. Auch testeten wir die Konstruktion, wir wollten ihn ja nicht verletzen. Als er dann schließlich ankam, hatte eine Person aus einer Parallelklasse ihm, aus welchen Gründen auch immer, Deo in die Augen gesprüht und er lief mit seinem Zeh gegen den Türrahmen, was ihm den Zehennagel leicht abhob. Er rannte deshalb weinend zu den Lehrern, um ihn zu verarzten zu lassen. Nachdem der Schmerz halbwegs gestillt wurde, ging er hinauf in sein Bett, um sich zu erholen. Er wusste ja nicht, dass der Lattenrost fehlte. Also ließ er sich oben auf das Bett fallen und fiel ohne Vorwarnung hindurch. Die Folge daraus war, dass er ein weiteres Mal weinte. Am nächsten und letzten Tag ist er deshalb nicht mehr Skigefahren, weil ihm beim zweiten "Unfall" der Zeh noch mehr verletzt wurde. Ich beichte, dass ich ihn weder vorgewarnt habe, noch das Bett wieder richtig stellte, obwohl ich wusste, wie es ihm ging und damit für ihn das Skilager, was für alle eine schöne Erinnerung war, zu einer schlechten gemacht habe.

Beichthaus.com Beichte #00030729 vom 29.01.2013 um 20:42:03 Uhr (12 Kommentare).

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