Das Familienverhältnis ist eine Lüge

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Lügen Verrat Familie Eilsleben

Ich möchte hiermit beichten, dass ich meine Mutter und meine komplette Familie mütterlicherseits seit Jahren regelmäßig belüge. Kurz dazu die Vorgeschichte: Meine Eltern haben sich früh scheiden lassen, meine Mutter hatte bald einen neuen Lebensgefährten und mit ihm eine Tochter, die vier Jahre jünger ist als ich. Nach ein paar Jahren wurde bei meinem Stiefvater Schizophrenie diagnostiziert, die er allerdings nie behandeln ließ. Stattdessen fing er an zu trinken, verlor seinen Job und wurde gewalttätig. Immer öfter rutschte ihm die Hand auch mir gegenüber aus und irgendwann blieb es nicht mehr bei Schlägen, sondern ging bis zu sexuellem Missbrauch. Ich habe die Erlebnisse bis heute nicht wirklich überwunden, bin in Therapie und deshalb aus psychischen Gründen seit Jahren arbeitsunfähig. Als ich mit 13 Jahren endlich den Mut hatte, mich meiner Mutter anzuvertrauen, hat sie es als Lüge abgetan und meinte, ich wolle ihn nur loswerden, um sie für mich allein zu haben. Ich habe damals verlangt, sie müsse sich zwischen ihm und mir entscheiden, weil ich dachte, Blut ist dicker als Wasser und in so einem Fall würde sie sich ja wohl für ihre Tochter entscheiden. Stattdessen hat sie mich ins Internat geschickt.


Gott sei Dank haben mich mein Vater und seine Frau damals einigermaßen aufgefangen und zu meiner Familie väterlicherseits habe ich seitdem sehr guten Kontakt. Auf jeden Fall hat sich meine Mutter vor einigen Jahren von ihm getrennt, und so langsam schien sie dann zu verstehen, was sie mir mit ihrem Verhalten angetan hat. Seitdem, ich bin heute fast 23, entschuldigt sie sich regelmäßig für ihre Fehler, macht mir teure Geschenke und versucht, so gut es geht in jeder Beziehung für mich da zu sein. Ich kann ihr aber bis heute nicht verzeihen, dass sie mein Leben zerstört und mich als emotionales Wrack hat sitzen lassen, als ich sie gebraucht hätte. Wenn ich ihr das allerdings sage, fängt sie sofort an zu heulen, und wenn ich mich nicht sofort entschuldige, ruft sie ihre Mutter an, die beschwert sich dann lautstark bei mir. Wenn ich auf die nicht höre, kommt nach und nach die ganze Familie mütterlicherseits an und verteidigt meine Mutter solange, bis ich mich entschuldige. Eigentlich habe ich einen fürchterlichen Hass auf meine Mutter und bin menschlich einfach enttäuscht von ihr. Ich war auch hinter ihrem Rücken mit meinem Vater bei einem Notar und habe, nur für den Fall der Fälle, ein Testament, eine Patientenverfügung und alles mögliche hinterlegt, so dass, falls mir etwas zustoßen sollte, nur noch mein Vater und meine Stiefmutter zuständig sind. Meiner Mutter und ihrer kompletten Familie spiele ich allerdings vor, dass ich ihr all das verziehen hätte und spiele glückliche Familie, auch wenn ich dafür oft lügen muss. Es tut mir auch leid, vor allem, wenn ich unschuldige andere Familienmitglieder anlügen muss, aber trotzdem kann ich nicht anders. Ich habe ein schlechtes Gewissen dabei, etwas vorzuspielen, was meinen eigentlichen Ansichten komplett widerspricht, aber ich habe nicht die Kraft, meine Meinung der ganzen Familie gegenüber durchzusetzen.

Beichthaus.com Beichte #00030837 vom 28.02.2013 um 05:23:30 Uhr in Eilsleben (16 Kommentare).

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Die E-Mails meines Chefs

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Rache Peinlichkeit Chef Arbeit Prostitution

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Bis morgen darf ich mich "Personal Assistant" nennen. Wieso nur bis morgen? Nun, ich bin, wie gesagt, als persönliche Assistentin eines Unternehmers angestellt, der viel zu jung ist. Nichts gegen junge Vorgesetzte, aber dieser hat a) keine Ahnung von Mitarbeiterführung, […]
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Beichthaus.com Beichte #00030834 vom 27.02.2013 um 22:58:14 Uhr (36 Kommentare).

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Sightseeing in München LMU

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Schamlosigkeit Neugier Sex Urlaub München

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Es war der erste gemeinsame Sommer mit meiner Freundin. Ich Mitte 20, Sie Anfang 20. Wir machten einen 4-tägigen Kurztrip nach München, um uns die Stadt und die Leute anzuschauen. Natürlich haben wir bei dem Sightseeing auch die Ludwig-Maximilians-Universität angeschaut. […]
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Beichthaus.com Beichte #00030828 vom 26.02.2013 um 17:46:18 Uhr in 80539 München (Geschwister-Scholl-Platz 1) (13 Kommentare).

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Fahren ohne Erlaubnis

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Morallosigkeit Auto & Co. Betrug Erkheim

Hiermit möchte ich beichten, dass ich seit etwa drei Jahren ohne Fahrerlaubnis Auto fahre. Ich habe vor etwa fünf Jahren den Führerschein verloren und müsste eigentlich eine MPU machen, damit ich ihn wiederbekomme. Allerdings erfülle ich die Voraussetzungen zum Bestehen der MPU momentan leider nicht. Und ein anderer wichtiger Grund sind auch die Kosten, denn das alles kostet ja eine ganze Stange Geld, welches ich momentan einfach nicht habe. Da ich über eine jahrelange Fahrpraxis mit Fahrerlaubnis verfüge und auch noch nie einen Unfall hatte, habe ich mich irgendwann dazu entschieden, ohne Führerschein zu fahren. Das kann ich nach langem Überlegen mit meinem Gewissen gerade so vereinbaren. Hinzu kommt noch, dass ich in einem kleinen Ort lebe, in dem es mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht so gut aussieht. So habe ich mein Verhalten damit entschuldigt, dass ich im Grunde ja keine andere Wahl habe. Ich weiß, dass mein Verhalten sicher nicht richtig ist, aber ich sehe momentan keine andere Möglichkeit für mich. Ich wäre schon einige Male fast erwischt worden, bin dann aber doch immer wieder davongekommen. Jedes Mal, wenn ich mal wieder fast in eine Kontrolle geraten wäre, nahm ich mir vor, damit aufzuhören. Nur leider halten diese guten Vorsätze nie lange an.

Beichthaus.com Beichte #00030823 vom 26.02.2013 um 11:14:15 Uhr in Erkheim (24 Kommentare).

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Der gehasste Gast

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Ekel Hass Restaurant

Der gehasste Gast
Ich (w/34) möchte nun etwas beichten, das zwar schon 14 Jahre her ist aber mich noch bis heute fertig macht. Damals habe ich in einem edlen Restaurant gekellnert in einer teuren Gegend. Dementsprechend gut lief das Geschäft. Wir hatten viele Stammkunden, die hohe […]
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Beichthaus.com Beichte #00030821 vom 25.02.2013 um 00:29:10 Uhr (41 Kommentare).

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