Mein Verlangen nach Zuwendung

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Morallosigkeit Verzweiflung Gesellschaft Hamburg

Ich (w) wünsche vielen Menschen den Tod. Zum Beispiel meinen ehemaligen Klassenkameraden auf der Realschule. Sie hatten mich in ihrer Gemeinschaft nie aufgenommen und behandelten mich wie Luft oder hänselten mich. Ich weiß, dass man deshalb niemandem den Tod an den Hals wünschen sollte, aber ich konnte einfach nicht anders. Ich wollte, dass sie litten. Ich habe auch meiner Familie den Tod auf den Hals gewünscht, weil nach der Scheidung meiner Eltern es für mich nur noch unerträglich war, zu Hause zu sein. In meinen Augen war meine Mutter an der furchtbaren Situation schuld. Ich wollte einfach nur, dass ich sie nie wiedersehen muss.


Doch wirklich beschäftigen tut mich, dass ich ein Verhältnis mit einem vergebenen Mann anfing, rein aus sexuellem Interesse. Ich kenne auch seine Freundin, sie war immer sehr nett zu mir, und doch springe ich mit ihrem Mann ins Bett. Im Gästezimmer beispielsweise, während sie nur zwei Räume weiter lag und schlief. Wir taten es sogar schon, wenn sie im Raum war, zwar schlafend, aber so respektlos waren wir ihr gegenüber. Obwohl ich weiß, dass es falsch war, das zu tun und ich weiß, dass ich sie damit verletzt habe - schon alleine weil ich ihn gefühlsmäßig an mich binde - höre ich nicht auf und ziehe ihn immer mehr an mich. Nicht zuletzt, weil der Sex zwischen uns umwerfend ist. Wir können kaum die Hände voneinander lassen, wenn wir uns sehen. Ich gehe mittlerweile sogar so weit, dass ich unbedingt ein Baby von ihm will - nur um meinen Wunsch nach einer Familie zu erfüllen. Außerdem belastet es mich, dass ich eine sehr gläubige Freundin eben deswegen fertig machte. Ich machte mich über ihren Glauben lustig, stellte ihn in Frage und zerlegte diesen systematisch nach logischen Gesichtspunkten. Ich weiß heute, dass es nicht richtig war und dass ich nicht das Recht habe, meine persönlichen Probleme an der Glaubenswelt eines anderen auszulassen. Und dass ich nicht das Recht habe, mich in eine Beziehung einzumischen, nur um mein übernatürlich hohes Verlangen nach körperlicher Zuwendung zu stillen.

Beichthaus.com Beichte #00030787 vom 12.02.2013 um 22:59:58 Uhr in Hamburg (Hauptstraße) (19 Kommentare).

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Die Sklaven meiner Schwester

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Verrat Zwietracht Familie Partnerschaft

Die Sklaven meiner Schwester
Ich beichte, dass ich (m/19) wohl mit Schuld daran bin, dass die letzte Beziehung meiner Schwester in die Brüche gegangen ist. Ich mag meine Schwester sehr, wir haben uns als Geschwister immer gut verstanden, aber da ist eine Sache, die ich an ihr nicht verstehe. Sie behandelt ihre Partner immer wie Sklaven und macht dann ein riesiges Drama daraus, wenn der Kerl nicht sofort springt, wenn sie was will oder es gar wagt, ihr zu widersprechen. Die meisten Typen hauen deshalb recht schnell wieder ab, so dass ihre Beziehungen meist nach ein paar Wochen beendet sind. Ich habe auch schon versucht, ihr das zu erklären. So richtig verstanden hat sie es aber anscheinend nicht. Wie auch, sie kennt das ja nicht anders von unseren Eltern. Meine Mutter ist die Herrin im Haus und mein Vater hat absolut nichts zu melden und hat es schon vor Jahren aufgegeben, ihr zu widersprechen. Er verbringt möglichst viel Zeit auf der Arbeit.

Gelegentlich findet sich aber doch ein Kerl, der bereit ist, die Launen meiner Schwester längere Zeit zu ertragen. Meistens sind das irgendwelche Trottel, die nichts können, außer mit Papis Geld um sich zu werfen. Das war mir aber egal, ich habe mich da nie eingemischt. Ihr letzter Freund war ein Medizinstudent, etwas schüchtern und noch nicht so erfahren mit Frauen. Der erste Typ, den ich auch nett fand. Manchmal, wenn ich abends im Wohnzimmer vor dem Fernsehen saß, setzte er sich dazu und wir tranken ein Bier und redeten etwas. Meistens war das der Fall, wenn er sich vorher wieder mal mit meiner Schwester gezofft hatte, weil er nicht ihrer Meinung war. Ich sah, dass ihn das zermürbte und er sich selber immer die Schuld an dem Streit gab. Er tat mir irgendwie leid, aber gesagt habe ich erst mal nichts, weil ich mich nicht in eine fremde Beziehung einmischen wollte. Dann hat er aber sein Studium beendet und hatte die Wahl, ob er hier in unserer Stadt im Bezirkskrankenhaus anfängt oder 400 Kilometer entfernt in einem sehr bekannten Krankenhaus, natürlich mit wesentlich besserer Bezahlung. Als er das meiner Schwester mitteilte, hat die gleich gemeint, es käme überhaupt nicht in Frage, das er weg ginge, sie würde jedenfalls nicht mit ihm gehen und auf eine Fernbeziehung hätte sie keine Lust. Wenn er sich für die Stelle in dem entfernten Krankenhaus entscheiden sollte, wäre es aus. Er wollte nicht sofort eine Entscheidung treffen und ging. Ich, der im Nebenzimmer alles mitbekommen hatte, ging herüber zu meiner Schwester und wollte mal mit ihr reden, aber sie hatte keine Lust und warf mich raus. Ich gab vor, noch mit einem Kumpel ins Kino zu gehen und verließ das Haus. In Wahrheit fuhr ich zu dem Freund meiner Schwester. Wir redeten etwas über die Sache und ich riet ihm, er solle die Stelle in dem bekannten Krankenhaus annehmen, er würde es sonst in ein paar Jahren bereuen und irgendwann enden wie mein Vater. Er hat ein paar Tage später tatsächlich die Stelle in dem bekannten Krankenhaus angenommen und meine Schwester hat Schluss gemacht. Ich weiß nicht, wie stark mein Rat ihn beeinflusst hat, aber genau genommen habe ich meine Schwester verraten. Aber er tat mir leid und meine Schwester wird schon jemand anderen finden.

Beichthaus.com Beichte #00030785 vom 12.02.2013 um 17:45:44 Uhr (41 Kommentare).

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Zufallsbeichte
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Die erfundene Schwangerschaft

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Dummheit Lügen Verzweiflung Schwangerschaft

Hiermit möchte ich (w/26) beichten, dass ich einen guten Bekannten verloren habe, weil ich ihm vorgegaukelt habe, schwanger von ihm zu sein. Der Grund dieser Dreistigkeit war, dass ich unglaublich in ihn verschossen war und so seine Aufmerksamkeit beziehungsweise ihn für mich haben wollte. Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen und er hat den kompletten Kontakt zu mir abgebrochen - noch bevor ich die Situation aufklären konnte. Es tut mir schrecklich leid und ich hoffe, ich bekomme noch die Chance, es ihm persönlich zu sagen. Manchmal tut man aus einem Gefühl heraus unüberlegte Dinge. Ich habe auf jeden Fall aus dieser Situation gelernt und werde nicht mehr versuchen, Gefühle durch irgendwelche Umstände bei anderen zu erpressen.

Beichthaus.com Beichte #00030783 vom 12.02.2013 um 15:18:18 Uhr (20 Kommentare).

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Meine Freundin will zu viel Sex

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Engherzigkeit Sex Verzweiflung Partnerschaft

Ich (m/23) beichte, dass ich diese Woche noch meine Freundin (20) verlassen werde, obwohl ich sie abgöttisch liebe. Der Grund? Sie will zu viel Sex. Manch ein Mann wird sich denken, dass dies ein Luxusproblem ist, aber das ist es nicht. Sie will jeden Tag Sex und am besten nicht nur einmal. Ich packe das einfach inzwischen nicht mehr. Kaum komme ich von der Uni heim, bespringt sie mich. Am Wochenende abends mal weggehen? Fast unmöglich, denn sie hätte am liebsten jeden Abend sechs Stunden Sex am Stück. Und sie will dann nicht nur ein oder zweimal kommen, nein, am liebsten kommt sie dreimal beim Vorspiel und dann noch dreimal beim Sex selbst. Das ist einfach nicht mehr normal und jegliche Versuche, mit ihr normal darüber zu reden, scheitern. Sie sagt dann immer "ich brauche es halt so oft, so bin ich, das weißt du doch". Sie sieht es nicht ein, dass dieses Sexualverhalten nicht normal ist. Am Anfang unserer Beziehung hielt sich das noch in Grenzen, es war ja erst mal normal, dass man nicht viel aus dem Bett kommt. Nach der Anfangsphase normalisierte es sich für ein paar Monate, wobei mir da schon auffiel, dass sie wesentlich mehr Sex wollte als meine Ex. Es wurde dann im letzten Jahr immer mehr. Inzwischen gibt es Tage, an denen ich mich nicht mehr nach Hause traue, weil ich genau weiß, dass sie wieder da sein wird und dann wieder endlosen Sex will. Ich werde sie deshalb diese Woche verlassen, kein Mann hält so etwas aus.

Beichthaus.com Beichte #00030780 vom 12.02.2013 um 01:42:36 Uhr (44 Kommentare).

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Die pikanten Daten

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Falschheit Diebstahl Morallosigkeit Medien Berlin

Ich (m/30) beichte, dass ich vor einiger Zeit einen ziemlich großen Fehler gemacht habe, den ich bis heute nicht korrigiert habe, der mir aber enorme Gewissensbisse bereitet. Ich habe mich in eine Freundin von mir, zu der ich ein unfassbar enges Verhältnis habe, unsterblich verliebt. Leider einseitig. Mittlerweile kann ich diese Beziehung auch als Freundschaft akzeptieren, worüber ich natürlich echt froh bin. Aber es war und ist eben so, dass ich sie bei allen Problemen des Alltags unterstütze, wenn sie mich um Hilfe bittet. So kam es vor etwa einem Jahr mal dazu, dass ich ihren Laptop repariert habe. Dafür musste ich ihre Daten auf der externen Festplatte zwischenspeichern. Dabei bin ich auf einen Ordner aufmerksam geworden, der Bilder und Videos enthält. Ich habe dann in einem gut versteckten Unterordner (nicht versteckt, aber eben unauffällig benannt) wie magisch angezogen - haufenweise Nacktfotos und Videos von ihr entdeckt und diese eben magisch angezogen - auf meinen USB-Stick gezogen. Ich beichte hiermit, dass ich ihr Vertrauen so unglaublich missbraucht habe und immer noch missbrauche, weil ich es einfach nicht übers Herz bekomme, diese Daten zu löschen, auch wenn ich sie seitdem gar nicht mehr angeschaut habe.

Beichthaus.com Beichte #00030779 vom 11.02.2013 um 17:00:20 Uhr in Berlin (Alexanderplatz) (21 Kommentare).

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