Zivilcourage

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Gewalt Ignoranz Feigheit Ex

Ich (w/24) möchte beichten dass ich meinen Ex abgrundtief hasse. Wir waren drei Jahre zusammen und er ist am Schluss immer mehr dem Alkohol verfallen, war ein Muttersöhnchen und ein absoluter Möchtegern. Kurz bevor wir uns getrennt haben, passierte etwas bei dem ich endgültig jegliche Achtung vor ihm verloren habe. Nachdem wir Essen waren, sind wir mit der Bahn heimgefahren und haben kurz vor unserer Haltestelle mitbekommen wie ein Mann (wahrscheinlich Türke, Mitte 40) von einem Typen (wahrscheinlich Mitte 20) angepöbelt wurde. Als wir ausstiegen sind auch die beiden ausgestiegen. Sonderlich viel haben wir uns dabei nicht gedacht, sah Anfangs aus wie ein normaler Streit. Beim Vorbeigehen merkten wir jedoch, dass der Jüngere den Herrn auf einen Privatparkplatz drängte, ihn beleidigte und immer brutaler wurde. Mein werter (zu dem Zeitpunkt Noch-) Freund meinte wir sollten schnell nach Hause gehen. Ich war von seiner Reaktion so auf 180, dass ich ihn nur noch angebrüllt habe, er solle endlich die Bullen rufen und dazwischen gehen. Da er leider nur langsam sein Handy gezückt hat, habe ich mit meinen damals 20 Jahren meine Tasche beiseite gestellt und bin auf den prügelnden Vollidioten los. Ich habe ihn weggezerrt, ihn angebrüllt und noch ein paar Mal getreten. Leider nur mit mäßigem Erfolg. Er hat zwar dann von dem Herren abgelassen und ist irgendwann geflüchtet, aber das war leider nicht Sinn der Sache. Ich habe noch versucht ihn festzuhalten, aber das geht wohl recht schlecht als Frau, wenn der Typ vom Gesamtbild her ein wenig mehr ist wie man selbst. Mein Ex stand in der Zeit nur mit gutem Abstand da, hat die Polizei geholt und zugeschaut. Dem Opfer ging es soweit ich weiß den Umständen entsprechend gut. Ich habe ihn danach noch ein paar Mal an der Haltestelle gesehen und gefragt ob alles okay sei. Ein Danke habe ich nie gehört, außer von den netten Polizisten, die meine Aussage aufgenommen haben. Meine eigentliche Beichte kommt erst jetzt: Ich wünschte mein Ex würde in so eine Situation kommen und es würden alle so handeln wie er: Einfach nur schnell weglaufen. Wie kann man nur so feige sein.

Beichthaus.com Beichte #00029995 vom 14.05.2012 um 13:04:11 Uhr (29 Kommentare).

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Der Hosenscheißer

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Gewalt Aggression Schule Graz

Der Hosenscheißer
Mein kleiner Bruder (8) war schon immer ein eher ruhigeres und schüchternes Kind. Leider ist es so, dass genau diese Kinder von anderen gemobbt und schikaniert werden, weil sie einfach so sind, wie sie sind. Wenn ich bei meinen Eltern zu Besuch bin, erzählt er mir manchmal unter Tränen, wie grausam manche Kinder zu ihm sind. Teilweise ist es fast schon unglaublich, was in dieser Grundschule alles abgeht. Die Lehrerin hat dieses Problem natürlich längst bemerkt, ich habe sie auch schon mehrmals um Hilfe gebeten, aber sie tut sich da anscheinend nichts an. Den Hauptübeltäter habe ich vor der Schule auch schon mal darauf angesprochen, als seine Mutter dabei war, doch dieser Hosenscheißer hat mich tatsächlich nur ausgelacht und ist mit der schulterzuckenden Mutti einfach gegangen.

Nun zu meiner Beichte. Vor ein paar Tagen war ich (w/24) wieder bei meinen Eltern zu Besuch, und weil das Wetter so schön war, habe ich mir meinen Bruder und seinen gleichaltrigen Freund geschnappt und bin mit ihnen zum Spielplatz gefahren. Nach ungefähr einer Stunde kam der Mobber mit einem anderen Jungen daher. Ich weiß nicht, ob er mich bemerkt hatte, aber er legte sofort mit Beschimpfungen meinem Bruder und seinem Freund gegenüber los. Selten hatte ich in meinem Leben einen solchen negativen Wow-Effekt erlebt. Kaum zu glauben, welche Schimpfwörter da fielen. Gerade, als ich von der Sitzbank aufstand, um diesem Hosenscheißer mal gehörig die Meinung zu sagen, hob er einen Stein auf und knallte ihn meinem Bruder an den Kopf. Da habe ich rot gesehen. Ich rannte rüber und packte diesen Jungen am T-Shirt und hob ihn vom Boden. Er sah mich erst total erschrocken an, fing dann aber wieder lauthals an, zu lachen und sagte: "Vor Mädchen habe ich keine Angst!". Ich war so wütend in diesem Moment, dass ich ihm mehrmals eine geknallt habe. Erst als er anfing zu weinen, habe ich ihn in Ruhe gelassen.

Nun bin ich ziemlich erschrocken über mein Verhalten. Ich liebe meinen Bruder zwar über alles, hätte aber niemals gedacht, dass ich zu so etwas fähig wäre. Es verstößt gegen all meine Prinzipien, und es tut mir wirklich leid. Ich hatte mich nicht unter Kontrolle. Keine Ahnung, ob dieser Junge seinen Eltern davon erzählt hat oder nicht. Jedenfalls lässt er meinen Bruder seitdem in Ruhe.

Beichthaus.com Beichte #00029987 vom 09.05.2012 um 21:24:00 Uhr in Graz (94 Kommentare).

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Nutten prellen

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Geiz Prostitution Morallosigkeit Singapore

Nutten prellen ist ein Hobby von mir geworden, wobei es eigentlich nur moralisch unfair ist, kein echter Betrug. Dies nur vorweg. Es gibt in Singapur, wie in allen Städten auf der Welt, Massagesalons. Manche haben das Niveau eines Spas und auch den entsprechenden Preis. Andere bieten, die scheinbar gleichen Massagen zum halben Preis an, so ungefähr 20 bis 40 Euro pro Stunde. In den preiswerten und eher schäbigen Etablissements arbeiten dann Girls als Freelancer und versuchen sich einen Zusatz zu verdienen. Eigentlich auch nicht so ungewöhnlich, möchte man meinen, das gibt es auch in Europa.


Was den Unterschied macht ist das es in Singapur halbwegs illegal ist und die Mädels dementsprechend vorsichtig sind. Für die ganz gewöhnliche Massage (Ganzkörper, eine Stunde) muss man sich meistens komplett ausziehen und wird mit einem Handtuch bedeckt. Die Massagen sind meist sehr gut, und erst zur letzten viertel Stunde wird die eigentliche Absicht der Mädels klar: Hin und wieder, rein zufällig, berühren ihre Hände dich an gewissen Stellen. Dann werden die Beine von unten nach oben massiert, um das Blut gewissen Teilen zuströmen zu lassen. Und siehe da, wenn es heißt "bitte umdrehen" hat man einen halben oder ganzen Ständer.


Trotzdem massieren die Mädels zunächst brav weiter und tun so, als hätten sie nichts bemerkt. Häufig wird mit kleinen Berührungen nachgeholfen, aber so oder so kommt die Frage: "Sir, wanna massage?" Zwinker, zwinker... Wieviel? Die üblichen Verhandlungen beginnen. Der Preis beginnt meist bei zwischen 50 und 80 Euro, je nachdem wie reich man aussieht. Und nun kommt mein Trick oder meine Sünde: Ich gehe nur insoweit darauf ein, als das ich andeute, es wäre mir zu teuer. Einen Preis nenne ich nie. Meistens ziehen sie dann eine böse Miene auf und tun beleidigt. Nicht täuschen lassen, die sind nicht wirklich so drauf und allgemein viel freundlicher als alle gewerblichen Damen, die ich je in Europa getroffen habe. Nach und nach, dazwischen wird wahlweise massiert oder auch recht offensiv direkt der Schwanz angetascht, fällt der Preis und kommt am Ende gar bei etwa 15 Euro an. Je nachdem ist es mir das Wert, oder ich geniesse es am Ende gar nichts gegeben zu haben und trotzdem quasi geil verführt worden zu sein. Das Recht ist auf meiner Seite, weil die Salons haben nur eine Lizenz für seriöse Massagen, und wenn man auf Stunk macht und mit der Polizei droht, dann sind sie am Arsch. Also müssen sie einen so oder so ziehen lassen und lieb dazu lächeln.

Beichthaus.com Beichte #00029986 vom 09.05.2012 um 11:28:24 Uhr in Singapore (39 Kommentare).

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Denkzettel für meine Ex

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Rache Verrat Boshaftigkeit Ex

Vor etwas über zwei Jahren lernte ich meine jetzige Exfreundin kennen. Es war von meiner Seite aus Liebe auf den ersten Blick, und sie sagte mir, dass es ihr ebenso ginge. Die ersten sechs Monate lang waren wir zu zweit glücklich, dann wurde ihr das allein jedoch langweilig und sie begann verhältnismäßig viel Zeit mit ihren Freunden und Freundinnen zu verbringen. Ich akzeptierte das, denn ich wollte ja, dass es ihr gut ging. Ich bot ihr und ihren Freunden meine Wohnung zum Feiern und Übernachten an. Sie bekam mein Auto wann immer sie wollte. Ich zahlte bei jeder sich bietenden Gelegenheit ihre Rechnungen. Ich lud sie ins Theater, Kino und ins Museum ein. Leider wurde sie trotzdem immer unzufriedener, und verbrachte sehr viel Zeit mit ihrem besten Freund. Ich wusste zwar, dass sie vor einigen Jahren zusammen gewesen waren, und ich hatte immer ein mulmiges Gefühl im Bauch wenn sie zu ihm fuhr, aber dennoch äußerte ich mein Unbehagen nicht wirklich, da ich nicht als grundlos eifersüchtiger Trottel dastehen wollte. Die Beiden gingen oft stundenlang spazieren, während ich alleine zu Hause saß und mir ziemlich dumm vorkam. Eines Tages war ich mit ihr beim Geburtstag ihres besten Freundes. Die ganze Familie hielt sie für seine Freundin, und ich bekam eine Menge Ablehnung zu spüren, als ihr bester Freund diese Annahme sehr flapsig korrigierte. Ich verschwand so schnell wie möglich von der Party und ließ meine Freundin alleine. Nach einiger Zeit kam sie betrunken nach Hause, und beschimpfte mich grundlos. Ich drohte ihr, mich von ihr zu trennen, und sagte, dass ich sowieso keinen Sinn mehr in einer Beziehung sähe, die derartig einseitig auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet sei. Am nächsten Morgen war sie wieder zur Vernunft gekommen und entschuldigte sich, allerdings nur um mir am Nachmittag mitzuteilen, dass sie mit ihrem besten Freund und ein paar von dessen Freunden nacktbaden ging. Ich wurde sauer, aber sagte lieber nichts dazu, denn ich hatte Angst, mir würde der Kragen platzen. Natürlich ging es schief und sie knutschten erst miteinander herum und hatten dann Petting, als sie bei ihm zu Hause waren. Das gestand sie mir unter Tränen eine Woche später, weil ich bemerkt hatte, dass sie sich mir gegenüber seltsam verhielt. Ich trennte mich also schweren Herzens von ihr.


Zwei Wochen später traf ich eine ihrer Freundinnen im Einkaufszentrum und wir unterhielten uns. Schließlich gingen wir einen Kaffee trinken und sie erzählte mir, dass mir meine Ex-Freundin wohl schon in der Beziehung mit einigen der Typen fremd gegangen war, die sie mir als Freunde oder Bekannte vorgestellt hatte. Langsam wurde ich wirklich richtig stinkwütend. Ich brütete einige Tage darüber ob und wie ich ihr einen Denkzettel verpassen sollte, entschied mich dann aber dagegen. Einen Monat nach der Trennung rief mich meine Ex an und verlangte von mir, dass ich ihr einige Dekoartikel zurückgebe, die sie in meiner Wohnung aufgestellt hatte. Dabei tat sie so, als hätte ich versucht mir die Dinger unter den Nagel zu reißen, außerdem beleidigte sie mich während des Gespräches mehrmals und tat so, als hätte nicht sie auf meine, sondern ich auf ihre Kosten gelebt. Ich sah rot und setzte einen meiner Rachepläne in die Tat um. Ich schickte alle meine SMS, Facebook-Konversationen und Mails, in denen sie über irgendeine ihrer Freundinnen lästerte an die jeweils betreffende Freundin, sowie den Abschnitt in dem sie sich über die Sexgewohnheiten ihrer Ex-Freunde, unter anderem auch ihres besten Freundes ausgelassen hatte, an alle ihre Ex-Freunde. Darin stand unter anderem, dass sie bei ihrem besten Freund immer nur vorgetäuscht hatte, weil er keine Ahnung hatte, wie man eine Frau befriedigen musste. Teilweise schilderte sie Situationen und Vorgänge so detailgetreu, dass das als Echtheitsbeweis vollkommen ausreichte. Ich listete außerdem alle Kosten auf, die sie mir im Laufe der Zeit verursacht hatte, schickte die Liste samt aller Kassenzettel, die ich finden konnte, per Mail und fragte sie, ob sie wirklich so unverschämt sein wolle, mit mir um Geld oder Gegenstände zu feilschen. Ihr bester Freund bekam natürlich die Liste ebenso zugeschickt. Nach dieser Aktion wollte erst einmal niemand mehr etwas mit ihr zu tun haben. Mittlerweile bereue ich zwar, mich auf dieses Niveau herabgelassen zu haben, aber ich konnte sie einfach nicht ungestraft davonkommen lassen.

Beichthaus.com Beichte #00029984 vom 08.05.2012 um 11:32:53 Uhr (54 Kommentare).

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Grenzdebile Bewerber

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Boshaftigkeit Dummheit Morallosigkeit Arbeit Berlin

Ich (m/32) habe vor einigen Jahren mit zwei Kollegen bei der Arbeit eine ziemlich fiese Sache durchgezogen. Wir waren damals zusammen für die Personaleinstellung in einem mittelständischen Unternehmen zuständig. Die Bewerber haben nach ihrem Bewerbungsgespräch einen Intelligenztest gemacht. Bei einigen war schon nach dem Bewerbungsgespräch klar, dass wir sie nicht einstellen werden. Bei denen haben wir die Tests ein wenig manipuliert. Wir haben den Bewerbern dann hinterher gesagt, dass sie aufgrund der schlechten Ergebnisse des IQ-Testes für den Beruf ungeeignet sind. Meist lag der IQ so bei 80, also grenzdebil. Für uns war das damals in der Anonymität einer Großstadt saukomisch. Ich weiß heute aber, dass es sich um eine sehr unreife Aktion gehandelt hat. Besonders wenn jemand schon länger auf Jobsuche ist, kann er sowas sicher nicht gebrauchen. Einige der Bewerber waren auch ganz schön geschockt, damals fand ich das lustig, heute tut es mir einfach nur noch Leid.

Beichthaus.com Beichte #00029982 vom 05.05.2012 um 18:39:24 Uhr in Berlin (22 Kommentare).

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